
wenn man dran glaubt, soll man das auch tun und dazu stehen

Warum nicht ! Als Gegenfrage ! Was spricht dagegen.
heureka47 am 12. Mai 2009 06:09 Wenn religiöse Vorstellungen ungeprüft übernommen werden. Eine ganze Kultur von hundert Millionen Menschen oder mehr ist vergiftet mit falschen, unzutreffenden Gottesvorstellungen - die nicht der Gründer der betreffenden Religion verbreitet hat, sondern eine Organisation, die die Inhalte falsch aufgefaßt und irrtümlich - oder sogar bewußt (aus Machtgier) verfälscht verbreitet hat.
grada13 am 12. Mai 2009 06:15 DH, auch das ist meine überzeügung
Aha und wie überprüft man nun die Richtigkeit ? Wer war denn wirklich dabei ? Ist nicht der größte Teil der Geschichte eine weitererzählen, welches von der Sicht und der Stellung der Erzälenden geprägt wird und wurde ? Woher weiß ich das ich etwas falsch aufgefasst habe ? Wenn ich daran denke wieviele Interpretationen es zu ein und dem selben Buch in einen Klassenarbeit gibt, weiß ich nicht wer ,bis auf den Verfasser und der ist meistens tot, die Wahrheit in einem Text wirklich erkennt.
Gritti am 12. Mai 2009 21:13 Hallo silberheim! aus den Funden von Qumran geht deutlich hervor, dass die 1000 Jahre zuvor geschriebenen Texte des Alten Testamentes sehr genau überliefert worden sind. Das ist nicht wie bei der "stillen Post"
Und wer sagt dir, dass der der die Texte aufgeschriebenhat, nicht diese schon von dritten oder vierten erzählt bekommen hat ? oder ein Schriftsteller war ? Es geht mir nicht darum die Texte einfach abzutun, es geht mir darum, dass man entweder glauben MUSS oder auch alles abtun kann, den solange keiner von usn da war, können wir es nicht wirklich überprüfen und somit sind unsere Quellen immer sehr kritisch zu betrachten um daraus Tatsachen abzuleiten.
heureka47 am 14. Mai 2009 01:20 Du mußt - und sollst auch - den vorliegenden Texten nicht blind glauben! Du kannst dir in den Schriften die Impulse, die Anregungen dafür holen, das, was darin beschrieben wird, SELBST nachzuprüfen! Die universellen geistigen Gesetze, die ewigen Wahrheiten, von denen die Schriften berichten, sind alle IMMER da. Und jeder, der mag, kann sie JEDERZEIT überprüfen. In der materiellen, äußeren Welt kann dir NICHTS UND NIEMAND etwas beweisen. Nur du selbst kannst es IN DEINEM BEWUSSTSEIN.
Hm hattest du nicht iregdwo was geschrieben, das jeder sein eigenes Bewusstsein schaffft ( was ja auch ok ist) woher weiß ich dann ob ich mir da nicht doch was hervorzaubere, und wieder kein beweis also wieder nur glauben.
heureka47 am 20. Mai 2009 10:41 Die Dinge die auf der Ebene / Dimension des Bewußtseins existieren, sind nicht im Sinne der materie-orientierten "Wissenschaft" beweisbar. Aber sie sind ERFAHRBAR!
Gib dich der universellen Liebe hin und du wirst SPÜREN, EMPFINDEN, FÜHLEN, was da ist! Nimm Kontakt auf zum universellen Bewußtsein und öffne dich für Erkenntnis(se), für WEISHEIT und was du sonst noch brauchst - du wirst alles bekommen! Und wenn dir DAS kein "Beweis" ist... - dannn ist dir auch anders nicht zu helfen... ;-))
Gritti am 12. Mai 2009 21:23 Heureka, aus deinen späteren Aussagen schließe ich, dass du mit dem Verbreiten falscher Gottesbilder die Kirchen - insbesondere die katholische - meinst.
Also - wenn jemand selber nicht schlau genug ist, kann ich ihm in der Folge nur raten:
Nicht verzagen, Heureka fragen!

sollte man. Nur sollte man auch die akzeptieren, die nicht gläubig sind und nicht versuchen anderen den eigenen Glauben aufzuzwingen wie es z.B. die Zeugen Jehovas machen
Aber das machen nicht nur die Zeugen Jehovas. Die sind noch relativ harmlos.
maiki01 am 12. Mai 2009 06:20 ich finde, die nerven ganz gewalltig, in dem sie zu unmöglichen Zeiten an der Türe schellen. Ok, es gibt schlimmere. Das sind die, die im Glauben sind der Islam wäre der einzig wahre
Diemona1982 am 12. Mai 2009 07:15 Wir hatten hier auch schon Nicht-Gläubige, die Gläubige bekehren wollten - sollte man auch nicht tun! Jeder soll an das glauben womit er sich identifizieren ann.
