Frage von FalloutShelter, 34

Soll man dem WHO glauben schenken?

hallo! das WHO hat ja bekanntgegeben dass fleisch, reis, pilze, schokolade, schwarztee etc krebserregend seien. Soll man dieser aussage wirklich glauben? Etwas beunruhigt bin ich ja schon.

Expertenantwort
von Brunnenwasser, Community-Experte für Ernährung, 24

Keine Panik, die meisten Menschen sind immer noch Fleischesser und werden jetzt nicht alle nur noch an Darmkrebs sterben. Aber es ein guter Anlaß, Art und Menge des persönlichen Fleischkonsums zu hinterfragen. Der Artikel hier bringt es ganz gut auf den Punkt:

http://eatsmarter.de/gesund-leben/news/wurst-und-rotes-fleisch-krebserregend

Antwort
von Havenari, 8

Es gibt einen wichtigen Grund, aus dem die WHO auf das Risiko hingewiesen hat: nämlich den, dass sehr viele Menschen Fleisch essen.

Nehmen wir mal an, von den sieben Milliarden Erdbewohnern isst jeder zweite Fleisch. Nehmen wir weiter an, durch den Fleischkonsum erhöht sich das individuelle Risiko einer Krebserkrankung um 0,02 Prozentpunkte (also nicht wirklich besorgniserregend, würde ich meinen) - dann geht es weltweit um 700.000 Krankheitsfälle (also ganz schön viele).

Ich kenne die tatsächlichen Zahlen nicht, die der WHO vorliegen, aber sie waren offenbar Anlass genug für diese Information - auch wenn sich für jeden Einzelnen nur ein geringfügig erhöhtes Erkrankungsrisiko ergibt. Die Kirche kann also im Dorf bleiben und das Schnitzel auf dem Speiseplan.

Antwort
von TheAssiBasti, 29

Krebserregend schon mal gar nicht, sondern krebsbegünstigend. Außerdem ist es auch mit diesen Lebensmitteln so wie mit allem anderen: die Dosis macht das Gift.

Antwort
von mychrissie, 10

Man kann Gefahren hochrechnen oder auch runterrechnen. Man kann jedes Risiko vermeiden, oder einfach normal leben. In solchen Studien geht es fast immer um Exzesse. Aber man kann sogar sterben, wenn man exzessiv absolut keimfreies frisches Quellwasser trinkt.

Antwort
von MrRomanticGuy, 1

Die Dosis macht das Gift. Fleisch aber verrottet. ^^

Antwort
von voayager, 9

Ja, warum der WHO keinen Glauben schenken, ist es doch eine seriöse Institution. Dabei gilt als Krebsgefahr auch hier der sinngemäße Ausspruch von Paracelsus: ob ein Ding giftig ist oder nicht hängt allein von der Dosis ab. So in etwa äußerte er sich. Wer also wenig rotes Fleisch, Salami, Speck und Räucherschinken verzehrt, braucht im Allgemeinen keine Angst zu haben.

Dass übermäßiger Fleisch, u. z.T. auch der Wurstkonsum krebserregend sein kann, dass ist in der Naturheilkunde schon lange bekannt. Die Schulmedizin befindet sich leider zu sehr im Schlepptau der Konzerne.

Antwort
von Maxipiwi, 31

Kreuzkampus hat recht.Wenn man auf alles verzichten würde,was schon als schlecht befunden wurde,bleibt für die Ernährung kaum noch was übrig.

Antwort
von kreuzkampus, 34

Dass zuviel Fleischkonsum krebsfördernd sein kann, ist schon lange bekannt. Wie man mit der heutigen Meldung umgeht, ist jedem selbst überlassen. Ich betrachte es als weiteren Hinweis darauf, dass man ein Auge auf seinen Fleisch- und Wurstkonsum haben sollte.

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