sonnenschein000 am 17.09.2009 um 18:22 Uhr
Soll man seltene Tiere die vom austerben bedroht sind, beschützen und aufpassen das die sich weiter vermehren und nicht austerben?
Oder soll man die Tiere in Ruhe lassen und wenn sie aussterben, dann ist das halt so. Weil das ist doch eigentlich natürlich oder nicht? Bei der Evolution muss es ja immer weiter gehen und immer neue Arten geben!

Liebe/r sonnenschein000 ,
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Also ich finde, das ist eine äußerst interessante Fragen. Schließlich sind ja im Laufe der Erdgeschichte lange bevor der Mensch auf der Erde lebte, ganz viele Arten von Tieren und Pflanzen ausgestorben, denke nur an die Dinosaurier, aber es waren noch viele mehr. Insofern ist es ganz natürlich, dass immer wieder Arten aussterben, weil sie vielleicht von besser angepassten Arten verdrängt werden, und der Mensch müsste nicht eingreifen.
Andererseits ist durch das Wirken des Menschen die Umwelt so stark verändert worden, dass durch seine Schuld vielen Tieren und Pflanzen die Lebensgrundlage entzogen worden ist. Hier wäre es natürlich fair, auszugleichen und Tiere vor dem Aussterben zu schützen, auf welche Art auch immer.
In einigen Fällen allerdings halte ich das für ein Alibi-Verhalten aus, sagen wir mal, schlechtem Gewissen, denn wenn eine Tierart nur durch massiven Schutz erhalten bleibt und in der verbliebenen Natur keine Chance mehr hätte, erscheint mir das Ganze doch etwas fragwürdig, obwohl ich das letzten Endes doch befürworte, denn man weiß ja nicht, wie sich alles weiter entwickelt. Leider hat nun mal der Mensch die gesamte Erde zu seinem Vorteil umgewandelt und beutet sie aus…..

fakt ist, das jedes lebewesen auf diesem verbogenen planeten eine ökologische nische besetzt. das soll heissen, das ein jedes lebewesen seinen persönlichen job erledigt,dem es zugeteilt ist. nun gibt es menschen, die töten einige davon, um sich mit ihnen zu schmücken, oder um brennstoff für lampen aus ihnen herzustellen oder ähnliches. darum sind zum beispiel manche wale selten geworden. diese menschen greifen in die natur ein, um ihre profitgier zu stillen. das ist nicht sinn der sache. der reproduktionsprozess bei manchen tieren sollte das überleben der über sie in der nahrungskette gestellten sichern. soll heissen, töten sollte nur der nahrung wegen passieren. so hat die natur den verlauf des lebens bestimmt. so hat die natur auch den menschen mit einbezogen. konnte ja keiner ahnen, das menschen von natur aus fehlentwickelt sind, und aus reiner profitgier töten. die tiere, die der mensch auf dem gewissen hat, sollte man auf jeden fall schützen. nicht aber tiere, die der mensch aus dummheit in unmengen züchtet, auch um an profit zu gelangen. haustiere zum beispiel. dann sind da noch die tiere, die unseres kottletts wegen gezüchtet werden. es hört sich zwar bitter an, aber die meisten von denen haben bis zur wurst noch kein richtiges leben kennen gelernt. als es noch nicht so viele menschen gab, schien das normal. heute schreien viel zu viele nach der gleichberechtigung für das tier. vegetarier zum beispiel. da gibt es eine gruppe von menschen, die ernähren sich von meines pferdes futter,fressen es ihnen weg und behaupten doch knallhart, das sie damit tiere schützen. ich denke die menschheit sollte anfangen nachzudenken, dann werden sich solche fragen erübrigen. keine wimperntusche aus tierversuchen, lippenstifte aus waltran, jacken und mäntel aus seltenen katzen etc. wenn ein jäger einen sommerfuchs schiesst und sich dann eine warme mütze für den winter daraus macht, heisst es mörder. da sind wir wieder bei vereinzelt vorkommenden begebenheiten. wenn alle jäger so etwas machen, finde ich das auch nicht in ordnung. dann ist das ein harter eingriff in die natur. wenn allerdings unsere möchtegern paris hiltons und möchtegern kader loths sich alles mögliche in die fratze schmieren, ohne sich darüber gedanken zu machen, sollen sie sich auch nicht um den tierschutz kümmern. sie sollen mit den tierprodukten verkümmern. ich hatte bereits schon an anderer stelle erwähnt, das tierschutz nur direkt vor ort funktioniert, genau da,wo das tier bedroht ist. nirgens anders. das ist auch wieder nur stillung der eigenen profitgier. tierheime oder zoos zum beispiel. wenn alles im rahmen bleibt, dürfen wir menschen uns von der natur bedienen, uns von ihr ernähren, uns mit ihr wärmen. wenn es ausartet, sind wir menschen irgendwann die letzten, die jämmerlich zu grunde gehen. etwas logik bei der sache, spitzfindigkeit bei der ausführung und ein gesundes quäntchen herz bei der erforschung unserer resourcen behält uns alle in einem gesunden gleichgewicht. jedes leben ist schützenswert bis zu einem gewissen punkt. gerade beim menschen wird das nicht korrekt gehandhabt. wenn die uhr abgelaufen oder kaputt ist, sollte man nicht versuchen sein dasein mit gewalt und der sucht nach profit zu verlängern. so würde sich auch da das gleichgewicht irgendwann wieder eingestellt haben. ende ist ende. ich esse mein kottlett oder nackensteak auch nur, weil mir meine gene sagen das ich ein stück fleisch brauche. es ist eben so. zudem schmeckt es fantastisch, wenn einem die eigene frau einen hirschbraten im speckmantel mit rotkraut und semmelklössen serviert. n leckeres dunkles bier dazu ist völlig ok. der mensch lebt im ursprunglichen von der jagd und vom sammeln. nicht vom massentöten von tieren, mit denen er eigendlich nichts anfangen kann. katzen zum beispiel. es gibt wohl menschen die essen die auch. genau wie ratten oder hunde...für mich eine würgereizhervorrufende vorstellung. nach diesem aspekt macht euch selbst mal gedanken über aktiven tierschutz, über eure eigene ökologische nische, wo ihr seid, was ihr seid. dann fangt ihr beizeiten selbst das schützen an...in diesem sinne, hoffe ich geholfen zu haben. wenn jeder seine eigene umgebung schützt ist alles im grünen bereich...
Ich teile zwar nicht alle Deine Ansichten, aber den Großteil schon und dafür gibts einen DH!
krambambuli am 18. September 2009 12:01 dankeschön^^. erklärt mir mal einer was ein DH ist? bin noch nicht so lange hier...
sonnenschein000 am 18. September 2009 16:09 Daumen hoch.:-)
krambambuli am 18. September 2009 19:04 na fein, mal was erfreuliches :-) man muss eben zusehen,wo man bleibt auf diesem planeten,aber aufpassen das man nichts kaputt macht :-)
Man sollte diese Tiere auf jeden fall schützen die sterben ja nicht von selbst aus da sind wir schuld...gab es nur tiere auf der welt wären tausende von Tierarten nich ausgestorben.. lg
sonnenschein000 am 17. September 2009 18:26 aber ist der mensch bei allen tieren schuld?
nein das nicht...aber bei unzäligen mehr als sonst aussterben würden
SibTiger am 17. September 2009 18:33 Nein, das ist er nicht, aber wenn es die Eingriffe des Menschen in seine natürliche Umwelt nicht geben würde, dann würden nur ein Bruchteil der Tierarten aussterben, wie es zur Zeit der Fall ist.

Durch die Eingriffe des Menschen kann man nicht mehr von echter Evolution sprechen. Das schützen von Tieren hat sowieso noch niemals die Evolution gestört. Die Tier sind unsere Freunde! Und zwar alle Tiere. Sie habe ein Recht auf unsere Dankbarkeit und unseren Schutz. Und auf unsere LIEBE ! Das sollte jetzt nicht "schreien" bedeuten.
In den Fällen, in denen der Mensch die natürliche Evolution stört, und die Tiere deshalb am Aussterben sind, sollte man die Tiere schützen
sonnenschein000 am 17. September 2009 18:30 und bei den andarn Fällen?
in den Fällen in denen die Lebensform nicht erfolgreich ist, ist es natürlich, wenn die Tiere aussterben, dass ich schon immer so gewesen und sollte auch so bleiben. Sonst wäre das ja wieder eine Störung des natürlichen Gleichgewichtes

Weil`s eben keine natürliche Sache mehr ist!Die wenigsten Tierarten sterben aus "natürlichen" Gründen aus! Dafür sorgen wir!
bibi8888 am 17. September 2009 18:34 sind wir unnatürlich? Wer legt das fest?
lillilika am 17. September 2009 18:43 Wir vieleicht nicht aber unser Verhalten ganz sicher!Ich versteh Deinen Gedankengang-find ich auch garnicht so unklug-aber "natürlich" kann unser Verhalten und die Dinge,die wir tun nicht sein! "natürlich"kommt von "Natur" ...
Terrier74 am 18. September 2009 16:09 Eben. Und es liegt nunmal in unserer Natur, unsere Umwelt zu verändern und sie unseren Bedürfnissen anzupassen. Das machen auch sehr viele Tierarten so. Natürlich nicht so extrem wie wir, weil Tiere halt keine dafür geeignete Technologie besitzen. Aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten tun sie genau das Gleiche wie wir: Sie passen ihre Umwelt ihren Bedürfnissen an und verdrängen Konkurrenten. Unser Verhalten ist also keineswegs unnatürlich. Wir übertreiben es nur ein wenig.