Solipsist am 12. Mai 2009 08:43 Völlig Wurst ob es richtig oder falsch ist, glauben was sich also am besten für einen anfühlt. Und dies dann noch den eigenen Kindern eintrichtern damit sich das Karussell der menschlichen Entzweiung immer schön weiter dreht.
Gritti am 12. Mai 2009 21:10 Hallo soli! Da Kinder mehr mit den Augen lernen als mit den Ohren, merken sie sehr wohl, was mit ihren Eltern los ist und wo diese wirklich stehen, da können die Eltern eintrichtern was sie wollen.
Kinder merken die Tünche - so vorhanden - und ziehen so oder so ihre Schlüsse daraus.

Ich finde, man soll aus Vorgefundenem/Vorgegebenem nichts ungeprüft übernehmen, sondern sein Welt- und Gottesbild SELBST erschaffen! Jeder Mensch ist einzigartig und hat auch sein eigenes Weltbild und sollte folglich auch sein eigenes Bild von Gott haben und von allem was damit verbunden ist. Und DAS sollte man auch praktisch leben - sonst macht Religion ja kaum Sinn!

Echter Glaube ist immer gelebter Glaube und betrifft alle Lebensbereiche.
ja wenn du nicht ins hölle willst
heureka47 am 12. Mai 2009 06:11 Du meinst eine Hölle nach dem "Tod"? Ich glaube, dabei handelt es sich um eines der vielen Mißverständnisse der christlichen Religion. Hölle und Paradies sind Bewußtseins - / Seelenzustände schon im JETZIGEN Leben. Wir entscheiden durch unser Denken, durch das, was wir glauben, ob wir uns als in der "Hölle" oder im "Paradies" befindlich erleben.
Solipsist am 12. Mai 2009 08:45 Du hast die Grausamkeit, die Ungerechtigkeit und den Despotismus Deines Herrn und Meisters schon verinnerlicht, Bianca, Bravo!

ja, solange niemand dadurch in seiner eigenen Freiheit und seinen Rechten eingeschränkt wird

Wenn man sich schon eine Religion zulegt bzw. seine Religion nicht irgendwann ablegt, warum nicht? Allerdings ohne die Leute missionieren zu wollen, die ihrerseits sehr gut ohne Religion leben!
heureka47 am 12. Mai 2009 06:15 Die Menschen "ohne Religion" glauben ja auch was - und viele von denen glauben, daß sie ohne Rücksicht auf Mitmenschen, ohne Rücksicht auf zukünftige Generationen, ohne Rücksicht auf Natur und Tierwelt usw. tun und lassen können/dürfen, was sie wollen. Gehört das auch zur "Glaubensfreiheit"? Soll man nicht versuchen, solche "gottlosen" Menschen zu "bekehren"??
MikeFFM am 12. Mai 2009 06:26 Nein, denn Glaubensfreiheit beinhaltet auch negative Glaubensfreiheit! Und ich persönlich verwahre mich gegen jeden mehr oder minder aufdringlichen Bekehrungsversuch, notfalls auch sehr nachdrücklich!
wasist denn OHNE Religion, was ist gottlos ? was heisst bekehren ? Ist jeder ok, sobald er eine Religion hat oder musse bitte schön noch eien bestimmte sein? ist dir jeder Gott recht, oder darf er keinen Elefantenkopf haben ? Wie läuft denn dein bekehren ab, und in welchem Rahmen lässt deine Religion das zu oder biegen wir uns für diese Gottlosen die Mitttel so wie es nötig ist ?
MikeFFM am 12. Mai 2009 07:22 Ich brauche überhaupt keinen Gott, weder mit Elefantenkopf noch mit gekreuzigtem Sohn!
ich meinte nicht dich mike !
MikeFFM am 12. Mai 2009 07:30 Okay... ;-)
Solipsist am 12. Mai 2009 08:47 Ich bete bisweilen ganz gerne Bacchus an.
Bekommt man aber auch manchmal nen Elefantenkopf davon.
Solipsist am 12. Mai 2009 08:52 "Die Menschen "ohne Religion" glauben ja auch was - und viele von denen glauben, daß sie ohne Rücksicht auf Mitmenschen, ohne Rücksicht auf zukünftige Generationen, ohne Rücksicht auf Natur und Tierwelt usw. tun und lassen können/dürfen, was sie wollen. Gehört das auch zur "Glaubensfreiheit"? Soll man nicht versuchen, solche "gottlosen" Menschen zu "bekehren"??"
