Frage von AsianHomie, 89

Sollen Abgeordnete/Parlamentarier einen Doktor-Titel und mind. eine 20-jährige Berufserfahrung aufweisen müssen?

Antwort
von vitus64, 37

Inwiefern sollte der Nachweis selbständig wissenschaftlich zu arbeiten für eine politische Tätigkeit qualifizieren?

Antwort
von Paguangare, 56

Nein, durchaus nicht. Es wäre gut, wenn Abgeordnete die Bevölkerung in ihrer Gesamtheit repräsentieren würden. Einige Berufe sind ohnehin schon überrepräsentiert, z.B. Juristen, Politologen, Verwaltungsfachleute.

Ein Doktortitel soll ja eigentlich zur wissenschaftlichen Arbeit befähigen, und nicht zur politischen.

Einige junge Leute mit deutlich weniger als 20 Jahren Berufserfahrung könnten auch wichtige Aspekte in den Politikbetrieb einbringen, z.B. was den Umgang mit neuen Medien betrifft.

Kommentar von lupoklick ,

der Umgang mit "alten" MENSCHEN  scheint mir wichtiger ....

Kommentar von Paguangare ,

Natürlich ist für junge Politiker auch der Umgang mit alten Menschen als einer sehr großen Wählergruppe wichtig.

Antwort
von Rngnrn, 3

Die Idee mit der Berufserfahrung halte ich für sinnvoll, da Abgeordnete doch ein gewisses Verständnis für den Alltag des Bürgers besitzen und nicht realitätsfern sein sollten, wie es allerdings zuhauf vorkommt. Ob es unbedingt 20 Jahre sein müssen, ist eine andere Sache

Ein Doktortitel sollte selbstverständlich keine Voraussetzung sein

Antwort
von wfwbinder, 16

Dann hast Du nur alte Wissenschaftler im Parlament.

Das Parlament sollte die Bevölkerung spiegeln. Schöner wäre es, wenn wir mehr Handwerker im Bundestag hätten.

Beamte und Juristen sind überrepräsentiert.

Antwort
von Glencairn2, 49

Nein.

Viel interessanter ist es, dass in einigen Parteien/Wahlkreisen auch ein Ausschluss für "Spitzenpositionen" vorherrscht, egal, wie gut man in seinem Bereich ist.

Mir wurde als mehrjährigen Mitglied in einer der beiden großen "Volksparteien" im Wahlkreis von hoher Stelle mal gesagt, dass ich als angehender Bankkaufmann eh nicht auf eine "wichtige" Liste käme. Da müsste ich schon Jura o.ä.  studieren.

Habe zwar studiert und meinen Dr. (bald) fertig, aber mit der Partei nichts mehr am Hut. Oder irgendeiner Partei. ;-)

Aber man kann ja noch immer fälschen, wie die gute Dame von der SPD, und trotzdem irrwitzige Pensionen einstreichen!

Kommentar von lupoklick ,

das klingt nicht echt !!!!!!!!!!!

  Lehrling als Möchtegern-Kandidat ? neee

sorry, ich kenne Parteien und auch die Herkunft  vieler Kandidaten!

Kommentar von Glencairn2 ,

Pffffffft!

Ich berichte nur Erfahrungen. Damals war`s übrigens die SPD. In Hamburg-Eimsbüttel. Es ging um langfristige Positionen, zunächst im Juso-Landesvorstand, dann später um evtl. mögliche innerhalb der SPD. Geleitet übrigens von MDB Johannes Kahrs (Mitte) (er hat diese "Empfehlungen" nicht ausgesprochen, nur um übler Nachrede zuvor zu kommen).

Ich berichte hier nur von Erfahrungen, die ich vor acht Jahren machen durfte.

Kommentar von Glencairn2 ,

(Jusos gehen btw bis 35)

Antwort
von Hugito, 59

Nein. Die sollen das Vertrauen der Menschen in ihrem Wahlkreis haben und gewählt sein.

Sonst sollte es keine Voraussetzungen geben.

Antwort
von Geraldianer, 21

Ich fände es besser, wenn mehr Leute aus normalen Berufen (Automechaniker, Krankenschwestern ...) im Parlament sitzen würden.

Tatsächlich kommen unsere Abgeordneten doch überwiegend aus relativ wenigen Berufen. Und das ist eher ein Nachteil.

Antwort
von Accountowner08, 5

nein, weil sie dann nicht alle schichten der Bevölkerung repräsentieren, sondern nur eine kleine Elite (Akademiker).

