hajottka am 06.02.2008 um 19:24 Uhr
In vielen Betrieben ist es mittlerweile vorgeschrieben, daß die Raucher im Rahmen des Nichtraucherschutzes den Arbeitsplatz zum Rauchen verlassen müssen. Dadurch können sie während des Rauchens natürlich nicht arbeiten, bekommen aber in den meisten Betrieben diese Zeit bezahlt. Wäre es gerecht, wenn die Raucher für die Zeit des Rauchens aus- und wieder einstempeln müßten??? Nur mal so'ne Zahl: 150 Raucher kosten einen Betrieb in etwa 1, 3 Mio. Euro jährlich für die unproduktive Zeit. Eure Meinung interessiert mich brennend.

mir geht die Kriminalisierung und Diskussionen um Geldverschwenderei bei den Rauchen tierisch auf den Keks..andere saufen literweise Kaffee während der Arbeit und noch andere die da Manager sind, verbrennen Millionen, erhalten Abfindungen und die kleinen dummen werden zur ARGE geschickt...lassen wir mal die Kirche im Dorf..es gibt wesentlich wichtigere Probleme in diesem Land als Raucherpausen

mir egal
demnächst ausstempeln, wenn man zum pipimachen geht? :o))
Das frage ich mich auch. Man kann es auch übertreiben. Das sage ich, obwohl ich kein Raucher bin.
DH! Und nicht nur Raucher haben eine "schwache Blase".

Ich rauche zwar nicht mehr, bin aber trotzdem für bezahlte Raucherpausen, da es sooo viele Mitarbeiter gibt, die Nichtaucher, aber dafür Vielquatscher sind und mit ihren Runden durch alle Büros sicher genau so viel oder noch mehr Zeit verschwenden, die sie ganz selbstverständlich bezahlt bekommen.
hajottka am 6. Februar 2008 19:27 Tun das nur die Nichtraucher???

Nichts gegen Raucher,aber die Sucht soll in der Freizeit getätigt werden.
aline1507 am 6. Februar 2008 19:54 Und was, wenn der Süchtige durch ne Zigarette danach wieder umso leistungsfähiger ist, als wenn er einfach auf die Zigarette verzichtet und weitermacht?
independent am 6. Februar 2008 21:17 Ein Spiegel-Trinker kann aber auch net einfach in der Arbeit seiner Sucht nachgehen nur weil er dann erst normal-leistungsfähig ist...
Theoretisch ist es ja des Rauchers Problem, wenn er das Rauchen braucht um konzentriert zu sein (und nicht das des Chefs...)
Trotzdem bin ich momentan nicht extra dafür, Raucherpausen zu stempeln - aber ich bin dafür, dass Nichtraucher genausoviele Pausen bekommen, wenn sie Luft schnappen wollen oder einen Kaffee trinken wollen oder ähnliches...

Und die Hatz geht in eine neue Runde... Dong!
<gehe mir Eine anstecken, kann grad nicht antworten...>
pelzbohne am 6. Februar 2008 21:12 Hier....ich geb ne Runde aus!
Maienblume am 6. Februar 2008 21:35 Klasse... gehn wir Pause machen ;-)
Knowledge am 7. Februar 2008 05:42 Ich komme auch mit...muss nur schnell vorher noch ausstempeln.
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:16 DH, knowledge ;-)
Ich bin Raucher. Zudem starker Raucher. Seid froh, dass ihr meinen Aschenbecher im Büro nicht seht. Dennoch: In Betrieben, wo der Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz verlassen MUSS um zu rauchen, kann es nicht sein, dass die Arbeitszeit weiterläuft.

