Früher war das ja ein ungeschriebenes Gesetz, damit der Arbeitgeber einen besseren Eindruck vom Bewerber erhält. Nachdem inzwischen alles per Computer erstellt wird, käme das doch vielleicht wieder ganz gut. Meine Nichte (22 Jahre alt) ist gerade in der Bewerbungsphase. Was soll ich ihr raten? Oder kommt das eher unprofessionell?

Nein, Lebensläufe von Hand zu schreiben ist schon seit Jahren aus der Mode gekommen.
Einen handgeschriebenen Lebenslauf zu lesen ist auch für die Empfänger nicht immer ganz einfach.
Ganz selten gibt es mal besonders Behörden, die eine "Schriftprobe" verlangen, aber das ist die absolute Ausnahme und wird dann auch immer ausdrücklich vermerkt.
Hier finden sich viele Tipps zum Thema Lebenslauf und Bewerbung http://arbeits-abc.de/lebenslauf/
Es gibt Firmen, die einen handschriftlichen lebenslauf haben wollen, weil sie anhand dessen ein Persönlichkeitsprofil erstellen. allerdings sollte man, wenn nicht ausdrücklich erwünscht, den CV mitdem Computer machen.

Der Lebenslauf sollte tabellarisch sein und mit dem PC geschrieben werden. Wenn eine Schriftprobe verlangt wird, dann sagt das die Firma. Dann schreibt man einen Artikel 1 DIN A4 Seite aus einer Fachzeitschrift ab.
Im Zeitalter der Technik und der Zeitarmut hat niemand mehr Zeit und Lust sich mit hangeschriebenen Lebensläufen zu "quälen" (Handschrift erfordert ein "sich einlesen") es sein denn der jenige will unbedingt etwas zur Person herauslesen, aber dann verlangt man in der Stellenausschreibung ausdrücklich danach. Ich würde mich sowieso immer nach den Angaben in der Ausschreibung richten z.B. auch ob die letzten beiden Zeugnisse oder nur eins, ob ein oder zwei Passbilder verlangt werden oder evtl. ein frankierter Rückumschlag oder sonstige Wünsche... Wenn man positiv auf sich aufmerksam machen will, sollte man an sich mit der gesamten Bewerbung beeindrucken, z.B. durch ein toll gestaltetes Deckblatt, besonderes Papier, eine schicke Bewerbungsmappe und natürlich mit Inhalt, Ausdruck und Fehlerfreiheit usw. Liebe Grüße!
Im Normalfall schon. Das Schriftbild sagt doch einiges über den Menschen aus. Bei "Handwerkern" dürfte dies nicht so wichtig sein, aber wenn es um kaufmännische oder soziale Berufe geht, sollte doch ein Teil handschriftlich verfasst sein. Auch in der Computerzeit.
wer sagt das?
loopwithme am 8. April 2007 20:36 Sorry, aber das ist völliger Quatsch!
Stimmt nicht, auch wenns gut gemeint ist, die Chefs oder Die an denen die Bewerbung ersteinmal vorbei muß, achten ersteinmal auf eine vernünftige aussagekräftige gedruckte Bewerbung. Viele denken bzw. erlauben sich daraus ein Urteil zu bilden. Leider ist heute eine handschriftliche Bewerbung eindeutig im Nachteil (Erfahrungswerte).
loopwithme am 8. April 2007 20:58 Du meinst jetzt sicherlich eine handschriftliche Bewerbung, oder?
loopwithme am 8. April 2007 21:09 Ups, da hat wohl Capuccino noch editiert, als ich meinen Kommentar geschrienen hab. Der ist damit hinfällig geworden...
Credo74 am 9. April 2007 20:51 Vielleicht doch GERADE bei Handwerkern,siehe meine Antwort LG credo
Auch in handwerklichen Berufen nicht mehr?Von mir wurde seinerzeit eine verlangt (Zahntechnik),bin dann auch wg meiner schönen Schrift genommen wordengg.na gut ist aber auch schon was her..