Frage von viviander79, 10

Soll man englischen Namen mit englischen Akzent aussprechen (während man Deutsch spricht)?

das beobachte ich oft im deutschen Fernsehen, ist mir auffällig, wenn ein englisches Wort in der Rede auftritt, besonders Namen, z.B. ''Donald Trump', ''General Electric'', spricht man sie aus wie ein Englander /Amerikaner sie aussprechen würde, als ob man zeigen will, er kann auch Englisch sprechen

Antwort
von Andracus, 7

Wenn man es kann, sollte man gerade englische Namen schon auch englisch aussprechen, finde ich. Mit Städten macht man das schließlich auch. Ohio zum Beispiel würde sich ja eingedeutscht völlig daneben anhören. Und stell dir mal vor, man würde französische Begriffe einfach nicht französisch aussprechen. Weine aus Bordeaux würden sich plötzlich sehr viel weniger edel anhören.

Antwort
von ilayilay, 10

Niemand zeigt irgendwem irgendwas. So macht man das, ich meine wie der Name auf englisch ausgesprochen wird, ist die Aussprache für den Namen, wenn du ihn deutsch aussprichst ist es nicht mehr DER Name.

Kommentar von viviander79 ,

Gut, aber warum sprechen dann die Deutschen z.B. Russischen Namen ''falsch'', d.H. nicht so, wie ein Russe sie ausspricht??? 

z. B. sagen die Deutschen  ''vlAdimir putin,  (A betont - falsch), die Betonung soll auf der zweiten Silbe sein ...und überhaupt klingt der Name nicht so, wie in Russland....

Kommentar von ilayilay ,

Weil deutsche nun mal englisch können und Russisch nicht? 😂

Expertenantwort
von earnest, Community-Experte für Englisch, 4

Ja, "Donald Duck" und "Donald Trump" sollte man nach Möglichheit wie in deren Herkunftsland aussprechen.

Schon, um den beiden Figuren die ihnen gebührende Ehre zu erweisen.

Und nun noch einmal, ein wenig ernsthafter: Wenn du den Staat "Rhode Island" "deutsch" aussprichst, sorgst du mit "Rhohhde Eiland" vielleicht für unnötige Verwirrung.

Gruß, earnest

Kommentar von viviander79 ,

das ist ja selbstverständlich, aber ich spreche von AKZENT nicht Aussprache... wie man z.B. das ''R'' von Rhode Island ausspricht, deutsch oder englisch, schließlich wenn man Deutscher ist, braucht man seine Zunge zu verrenken um englischer zu klingen, oder??

Kommentar von earnest ,

Das Prinzip ist doch genau das gleiche bei "General Electric" und "Rhode Island".

Meine Antwort ist auch die gleiche: Ich denke, es ist eine Selbstverständlichkeit, dass man Namen möglichst "naturgetreu" wiedergibt.

Das entscheidende Wort ist "möglichst". Niemand wird einem Deutschen "böse" sein, wenn das "r" bei "Electric" nicht ganz hasenrein rüberkommt.

Kommentar von earnest ,

-upps: natürlich "Rohhde Iehssland".

Antwort
von Mikkey, 7

Du kannst Namen aussprechen, wie Du willst.

Für mich heißt der andere mit diesem Vornamen, wie ich das in meiner Kindheit gelesen habe "Doh-nald" (mit offenem "O") Duck (wie die gleichnamige Dalbe).

Ich beschwere mich im Ausland ja auch nicht, wenn dort mein Name entsprechend der dortigen Sprache ausgesprochen wird.

Antwort
von DerEchteWiener, 5

Ja natürlich oder sprichst du Deutsche Namen im Englischen englisch aus

Kommentar von viviander79 ,

(Bevor ich das Gegenteil im deutschen Fernsehen gemerkt habe) hatte ich gedacht, für einen Deutschen wäre es normal englische Namen mit deutschem Akzent auszusprechen, genau so wie Amerikaner /  Engländer deutsche Namen mit englischen Akzent sprechen. Als Beispiel siehe wie Donald Trump  ''Merkel'' sagt... bemüht sich nie es deutsch auszusagen ist auch nicht normal er ist ja kein Deutscher 

Kommentar von Andracus ,

In Great Britain und den USA lernt halt auch keiner in der Schule Deutsch. Seit ungefähr 2003 muss es hier jeder sogar ab der ersten Klasse. Die können es eben nicht besser. Gerade deutsche Muttersprachler haben eine gute Voraussetzung, um andere Sprachen (zumindest indogermanische oder damit verwandte) vergleichsweise schnell zu lernen. Aber klar, ein amerikanischer Politiker mag nicht unbedingt so motiviert sein, einen Deutschen Namen korrekt auszusprechen wie anders rum...aber Bemühung oder nicht, meistens liegt es schlicht an der Fähigkeit.

Kommentar von DerEchteWiener ,

Ursprünglich ist Trump deutscher

Kommentar von viviander79 ,

ich bin platt

Antwort
von claka, 9

Wie würde es sich anhören, wenn man z.B. Donald Trump ausspricht wie es sich schreibt. Wäre ein bisschen blöde... oder ??

Antwort
von kyseli, 4

Weil die meisten  Englisch in der Schule lernten, und panisch Angst haben dort  zu versagen

Englische Begriffe englisch auszusprechen ..völlig ok

Aber uralte deutsche Namen wie der Name Zuckerberg" Englisch  auszusprechen ist nur noch lächerlich. .sackerbörg ..koz

Kein Franzose oder Ami oder Engländer würde versuchen München zu sagen..ist doch Mjunik oder net

Kommentar von viviander79 ,

 interessante Meinung

Antwort
von JohannAhrens, 7

Hallo erstmal,

also meine Englischlehrerin sagte immer: Namen kann man nicht übersetzen.

Schwer wird es also bei herkunft. Wenn Du z.B. in deutschland Peking sagst weiß jeder bescheid, dabei heißt die Stadt, BEIJING. Ein junge mit Israelischen wurzel wird in Amerika trotzallem aber Dävid ausgesprochen obwohl der Name eindeutig David ausgesprochen werden sollte. Mit anderen worten, es ist jedem selbst überlassen wie er was ausspricht, es sei denn es stört sein gegenüber.

MfG

J.Ahrens

Kommentar von Mikkey ,

AFAIK heißt die Stadt nicht BeiJing, sondern sie ist BeiJing, nämlich die "nördliche Hauptstadt".

Antwort
von Leisewolke, 6

bei den von dir genannten Beispielen handelt es sich um ausländische Namen und die werden nun mal so ausgesprochen, wie es in deren Heimatland üblich ist.

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