Deshalb sollte es so wenig auflagen wie möglich für Parlamentarier geben: damit das Volk frei ist, zu wählen, wen es will

Antwort
von lupoklick, 22

Nein -

 einige Jahre Lebenserfahrung wären nicht schlecht, damit sie nicht ihren Wählern als parteipolitisch politisierende Klugscheißer gegenüberstehen

Antwort
von newcomer, 52

diese Frage ist sowas von unlogisch.
Wie können Kandidaten 20 jährige Berufserfahrung als Abgeordnete haben wenn sie noch nie gewählt wurden und als Abgeordenter beschäftigt ??

Antwort
von TuerkeiUndKorea, 33

Nein,wozu auch?Die Politik geht jedem was an,demendsprechend sollte auch jeder seine chance bekommen können.

Antwort
von Crack, 24

Du kämpfst heute um den Preis für die dümmsten Fragen?
Meine Stimme hast Du.

Aber trotzdem kurz eine inhaltliche Antwort:
Es ist heute schon so dass die Zusammensetzung des Volkes in den Parteien nicht mehr widergespiegelt wird - d.h. der "kleine Mann" ist kaum noch vertreten.
Das willst Du dann also völlig abschaffen?

Und, welche Art von Berufserfahrung meinst Du?
Kann man die irgendwo kaufen?
Ich denke nicht - die kann man nur erwerben.

Antwort
von Iflar, 22

Damit man sicher gehen kann, dass nur die Elite im Parlament sitzt? Sehr gute Idee....

Da kann man Politik auch direkt abschaffen!

Antwort
von Schnaps123, 25

Wäre verfassungswidrig und Unmenschlich. Von daher ist das Quatsch

Antwort
von tryanswer, 50

Nein, aber sie sollten ihren Lebensunterhalt in der freien Wirtschaft verdienen oder durch Spenden finanzieren müssen ohne die Diäten, die sie ausgezahlt bekommen.

Kommentar von Schnaps123 ,

Wirklich?? Dann hätten wir nur noch FDP-Leute in der Regierung. Und dass will wirklich keiner

Kommentar von tryanswer ,

Wärst du nicht bereit für einen Abgeordneten zu spenden, der deine Interessen vertritt? Und die, die es ohne Spenden schaffen, hätten zumindest bewiesen, daß sie noch etwas mehr können als nur politisches Palaver.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

geile Idee .....

dann spendet BMW / Mercedes / VW ein paar Millionen an die Bundestagsabgeordneten, damit ein Gesetz erlassen wird, welches ausschl. den Automobilsektor bevorteilt (z.B. Autohersteller haben einen Höchststeuersatz mit 2%) .....

Kommentar von tryanswer ,

Das tun sie auch schon heute.

Kommentar von vitus64 ,

Durch Spenden?

Damit sie von den Spendern wirtschaftlich abhängig sind?

Nicht sehr durchdacht.

Kommentar von tryanswer ,

Heute erhalten sie Spenden indirekt über ihre Parteien oder Beraterverträge nach der Abgeordnetenzeit. Warum also nicht mit offenen Karten spielen, indem das Geld direkt an die Abgeordneten geht.

Ich könnte mir auch gut vorstellen, daß sich die Parteien aus ihrer Kasse um die Bezahlung ihrer Abgeordneten kümmern.

Kommentar von lupoklick ,

Diäten als  BÖSEWICHT   merkbefreit seit 1949     .....................------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------   so langsam wird es oberpeinlich

Kommentar von tryanswer ,

Es sind einfach immens hohe Kosten zumal sich unser popelig-kleines Land das viertgrößte Parlament der Welt leistet (gleich nach China, Nordkorea und GB).

Kommentar von SebRmR ,

Du meinst, dass die Abgeordneten von "parlamentsfremden" Geldzahlungen abhängig sind? Von Geldgebern, die evtl. etwas für ihre Zahlungen erwarten?

Tolle Idee!

Antwort
von atijaja, 19

Nein
Ich fände es gut, wenn Politiker jedes jahr eine Woche in einem Haushalt leben würden. mal die Großfamilie Single Rentner Harz Empfänger usw.
Ich würde mir erhoffen, das die Politiker die bürger dann besser verstehen.

Ich habe so manchmal das Gefühl, das Politiker nicht wissen was hier unten so passiert .

Antwort
von Almalexian, 34

Nein. Hör auf zu fragen.

Kommentar von Paguangare ,

Dem Fragesteller zu widersprechen ist in Ordnung. Aber er sollte fragen dürfen. Denk an Voltaire:

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen."

Kommentar von Almalexian ,

Nein. Das war schon die zweite. Es reicht so langsam.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten