Frage von Franzi12340, 77

Sollen Jugendliche dazu verpflichtet werden, bereits Altersvorsorge zu betreiben?

Hallo! Ich habe folgendes Problem: Mit drei Kollegen vertrete ich die Pro-Seite (die ich persönlich nicht vertrete, wir wurden zugeteilt,) in einer Debatte (in der Schule), die sich um die oben stehende Frage dreht. So nun stellt sich uns natürlich die Frage wie die Jugendlichen das ganze finanzieren sollen. Von einer festen Einnahmequelle oder einem Mini-Job darf man nicht ausgehen. Hat jemand eine Idee? PS: Wir haben uns auf die gesetzliche Altersvorsorge geeinigt.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Zumverzweifeln, 57

Dann sollte vom staatlichen Kindergeld ein geringer Anteil (10 - 15 %) automatisch in die gesetzliche Altersvorsorge abgeführt werden können - auf freiwilliger Basis.

(Für die Idee würden deine Eltern mich beschimpfen - hoffentlich hilft sie euch!)

Kommentar von Franzi12340 ,

Das Problem ist, das diese Verpflichtung alle Jugendlichen gesetzlich dazu verpflichtet zu zahlen und dies dementsprechend nichts mit Freiwilligkeit zu tun hätte... :/

Kommentar von Zumverzweifeln ,

Die Verpflichtung erfinden wir doch gerade erst und also können wir auch die Bedingungen erfinden!

Kommentar von Franzi12340 ,

Achso und übrigens ist das nicht meine subjektive Meinung... Irgendwie scheint mich hier niemand zu verstehen. Das ganze ist eine Art ,,Klassenarbeit" in der Schule vgl. Jugend debattiert. Wir müssen eine Debatte zu einem vorgeschriebenen Thema halten, mit einer vorgeschrieben Position. Ich selbst empfinde das ganze ebenfalls als Schwachsinn, da ich als Jugendlicher mein Geld für wichtigere Dinge brauche...

Kommentar von Zumverzweifeln ,

Keine Sorge, ich habe verstanden, dass du nur Hausaufgaben machst! Mal ehrlich: wer keine geregelte Arbeit hat, der kann kaum regelmäßige Abgaben zahlen!

Aber dafür bekommst du keine Note!

Kommentar von Zumverzweifeln ,

Danke für das Sternchen!

Antwort
von Kuestenflieger, 40

In den skandinavischen Ländern mit Volksrente , beginnt man so früh wie möglich über die Banken eine private Altersvorsorge aufzubauen ; sogar mit einem Teil vom Taschengeld schafft man sich Berechnungszeiten .[ wie bei unserer drv auch wichtig ]

denn mit den garantierten ~1260,-€  / Monat kommt man auch dort nicht weit .


Antwort
von ratatoesk, 38

Nun die gesetzl. Altersvorsorge kannst Du knicken,das sind in Zukunft nur noch Almosen,zu dem sie auch noch zu 100% versteuert werden,wenn sie zu hoch ist.

Nicht umsonst raten alle zur privaten Vorsorge,was natürlich schwer ist bei den Niedriglöhnen.

Dazu kommt noch,wenn es einen Chrasch gibt und die Versicherer pleite sind,das private auch futsch ist.

Bei der Durchschnitsrente kann ich nur raten,solange Harz4 wie möglich zu bekommen,da bleibt mehr zum leben.

Achso, und ,,verpflichten" ist immer gut ,denn wer hört schon auf die Alten,wenn man noch jung ist. ;O)

Wer  mit 18 anfängt 100 euro jeden Monat anzulegen(Fond z.B.) hat schon ein stattliches Vermögen nach 50 Jahren,wenn es keinen Crash gibt.

Kommentar von Zumverzweifeln ,

Du rätst also Jugendlichen sich auf Hartz IV zu verlassen? Nun, wenn das alle Jugendlichen tun, dann sieht es mit den Zahlungen an dich bald schlecht aus. 

Kommentar von ratatoesk ,

Nein nicht drauf zu verlassen , sondern selbst was zu tun für die Rente und wer sich das nicht leisten kann ,solange wie möglich auf Sozi zu bleiben,da das mehr ist als die Durchschnittsrente.

Das ist ein kaputtes System,das ist klar,aber ist so ja per Wahl gewollt.

Antwort
von ShatteredSoul, 39

Zu früh, meiner Meinung nach. Lieber ein Tagesgeldkonto, auf das monatlich eingezahlt wird.

Altersvorsorge, also etwa eine Rentenversicherung, reicht locker ab 18 bzw. nach der Ausbildung. Wichtig ist, dass man sich genau über die Angebote informiert, da es auch viele schwarze Schafe gibt. Ich würde z.B. bei den ganz großen Versicherungen nie etwas abschließen.

Kommentar von ratatoesk ,

Welche meinst Du denn mit ,,ganz großen" und was ist die Alternative?

Kommentar von ShatteredSoul ,

Mit ganz Großen meine ich z.B. Generali, Aachen Münchener, Allianz. Alternativen wären z.B. Züricher, Nürnberger, WWK. Aber man muss die Angebote einfach vergleichen.

Antwort
von supersuni96, 48

Sobald man sein erstes Geld selber verdient (z. b. als Ausbildungsgehalt) sollte man in die private Altersvorsorge investieren. Dann sind die Beiträge noch gering und überschaubar. Wichtiger meines Erachtens ist jedoch die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Kommentar von rukkk ,

Empfehlenswert ist auch eine betriebliche Altersvorsorge, sofern der Arbeitnehmer genügend (ich meine mindestens 70% der Zahlung des Arbeitgebers) beisteuert. Das ist steuerlich mit die attraktivste Möglichkeit.

Kommentar von ShatteredSoul ,

Da hast du absolut recht!

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