Den Quatsch seh ich ja jetzt erst.
Hört ihr das?
Nicht an eine eingebildetete Figur zu glauben, wird hier mit aller Selbstverständlichkeit als "Rücksichtslosigkeit" verkauft. Als würde Moral einzig aus einem Gottesglauben sich gewinnen lassen. Was wiederum den Rückschluss zulässt, das solche Menschen nur deswegen gut sind -wenn sie es denn sind- weil sie Werte nur von außen, nicht aber aus sich selbst heraus schöpfen können.
Solche Leute sind der Stachel im Fleisch dieser Welt.
heureka47 am 14. Mai 2009 01:28 Lieber Soli! Das ist ein Fehlsch(l)uss von dir! Ich habe die "Rücksichtslosigkeit" nicht auf "die eingebildete Figur" bezogen. Außerdem ist sie keine "Figur", sondern BEWUSSTSEIN. Und MEINE Werte kommen NICHT von AUSSEN, sondern von INNEN! Denn der Gott, den ich meine, ist einer/der, der "in jedem Menschen lebt".
Du bist auch ein "Stachel"! (Aber ich kann ja auch für "negative" Dinge in meinem Leben dankbar sein!!
Solipsist am 14. Mai 2009 09:47 Was immer Du sagst.
Religion ist so lange in Ordnung, wie sie nicht als Waffe gegen andere missbraucht wird und Privatsache bleibt.
heureka47 am 12. Mai 2009 06:19 Wenn Religion praktisch gelebt wird, bleibt das nicht ohne Auswirkung auf andere. Insofern ist es schwierig, es als Privatsache zu deklarieren.
heureka47 am 12. Mai 2009 06:24 Die Moslems sind befremdet von uns, daß wir Schweinefleisch essen, wir sind befremdet durch deren andere Schlachtmethode. Aber auch schon innerhalb des "Christentums" gibt es durch die verschiedenen Konfessionen und Gruppierungen deutliche Unterschiede, die im Zusammenleben nicht immer reibungsfrei abgehen.
Gritti am 12. Mai 2009 20:42 Hallo heureka! Sie sind auch befremdet durch die Moral, die in den westlichen Ländern großteils gelebt wird.
Warum das denn? Wenn ich im stillen Kämmerchen bete, gewisse Lebensmittel meide oder an einem Wochentag in mein Gotteshaus gehe, wo stört das andere? Was ich nicht akzeptiere, ist diese gesetzliche Narrenfreiheit für Religionen (z.B. Sonntags keine Wäsche aufhängen oder aber Partyverbot an den sog. "stillen Feiertagen") oder aber die Pierre Vogel Jünger, die überall alles vollspammen mit ihren absurden Theorien. Die Liste lässt sich endlos erweitern.
Richtig, genau deshalb gehört Schächten auch verboten (und zwar für ALLE). Und was die Kirchgänger untereinander für Probleme haben, ist mir auch relativ egal. So lange die mich in Ruge lassen ist alles in bester Ordnung
Sollte man eigentlich nicht so uneingeschränkt, aber man kann ja niemand dran hindern, wenn man was dagegen sagt ist man gleich die böse.
Zu Hause für sich kann ja gern jeder machen was er will, aber andere Leute mit Tanzverbot an Feiertagen, täglich mehrmaliges Kirchengebimmel und Kreuzen überall zu nerven, das geht wohl entschieden zu weit.

Eins der Schlimmsten finde ich den gekreuzigten Jesus. Ein so schreckliches Bild als Symbol einer Religion/Konfession/Kirche öffentlich zu präsentieren, ist schon arg. Ich könnte mir gut vorstellen, daß dieses Bild schon unzählige Kinderseelen schockiert und mit Problemen und Konlikten beladen hat!
Wobei das höchste Ideal des christlichen Glaubens doch ein Gott ist, der angeblich LIEBE ist. Bedingungslose Liebe! Ich kann das in dieser leidenden Jesusfigur nicht wiederfinden...
Also ich habe den Corpus am Kreuz nie als so furchtbar schlimm gesehen, sollen die doch ihr Symbol haben. Auch Nonnen oder Kopftücher in der Fußgängerzone stören mich nicht. Die magische Grenze ist - zumindest für mich - immer da überschritten, wo andere meine persönliche Freiheit einschränken, z.B. durch hirnlose Gesetze und Verordnungen.
