Frage von AsianHomie, 89

Sollen "nur" mehr Leute wählen dürfen, die mind. die Hochschulreife besitzen und das 21. Lebensjahr vollendet haben?

Antwort
von PrivateUser, 26

Entschuldung für meine Ausdrucksweise, aber so einen Mist habe ich selten gelesen.
Gibt es tatsächlich immer noch Schwachköpfe die (auch soziale) Intelligenz am Bildungsgrad messen?
Es gibt so viele dumme Abiturienten und im Gegensatz auch sehr kluge Mittelschüler!

Antwort
von Schnoofy, 43

Wenn schon dann aber bitte nur wenn der Notendurchschnitt mindestens 1,x beträgt.

Aüßerdem sollte vor der Aufnahme in das Wählerverzeichnis ein Expertengutachten erstellt werden, dass die Noten ohne Zuhilfenahme leistungsteigender Mittel (Doping) erzielt wurden.

Dass die Benotung nur gültig ist wenn sie durch einen von der Wahlkommisiion zu zertifizierenden Lehrer erfolgte ist selbstverständlich.

Zur Umsetzung dieser Maßnahme schlage ich die Errichtung einer neuen Behörde vor, die - um jegliche Manipulationen der Wahlen auszuschließen - nur mit nicht wahlberechtigten Personen besetzt werden darf.

Weitere Verbesserungsvorschläge der angedachten Maßnahmen nehme ich mit Dank entgegen.

Antwort
von will1984, 62

Ich wüsste nicht, warum Bürgern ohne Hochschulreife das Wahlrecht entzogen werden sollte. Sie sind genauso Teil des Volkes und Demokratie bedeutet die Herrschaft des Volkes. Ansonsten würde es eine Oligarchie derjenigen sein, die die Hochschulreife erlangt haben.

Antwort
von konzato1, 36

21 Jahre könnte man sich drüber unterhalten, da ab diesem Alter der "wahlberechtigte Bürger erst richtig erwachsen ist".

Die Wahlberechtigung allerdings von einem Abschluß abhängig zu machen, ist vollkommene Idiotie. Denn in manchen Bundesländern kann man sein Abitur mit Fächern machen, für die man nicht viel Intelligenz benötigt.

Außerdem müßte man dann die Wahlen der letzten Jahrzehnte ungültig machen, weil die SPD Abgeordnete Petra Hinz beim Abitur gelogen hat.

Kommentar von Almalexian ,

Außerdem müßte man dann die Wahlen der letzten Jahrzehnte ungültig
machen, weil die SPD Abgeordnete Petra Hinz beim Abitur gelogen hat. 

Ich bin auch dafür die Tür zu verschließen wenns regnet.

Antwort
von Rollerfreake, 44

Nein, es gibt kein pauschales Alter zum wählen. Manche haben mit 21 Jahren noch nicht die geistige Reife wie andere bereits mit 18 Jahren haben und genauso ist es auch umgekehrt. Es ist also nicht von Alter abhängig welche geistige Reife jemand besitzt sondern vielmehr von seiner individuellen Persönlichkeit. Auch Abitur lässt keine großen Rückschlusse auf irgendetwas zu, es bedeutet eine gewisse Allgemeinbildung aber noch lange nicht das man auch logisch denken kann, ein guter und verantwortungsbewusster Mensch ist und ähnliches. Von daher beurteile ich keine Personen nach ihrem Schulabschluss und das sollte jeder so machen. 

Antwort
von karapus001, 11

Nein, ich finde ab 18 Jahren wählen zu dürfen ganz in Ordnung. Und einen bestimmten Abschluss zu haben, um wählen zu dürfen halte ich auch für falsch. Diejenigen Leute, die einen guten Schulabschluss wie z.b. eine Hochschulreife haben, die bekommen später meistens einen guten Job, wo man beispielsweise nur auf dem Stuhl hockt und am PC arbeitet.

Wenn es dann darum geht beispielsweise eine Partei zu wählen, die das Rentenalter erhöhen wollen, wäre da einige "Sesselhocker" dabei. Leute die einen schlechteren Abschluss haben, wären da im Nachteil, da sie meistens Handwerker Arbeit haben. Sie wären natürlich dagegen, um das Rentenalter zu erhöhen.

Leute mit schlechterem Abschluss wissen meistens mehr von der "Realität", als Sesselhocker. Auch die ganze Flüchtlingssachen...

Antwort
von Geraldianer, 32

Von Konrad Adam wurde das ja schon mal so ähnlich vorgeschlagen. Obwohl das seiner Partei, der AfD, mit Sicherheit schaden würde wenn nur Akademiker wählen dürften.

Wählen hat sehr viel mit Interessenlagen und gefühlsmäßigen Einstellungen zu tun. Die Bildung sollte da keine Rolle spielen. Und wenn Menschen wie Herr Gauland noch Abgeordnete, obwohl der wohl bald nicht mehr autofahren darf, dann sollten junge Menschen auch weiterhin wählen dürfen.

Antwort
von goali356, 55

Es vom Abschluss abhängig zumachen halte ich für falsch. Es ist nicht gesagt dass sich Abiturienten mehr mit Politik befassen als Nicht Abitureinten.

Warum jemand kein Abitur gemacht hat kann viele Gründe haben. Es heißt nicht automatisch dass die Person "dumm" oder unaufgeklärt ist. Im übrigen sollte in einem demokratischen Staat jeder Mensch die Möglichkeit haben mitzuentscheiden.

Über dass mit dem Alter kann man diskutieren. Ich wäre aber auch eher dagegen. Die Wahlbeteiligung unter Jugendlichen/jungen Erwachsenen ist oft eher zu gering.

Antwort
von Sonja66, 66

Neee, auf keinen Fall, würde doch der nötige Ausgleich fehlen.....
Die richtige Mischung machts.... ;-)))

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