Hallo,
ich (29) war mit meiner Ex-Freundin (31) seit 1 Jahr getrennt, unser Sohn 6 Jahre lebte bei ihr, er war aber sehr oft auch bei mir, somit kein Problem für ihn. Sie ist jetzt verstoben, meine Sohn lebt jetzt bei mir.
Jetzt kommt die Frage, ob er mit zur Beerdigung soll, jedoch werde ich als Vater nicht mit hingehen, da ihre Familie mir die Schuld gibt... Die Pastorin hat wohl gesagt, das er mit soll, aber wenn ich nicht mitgehe, hat er doch keinen Bezugspunkt oder sehe ich das falsch?
Gruss Marco
Ja natürlich soll er mit zur Beerdigung! Kinder brauchen solche Abschiedszeremonien zur Verarbeitung! Unbedingt!
Es wird doch noch jemand dort sein, den er gut kennt? Oma oder Opa, eine Freundin der Mutter...?
Du mußt auch unbedingt mit dem Kind über das Geschehene sprechen. Und wenn Du das nicht kannst, such Dir professionelle Hilfe! Eventuell sprich mit der Pastorin. Das Kind braucht unbedingt Trauerarbeit!

Das ist eine schwere Frage! Erst einmal möchte ich mein Beileid aussprechen! Ich kann schon verstehen, warum Du nicht hin möchtest. Obwohl, einem Menschen die letzte Ehre zu geben und dann noch der Mutter Deines Kindes, das kann Dir niemand verbieten! Lass die anderen doch reden und sich die Mäuler zerreißen, hör nicht hin. Sie würden im umgekehrten Fall erst Recht über Dich herziehen, wenn Du nicht hin gehst! Und du bist das auch dem Kind schuldig! Was soll er denn später mal sagen? Das Du seiner Mutter die letzte Ehre verweigert hast? Hast Du eigentlich das Sorgerecht für den Kleinen? Dann kannst auch Du bestimmen, wie es mit ihm lang geht. Rede doch mal mit dem Jungen. Er ist ja kein Säugling und das seine Mami tod ist, wird er begriffen haben. Höre, was er dazu sagt! Vielleicht möchte er der Mami sein Kuschtier mit ins Grab werfen?
DH! Gut so er soll sich den Besuch bei der Beerdigung nicht verbieten lassen!
LivArwen am 15. Januar 2009 11:25 Ich finde das ginge zu weit! Wer hat das Recht, jemanden die letzte Ehre zu erweisen? Diese bucklige Verwandschaft würde so oder so herziehen über ihn, egal was er macht! Die haben den Armen auf den Kiker und in ihrer Trauer suchen sie ein Opfer, das herhalten muss. Also, wer ist da besser geeignet, als der Ex? Sie bedenken dabei nur eines nicht! Erist der Vater dieses Kindes!!! Und somit an erster Stelle in der familiären Rangordnung für das Kind!
Mit sechs Jahren kann ein Kind schon zur Beerdigung gehen, dadurch lernt/versteht er den Abschied von seiner Mutter einfacher und spinnt sich nicht irgendwelche Sachen zusammen.
Du als Vater, solltest ihn dabei aber nicht im Stich lassen, egal was die Familie denkt. Schließlich wächst dein Kind nach der Beerdigung bei dir auf und er wird sich sicher fragen, warum du keinen Abschied von seiner Mama nehmen möchtest. Also lieber jetzt durchbeißen und hingehen, statt nacher in Erklärungsnot zu stecken....