Ich finde, man sollte vom Aussterben bedrohte Tierarten beschützen - ganz einfach deshalb, weil der Mensch viel zu viel in den natürlichen Ablauf der Dinge eingreift. Deshalb verlieren die Tiere ihren Lebensraum, werden immer weiter zurückgedrängt. Das muß gestoppt werden, denke ich. So kann man das Aussterben einer Tierart zwar nicht verhindern, aber man sollte den Eingriff in die Natur auf ein Mindestmaß reduzieren.
Ob das die Evolution beeinflusst oder nicht? Sicher tut sie das, aber in der Regel sind es ja wir Menschen, die bestimmte Tierarten zum Aussterben bringen und die Evolution beeinflusst haben, also ist es auch unsere Aufgabe, zu versuchen, wieder was gut zumachen. Allerdings nicht um jeden Preis. Ich finde, man sollte Tiere nicht in Gefangenschaft halten, nur um sie nicht aussterben zu lassen. Ausnahme währe vielleicht, dass sie sehr wichtig für das Ökosystem sind. Jedenfalls finde ich Tierschutz und Portale wie www.wildtier-sos.de sehr wichtig!
Weil Hauptursache für deren Aussterben der Mensch mit seinen "Errungenschaften" ist. Durch Umweltverschmutzung, Abholzung der Regenwälder, Rodungsmaßnahmen, Industrialisierung, Flächenversiegelung, Tiere töten zum Vergnügen etc. greift der Mensch in erheblichem und zerstörerischen Umfang in den Naturkreislauf ein. Der Mensch zerstört die Refugien der Tiere. Hätten Jäger, wozu auch Fischer gehören, nicht aus Jux und Dollerei die natürlichen Feinde verschiedener Tierarten sinnlos abgeknallt bzw. mit Netzen und Harpunen erlegt, wäre das Gleichgewicht nicht aus den Fugen geraten und wir hätten heute z. B. nur so viele Rehe, Kaninchen, Wale, Haie etc. wie die Natur es verkraften könnte. Stattdessen nutzen genau diejenigen, die die natürlichen Feinde sinnlos getötet haben, um sich mit mehr als nur zweifelthaften Trophäen zu schmücken, die Gelegenheit aus, um ihre weiteren Feldzüge damit zu rechtfertigen, dass zu viele Kaninchen, Rehe , bestimmte Fischarten etc, existieren.
Der Mensch hat seine Verantwortung über Jahrhunderte gnadenlos missbraucht und mit dem Schutz seltener, vom Aussterben bedrohter Tierarten kann er versuchen eine Anzahlung auf seine Schuld an der Natur zu leisten. Wieder gut machen oder gar die Schuld begleichen, das wird der Mensch niemals mehr schaffen.

Kommt darauf an, WARUM die Tiere selten oder bedroht sind. Wenn sie aufgrund menschlicher Einflüsse aussterben, sollte man sie erhalten, wenn sie in ihrem natürlichen Umfeld genau so aussterben, oder gar kein natürliches Umfeld haben (zB viele qualgezüchtete Heim- und Haustierrassen), dann sollte man da auch nicht eingreifen.
sonnenschein000 am 17. September 2009 18:43 also Bisons zum Beispiel soll man schützen?
pecudis am 17. September 2009 18:50 Bisons ja, Wölfe ja, Nacktkatzen nein, Minischweine oder Miniponys auch nein. Und wenn schon schützen, dann auch sinnvoll, d.h. nicht einfach komplett "nie wieder bejagen", sondern den Bestand an die noch vorhandenen Lebensräume anpassen.
sonnenschein000 am 17. September 2009 18:55 Aber Miniponys sind doch niedlich.:-)
pecudis am 17. September 2009 18:59 Haben aber keinen Platz im Ökosystem und sind zu 100% vom Menschen abhängig, ohne zu etwas anderem nutze zu sein als zum Geldscheffeln und als lebendiges Luxus-Spielzeug.
sonnenschein000 am 17. September 2009 19:30 ok. aber wieso gibt es sie dann?
pecudis am 17. September 2009 19:43 Steht doch da: Minipferde sind vom Menschen als Spielzeuge gezüchtet worden, einen anderen Sinn und Zweck haben sie nicht. Und - meiner Meinung nach - ist es eben genauso krank, widernatürliche Tiere einfach nur zu seinem Vergnügen zu "erschaffen", wie natürliche Tiere willentlich auszurotten (zB Wolf) Wieder was anderes sind zB seltene Versuchstiere (zB Krebsmäuse)
ich muss da leider pecudis zustimmen :(
krambambuli am 18. September 2009 11:57 extrem richtige kommentare. der mensch hat schon zu viel verpfuscht. es geht um tiere, nicht um sonderzüchtungen. siehe auch meinen kommentar weiter unten. der degenerierte mensch hat nur geld im kopf. dann soll er auch nichts anderes bis an sein lebensende essen...
Wenn man es nicht tut, dann rottet dieses geldgierige,egoistische Tier das sich Mensch nennt die ganze Natur aus.

