Es gibt wohl kaum ein Thema bei dem die Meinungen soweit auseinander gehen, wie bei den Impfungen. Unsere Kinderärztin meint, dass man am ehesten auf die Windpocken-Impfung verzichten könne. Andere finden sie aber extrem wichtig, da sie diese Kinderkrankheit nicht harmlos finden. Und jedes 3. Kind ist wohl gefährdet, sich dann zusätzlich eine bakterielle Entzündung zuzuziehen. Wie seht Ihr das?

Ich bin für Impfungen. Als mein Sohn klein war wurden Mumps- Masern- Windpocken- Impfungen nicht von der Krankenkasse bezahlt. Ich habe ihn damals trotzdem impfen lassen. Wenige Jahre später wurden die Impfungen auch von der Krankenkasse bezahlt. Häufig sind ja nicht das Problem die (Kinder)Krankheiten, sondern die Nebenerkrankungen die damit einher gehen können. Ist wohl eine Frage, welche man nur für sich selbst beantworten kann. Es wird immer Leute geben wird die dafür sind und andere die dagegen sind. Hat wohl auch mit eigenen Erfahrungen zu tun. LG Lotusblume

Da auch Windpocken schlimme Folgeerkrankungen mit sich bringen können, sind meine Kinder auch dagegen geimpft. Viele Menschen halten Kinderkrankheiten für harmlos, weil sie halt Kinderkrankheiten heißen. Das ist aber ein äußerst gefährlicher Trugschluss. Wenn dem so wäre, wären die Krankenkassen die ersten, die diese Impfungen nicht mehr übernehmen würden.
Luise am 12. Oktober 2007 21:59 Es ist für die Krankenkassen erheblich teurer, wenn sie die Freistellung der Eltern von der Arbeit für die Dauer der Krankheit der Kinder bezahlen müssen, als das was sie für die Impfung bezahlen müssen.
Highlight am 13. Oktober 2007 12:36 Und genau deshalb wird auch das Impfen so propagiert! :-(
Ich bin für Impfungen. Ich selber und meine Tochter sind gegen alles geimpft worden. Meine Kleine hat im letzten Kindergartenjahr trotzdem die Windpocken bekommen, ich bin allerdings nach wie vor verschont geblieben. Ich halte es für unverantwortlich, Kindern den Impfschutz nicht zu gewähren.
Qetan am 12. Oktober 2007 23:23 Sehe ich genau so. DH

Die Mindestimpfungen müssen unbedingt sein wie Tetanus, Diphterie und Polio. Alles andere ist für mich schon fraglich, das soll jeder nach Risiko selber für sich entscheiden. Ich habe und würde meine Kinder definitiv nicht gegen Windpocken impfen lassen. Beide Kinder hatten sie auch schon, es war lästig - wie halt Krankheiten so sind - unsere Tochter ist dabei sogar schon mit nicht einmal 2 Jahren sauber geworden, was ein guter Nebeneffekt war. Man darf ruhig einmal krank werden, wenn man krank wird, dann hatte man halt die Abwehrstoffe noch nicht und muss sie mit der Krankheit entwickeln. Was einen nicht umbringt macht einen stärker. Und Angst vor Bakterien und Ansteckung bringt überhaupt nichts.
ich finde, dass man auf die impfung verzichten kann. dann bekommt man die windpocken im mindesalter und nicht im erwachsenenalter. im erwachsenenalter windpocken zu bekommen, ist glaub ich auch schlimmer, als wenn man noch kind ist.

Ich spreche mich klar GEGEN Impfungen aus, nicht nur wegen der Wirkstoffe und enthaltenen Zusatzstoffe. Kinderkrankheiten haben den Sinn, dass man Abwehrkräfte bildet für die Zukunft!
Es gibt auch tötlich verlaufenden Krankheiten. Da macht es keinen Sinn die Abwehrkräfte für die Zukunft auszubilden, da man die dann nicht erlebt!
Highlight am 13. Oktober 2007 12:41 Tödlich verlaufende Kinderkrankheiten ...da möchte ich mal eine Statistik sehen! Impfschäden sind dagegen bekannt bzw. werden gerne verharmlost oder nicht als Ursache gesehen. Meine Cousine wurde vor Jahren gegen Kinderlähmung geimpft und sitzt seitdem im Rollstuhl.
Es gibt keine Kinderkrankheiten im dem Sinne. Jede Krankheit kann in jedem Alter auftreten. Nur treten manche Krankheiten vorallem im Kindheitsalter auf, weil das Imunsystem noch nicht so stark ist. Kinderlähmung, Tetanus und Diphterie sind keine Kinderkrankheiten. An Masern sind schon viele Menschen ernsthaft erkrankt die sich nie wieder davon erholt haben. Viel mehr und schwerwiegender als durch Impffolgen
Highlight am 13. Oktober 2007 23:38 Danke, ich weiß, dass Kinderlähmung keine "Kinderkrankheit" ist...hatte es als Beispiel für schwere Impffolgen genannt. Letztendlich muß jeder selbst entscheiden und abwägen ob er sich impfen läßt oder nicht, es gibt ein für und wider, wie die Fragestellerin bereits beschreibt. Ich kann nur für mich sprechen: Ich lasse mich gegen gar nichts mehr impfen, habe bereits zu viel Negatives gehört,gelesen und gesehen...

Impfungen sind sicher sinnvoll gegen Krankheiten, deren Folgen lebensbedrohlich sein könnten (Kinderlähmung) - ansonsten sollte man lieber auf die eine oder andere Impfung verzichten.
Es gibt viele sinnvolle Impfungen, wie Polio, Tetanus, Diphterie oder auch gegen Masern. Gegen Windpocken muß nicht sein, da der Krankheitsverlauf nicht bedrohlich ist. Dies Impfung würde ich eher nicht machen lassen

Ich hatte die Windpocken als Kind. Es war keine schöne Erfahrung aber ich habe es überlebt. Ich bin mir inzwischen auch nicht mehr sicher, was ich von der ganzen Impferei halten soll. Es ist interessant zu hören, dass Ärzte andere Menschen impfen und sich selber oft nicht. Vielleicht ist es doch besser manche Krankheiten unter ärztlicher Aufsicht zu durchstehen, als sich dagegen vorher zu impfen. Komplikationen bei Windpocken sind besser erforscht als Impfkomplikationen. Ich denke man muss den einzelnen Fall begutachten und dann abwägen, welche Gefahr größer sein könnte. Es gibt den Impfschutzverband, welcher sich für Impfgeschädigte einsetzt. Hier kann man sich zusätzlich nochmal schlau machen und Erfahrungen austauschen. http://www.impfschutzverband.de/newsanzeige.php?zaehler=13