...ich halte generell nichts davon zu kleine Kinder mit zur Beerdigung zu nehmen....das ist meine persönl. Meinung, nicht gleich treten! LG
badewasser am 15. Januar 2009 11:20 ich eigentlich auch nicht. aber er ist 6jahre und es war seine mutter. keine ahnung, was in dem fall gut ist.
Ich eigendlich auch nicht,zumindest nicht wenn der Sarg runtergelassen wird.Nimmt man ihn gar nicht mit,wird er es nicht verstehen wo Mama nun ist.Ich erzähle immer im Himmel.Er brauch ganz doll halt und Streicheleinheiten an dem Tag
Solaris3 am 15. Januar 2009 11:25 ...das muss jeder für sich entscheiden. Trauerarbeit kann man auch woanders machen, kommt immer darauf an was einem eingeredet wird! Man könnte versuchen mit dem Jungen vorher zu sprechen und ihm genau die Zeremonie einer Beerdigung erklären -mit allem Drum und Dran- wenn er das verstanden hat, könnte er evtl. selbst entscheiden aber in dem Alter ist das fraglich! LG
Kinder in dem Alter verarbeiten nicht über "Verstehen" im Kopf, also nicht intellektuell. Du kannst mit ihm drüber reden - aber das hilft nichts. "Verstehen" wird das Kind intuitiv. Und ich stehe nach wie vor dazu: dafür ist die Zeremonie, das Ritual wichtig.
Solaris3 am 15. Januar 2009 11:34 ....jeder hat so seine Erfahrungen und was du da von dir gibst, sorry, du drängst auf....ich "lasse" entscheiden und bin damit sehr gut gefahren. Also bedränge jetzt nicht mich, ich lasse dir ja auch deine Ruhe!!!
Solaris3 am 15. Januar 2009 12:23 ...Fehlerteufel gleich 2 x "lass" natürlich!!
Alleine dürfte er wohl nicht hingehen. Mit 6 macht das sowieso keinen Sinn. Kannst genausogut später mal mit Ihm zum Grab gehen, falls er es möchte.
Er sollte auf jeden Fall hingehen, sonst macht er sich vielleicht den Rest seines Lebens Vorwürfe. Hat er denn gar keinen Bezugspersonen in ihrer Familie?

Würde ihn fragen, ob er gerne hin möchte. Eine Beerdigung ist auch nicht für jedes Kind etwas. Ich habe mich in meiner Kindheit strikt dagegen gewehrt.
Pinnirapus am 15. Januar 2009 11:24 Meine Eltern haben mich ferngehalten, wo sie nur konnten- Ich werfe ihnen das bis heute vor! Frag ihn ob er das möchte- Er ist jung, aber nicht zu doof um zu begreifen was geschehen ist. Das ist nur eine Ausrede der Erwachsenen! So jedenfalls habe ich es erlebt!

Laß ihn mit einer oder besser 2 Bezugspersonen hingehen und erklär ihm, dass wenn er nicht mehr kann, auch rausgehen darf, evtl. in Begleitung. Vielleicht solltest du dann einfach auf ihn warten um ihn zu "stützen".
Kinder müssen Abschied nehmen können, so verarbeiten sie Verluste besser.
Das finde ich einen gute Vorschlag.
mentecaptum am 15. Januar 2009 11:54 Danke, meine beiden Jungs waren mit 8 bzw. 11 Jahren auf Uromas Beerdigung. Gerade der Kleine hat geheult, aber es war ihm wichtig dabei gewesen zu sein.
Wenn dein Sohn nicht zum Beispiel die Großeltern oder andere sehr nahe Verwandte hat, die ihn seelisch unterstützen, solltest du ihn lieber zuhause lassen und später mit ihm alleine zum Grab gehen, damit er sich noch einmal verabschieden kann und weiß, wo Mama jetzt ist.

ich würde ihn nicht mitnehmen...so ne beerdigung ist immer sehr hart für ein kind!
Ich habe meine Kinder immer zu Beerdigungen mitgenommen, auch als sie ganz klein waren. Sie müssen doch auch alles Geschehen verarbeiten.
killawelpe am 15. Januar 2009 11:20 muss jeder selbst wissen,ich halte davon jedenfalls nichts...und ob der ganze rummel sein muss wenn der kurze dabei ist stell ich mal in frage
minister am 15. Januar 2009 11:20 Für die Eltern ist das viel härter. Das Kind profitiert davon.
killawelpe am 15. Januar 2009 11:21 naja...

ich selbst würde das Kind mitnehmen es ist wichtig dass das kind sieht dass seine mutter gestorben ist und jetzt begraben wird so kann es besser mit der sache abschliessen ich würde in dem fall auch vielleicht einen kindertherapeuten aufsuchen so dass das kind besser mit der sache abschliessen kann.es ist ja auch nicht irgendeine beerdigung sondern die beerdigung der mutter da ist ein solcher abschied wichtig es ist das recht des kindes dorthin gehen zu dürfen.

Zur Beerdigung seiner sollte er schon gehen können.
Oma und Opa können ihn doch auf der Beerdigung begleiten oder ? Mit 6 Jahren versteht er schon sehr viel und auch er muß diesen Vorgang begreifen und muß Abschied nehmen können. Sollte kein Verwandter da sein, der ihn begleiten kann, dann mußt du auf jeden Fall mit ihm danach den Friedhof besuchen und ihr solltet am Grab Abschied nehmen.
Wenn er fragt: Wo ist denn Mama ? Dann kannst du ihm sagen: Sie ist jetzt ein Stern am Himmel und schaut auf uns herab. Sie wird dich immer begleiten und beschützen.
Besorg dir dringend Bücher zum Thema Tod, damit du es ihm verständlicher machen kannst.
Soweit ich weiß, sind solche "rituale" wichtig für die Kinder, um mit der Situation richtig klar zu kommen. um es richtig verstehen und verarbeiten zu können...
Wenn du nicht dabei sein kannst und auch sonst niemand dabei ist, zu dem er Vertrauen hat, sollte er nicht mit dort hin. Es ist für Kinder zwar sehr wichtig, dass sie Abschied nehmen können, aber wenn sie dabei nicht aufgefangen werden, kann es ihnen schaden. Notfalls könnt ihr ja zusammen am nächsten Tag dorthin zum Abschied nehmen.

schwer zu sagen! Könnte das Kind es verkraften dabei zu sein, würde ich an Deiner Stelle mitgehen und es vorher mit Ihrer Familie abklären das es zum Wohle des Kindes ist und Rücksicht zu nehmen!
Das Kind muss abschied nehmen können von der Mutter. Du als Vater musst verzeihen, wenigsten in dieser Stunde der Trauer. mach das deinem sohn zu liebe, den das Kind wird dich Fragen und was erzählst du dann. Späte Vorwürfe von Kinder tun sehr weh und man zerbricht daran, denke an mich in 15 jahren!
Erstmals herzliches Beileid. so viele Antworten, deshalb nur kurz. Du bist nun die Familie des Kindes und dein Kind schaut zu dir und fühlt mit dir. Du bist alles was es noch hat und darum gebe alles was du hast.Bitte spreche mit dem Kind über deine Ängste, deine Schwäche, deine Trauer und Unsicherheit...vergiß ihm aber nicht zu sagen, dass ihr es gemeinsam im Leben schafft. Und dass ein Mensch nur dann tot ist wenn man ihn vergißt. Du wirst das richtige entscheiden wenn du deinem echten Gefühl folgst.Zu deinem Trost: So jung bist du auch nicht mehr, das du nicht selber weist, dass es immer nur eine Mitschuld gibt. Aber das ist wieder ein anderes Thema, dass du besser nicht über so ein Medium diskutieren solltest.