Ok der Vergleich ist nun weit hergeholt, aber wenn sich Winetou in dei Kugel schmeisst die seinen Blutsbruder töten soll und er daliegt und stirbt, denkt mann dann "boah was für ein Opfer, was für ein Liebesbeweis für seinen Blutsbruder!" oder " Ih mach das weg der blutet!", denek da wird oft mehr reingedacht als es gut ist und gerade Kinder sehen das oft recht locker !
Absolut, ja.
daddysdearest am 12. Mai 2009 09:53 Gerade das Kreuz ist der ultimative Beweis der Liebe Gottes.
Gritti am 12. Mai 2009 20:52 >Eins der Schlimmsten finde ich den gekreuzigten Jesus. Ein so schreckliches Bild als Symbol einer Religion/Konfession/Kirche öffentlich zu präsentieren, ist schon arg. Ich könnte mir gut vorstellen, daß dieses Bild schon unzählige Kinderseelen schockiert und mit Problemen und Konlikten beladen hat!<
Ich bemerke, dass in der Öffentlichkeit von schamlosen Menschen noch ganz andere Dinge präsentiert werden, und da kann man sich auch fragen, was das für einen Einfluss auf Kinderseelen hat.
Es kommt wohl immer darauf an, was dem Kind vorher eingetrichtert worden ist. Wenn es nicht gerade die Entrüstung Erwachsener ist, könnte es auch den Gedanken haben: So sehr hat er mich geliebt, dass er für mich alles gibt.
heureka47 am 12. Mai 2009 22:11 Ich halte das mit dem Gekreuzigten für eine tragische Fehlinterpretation! Einerseits können wir nicht wissen, was damals wirklich passiert ist, andererseits offenbaren sich in den "typischen" - gleichnishaften - Bibelgeschichten keine in erster Linie historischen und "wissenschaftlich" fundierten Dinge, sondern SYMBOLISCHE Aussagen. DARIN liegt ihr weitaus höherer Wert. Denn aus der - vermeintlichen - Historie können wir für unser heutiges Leben kaum etwas schöpfen; aber aus der SYMBOLIK können wir unendlich viel schöpfen!. . Aber der ziviliserte Mensch - heute mehr als vor 2000 oder 3000 Jahren leidet an einer Überbetonung des Intellekts und Vernachlässigung seiner Gefühlswelt (so hat das mal ganz vorsichtig Peter Lauster ausgedrückt, der durch viele Bücher bekannte Psychologe aus Köln). Und aufgrund der Vernachlässigung und Verkümmerung seiner Gefühlswelt ist der moderne Mensch auch sehr beeinträchtigt in der Wahrnehmung von größeren Zusammenhängen und auch z.B. von der Symbolebene in Gleichnissen, Legenden, Sagen, Märchen. Der moderne Mensch versucht alle Informationen, denen er begegnet, mit dem rational-logischen Denken aufzunehmen und zu deuten - und dabei erliegt er leider fatalen Fehldeutungen und lebensentscheidenden Irrtümern. . Die Person Jesus - wenn es sie denn wirklich gegeben hat! - ist nicht für uns gestorben. Die Symbolik dieser Geschichte will uns - glaube ich - sagen, daß in uns das Bewußtsein sterben muß, daß wir nur ein sterblicher Mensch seien und daß mit dem Tode alles aus sei. Und wenn ein Mensch auch glaubte, in seinem Leben ginge es nicht weiter und nun könne wohl nur noch der Tod kommen - daß es eben DOCH noch ein Weiterleben nach dieser - falschen - Schlußfolgerung gibt. DAS hat sich auch aus meiner Erfahrung ergeben, als ich 1987 schon beschlossen hatte, mein Leben wegzuwerfen, weil ich nicht mehr weiterwußte/-konnte, -wollte. Um weiterleben zu können, zu wollen und zu möchten muß das BEWUSSTSEIN in einer anderen Qualität und Dimension AUFERSTEHEN, MUSS EIN NEUES BEWUSSTSEIN "geboren werden", "zur Welt kommen". Und die Geburt dieses neuen Bewußtseins im Menschen wird wiederum symbolisiert in der Weihnachtsgeschichte. . Ich glaube inzwischen, die christliche Kirche "verkauft" weit überwiegend falsche, unzutreffende Vorstellungen. Und warum ist das so? Weil auch die "Verantwortlichen" der Kirchen betroffen sind von der "kollektiven Neurose" der zivilisierten Gesellschaft und die tiefergehenden Wahrheiten der Bibelgeschichten nicht verstehen.

