tieftag88 am 22.03.2008 um 11:07 Uhr
Bei immer schärferen Auflagen der Behörden, jetzt auch noch unter dem Aspekt der Feinstaubbelastung ist die Umsetzung eines "zünftigen" Osterfeuers fast nicht mehr möglich.

Leider wird die Tradition des Osterfeuers immer mehr missbraucht, weil da günstig Unrat entsorgt wird - auch Dinge, die überhaupt nicht ins Feuer gehören. Genau diese Gegenstände (belastete Hölzer, Gummi, Plastik usw.) erzeugen diese unerwünschten Nebenwirkungen. Ich glaube nicht, dass diese Tradition ganz abgeschafft werden wird, aber die Auflagen werden strenger sein.

Auf den Dörfern hier in der Umgebung veranstalten die Freiwilligen Feuerwehren die Osterfeuer. Das ist immer sehr schön (ausser wohl heute), man kommt zu Plausch und Tratsch zusammen und die Fachleute sorgen für Sicherheit und das nur das verbrannt wird, was verbrannt werden darf.

Das Osterfeuer ist in manchen Gegenden Tradition und sollte erhalten bleiben.
Leider wird immer mehr verboten. (Faustregel: Wenn es Spaß macht, ist es irgenwann illegal.)

Osterfeuer sind Tradition, da würde ich mir keine Gedanken wegen der Feinstaubbelastung machen.

Im Falle der alten Tradition sollte einem der Feinstaubaspekt völlig schnuppe sein. Auf ein Osterfeuer DARF einfach nicht verzichtet werden.

In manchen Dörfern in meiner Umgebung sollten die Osterfeuer tatsächlich verboten sein, weil die Leute ihren gestapelten Sperrmüll abfackeln.
Ja und zu St. Martin darfst Du auch keine Fackel mehr entzünden. Was ist denn mit dem Grillen?? könnte man doch auch verbieten. Aber jeder Baumarkt verkauft Zubehör für ein offenes Feuer im Garten. Ich finde Orson Wells hatte Recht, wir werden eines Tages komplett fremdbestimmt.
Das wäre ja noch schöner. Ein traditionelles Feuerchen im Freien sollte nie verboten sein. Es sei denn, es wird aus Dummheit gemacht (z.B. Verbrennen von Ästen oder Laub).

das wage ich mal ganz arg zu bezweifeln..außerdem ist sowas von der Größe des Osterfeuers abhängig, gegen ein kleines Feuerchen im Garten wird ja wohl keiner was haben