Frage von PrinzBrezel, 107

Soll man ein Hund Kastrieren?

Hallo! Ich habe ein kleiner Rüde. Er ist ein Malteser und ist fast 2 Jahre alt. Jetzt ist bei uns die Frage aufgekommen Kastrieren ja oder nein. Unser Hund hat die Nase beim Gassi gehen nur auf dem Boden zum Schnüffeln. Jetzt haben wir gehört dies könnte weggehen nach dem Kastrieren, muss aber nicht. Jetzt sind wir am überlegen. Unser Hund ist so der liebste Hund den es gibt.Er ist so fröhlich und liebenswert. Er geht auch nicht ans Bein zum austoben oder so. Jetzt ist halt noch die Frage ob er nach dem Kastrieren auch so bleibt so liebenswert und fröhlich oder ob er dann böse und sauer wird weil er will und nicht mehr kann oder so und welche Nebenwirkungen das Kastrieren hat. Weil er ja auch schon 2 Jahre ist. Was meint ihr? Bitte schnell antwort. Danke LG

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo PrinzBrezel,

Schau mal bitte hier:
Hund Kastrieren

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 58

Eine Kastration löst keine Erziehungsprobleme. Wenn der Hund also nur am Schnüffeln ist, weil es ihm schlichtweg egal ist, was Ihr am anderen Ende der Leine von ihm wollt, dann wird das nach der Kastration auch noch so sein.

Dann schnüffelt er eben nicht mehr nach Mädels, sondern nach Katzen, Kaninchen, Futter o. ä.

Wenn Euer Hund hingegen wirklich darunter leidet, daß in der Nachbarschaft ständig heiße Hündinnen unterwegs sind, tagelang nichts frißt, nachts nicht schläft, nur unruhig ist, dann kann eine Kastration Abhilfe schaffen.

Körperliche Nebenwirkungen kann beispielsweise Inkontinenz sein. Außerdem besteht bei jeder Narkose das Risiko, daß der Hund diese nicht verträgt oder überlebt. Dessen muß man sich bewußt sein und das vorher auch genau mit dem Tierarzt besprechen.

Ich würde Euch empfehlen, Euch einen guten (!) Hundetrainer zu suchen, der das Verhalten Eures Hundes analysiert und Euch dann berät, ob eine Kastration überhaupt Sinn machen würde.

Antwort
von sukueh, 51

Das beim Gassi gehen die Nase immer am Boden zum Schnüffeln ist, hat nix damit zu tun, ob er jetzt Kastriert ist oder nicht.... Das ist ein ganz normales hündisches Verhalten. 

Ich würd ihn nicht kastrieren lassen. Gibt ja keinen Grund zu. Das eine, was du als "Grund" für eine Überlegung angibst, wird dadurch nicht weg gehen, weil es ein normales Verhalten ist und einen anderen Grund, es dennoch zu tun, gibt es nicht bzw. hast du nicht. Also lass es bleiben !

Antwort
von Virgilia, 8

Wenn der Rüde nicht extrem leidet, eine unkastrierte Hündin in der Wohnung lebt oder ee wegen gesundheitlichen Problemen kastriert werden muss, würde ich es lassen. Eine Kastration ersetzt keine Erziehung! 

Freunde von mir mussten ihren Rüden kastrieren lassen, weil er wirklich gelitten hat, wenn eine läufige Hündin in der Nähe war (er hat nichts mehr gefressen, Durchfall bekommen und nur noch jaulend vor der Tür gesessen). Sie haben erstmal mit einem Kastrationschip getestet, ob eine Kastration überhaupt etwas bringen würde und wie sich sein Verhalten ändert. Die eigentliche Kastration hätte der Hund fast nicht überlebt (wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat er auf irgendetwas allergisch reagiert). So ein Eingriff sollte niemals leichtfertig gemacht werden! 

Antwort
von mfan1997, 26

Ist euer Hund gestresst dadurch? Ist er gestresst, frisst nicht, schläft nicht, kotet nicht normal wenn läufige Hunde in der Nähe sind? Wenn das alles nicht zu trifft, dann könnt ihr ihn ruhig unkastriert lassen - scheint ihn also nicht zu beeinträchtigen. Wenn er aber durchweg gestresst ist, dann lieber machen lassen

Antwort
von Saydette, 38

Die Entscheidung liegt bei euch, kastrieren ist definitiv kein muss. Ich habe bis jetzt all meine Katzen und Hunde kastrieren lassen, da das Partner-Gesuche dadurch deutlich eingeschränkt wird. Das Schnüffeln kann dadurch auch eingeschränkt werden, muss aber nicht sein, nach meiner Erfahrung eher nicht. Der Hund wird dadurch nur in seinem Verlangen eingeschränkt, wenn euer Hund allerdings schnüffelt weil er sich generell für Gerüche von anderen Hunde interessiert wird sich daran nichts ändern. Euch würde er nach der Kastration genau so lieben und abschmusen wie vorher.

Antwort
von Nijori, 19

Wenn bei euch keine Gefahr besteht das er die Hundepopulation im Haus explodieren lässt, aus der Frage geht ja hervor ihr habt kein Weibchen noch zuhause.

Also wollt ihr dem Hund das antun weil er sich wie ein ganz normaler Hund verhält?

Ich würde NIEMALS ein Tier kastrieren lassen wenn man nicht verhindern will das es sich vermehrt und selbst dann würde ich ehr zur sterilisirung raten.

Eine Kastration ist kein Mittel zur Verhaltenmodifikation bei Tieren wenn man sich ein Tier zulegt sollte man wissen wie dieses Tier sich verhält und damit leben oder holt sich ein Stofftier das wird nie aus eigenem Charakter handeln es ist nunmal ein Lebewesen wie du auch fändest du es lustig wenn jmd dich zur Elektroschocktherapie schicken würde weil du ungewolltes verhalten zeigst?

Ehrlich manche Leute -.-

Antwort
von Christophsommer, 33

Moin PrinzBrezel,

das lässt sich so nicht sagen. Eine Kastration sollte nur bei berechtigtem Grund durchgeführt werden. Frag doch mal die Experten vom Tiermedizinportal, die scheinen sich auszukennen

http://www.tiermedizinportal.de/forum/

Antwort
von eggenberg1, 6

dein hund ist  gesund  -- es gibt also keinen grund ihn  zu kastrieren.. 

das problem mit  dem schnüffeln ist  euer problem  --hausgemacht--  ihr seid  ihm  zu langweilig --mit euch erlebt e r ja nichts ,also schnüffelt  er - das macht ihm dann spass-

also  überlegt euch ,  wie ihr ihn beim gasssiegehen beschäftigen könnt .ihr müßt interessanter  sein,als alles andere.dazu könntet ihr auf einenhundepaltz gehen und euch mit andernehaltern austauschen ,wie die ihre hunde so beschäftigen -gleichzeitgi hätte euer hund  hundekontakte.

nebenwirkungen  eine r kartation  könnte inkontinenz  sein-- nicht nur urin sondern  auch  beim kot.

er  riecht dann neutral . ander unkastrierte  rüden könnten ihn dann mobben  sogar angreifen-- weil er eben nach nicht mehr nach einem  richtigen rüden  reicht .

er könnte ausgesprochen  ruhig  werden , seine fröhlichkeit könnte sehr  nachlassen.

arbeitet einfach darn ,  wie ihr ihn beser  beschäftigen könnt,

maltser sind  hunde,die  inteligent sind,-- da muß man s ich  richtig  was einfallen lassen ,um ihn auszulasten .

Antwort
von wotan0000, 3

**Unser Hund hat die Nase beim Gassi gehen nur auf dem Boden zum Schnüffeln.**

Ihr wollt doch nicht wirklich *schnipp, schnapp, ab*, weil euer Hund tut, was ein Hund eben tut?

Antwort
von AlderMoo, 18

Wie Du sicherlich weißt, gibt es sehr viel Hundeelend. Auch bei uns im Lande. Du trägst mit einem nicht kastrierten Hund dazu bei, daß dieses Elend noch vermehrt wird.

Von daher würde ich ihn auf jeden Fall kastrieren lassen.

Kommentar von Berni74 ,

Ich bin ja wirklich kein Kastrationsgegner - habe und hatte selbst auch kastrierte Hündinnen.

Aber die Aussage, daß man mit einem nicht kastrierten Hund zum Hundeelend auf der Welt beiträgt, ist schon etwas weit hergeholt.

Nur, weil ein Hund nicht kastriert ist, bedeutet das ja noch lange nicht, daß man ihn sich unkontrolliert vermehren läßt..

Kommentar von AlderMoo ,

Das magst Du sehen, wie Du willst. Aber trotz unglaublich blauäugiger Betrachtungsweise wird der Hund dennoch "bei passender Gelegenheit" wenig fragen und "sein Bestes" geben - und schon ist es passiert. Weshalb das weit hergeholt sein sollte, wird ewig schleierhaft sein. Genau diese Ignoranz und dieser Leichtsinn von Hundehaltern ist es, der dieses genannte Hundeelend erst schafft und möglich macht!

Mögen nicht viele Menschen mit derart realitätsfremder Betrachtungsweise Hundehalter sein.

Antwort
von DCKLFMBL, 36

muss nicht sein - ist aber eure Entscheidung!

Antwort
von Frauchen2013, 7

Der Hund schnüffelt am Boden? Wo soll er denn sonst schnüffeln :)?

Antwort
von PrinzBrezel, 19

Danke für die schnelle Antwort. Ich habe auch noch gehört das Hunde die nicht Kastriert sind schneller Erkranken an Krebs oder so stimmt das? Wegen der Nakose, unser Hund hat eine Warze an der Nase die wächst. Diese muss weg gemacht werden. Und das könnte man mit dem Kastrieren auf einmal machen.

Kommentar von Berni74 ,

Über die Minimierung des Krebsrisikos gibt es unterschiedliche Studien und Meinungen.

Eine kastrierte Hündin wird keinen Krebs an der Gebährmutter bekommen (die ist ja raus), und je nach Zeitpunkt der Kastration wird auch das Risiko von Gesäugetumoren gesenkt. Allerdings bedeutet das nicht, daß die kastrierten Hündinnen nicht andere Krebsarten bekommen können.

Beim Rüden kommt es darauf an, wenn er häufig Probleme mit der Prostata hat, kann daraus auch Krebs entstehen, muß aber nicht.

Deine Idee, den Hund nicht mehrmals in Narkose zu legen, finde ich grundsätzlich gut.

Ich an Eurer Stelle würde aber vorher trotzdem nochmal mit einem guten Hundetrainer zu dem Thema Kastration reden. Und wenn die Entscheidung dann dafür getroffen wird, dann würde ich auch beides (Warze und Kastration) auf einmal machen lassen.

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