wie du schon sagtest, das ist die Evolution
krambambuli am 18. September 2009 09:23 die evolution ist beim menschen völlig in die hose gegangen. kannst du in meinem beitrag lesen. der mensch ist das einzige fehlentwickelte individuum in diesem universum.
du hast eine komische Ansicht von der Evolution * Kopfschütteln*
Jepp krambambulli, so ist es!
bibi8888 am 18. September 2009 20:38 die Menschheit ist doch nicht nur schlecht, alles kann man von zwei oder mehreren Seiten sehen und aufhalten kann man gar nichts dabei!
noe die Menschheit ist nicht so schlecht aber furchtbar dumm, welches andere Tier ist so daemlich und zerstoert seinen eignen Lebensraum?
bibi8888 am 19. September 2009 18:01 dann engagierst du dich hoffentlich irgendwo für den Umweltschutz und lebst auch selbst nach diesen Regeln!! Fährst du Auto?

Dies ist der Lauf der Dinge eben.
Schade auch, dass Du so denkst. Überleg doch mal wer dafür verantwortlich ist, dass Wale aussterben udn wer dafür verantwortlich ist, dass die Eismassen an den Polkappen schmelzen. Wer ist für eine Ölpest verantwortlich und wer dafür, dass Regenwälder massenweise sinnlos abgeholzt werden? DENK mal darüber nach.
Also der Mensch soll die ganze Tierwelt aus reiner Geldgier ausrotten? Denk mal bischen nach! Ohne Bienen würden wir hier nicht mehr auf der Erde leben...
Raller am 18. September 2009 12:10 Überlegt ihr bitte, wieviel Geld für den Erhalt seltener Tierarten ausgegeben wird und auf der anderen Seite verhungern Menschen, weil kein Geld für sie da ist. Natürlich bin ich auch dagegen, das gewisse Tierarten bewußt aussgerottet werden, aber man muß doch nicht alles daran setzen eine Urwaldschnecke im Amazonasgebiet vor dem Aussterben mit viel Geld zu retten.
und wieso erhungern Menschen in der dritten Welt?? ISt das nicht wieder die Geldgier einiger MEnschen die daran schuld ist?
damit sie eben nicht aussterben

wir sind ja meistens an ihrer ausrottung schuld.


Weil viele von ihnen schon am aussterben sind.

Überhaupt und allgemein die Lebewesen und ihre Lebensräume, denn die werden heute viel zu schnell zerstört, so daß sich die Tiere (und andere Organismen) nicht schnell genug anpassen können, denn Evolution (Weiterentwicklung) braucht ihre Zeit. Und wenn der Lebensraum komplett zerstört ist und/oder gar keine Nahrung mehr da ist, kann überhaupt kein Tier mehr leben, selbst wenn es eigentlich in seiner natürlichen Umwelt vor ein paar Jahren noch sehr gut lebensfähig war. Übrigens stehen die Organismen in ihren Ökosystemen im Zusammenhang zueinander und wenn zu viele Tiere aussterben, könnte es auch irgendwann mal den Menschen treffen...
Die Frage ist - sorry- bescheuert ! Natürlich muß man Arten die vom Aussterben bedroht sind besonders schützen. Schlage mal bei Wikipedia erstmal nach was "EVOLUTION" heißt...
Grundsätzlich sollte man alle Tiere achten und schützen !
Und wieso denkst du dann was anderes????????????????
Sterben denn jetzt mehr Tiere aus als früher als keine Mensch da waren?
Das kommt darauf an, mit welcher Zeitepoche der Erdgeschichte Du das vergleichst, ich glaube aber, das kann man nicht so genau beantworten.
Auf jeden Fall sind jetzt viel zu viele Arten gefährdet (siehe Rote Liste).
Also ich habe eigentlich den orangen Button gedrückt, ich weiß nicht, warum es das nicht anzeigt. Rechne mich bitte dort dazu.
Mach ich.:-)
DH