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Sollen wir unsere Kinder wieder autoritär erziehen oder so weiter machen wie bisher?

gefragt von Paragraf1Paragraf1 am 11.05.2009 um 4:55 Uhr

Siehe Jugendkriminalität und die Respektlosigkeit der jungen Generation gegenüber den älteren Mitbürgern.


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bibi8888
beantwortet von bibi8888 am 11. Mai 2009 05:03
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wir sollten uns wieder darauf besinnen, dass es nicht falsch ist, Grenzen zu setzen. Damit helfen wir unseren Kindern und geben ihnen Halt. Das ist positive Autorität und hat nichts mit elterlicher "Gewalt" zu tun.Unsere erzieherische Kompetenz zeigt sich in der Art, wie wir das tun.

Kommentar von autsch31 am 11. Mai 2009 07:31

Ja, liebevolle Erziehung und gute Manieren haben noch nie geschadet. Verwahrlosung der Kinder (seelisch wie körperlich), durch zuwenig Zuwendung kommt leider in allen Gesellschafts-Schichten immer häufiger vor.


heureka47
beantwortet von heureka47 am 11. Mai 2009 05:05
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Beides wäre falsch! Besser wäre, Eltern und Lehrer und alle anderen, die daran beteiligt sind wüßten, was gebraucht wird und könnten es auch geben. Und warum wird es JETZT nicht gegeben? Wo liegt der Mangel? Meine Diagnose: "Kollektive Zivilisations-Neurose" / "Krankheit der Gesellschaft". Ich empfehle meinen GF-Tipp dazu.

Kommentar von Silberheim am 11. Mai 2009 07:19

Mal sehen wie oft ich diesen Begriff in nächster Zeit hier noch lesen muss gähn

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 11. Mai 2009 15:41

Du wirst so lange nur gähnen, bis du begriffen hast, inwieweit du selbst betroffen bist und von welchen schönen "Dingen" dich dieses Phänomen abtrennt. Komm' 'raus aus deinem Kokon, du hast ein Schmetterlingsprogramm in dir! :-)


sanne172
beantwortet von sanne172 am 11. Mai 2009 07:41
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Es gibt einen wunderbaren Mittelweg.
Wir erziehen unsere Kinder liebevoll, humorvoll, aber auch konsequent.
Wir sind nicht Kumpel unserer Söhne, sondern die Eltern. Wir bestimmen die Richtung aber jeder wird liebevoll mitgenommen.

Kommentar von 074efe27288876f4baf12abf9866c3b8smallkugel am 11. Mai 2009 07:57

sanne72 schließe mich vollkommen Deiner Meinung an! Frage mich ohnehin, warum viele glauben, eine konsequente Erziehung sei anstrengend bzw. streng...

Auch ich möchte nie der Kumpel oder die Freundin meiner Kinder sein... (aber ich bin ihre Vertraute, ihr "psychischer Mülleimer, ihr Fels in der Brandung, der Prellbock und vor allem ihre heißgeliebte Mutter (natürlich gibts auch einen heißgeliebten Vater) und noch vieles mehr...


maiki01
beantwortet von maiki01 am 11. Mai 2009 05:50
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Die Kinder machen lassen was sie wollen geht nicht. Man muß ihnen schon zeigen, was geht und was nicht. Man darf nicht so wie früher bei jeder Kleinigkeid dieses mit Schlägen ahnden. Aber es kann nicht sein, das es keinen Respekt vor anderen oder dem Eigentum anderer mehr gibt.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 12. Mai 2009 00:16

Wenn man Kindern Wertschätzung / Liebe (AGAPE) VORLEBT, dann lernen sie es als etwas völlig Selbstverständliches. Respekt und Achtung vor JEDEM anderen sollte der Grundsatz sein! Aber da haperts ja leider - weil solche Grundsätze und Werte "draußen" in der Gesellschaft nicht gelebt werden, sondern mehrheitlich das Gegenteil... Das schreit nach einer "therapeutischen" Intervention!


Denise180685
beantwortet von Denise180685 am 11. Mai 2009 05:04
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grenzen ja aber nicht zu hart, es kommt eher daher, dass viele kider nicht die liebe bekmmen die sie brauchen

Kommentar von Be90c4d3540fc2eca4668e7ff1e557dcsmallbibi8888 am 11. Mai 2009 05:06

Liebe ja, aber Grenzen setzen bedeutet im besten Fall auch, dass wir sie lieben, weil sie Grenzen brauchen zur eigenen Orientierung


mysticeye
beantwortet von mysticeye am 11. Mai 2009 06:12
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wo respektlosikeit gesätt wird es auch geerntet ich mach die erfahrung immer wieder aufs neue selbst viele alten leute sind den jungen gegenüber ebenso respektlos!!! Also wenn man respekt erwartet sollte man auch respekt vor seinem gegeüber haben!!!


Guppy194
beantwortet von Guppy194 am 11. Mai 2009 06:29
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"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." Sokrates (470 - 399 v. Chr.)