An jedem Bildschirmarbeitsplatz steht einem Mitarbeiter pro stunde eine 5 minütige pause zu...warum soll er da nicht rauchen gehen? Wenn sie nicht mehr rauchen dürfen wird gequatscht...so ist das halt.
5 minütige pause pro stunde? wo gibts denn sowas?
Kaffee, Tee und andres trinken oder essen kann man auch während die Arbeit weiter geht. Kommt natürlich darauf an, wie trödelig (oder auch net) der/die jew. Mitarbeiter/in. ist. Raucher fehlen aber wg. dem Zwang zum Rausgehn auf jeden Fall am Arbeitsplatz; können z. B. keine Telefonate annehmen, was ein Mampfer sehr wohl kann. Daher finde ich es schon lange ungerecht, daß Nichtraucher nicht mehr Geld erhalten als die rauchende Kollegen. Ganz zu schweigen davon, daß Raucher/innen ein höheres Risiko haben, krank zu werden und so auch wieder Ausfallzeiten produziern. Die Antwort von Maienblume ist völlig daneben. Es gibt keine Hatz, sondern nur das Bemühen, einen ungerechten Zustand aufzuheben. Daß Raucher mit so etwas unzufrieden sind kann ich verstehn. Ändert aber nix daran, daß ich in meinem Arbeitsleben immer durchgearbeitet habe, wenn die Raucher draußen ihrer Selbstvergiftung frönten ...
Minax am 6. Februar 2008 19:58 Auch wenn ich es nicht so krass sehe, finde ich deine Antwort gut! Auch dir ein DH!
Find ich aber sehr unhöflich - mampfend oder trinkend das Telefon abzunehmen - smile
Brynhild am 6. Februar 2008 22:16 Kenne aber genug Kolläääschen, die das Telefon nicht abnehmen wenn sie mampfen. Und das mit der höheren Erkrankungsgefahr darf man auch nciht so pauschal sehen. Viele Kollegen kommen wegen eines leisen Kopfschmerzes nicht zur Arbeit, andere haben Schlafprobleme, wieder ander sind ausgebrannt (weil sie vielleicht nicht genügend Pausen machen?). Ach und was ist mit den Amateursportlern, die sich ständig was verrenken und deswegen ausfallen? Ich rauche, aber ich bin dennoch so gut wie nie krank. Bin einmal in 15 Jahren einen Tag ausgefallen wegen einer Sommergrippe.
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:28 Kaldex, verstehen wir uns nicht falsch. Ich bin Raucher, aber gegen bezahlte Raucherpausen. Dennoch sehe ich in deiner Argumentation einige Schwachstellen:
Raucher fehlen während der Raucherpausen am Arbeitsplatz. Das stimmt. Aber aus Erfahrung teile ich dir mit, dass viele Probleme, die in der Firma so durchschleichen, während der Raucherpausen besprochen werden und somit z.T. schneller ein Problem bekannt und dann auch gelöst wird. Mehr auf jeden Fall als auf den Belegschaftsversammlungen, weil da jeder Hemmungen hat, vor dem Chef Probleme anzusprechen und evt. einen Kollegen reinzureißen.
Kenne ich nichtrauchende Kollegen, die schon richtiggehend Schreibtischtourismus betreiben. Sie laufen von Büro zu Büro um den neuesten Klatsch auszutauschen, treffen sich beim Kaffeekochen in der Küche, um die Probleme mit der pubertierenden Tochter zu besprechen, überziehen die Mittagspausen, weil das "Schwätzchen" grad so gemütlich war.
Die Raucher werden öfter krank. Das letzte mal hatte ich während meiner Schwangerschaft vor über drei Jahren eine Woche Krankenschein wegen einer Vorwehe (übrigens war ich da rauch- und nikotinfrei), im Gegenzug sind hier die Kollegen Nichtraucher bei jedem kleinen Schnupfen auf dem Weg zum Arzt.
Wenn man schon Unrecht aufheben will, sollte man auch die andere Seite objektiv sehen.
Bei uns gibt es schon lange keine bezahlte Raucherpause mehr, im Übrigen sind die Pausen auf eine vor- und eine nachmittags beschränkt. Wir kommen damit klar und akzeptieren das. Aber was ist mit den Kollegen, die erst Essen einkaufen gehen oder in der Küche zubereiten und dann zur Mittagspause ausstempeln? Die zum Kaffeeholen eine halbe Stunde brauchen?

Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf eine bezahlte Pause. Was er damit macht, ist seine Sache! Extra-Pausen für Raucher braucht man nicht diskutieren!

Nein, natürlich nicht. Warum sollten Rauchen für Pausen bezahlt werden?
Als Ausgleich könnte man sonst allen Angestellten fünf Minuten je Stunden zur Verfügung stellen. Entweder man nutzt sie als Rauchpausen oder man darf entsprechend früher gehen und die Raucher arbeiten länger.
Mich ärgert es maßlos, daß Nichtraucher, die fünf Minuten klönen eventuell als "faul" angesehen werden, aber Rauchpausen von fünf Minuten offensichtlich toleriert werden!
Eben! Und daß das Rauchen einer Zigarette in 5 Min beendet ist, möchte ich bezweifeln ...
Brynhild am 6. Februar 2008 22:18 3 Minuten
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:31 Ja Kajo, aber was dem einen recht ist, muss dem anderen billig sein, oder nicht? Dann stempeln die Nichtraucher fürs "Klönen" auch aus, die Sache ist geritzt und schon hat der Chef Spaß und der Unfrieden in der Firma hat auch ein Ende.

Ich arbeite eh schon imaginäre Frühstücks- und Mittagspausen durch. Denkt ihr darüber nach, ob man in Zukunft auch beim "Klo-Gang" ausstempeln müsst?
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:35 Knowledge, das tue ich auch. Aber dennoch stempel ich fürs Rauchen aus. Erscheint mir einfach fairer, weil man von sich nicht immer auf alle anderen schließen kann. Der Chef kam letztens schon auf die Idee, die Stempeluhr mit unseren PC's zu verbinden. Konnte ich ihm gerade noch ausreden. Mit dem Argument, dass die Raucher ja eh ausstempeln....

Wenn die Nichtraucher auch immer ein Päuschen machen dürften wäre es sozial gerecht. Bin aber trotzdem für ausstempeln.
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:32 Die Nichtraucher nehmen sich ihre Pausen, verlass dich drauf. Ich kenne Kollegen, die stellen sich frech zur Raucherrunde, die alle brav ausgestempelt haben und quatschen fröhlich mit. Ausstempeln? Warum denn? Ich rauche doch nicht....
Dadurch verlieren die Firmen geld und müssen das wo anders wieder draufschlagen.. acuh wenns der bürger schadet.. man kann au mit dem rauchen aufhören.. dann spart man das geld und so und bekommt sogar noch mehr.. und wird noch Reicher.. $$$$$$$$$$
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:33 Wenn das so einfach wäre mit dem Aufhören, gäbe es diese Diskussionen nicht.
Wenn du ein Herzinfakt hattest hörst du automatisch auf ;) glaubs mir

Ich kann kein klares Ja oder Nein geben.
Grundsätzlich sollte mehr darauf geachtet werden, dass Raucher NICHT zuviel Zeit am Arbeitsplatz für diese Sache (Sucht) in Anspruch nehmen. Ggf. könnte in Deutschland auch mehr für die Süchtigen getan werden (wenn es sich letztlich rentiert für unser aller Wohl?).
Es ist in jedem Fall falsch, wenn Büromitarbeiter, die sich häufiger mal Freiheiten herausnehmen können, so viel Zeit und Geld kosten. Ist die von dir genannte Zahl wirklich realistisch? Wenn ja, dann ist es schon echt beeindruckend.
Aber generell nun verteufeln halte ich auch für falsch. Auch ein Nichtraucher kann eben mal zu viele Schwätzchen auf dem Flur halten oder im Internet surfen (das kann ja gut reglementiert/ unterbunden werden).
Von daher... eigentlich sollte jeder Arbeitnehmer seine Arbeit vernünftig und effizient verrichten! Wenn Leerlauf besteht bzw. man die Zeit gut einteilen und auch mal lockerer nutzen kann, dann ist eine Raucherpause nicht schlimmer als mal eben einen frischen Kaffee zu kochen.
Es gibt viele Arbeitnehmer, die nicht die Möglichkeit haben, zu rauchen bzw. NUR in den Pausen ihrer Sucht fröhnen können. Diese kommen auch zurecht... Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden. ;-)
Ich mußte leider die Erfahrung machen, das die Pausen immer öfter und immer länger wurden. Dadurch mußten die Nichtraucher viele Arbeiten übernehmen, die keinen Aufschub duldeten. Es reicht doch, wenn in den regulären Pausen geraucht wird, sonst ist den Nichtrauchern gegenüber unfair!
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:29 Die regulären Pausen sind aber recht selten und damit kommen Nikotinabhängige nicht klar. Ist ja nicht wie Yoga oder so.
Die regulären Pausen gab es alle 2 Stunden. Denke, das wäre auszuhalten...

