Bisher war es so, dass die Lehrer eine Übertrittsempfehlung (oder auch nicht) für eine weiterführende Schule gaben. Nun sollen nur noch die Eltern entscheiden können, in welche Schule (Gymnasium, Realschule )sie ihr Kind schicken wollen, d. h. auch wenn ein Kind die Qualifikation gar nicht mitbringt, soll es auf Wunsch der Eltern in einer weiterführenden Schule aufgenommen werden.
Ich denke, daß Eltern und Lehrer gemeinsam den weiteren Weg des Kindes beraten und die Entscheidung dann bei den Eltern und Kindern liegen sollte.
ich glaube nicht, dass Eltern diese Entscheidung alleine treffen können und sollten. Nur die Lehrer wissen, wie sich die Kinder im Unterricht verhalten und können deshalb eine differenziertere Aussage machen
Schueler, die nicht auf das Gymnasium gehoeren, und trotzdem hingeschickt werden, sind dann die, die den Unterricht stoeren und anderen, die lernen wollen, diese Moeglichkeit nehmen.
Schulwechsel folgt auch nicht von selbst, da man sich mit 3ern und 4ern durchmogeln kann.
Es sollte einen deutschlandweiten Test geben. Wenn dieser bestanden wird, dann koennen Eltern zusammen mit ihren Kindern (und evtl. Lehrern) entscheiden, ob sie auf eine hoehere Schule wollen, oder nicht.
So koennte ueberehrgeizigen Eltern entgegen gewirkt werden, und Lehrerentscheidungen sind auch nicht mehr von Gewicht (viele Lehrer haben ihre Lieblinge und benoten auch danach).
Meiner Meinung nach sollte auch weiterhin der Lehrer entscheiden. Aus zwei Gründen. Erstens ist das der Beruf des Lehrers, also auf Grund seiner pädagogischen und methodischen Kompetenz die Schüler einzuschätzen. Zweitens muss ich mir gerade vorstellen, wie diese ehrgeizigen Eltern, die ja nur das Beste für ihr Kind wollen, ihre Kinder aufs Gymnasium schicken, obwohl sie da nicht hingehören. Misserfolg und Angst sind doch die Folgen. Da können die Eltern so lange bleiben wie sie wollen. Außerdem sind Eltern in der Schule und im Unterricht nicht dabei. Wie sollten sie die Leistung einschätzen? Vor allem im Vergleich zur restlichen Klasse?
Ich muss meine Antwort ergänzen und andut zustimmen. Eltern sollten natürlich zumindest ein Mitspracherecht haben.

Allein die Eltern entscheiden zu lassen, hielte ich nicht für gut.
Einmal gibt es sehr ehrgeizige Eltern, deren Kind UNBEDINGT auf das Gymnasium muss, dann
die Eltern, die selbst Abitur haben und sich GAR NICHT VORSTELLEN können, dass die Begabung ihres Kindes dafür nicht ausreicht (hat doch schliesslich MEINE Gene!), dann
die Eltern, die selbst die Hauptschule besucht hatten und eine höhere Schulbildung schlicht für überflüssig halten (ist doch nur Zeitvertrödelei, soll lieber in die Ausbildung und Geld verdienen).
Sicher sollten die Eltern (und auch die Kinder) mitentscheiden können, aber die Meinung der Lehrer, die das Kind in der Schule kennen und die auch die unterschiedlichen Schulformen und die Anforderungen dort besser einschätzen können, sollte etwas mehr Gewicht haben.
immer die eltern, ich würde nie den ratschlag dieser meist unterqualifizierten pseudo-pädagogen annehmen; ich kenne meine kinder am besten
Klar, unterqualifizierte pseudo-eltern wissen alles besser.

ich finde schon dass das so sein sollte, der lehrer geht - die eltern bleiben dem kind.
natürlich kann eine beratung durch den lehrer nie schaden. auch wird die kritik des kindes evtl. später sich nicht gegen den lehrer richten (können) sondern wohl eher gegen (an) die eltern.
Das finde ich richtig. Bei der Lehrerentscheidung werden die Ziele und Vorstellungen von Eltern und Kind nur unzureichend berücksichtigt. Das Kind ist oft genug nur Lehrmasse, daher bin ich der, daß der Versuch des höheren Schulbesuchs auf jeden Fall möglich sein soll. Wenn die Leistungen nicht passen, folgt der Schulwechsel eh von selbst.
Überehrgeizige Eltern wird eh keiner davon abhalten ihre Kinder auf zu hohe Schulen zu schicken. Sonst fängt der Drill schon in der 2. Klasse an..
erst mal sollten die eltern mit den kindern reden welche schullaufbahn diese gehen möchten,und die lehrer sollten schon ihre empfehlung mitgeben,auf keinen fall sollten die kinder auf eine schule geschickt werden wo sie den anforderungen nicht gewachsen sind
Ich habe das ganz anders gehört. Früher haben die Lehrer nur Empfehlungen ausgesprochen, die Eltern konnten aber machen was sie wollten. Daher sind so viele Kinder zum Gymnasium, obwohl sie dort völlig falsch waren. Nach der 6. Klasse ging es dann meist auch wieder runter, dann aber in die Hauptschule, da die Realschulen voll waren und keine neuen Schüler mehr annehmen müssen. Also ein Bärendienst für die Kinder.
Jetzt sollen die Lehrer bestimmen und die Eltern müssen schon einiges auf die Beine stellen, um abweichend zum Urteil einzuschulen. Hat auch Nachteile, denn Lehrer sind nur Menschen und haben eine subjektive Einstellung. Sicher können sie heutzutage die kInder besser beurteilen, als viele Eltern (insbesonderedie, die beide berufstätig sind und das Kind gerne in die Schukle undOgata abschieben), aber auch hier gibt es sicher auch Ungerechtigkeiten, z.B. bei persönlichen Abneigungen oder Vorurteilen.
Ich denke aber in 90% werden Eltern und Lehrer zum gleichen Ergebnis kommen, also keine Aufregung nötig.
Das habe ic ganz anders gehört - die Lehrer erstellen (zumindest hier in NRW!) ein Gutachten, das eine bestimmte Schulform empfiehlt. Soll ein Kind auf Elternwunsch eine höher-qualifizierende Schulform besuchen, so muss eine gewisse Zeitlang Unterricht auf Probe mitgemacht werden, erst danach entsceidet die aufnehmende Schule, ob das Kind aufgenommen werden kann.
Ich denke eine Empfehlung seitens der Grundschule sollte es auch weiterhin geben zusammen mit einem beratenden Gespräch, denn auch wenn ich meine Kinder besser kenne als jeder sonst kenne ich sie doch nicht in der Lernsituation in der Schule, kann nur die Arbeitshaltung z.B. bei den hausaufgaben beurteilen. Da lob ich mir den guten Kontakt zur GS und zur Klassenlehrerin! Schliesslich sollten alle zusammen das Kind voranbringen aber nicht über- oder unterfordern!
so weit meine infos, ist es schon immer deinen eltern entscheident, wo du gehst. wenn du eine andere schule nimmst, heißt es dann nur "abweichung" und ist nicht weiter schlimm