ich würde ihn gehen lassen.
Hier noch ein paar Buchtips zum späteren aufarbeiten:
Abschied von Rune
Leb wohl, lieber Dachs
Die besten Beerdigungen
Kinder trauern anders: Wie wir sie einfühlsam und richtig begleiten
halo, ich denke ihr zwei müßt dies allein entscheiden. Wenn der Kleine weiter bei dir leben wird, kommt das Thema "Mama" zwangsläufig auf den Tisch. Ich würde as Kind auf keinem Fall alleine zur Beerdigung gehen lassen, auch wenn Oma, Tante und andere verwandschaft da sind.Mir wäre dann auch egal, was diese reden, der Kleine sollte Abschied nehmen dürfen und dazu muß der wichtigste Mesch, nämlich dau dabei sein. Da sollten die eigenen Quäraälen mit der verwandschaft egal sein, bzw da solltest du darüber stehen und für deinen Sohn da sein.Ihr müßt ja hinterher nicht mit weiter mit irgendwohin gehen, aber anwesend muß der Kleine sein. Natürlich werden dann viele Fragen kommen, aber es gibt gute Hilfsangebote, wenn du dich überforderst fühlst.
halo, ich denke ihr zwei müßt dies allein entscheiden. Wenn der Kleine weiter bei dir leben wird, kommt das Thema "Mama" zwangsläufig auf den Tisch. Ich würde as Kind auf keinem Fall alleine zur Beerdigung gehen lassen, auch wenn Oma, Tante und andere verwandschaft da sind.Mir wäre dann auch egal, was diese reden, der Kleine sollte Abschied nehmen dürfen und dazu muß der wichtigste Mesch, nämlich dau dabei sein. Da sollten die eigenen Quäraälen mit der verwandschaft egal sein, bzw da solltest du darüber stehen und für deinen Sohn da sein.Ihr müßt ja hinterher nicht mit weiter mit irgendwohin gehen, aber anwesend muß der Kleine sein. Natürlich werden dann viele Fragen kommen, aber es gibt gute Hilfsangebote, wenn du dich überforderst fühlst.
wollte euch nochmal den Stand berichten:
da sich die Mutter selber umgebracht hat und die Rednerin dies auch sagen wird, werden die Rednerin, der Kurze und ich vorher in den Raum gehen, wo dan die Rednerin ihm alles erklären wird. Direkt bei der Trauerrede wird er dann nicht dabei sein.
Kinder haben ein Recht darauf, mit Unterstützung ihrer Eltern das Leben kennenzulernen und zu diesem Leben gehört auch der Tod. Wenn wir an einer ganzheitlichen Erziehung unserer Kinder interessiert sind, müssen wir sie den Umgang mit dem Leben und dem Sterben lehren. Nur dann können wir erwarten, dass die Kinder ein Verlusterlebnis bewältigen und lernen dieses Ereignis als Teil des Lebens zu begreifen.Es sind eben nicht die Worte und die erlernten Konzepte der Erwachsenen, die dem Kind im Erleben des Todes helfen oder es verzweifelt allein lassen, sondern die Gefühlsäußerungen und das Verhalten der Umgebung, aus denen entweder Trost oder die lange schmerzliche Hilflosigkeit unbewältigter Trauer für das Kind erwachsen.Hinzu kommt, dass Kinder unter acht Jahren ihre Trauergefühle nicht ohne weiteres in Worten ausdrücken können. Ich begleite seit 10 Jahren trauernde Erwachsene und Kinder und möchte Dir ein Buch empfehlen mit dem Titel: Wenn Kinder trauern! Ich wünsche Dir und deinem Sohn alles Liebe.
Meine Schwester war knapp 8 Jahre alt als unsere Mutter verstarb. Mein Vater wollte sie nicht zur Beerdigung mitnehmen und hat ihr auch nicht gesagt wann sie stattfindet und mir verboten es ihr zu sagen. Als sie später erfahren hat das die Beerdigung schon war ist für sie eine welt zusammengebrochen, weil sie sich nicht verabschieden konnte. Es fehlte ihr ein entscheidendes Stück für ihre Trauerarbeit und es hat ewig gedauert bis sie es einigermaßen verwunden hat - ganz nie!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Laß deinem Sohn diese Möglichkeit, beiß die Zähne zusammen und geh mit ihm hin, er braucht dich jetzt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
er soll auf jeden fall mit zur beerdigung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich glaube, Dein Sohn sollte mit hingehen. Ich weiss, er ist noch klein, aber wie soll er sich dann von seiner Mutter verabschieden und das verarbeiten?? Auch wenn die Familie Deiner Ex-Freundin es nicht möchte, ich würde mit meinem Sohn gemeinsam hingehen. Lass den Kleinen in dieser Situation nicht allein. Das wird er nicht begreifen, wenn Du ihn in Stich lässt. Und danach würde ich Dir empfehlen, mit dem Kleinen einen Psychologen aufzusuchen, der gemeinsam mit ihm den Verlust verarbeitet. Lass es nicht hängen, es war seine Mutter und er hat sie geliebt. Wenn Du es nicht tust, könnte es später zu Problemen in seinem Leben führen. Ich fühle mit Euch und hoffe, dass Du die richtige Entscheidung im Sinne Deines Kindes triffst.

