ich frische gerade mal wieder meinen lebenslauf auf, weil ich mich demnächst bewerben möchte. ein kumpel sagte mir, dass es von unternehmen gern gesehen wird, wenn man auch seine hobbys, sofern sie interessant sind, mit in den lebenslauf aufnehmen soll. ich mache z.b. filme und spiele fußball, was ja meine kreativität und meinen teamgeist zeigt. soll ich das in den lebenslauf mit aufnehmen, oder haben meine hobbys dort nichts zu suchen?

Hobbys angeben ist nicht verkehrt, allerdings keine die mit einer Verletzungsgefahr (Fussball o.ä.) verbunden sind. Vereinszugehörigkeiten (außer Parteien) können auch förderlich für einen Job sein.

Das mit dem Hobby ist eine zweischneidige und eigentlich ja auch eine private Sache. Die eine Firma sieht es als positiv an, wenn Du Fußball spielst, mit der von Dir angeführten Begründung, die andere Firma sagt sich: O Gott, der spielt Fußball, dann hat er dauernd was gezerrt oder gebrochen ist fällt wegen Krankheit aus. Ich habe meine Hobbys niemals angegeben, selbst, wenn es gewünscht war. Jobs habe ich deshalb trotzdem bekommen.

Am Besten nur, wenn sie nicht zu zeitaufwändig und zu zahlreich sind. Dann gehen die davon aus, dass dir nicht mehr viel Zeit für deinen Job bleibt....

Ich empfinde es als sehr positiv wenn die Hobbys eines Bewerbers den Aufgaben des Berufes entgegenkommen.
Im Grunde garantiert das eine "freiwillige Weiterbildung" deren Kosten ich als AG nicht tragen muss.

Das ist auf jeden Fall gut. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten z.B. im Verein oder in der Gemeinde gehören mittlerweile in den Lebenslauf.

Es kommt ganz auf den Job an. Wenn du körperlich viel Arbeiten must, kann Fußball auch negativ wirken, weil du dich ja dort auspowerst und hast dann keine Kraft mehr für den Job. Für einen Bürojob wäre es wiederum gut, weil du dich durch den Fußball ja körperlich fit hälst und somit auch geistig fit bist.
Keine Hobbies angeben, die kontraproduktiv sind, z.B. Fußball-/Handballspielen oder Gleitschirmfliegen, weil da immer die Verletzungsgefahr im Kopf des Arbeitgebers herumspukt.
Hobbies, die wohlgelitten sind, sind solche, die jobangemessen sind.
Der Bankangestellte, der vertriebsnah arbeitet, darf ruhig Tennis oder Golf spielen.
Wenn er aber als Kassierer arbeitet, sollte er keine Rennpferdzucht betreiben.
Ansonsten geben Hobbies, die nicht gerade jobgefährdend sind, immer gerne einen Gesprächsanlaß beim Bewerbungsgespräch.
Grundsätzlich ist die Angabe von Hobbies positiv zu sehen. Es sollten dabei jedoch einige Spielregeln beachtet werden. 1. Die Stellenausschreibung genau darauf abklopfen, ob das Hobby passend ist(siehe Fußball-Spielen oder Gleitschirmfliegen. 2. Nicht nur das Hobby selbst ist interessant für die Firma, sondern die z.B. in einem Verein wahrgenommene Funktion. Die Funktion eines Trainers ist z.B. bei einem Job, bei dem es auf Teamarbeit oder Führungsqualitäten ankommt, sehr positiv zu bewerten.
Ich habe bisher keine Hobbies in meinem Lebenslauf angegeben. Beim Vorstellungs- gespräch wurde ich ab und zu danach gefragt. Wenn man Sport (harmlose Sportarten natürl.) angibt, kommt das ganz gut an. Gibt man an, dass man gerne liest, wird man häufig gefragt, welches Buch man gerade liest. Blöd, wenn man dann gerade gar keines liest. Das man gerne ausgeht, sollte man auch nicht angeben. Es könnte vermutet werden, dass man abends lange weg ist und morgens müde in die Firma kommt. Ich gebe weiter keine Hobbies im Lebenslauf an. Ich finde es wichtiger, dass man besondere Kenntnisse angibt, die wichtig für den neuen Job sind.