krucker am 28.06.2007 um 15:50 Uhr
Der Akku senkt doch die (zum Laden benötigte und vom Ladegerät gelieferte) höhere Spannung ab, er puffert sie. Zummindest früher gingen die Taschenrechner kaputt, wenn man sie versehentlich ohne Akku benutzte.

Akkus von Notebooks die ständig am Strom betrieben werden ind nach ca. ein bis zwei Jahren kaputt, das habe ich bisher in jeder Firma und mit vielen Modellen erlebt. Ich nehme von meinem Laptop den Akku raus, sobald er voll geladen ist und der Rechner zu hause betrieben wird. Ziel ist es die Anzahl der Ladezyklen gering zu halten, d.h. der Akku kommt nur rein wenn Das Notebook mobil betrieben werden soll.

So schont man seinen Akku. Es darf nichts kaputt gehen!
krucker am 28. Juni 2007 16:50 Gleichfalls danke!

da liegt wohl ein großer Irrtum vor. Die Netzgeräte liefern keine höhere Spannung. Die Spannung ist auf das Gerät ausgerichtet. Dein Laptop leidet in keinster Weise, da k a n n nichts kaputt gehen. Wie indy richtig schreibt, Dein Akku lebt dadurch länger. Das früher Taschenrechner ohne Akku kaputt gehen konnten halte ich für absolut unmöglich, es sein denn man hat sie gegen eine Wand geworfen ;-) Außerden hatten früher zumindest die preiswerten Taschenrechner keine Akkus sonder Batterien.
krucker am 28. Juni 2007 16:41 Ein Texas-Instruments in den Achtzigern hatte einen Akkublock und ging kaputt, als dieser keinen guten Kontakt mehr hatte. In der Gebrauchsanweisung stand, dass beim Betrieb ohne Akku das Gerät kaputt gehen würde und keine Garantie gelte.
collo am 28. Juni 2007 20:05 TI waren ja auch keine preiswerten Taschenrechner, konnte ich mir nie leisten. Aber sie waren auch gut.
krucker am 28. Juni 2007 16:49 Mit Sicherheit liefert das Netzgerät eine höhere Spannung als der Akku besitzt, sonst könnte dieser ja nicht geladen werden. Ich habe schon 18 Volt Leerlaufspannung an einem Original-Ladegerät für einen 12 Volt-Modellflugakku gemessen. Während des Ladevorgangs wird die Spannung durch den Akku vermindert. (gepuffert)
Im Samsung Manual steht nichts zu diesem Problem.
Danke für die schnelle Antwort.
collo am 28. Juni 2007 17:58 Es gibt zwei Arten von Netzgeräte. Die stabilisierten und die nicht stabilisierten Netzgeräte. Bei nicht stabilisierten Netzgeräten liegt die Leerlaufspannung, also ohne Last, immer höher. Sobald eine Last anliegt, sinkt die Spannung erheblich. Die Spannung wird aber nicht vermindert weil ein Akku anliegt, der irgendesetwas puffern soll, sondern weil eine Last anliegt. Das kann auch eine Glühbirne sein. Bei stabilisierten Netzgeräte - und die werden bei einem Laptop verwendet - tritt dieser Efekt nicht auf. Davon unabhängig verträgt die Elektronik eines Laptops durchaus eine höhere Spannung. Alle elektronische Bauteile arbeiten in einem Bereich "Miniaml-Spannung" bis "Maximalspannung".
krucker am 28. Juni 2007 20:05 Ich bleibe bei dem Ausdruck 'Puffer', so habe ich das gelernt.
Bei Akkus die überladen werden, gibt es eine deutliche Erwärmung, da keine chemischen Prozesse mehr ablaufen, und die Stromwärme deutlich wird. Im Fall meines Notebooks kann ich keine Erwärmung feststellen. Kann ich daraus schließen, dass der Akku nicht überladen wird und bei 100% Kapazität verbleibt ohne zu leiden?
collo am 28. Juni 2007 20:45 nach meiner Ansicht ja

Wer seinen Akku schont, verliert ihn! Akkus müssen regelmäßig entladen und neu geladen werden. Hat man sein Laptop ständig am Netzteil hängen, wird man am Akku nicht lange Freude haben. LG Detlef
krucker am 28. Juni 2007 16:49 Du hast recht. Danke.
collo am 28. Juni 2007 17:48 da widerspreche ich aber ! Ein Akku darf erst dann neu geladen werden, wenn er vollständig entladen ist. Jeder Akku versträgt nur eine bestimmte Anzahl an Ladezyklen. Das ständige Auf- und Entladen schadet mir Sicherheit.
hat er doch so geschrieben! nur der erste Teil ist mißverständlich
Auf der Apple seite habe ich einen interessanten Artikel gefunden (allerdings auf Englisch) der zusammenfasst was hier schon vermutet wird. Ich denke, dass das fuer die meisten Akkus so sein wird. Wenn nicht, vielleicht haben andere Hersteller ja auch Hinweise.
Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen ... nicht immer drinlassen und auch nicht unbenutzt lassen