Auf jeden Fall. Es ist wichtig, dass er sich richtig von ihr verabschieden kann, damit er ihren Tod besser verarbeiten kann.
Ich würde ihn an Deiner Stelle allerdings begleiten - ganz egal, was vorher gelaufen ist. Da sollte das Kind absolute Priorität haben.
also meine Ex wurde verbrannt, somit gibt es eine Urne...der Kurze würde schon Halt von ihren Eltern + ihren Geschwistern bekommen, nur ich werde dort nicht hingehen...ich weiß nicht, wie ihr reagieren würdet, wenn euer Auto zerkratzt ist, ihr ne Vorladung von der Polizei bekommen habt und und und...mit dem Kurzen werde ich natürlich zum Grab gehen..verstorben ist sie am 28.12., am 29.12. habe ich es ihm gesagt..er ist eigentlich wie immer, fragt halt aus dem nichts dann mal eine Frage, aber ansonsten ist er stark..er war auch nicht so sehr mutterbezogen...

Die Schwester meines Mannes war 8 Jahre alt, als ihre Mutter beerdigt wurde, sie war nicht mit.
Heute sagt sie, das sie es wohl hätte nicht ertragen können, das ihre Mama da in diese Grube kommt und sie nie mehr raus kann. Der Gedanke daran wäre unerträglich. Sie hatte sie so in Erinnerung, wie sie ihre Mutter das letzte mal sah und das war eine gute Erinnerung.

man sollte dem Kind, auch in diesem Alter, auf jeden Fall die Gelegenheit geben, die eigene Mutter auf dem letzten Weg zu begleiten und sich von ihr zu verabschieden. Und somit auch bewußt mitverfolgen zu könne, wie die Abschiedszeremonie verläuft und die Mutter zu ihrer letzten Ruhe geleitet wird.
Kinder sind in dieser Beziehung oft sogar unbefangener, als Erwachsene.
Ich halte es auf jeden Fall für besser, als wenn es vom Verlust der Mutter mit Zeitverzögerung oder gar "von hinten rum" über dritte erfährt.
Ich würde sogar überlegen, ob man dem Kind nicht ermöglicht, die Mutter noch ein letztes mal zusehen, sofern sie vor der Beerdigung offen aufgebahrt wird.

Es tut mir sehr leid, dass die Mutter deines Sohnes verstorben ist und ich wünsche dir viel Kraft für deinen Sohn. Ich habe hier einen Artikel gefunden, der dir die Entscheidung vielleicht erleichtert. http://www.familienhandbuch.de/cms/Trauer.pdf Ich persönlich würde eine Anwesenheit des Kindes bei der Beisetzung seiner Mutter befürworten. Ich kenne nicht den Grund, warum die Großeltern dir die Schuld am Tode der Frau geben, aber das ist sicher ungerecht und so würde ich dem Kind bei diesem schweren und traurigen Gang beistehen. Liebe Grüße
es ist die beerdigung von der mutter!!!! was meinst du wie er dir das vorwerfen wird in 10 20 jahren das er nicht hin durfte!!!! und auch wenn du meinst du hast da nix zu suchen, wenn du deinem sohn ne stütze sein willst, was auch deine pflicht ist, wirst du mit gehen müssen. familie hin oder her. es sei denn, du findest wen der hingeht der ihn auch gut kennt. oma, opa... tante... oder gar deine mutter...

