gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

Soll man seine Kinder eigentlich gegen Windpocken impfen lassen? Oder ist es besser, wenn sie sie bekommen?

gefragt von Pfefferschote am 12.10.2007 um 21:32 Uhr

Es gibt wohl kaum ein Thema bei dem die Meinungen soweit auseinander gehen, wie bei den Impfungen. Unsere Kinderärztin meint, dass man am ehesten auf die Windpocken-Impfung verzichten könne. Andere finden sie aber extrem wichtig, da sie diese Kinderkrankheit nicht harmlos finden. Und jedes 3. Kind ist wohl gefährdet, sich dann zusätzlich eine bakterielle Entzündung zuzuziehen. Wie seht Ihr das?

Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

Gesundheit x 60.575 Kind x 2.635 Impfung x 766 Kinderkrankheiten x 55 Windpocken x 55

Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 12. Oktober 2007 22:20
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich bin für Impfungen. Als mein Sohn klein war wurden Mumps- Masern- Windpocken- Impfungen nicht von der Krankenkasse bezahlt. Ich habe ihn damals trotzdem impfen lassen. Wenige Jahre später wurden die Impfungen auch von der Krankenkasse bezahlt. Häufig sind ja nicht das Problem die (Kinder)Krankheiten, sondern die Nebenerkrankungen die damit einher gehen können. Ist wohl eine Frage, welche man nur für sich selbst beantworten kann. Es wird immer Leute geben wird die dafür sind und andere die dagegen sind. Hat wohl auch mit eigenen Erfahrungen zu tun. LG Lotusblume


Qetan
beantwortet von Qetan am 12. Oktober 2007 21:42
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Da auch Windpocken schlimme Folgeerkrankungen mit sich bringen können, sind meine Kinder auch dagegen geimpft. Viele Menschen halten Kinderkrankheiten für harmlos, weil sie halt Kinderkrankheiten heißen. Das ist aber ein äußerst gefährlicher Trugschluss. Wenn dem so wäre, wären die Krankenkassen die ersten, die diese Impfungen nicht mehr übernehmen würden.

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 12. Oktober 2007 21:59

Es ist für die Krankenkassen erheblich teurer, wenn sie die Freistellung der Eltern von der Arbeit für die Dauer der Krankheit der Kinder bezahlen müssen, als das was sie für die Impfung bezahlen müssen.

Kommentar von 0b90582f4589d84be89f5b847d4d1ed1smallHighlight am 13. Oktober 2007 12:36

Und genau deshalb wird auch das Impfen so propagiert! :-(


anonym
beantwortet von Mina1 am 12. Oktober 2007 23:16
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich bin für Impfungen. Ich selber und meine Tochter sind gegen alles geimpft worden. Meine Kleine hat im letzten Kindergartenjahr trotzdem die Windpocken bekommen, ich bin allerdings nach wie vor verschont geblieben. Ich halte es für unverantwortlich, Kindern den Impfschutz nicht zu gewähren.

Kommentar von C457a976f16fe866efafc545a63e22fcsmallQetan am 12. Oktober 2007 23:23

Sehe ich genau so. DH


Luise
beantwortet von Luise am 12. Oktober 2007 21:42
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Mindestimpfungen müssen unbedingt sein wie Tetanus, Diphterie und Polio. Alles andere ist für mich schon fraglich, das soll jeder nach Risiko selber für sich entscheiden. Ich habe und würde meine Kinder definitiv nicht gegen Windpocken impfen lassen. Beide Kinder hatten sie auch schon, es war lästig - wie halt Krankheiten so sind - unsere Tochter ist dabei sogar schon mit nicht einmal 2 Jahren sauber geworden, was ein guter Nebeneffekt war. Man darf ruhig einmal krank werden, wenn man krank wird, dann hatte man halt die Abwehrstoffe noch nicht und muss sie mit der Krankheit entwickeln. Was einen nicht umbringt macht einen stärker. Und Angst vor Bakterien und Ansteckung bringt überhaupt nichts.


anonym
beantwortet von xXsarahXx am 12. Oktober 2007 21:35
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

ich finde, dass man auf die impfung verzichten kann. dann bekommt man die windpocken im mindesalter und nicht im erwachsenenalter. im erwachsenenalter windpocken zu bekommen, ist glaub ich auch schlimmer, als wenn man noch kind ist.