Ja, denn ein Glaube ohne Werke ist tot. (Jakobus 2:26)
Hallo, zunächst solltest Du wissen, daß Religion das Suchen des Menschen nach einem höheren Wesen ist, welches er dann "Gott" nennt. So etwas zu leben, ist m. E. wenig sinnvoll. Der Unterschied zu dem, was die Bibel lehrt, ist, daß dort Gott sich auf die Suche nach dem Menschen gemacht hat, weil dieser - in der Annahme, alleine besser zurechtzukommen - Gott den Rücken gekehrt und damit seinem Verderben entgegen gerannt ist. Bei den meisten Religionen wird solch ein Schritt militant bekämpft. Bei dem Gott der Bibel ist das anders gelöst worden. Er wurde in Jesus Christus Mensch, und hat ein sehr geniales Angebot an die Menschen mitgebracht: "Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern ewiges Leben hat." (Die Bibel, Evangelium nach Johannes, Kapitel 3, Vers 16) Diese göttliche Liebe und obendrein noch die Zusicherung ewigen Lebens bietet keine Religion!
Und man sollte immer aufgeschlossen bleiben für NEUE, VERTIEFENDE, ERWEITERNDE Erfahrungen und Erkenntnisse. Wer als Kind davon ausgeht, daß Gott der ältere Herr über den Wolken ist, der die Sünden der Menschen aufschreibt, der wird mit diesen kindhaften Vorstellungen im Erwachsenenalter in Konflikt geraten und sein rationaler Verstand wird sagen: "Das kann ja gar nicht sein!" Also: Weiterentwicklung des Glaubens ist unbedingt notwendig.
DH. befürworte ich auch...
Na Heureka, für diese Erkenntnis des rationalen Verstandes müssen die meisten nicht erst ins erwachsenen Alter kommen.
Völlig richtig! Unwidersprochen. Aber die Frage steht im Raum: WAS außer dem rationalen Verstand kann da helfen? Nicht umsonst hat der Mensch ZWEI Hirnhälften - und leidet ohne es zu wissen an einer Überbetonung des Intellekts und Vernachlässigung seiner "Gefühlswelt". Der Mangel ist doch offensichtlich, daß sehr viele Menschen ihren Glauben NICHT angemessen entwickeln. Wobei man meinen könnte, daß es unproblematisch sein müßte, wo der der rationale Verstand im Menschen so überaus intensiv geschult und trainiert wird in unserer modernen Gesellschaft - oder? Was zum Henker ist dann los mit uns? Warum sind wir großmehrheitlich trotz der immens vielen Informationen, die uns Forschung und "Wissenschaft" bescheren, so latent depressiv, von Angst dominiert, nicht wirklich glücklich, konkret psychisch oder psychosomatisch krank?? Na?
ich habe das Gefühl das du zuviel von dir auf andere reflektierst. Ich hab in meinem direkten Umfeld auch jemanden auf den das was du da beschreibst fast alles zutrifft, aber da ich glücklicherweise nicht dazu gehöre, kann ich mich auch nienmals in diese Dinge hineinversetzen, sondern nur da sein. Umgekehrt ist es jemanden auf den das zutrifft gar nicht möglich nachzuvollziehen, warum wir so wie es ist glücklich sein können, weil er es immer aus seiner Warte sehen wird. Natürlich mag es auch viele geben die vortäuschen ( sei es anderen oder sogar sich selber) das sie glücklich sind, aber auf Grund unserer hormonellen, sozialisierten oder medikamentierten usw emotionalen Eigenwelt werden wir es nie wirklich für ander bewerten können.
Ich mache seit Jahren in meinen Selbsthilfegruppen und sonstigem Umfeld die Erfahrung, daß man Menschen helfen kann, sich selbst besser zu erkennen, sich zu entwickeln, voranzukommen, gesünder / glücklicher zu werden. Obwohl ich einräume, daß solche spürbaren Erfolge nur bei einem Teil der Menschen spürbar werden. Aber wenn ich nur EINEM von hundert oder tausend damit helfen könnte, hätte sich die "Mühe" mehr als gelohnt.
Andererseits gebe ich dir völlig Recht in der Äußerung: Für viele muß es reichen, einfach nur "da" zu sein! Vor allem MIR muß es reichen - denn ich darf nicht den Anspruch oder die Erwartung haben, daß mein "da sein" sichtbare Erfolge bringt.
Das ist der Unterschied in der Haltung von "Helfenden": Die einen tun es "ergebnis-orientiert" - die sind immer darauf aus, "Ergebnisse" zu sehen. Die anderen tun es "prozeß-orientiert" - die BRAUCHEN keine "Ergebnisse", sondern begleiten den "Prozeß" - wie immer der auch abläuft; sie sind einfach "da"...