Ich sehe das Erleben einer Beerdigung eines geliebten Menschen für ein sechsjähriges Kind als brutal an. Das kleine Menschlein kann das noch gar nicht verarbeiten. Ich würde ein paar Tage nach der Beerdigung mit ihm auf dem Friedhof gehen und ihm erklären, was geschehen ist, und dass die Mutter hier beigesetzt wurde.
Der direkte Besuch der Beerdigung kann bei dem Kind ein Trauma auslösen, aus dem es nur schwer wieder herauskommt.
daddysdearest am 15. Januar 2009 17:42 Du unterschätzt Kinder - und das ganz gewaltig.
stimmtDH
Für dein Kind: Geh hin.
Dein Sohn wird es dir später sehr übel nehmen wenn du das nicht machst.

Je nachdem wie reif das Kind ist, würde ich es mitnehmen wollen... Ein Trauma bei einem 6jährigen ist gleichdem. Man betrachte jedoch einen wert, den ich durch einen Psychologen erfuhr... Demnach ist ein Trauma des Unterlassens des Abschiednehmens schwerer als das, dem Geschehen beizuwohnen...
Wenn das Kind nicht "noch" zu "kindlich" ist, nimms mit. Und... Gehe selbst hin... Wenigstens in die Kirche !

Für das Kind ist es auf jeden Fall das beste, wen es an der Beerdigung teilnimmt. Irgendwer wird ja wohl einen Bezug zu ihm haben. Im Grunde finde ich, dass du über deinen Schatten springen solltest und auch hingehen solltest.
Ich war acht als mein Opa starb. Ich durfte NICHT mit gehen. Und ich mache meiner Familie bis heute deswegen Vorwürfe, das ich nicht bei meinem Opa sein durfte! Ich würde Deinen Sohn entscheiden lassen.
Das ist schwer zu sage,man weiß nicht wie er es verarbeitet.Bleibt es ein trauma,brauch er es?Man weiß nicht wie man es richtig macht.Vill.solltet ihr ihm nicht zumuten,wenn der Sarg runtergelassen wird.Nur die Trauerhalle natürlich brauch er dort richtig halt und streicheleinheiten
Ich war als so kleines Kind auch mal auf einer Beerdigung. Ich bin dagegen. Das sind jetzt 35 Jahre her aber für mich war das sehr sehr schlimm. Ich würde mal einen Kinderpsychologen fragen...

frag ihn, ob er mit möchte. wenn er das möchte, geh DU mit IHM da hin. es kann dir keiner verbieten, da hinzugehen. sagt irgendjemand was dummes, sag dennen es ist EUER sohn ihrer genauso wie dein sohn sie liebte ihn und er will sich verabschieden und das ist sein recht. lass dir von anderen nichts sagen. wenn du schuld am tod wärst, könntest du nicht hier am computer sitzen. kopf hoch...es wird schwer aber das schadst du schon. und mein beileid noch.

Also ich war bei meiner Oma auch nicht dabei ich hätte viel zu sehr geheult. Ich würde eher nein sagen.
heulen gehört dazu ... "viel zu sehr" gibt es dabei nicht ...

Zur Beerdigung nicht, aber einen Tag später mit zum Friedhof nehmen, weil dann sind die "Trauermassen" weg, was vielleicht hart für ihn wäre.
kann man aber auch einige tage nach der beerdigung machen
Kinder sollten sehen können, daß tatsächlich der Sarg in dem Grab versenkt wird. Alles andere ist noch abstrakter, als es ihnen sowieso schon vorkommt. - Jedenfalls ist es das, was ich aus meinem Erleben heraus dazu sagen kann. Meine Kinder waren immer zu Beerdigungen mit.
Ich glaube, wenn Ihr Kinder nicht mitnehmen wollt, liegt das eher an Eurem eigenen Verhältnis zu Beerdigungen....
Ich wäre da sehr Vorsichtig,man kann auch Albträume bekommen,wenn der Sag runtergelassen wird.
konny27 - man kann auch Albträume bekommen, wenn man gar nicht kapiert, wo die Mutter denn jetzt eigentlich ist ...
Um Ängste und Albträume zu vermeiden oder zu verarbeiten, ist eine Trauerarbeit - siehe meine Antwort oben - so wichtig.
So ein Abschied ist auch wichtig für ein Kind. Ich sehe das so wie anjanni