Highlight
beantwortet von Highlight am 12. Oktober 2007 21:35
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich spreche mich klar GEGEN Impfungen aus, nicht nur wegen der Wirkstoffe und enthaltenen Zusatzstoffe. Kinderkrankheiten haben den Sinn, dass man Abwehrkräfte bildet für die Zukunft!

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 13. Oktober 2007 10:13

Es gibt auch tötlich verlaufenden Krankheiten. Da macht es keinen Sinn die Abwehrkräfte für die Zukunft auszubilden, da man die dann nicht erlebt!

Kommentar von 0b90582f4589d84be89f5b847d4d1ed1smallHighlight am 13. Oktober 2007 12:41

Tödlich verlaufende Kinderkrankheiten ...da möchte ich mal eine Statistik sehen! Impfschäden sind dagegen bekannt bzw. werden gerne verharmlost oder nicht als Ursache gesehen. Meine Cousine wurde vor Jahren gegen Kinderlähmung geimpft und sitzt seitdem im Rollstuhl.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 13. Oktober 2007 22:34

Es gibt keine Kinderkrankheiten im dem Sinne. Jede Krankheit kann in jedem Alter auftreten. Nur treten manche Krankheiten vorallem im Kindheitsalter auf, weil das Imunsystem noch nicht so stark ist. Kinderlähmung, Tetanus und Diphterie sind keine Kinderkrankheiten. An Masern sind schon viele Menschen ernsthaft erkrankt die sich nie wieder davon erholt haben. Viel mehr und schwerwiegender als durch Impffolgen

Kommentar von 0b90582f4589d84be89f5b847d4d1ed1smallHighlight am 13. Oktober 2007 23:38

Danke, ich weiß, dass Kinderlähmung keine "Kinderkrankheit" ist...hatte es als Beispiel für schwere Impffolgen genannt. Letztendlich muß jeder selbst entscheiden und abwägen ob er sich impfen läßt oder nicht, es gibt ein für und wider, wie die Fragestellerin bereits beschreibt. Ich kann nur für mich sprechen: Ich lasse mich gegen gar nichts mehr impfen, habe bereits zu viel Negatives gehört,gelesen und gesehen...


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 13. Oktober 2007 13:18
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Impfungen sind sicher sinnvoll gegen Krankheiten, deren Folgen lebensbedrohlich sein könnten (Kinderlähmung) - ansonsten sollte man lieber auf die eine oder andere Impfung verzichten.


Mismid
beantwortet von Mismid am 13. Oktober 2007 10:17
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Es gibt viele sinnvolle Impfungen, wie Polio, Tetanus, Diphterie oder auch gegen Masern. Gegen Windpocken muß nicht sein, da der Krankheitsverlauf nicht bedrohlich ist. Dies Impfung würde ich eher nicht machen lassen


Marah
beantwortet von Marah am 13. Oktober 2007 00:55
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich hatte die Windpocken als Kind. Es war keine schöne Erfahrung aber ich habe es überlebt. Ich bin mir inzwischen auch nicht mehr sicher, was ich von der ganzen Impferei halten soll. Es ist interessant zu hören, dass Ärzte andere Menschen impfen und sich selber oft nicht. Vielleicht ist es doch besser manche Krankheiten unter ärztlicher Aufsicht zu durchstehen, als sich dagegen vorher zu impfen. Komplikationen bei Windpocken sind besser erforscht als Impfkomplikationen. Ich denke man muss den einzelnen Fall begutachten und dann abwägen, welche Gefahr größer sein könnte. Es gibt den Impfschutzverband, welcher sich für Impfgeschädigte einsetzt. Hier kann man sich zusätzlich nochmal schlau machen und Erfahrungen austauschen. http://www.impfschutzverband.de/newsanzeige.php?zaehler=13


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

    Kind hat Windpocken! Ansteckung für andere durch mich??

    +++NOTFALL+++ Anti D Impfung

    Mutter-Kind-Kur / Widerspruch vom Arzt selbst zahlen?

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.