Möchte nicht wissen, wieviel Zeit ich in meinem Leben mehr gearbeitet habe als ein Raucher. Denn wer kann schon rauchen und dabei kontinuierlich weiterarbeiten. Franzosen vielleicht, weil sie die Kippe im Mundwinkel hängen haben. Über rauchende Kollegen habe ich mich schon immer geärgert, die zwar nicht im Arbeitsraum, dafür aber auf dem Klo rauchen durften, und zwar bezahlt. In der Zeit waren sie weder für Kundschaft noch Kollegen ansprechbar, ihr Telefon nicht besetzt, und die Nichtraucher durften die Arbeit in dieser Zeit für sie noch mit erledigen.
Lionheart am 6. Februar 2008 22:00 Das sehe ich genau so. Habe leider die gleiche Erfahrung machen müssen. DH
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 10:53 pffff, ohne euch zwei nun persönlich zu meinen, aber kennt ihr den Begriff Schreibtischtourismus? Ich habe unbezahlte Raucherpausen, aber die Kollegen Nichtraucher flanieren teils bis zu einer Stunde täglich! von Büro zu Büro und beschwatzen das gestrige Fernsehprogramm, die Probleme mit der schwangeren Ehefrau oder mit den vorpubertierenden Gören, bewundern das neue Outfit der Kollegin..... die kommen gar nicht mehr aus dem Schwatzen raus! Warum müssen die denn dann dafür nicht ausstempeln...??!!
░critter░ am 7. Februar 2008 13:03 O, dann habe ich wohl immer den falschen Arbeitsplatz gehabt. :-) So was war mein ganzes Arbeitsleben lang nicht möglich. Aber die Raucher hatten ihre bezahlten Rauchpausen, deshalb auch mein Protest. Das wurde "von oben" toleriert. Wenn sie mal gebraucht wurden, war die Reaktion "achso, der/die ist gerade eine rauchen. Na, dann sagen Sie ihm/ihr doch, ich warte auf einen Anruf"

aber nur so lange wie die Kaffeetrinkerfraktion auch bezahlte Pausen bekommen!
Viele Raucher trinken genauso Kaffee oder andres wie NR. Aber immerhin erkenne ich: Du willst den sozialen Standard so hoch halten, daß ALLE ihre jeweiligen "Nebentätigkeiten" weiterhin bezahlt bekommen.

Und bald wird gefordert: Kaffeetrinker, Quasselstrippen und all die mit einer schwachen Blase: AUSSTEMPELN!


Mir geht die Raucherhatz sooooooooooooo auf den Senkel! Obwohl ich Nichtraucher bin :-) :-)

Ich finde diese Rechneerei kleinlich. Und ich sage dazu nur eins:
Wenn ich von meinem Arbeitsplatz aufstehe, um eine Raucherpause einzulegen, kann ich in meiner Abwesenheit keine produktive Arbeit für den Fortbestand des Unternehmens machen. Also bekomme ich die nicht bezahlt.

Ein Nichtraucher (ich habe bis vor 2,5 Jahren auch noch geraucht) muss auch für 10 Minuten sich abmelden. Sonst könnte er ja mal eben einkaufen.
Wir sind doch sonst auch alle für die GLEICHBERECHTIGUNG

Eines vorweg.
Natürlich gibt es viele andere und wohl auch wichtigere Themen als dieses.
Allerdings finde ich es unangebracht hier auf diverse andere Themen aufmerksam zu machen, da hajottka den Titel dieser Umfrage doch eindeutig formuliert hat.
Also schön beim Thema bleiben, da sonst das Ergebnis verfälscht wird!
Nun zu meiner Begründung.
Ich habe bislang ausschließlich in Büroräumen gearbeitet, in denen nicht geraucht werden durfte.
Folglich mussten die Raucher nach draußen oder in einen extra Raum gehen, um ihre Sucht zu befriedigen.
Ich finde es recht schade, dass viele Raucher sehr schnell unüberlegte Äußerungen und wettern dann gegen die Nichtraucher.
Bestes Beispiel: "Die Nichtraucher trinken doch AUCH Kaffee, oder quatschen neben der Arbeit."
Ja natürlich wird neben der Arbeit auch mal gequatscht und nen Kaffee oder Tee getrunken.
Nur kommt das nach meiner Erfahrung bei Rauchern noch mit auf die Rechnung.
Oder trinken und reden Raucher nicht, wenn sie nicht rauchen?
Ich habe mal in einer 12 köpfigen Abteilung gearbeitet. 8 davon waren Raucher.
Wenn es dann hies, "Raucherpause", sass ich mit meinen Nichraucher-Kollegen erstmal schön alleine mit der Arbeit da.
An dieser Stelle ein Zitat von ◄☺critter☺►:
>Über rauchende Kollegen habe ich mich schon immer geärgert, die zwar nicht im Arbeitsraum, dafür aber auf dem Klo rauchen durften, und zwar bezahlt. In der Zeit waren sie weder für Kundschaft noch Kollegen ansprechbar, ihr Telefon nicht besetzt, und die Nichtraucher durften die Arbeit in dieser Zeit für sie noch mit erledigen.<
Leider wurde aus der kurzen Raucherpause dann mal schnell ne viertel Stunde. Dies dann ca. 3-4 Mal am Tag.
Zugegeben, mein damaliger Chef hätte energischer eingreifen sollen.
Allerdings blieb es nur bei ein paar zurechtweisenden Worten in Richtung der Raucher, da sich die Arbeit schließlich nicht von selbst erledige.
@ Rouszi: Raucher sterben i.d.R. nicht schlagartig, sondern meist schleichend.
Somit wird der u.U. recht lange Leidensweg bzw. Behandlungszeitraum eines Rauchers mit z.B. Lungenkrebs usw. schon von den steuer zahlenden Nichrauchern mitfinanziert.
Zu unserem lieben Altbundeskanzler: Das wörtchen "Alt" sagt doch schon alles.
Er gehört zum alten Eisen und sollte auch eine im Ruhestand seine Vorbildfunktion für die junge Generation nicht vergessen.
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:40 Lionheart, während ein Raucher aber meinst seine "sozialen Kontakte" während der Raucherpausen gebündelt pflegt, gehen Nichtraucher dann eben "mal kurz" nach Frau A., um über die letzte Folge von "Sturm der Herzen" zu diskutieren....
Das meine ich mit quatschen und Kaffee trinken.
Habe da schon die wildesten Sachen erlebt. Darauf angesprochen, kommen die Kollegen dann auch noch frech mit dem Spruch: "Du hast ja deine Raucherpause, ich muss auch mal abschalten". Nur - die haben dann nicht ausgestempelt....

was für´n schmarrn, diese frage, aber ich weiß, hajottka, die frage kommt nicht von dir, also nicht persönlich nehmen. ich denke jeder findet so seine päuschen, der eine beim rauchen, der nächste beim däumchen drehen und in die luft gucken, der nächste beim privat telefonieren oder ständig aufs klo gehen usw. wer sagt denn, dass derjenige der nicht rauchen geht effektiver arbeitet? bei kettenrauchern mag das was anderes sein, aber die sollten eine rüge bekommen, nicht weil sie rauchen, sondern weil sie nicht arbeiten.

Demnach müsste jeder Mitarbeiter, der in irgendeiner Form nicht arbeitet, ausstempeln oder die Zeit hinten dranhängen. Die Tee-/Kaffeetrinker und die Quatscher machen die gleichen bezahlten Pausen während der Arbeitszeit. Für jeden gilt dass sich solche Pausen in Grenzen halten sollten.
Wie trauig, dass darüber diskutiert wird, was man in seiner Pause macht ist jedem selbst überlassen und diejenigen die am Arbeitsplatz noch rauchen dürfen sollen es doch tun. Besser jemand mit Kippe im Mund meldet sich am anderen Ende als mit vollgestopftem Mund, sowas ist ja wohl das allerletzte! Wenn die Firmen zusätzliche Raucherpausen akzeptieren wo liegt dann das Problem, andere Mitarbeiter haben vielleicht andere Macken! Am besten wäre um dieser Diskussion aus dem Wege zu gehen abstempeln in der Zeit aber dann auch bitte diejenigen, die stundenlang das Klo besetzen, ständig ihr Käffen holen oder dumm rumlaufen und zu qautschen, egal ob Raucher oder nicht!

>...Nur mal so'ne Zahl: 150 Raucher kosten einen Betrieb in etwa 1, 3 Mio. Euro jährlich für die unproduktive Zeit. ...<
Das können aber manche Manager noch topen. Die haben ihr Unternehmen in kurzer Zeit mehrere hundert Millionen gekostet. Die haben aber dafür noch einen 'goldenen Handschlag' und etliche Millionen zum Abschied bekommen.
(Schlag nach bei Daimler oder Siemens usw.) ;-P

Ich finde es langsam sehr diskriminierend uns Rauchern gegenüber. Sebst die Gaststättenbetriebe wollen das Rauchverbot nicht mehr.
Minax am 6. Februar 2008 20:02 Herrje... wieso wird nur immer das Wort "Diskriminierung" gebraucht? Was in der Freizeit geschieht, ist egal! Jeder darf machen, was er möchte. Hier geht es doch um einen ganz bestimmten Ansatz.
Die Gaststättenbetriebe wollen es nicht mehr... Ja, warum, dürfte wohl klar sein. Aus Nächstenliebe bestimmt nicht ;-)
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:41 Super, Minax!!!
Also mir geht die Hetzjagd gegen Raucher auch langsam auf den Geist.Was wäre denn eigenlich wenn sich alle das rauchen abgewöhnen würden,an diese (große )Steuererhöhung darf ich gar nicht denken.Also tun wir Raucher doch noch einiges gutes für die Gesellschaft :-)und sollten wir damit unser Leben verkürzen,tut es doch der Rentenkasse nur gut :-)Seht Euch unseren Altbundeskanzler Schmidt an,der ist Kettenraucher mit 89 J.Ich würde es als eine Unverschämtheit empfinden jemandem in dem Alter zu bevormunden.
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:43 Puh... soviel Polemik in einem einzigen Absatz... und alles haarscharf am Thema vorbei ;-)
Wollt mal meinen Frust loswerden.
Wieselchen1 am 8. Februar 2008 06:49 Fooooooooorum!! ;-)

Solange es rauchende Chefs,Lehrer und sonstige Vorgesetzte gibt die selber rauchen und die Raucherpause auch anbieten soll sie auch bezahlt werden.Ich bräuchte keine.Ich könnte auch acht Stunden ohne....

*Solange sich die Nichtraucher stundenlange Kaffeepausen gönnen, sollten auch die Raucherpausen bezahlt werden !
Wieselchen1 am 7. Februar 2008 13:43 Oder umgekehrt...?
wenn das schon anfängt, dann müssen die, die zuviel Kaffee trinken und deswegen 5 mal mehr aufs Klo gehen aber auch abstempeln!
Bei der Gelegenheit am besten noch die Laufgeschwindigkeit für einzelen Tätigkeiten abstoppen und wer langsamer ist und somit unter der durchschnittsgeschwindigkeit liegt, muss dann auch weniger bekommen, schwachsinn...
natürlich gegen bezahlte. warum haben raucher das vorrecht? dann müssten alle nicht raucher ne extra pause bekommen oder weniger arbeiten. das ist doch nicht fair.
DH
Andreas, ich kann deine Antwort schon nachvollziehen und gebe dir soweit auch Recht.
Aber diese Argumentation ist meiner Meinung nach nicht angebracht, da sie somit auch auf andere "unwesentlichere" (als Gegenstück zu "wichtigere") Probleme angewandt werden könnte/ müsste.
Für die einen oder global gesehen mag es ein kleines Problem sein, dennoch besteht diese Problematik und stellt für andere widerum ein größeres Problem dar.
Nur weil z.B. auch Nichtraucher Kaffee trinken mögen oder Manager häufig (oder nur ganz gezielt und effizient) in die Kritik geraten, darf man andere Fragen nicht außen vor lassen. Das wollte ich nur noch loswerden... ;-)
ich hätte auch noch ein pfund mehr argumente einschreiben können, es war nur so ein kleiner querschnitt, weil mich wirklich diese diskussionen für und gegen das rauchen nervt.woanders wird wesentlich mehr geld verschwendet und da kräht kein hahn danach..
Ja, deswegen habe ich auch das "z.B." noch angehangen. Es ging mir nur um die Verallgemeinerung.
"Unrecht bleibt Unrecht" (Unrecht dient hier nur als Beispiel!), auch wenn ein Hahn danach kräht ;-)
Jaja, das selbe Gelaber wie unsere Regierungen.
Wenn es um so Sachen wie das Rauchverbot geht sind sie sich alle, sowohl Länder- als auch Bundesregierung, sehr schnell einig.
Aber sie sind nicht dazu fähig sich auf Lösungsmöglichkeiten zur Jugendkriminalität, zum Kinderschutz und der zunehmenden Armut (Wer's immer noch nicht glaubt dass es sie gibt der sollte mal seine Scheuklappen ablegen!) zu einigen.
Andreas, das ist doch der Trick: Mit der Verteufelung der Raucher (ich bin oft Raucher, dazwischen allerdings Nichtraucher) bekommt jemand die Urschuld und das lenkt dann von den wirklichen Problemen ab.
Stimmt! Wir Raucher sind ja an allem Schuld.
Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis, Kriege, Klimaveränderung ... ;-P
Ich glaub ich geh mich jetzt umbringen - gaanz lansam - mit Zigaretten. Hat mal einer Feuer? :-D
lol - aber sicher gerne - rauchen wir weiter
ich rooooche doch ooooch :-) sagt der Sachse..und ich bin einer.. und ich geb dir Recht, weil wir uns in ppulistischen Sachen ergötzen, ansstatt wirkliche Probleme anzugehen
DH andreas 48.Bravo !!!