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 12. Mai 2009 00:18

Daß das damals schon so aussah, darf niemand wundern, denn die "kaputte" Gesellschaft begann schon lange vorher - mit Beginn der Zivilisation und der Entfremdung.


Sieslack
beantwortet von Sieslack am 11. Mai 2009 06:11
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Immer das gleiche Generationsproblem - nur mit neuer Besetzung. Leider kein Rezept dafuer.

Schau Dir den Bildungszustand an. Kannst Angst bekommen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 12. Mai 2009 00:21

Rezepte gibt es schon! Jesus war einer von denen, die versucht haben, einen neuen Tenor in die Gesellschaft zu bringen - aber selbst die Kirchen und ihre Vertreter haben bald die Aussagen von ihm und über ihn mißinterpretiert und mißbraucht; die tieferen Wahrheiten dieser Religion verfälscht und dazu benutzt, den Menschen Angst zu machen - um der materiellen Vorteile willen! Die "Juden" mögen vor 2000 Jahren den Jesus gekreuzigt haben - aber sogenannte "Christen" haben den CHRISTUS gekreuzigt!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 12. Mai 2009 05:15

Hier fällt mir noch der Hinweis ein auf das außerordentlich erhellende Buch "Christusmord" von Wilhelm Reich (bei ZWEITAUSENDEINS).

Kommentar von 5a344ccfd6ea1548a544adf2975b2b47smallSieslack am 12. Mai 2009 05:17

ok - Lass es uns jetzt besser machen. Vielleicht sollten wir die Bibel mal aktualisieren und ins Deutsche von 2009 uebersetzen. !! 2000 Jahre - wird doch mal Zeit. Lutter hat es ja auch gewagt!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 12. Mai 2009 06:59

Der besondere "Kniff" ist, daß man einige Dinge ganz direkt verstehen kann - etliche andere jedoch brauchen den "Code", den Übersetzungs-Schlüssel; weil es sich um Symboldarstellungen handelt. Wahrscheinlich aus gutem Grund hat man die Symboldarstellungen als solche belassen. Die Aufgabe soll wahrscheinlich sein, daß jeder, der sich die Bibelinhalte wirklich zunutze machen / von ihnen "profitieren" möchte, die Symbolsprache lernen muß.

Möglicherweise waren einige der Schriften, die in die Bibel eingeflossen sind, auch niemals Texte für "Otto Normalverbraucher", sondern nur für "Lehrer", Priester und andere, die mit Seelsorge oder anderen Aufgaben betraut waren.

Ich glaube, es braucht keine neue oder weitere Übersetzung der Bibel. Die wichtigsten Grundsätze sind ja auch so den meisten Menschen bekannt - aber es fällt so schwer, sie im täglichen Leben - vor allem im Beruf, im Geschäftsleben - zu LEBEN! Da gelten meist andere Regeln. Ich habs ja mein ganzes Berufsleben mitgemacht. Ich fands ja eigentlich zum Würgen, aber...


heureka47
beantwortet von heureka47 am 12. Mai 2009 00:11
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Es kommt darauf an, was man will: Will man Kinder dressieren, damit die Eltern und andere es bequem haben, oder will man Kinder darin fördern, zur höheren Dimension von Liebe und zu Vertrauen fähig - und damit wirklich autonome und erwachsene Menschen - zu werden. Die erste Version kann man vorzüglich mit Schlägen, Gewalt jeder Art und Erzeugen von Angst bewerkstelligen: Darin ist die zivilisierte Gesellschaft auch seit tausenden von Jahren gut geübt! Für die zweite Version bräuchte es Eltern und andere Menschen im Umfeld, die selbst nicht in ihrer Persönlichkeitsentwicklung behindert worden und steckengeblieben sind! Und die folglich NICHT optimal (manchmal leider auch viel zu wenig) geeignet sind, Kinder "gut" zu erziehen. Erich Fromm sagt, daß die so genannten Erwachsenen in der modernen Gesellschaft nicht wirklich erwachsen sind. Zur erfolgreichen Erziehung eines Kindes braucht es aber die Fähigkeiten und Eigenschaften eines wirklich erwachsenen Menschen. Der sollte eine innere Einstellung haben, die vom Streben nach bedingungsloser Liebe bestimmt wird - sodaß das Kind einen Menschen an seiner Seite hat, dem es wirklich, bedingungslos, vertrauen kann. Sicher darf dem Erwachsenen auch der eine oder andere Fehler passieren. Das ist menschlich (und auch das sollte dem Kind vermittelt werden). Aber das Kind sollte lernen, daß Fehler unvermeidlich sind und daß es das Liebevollste und Vernünftigste ist, sich Fehler nicht etwa vorzuwerfen oder sie zu bestrafen, sondern sie zu verzeihen. Und eine SOLCHE Grundhaltung bräuchte es, damit die moderne Gesellschaft aus ihrer mehrtausendjährigen Krise auch wieder herauskommt.


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