Frage von 1paarfragen, 18

Soll ich zum Psychologen gehen was ratet ihr mir?

Mein selbstwertgefühl ist so ziemlich im eimer. Habe viele fehler in meinem leben gemacht ich bin bald geschieden und habe mein studium abgebrochen bin momentan arbeitslos. Generell hab ich schon immer das gefühl gehabt das ich etwas nicht schaffe und manchmal bekomme ich sogar panik. Wurde von meiner Mutter und später von meinem Ehemann ständig erniedrigt ich denke das es wahrscheinlich auch etwas damit zutun hat. Ich brauche meistens motivation von leuten die mir nah sind die mich ständig aufrappeln müssen. Ich würde eigentlich so gerne studieren manchmal denke ich ich schaffe es und am nächsten tag fühle ich mich so ungenügend für alles. Ich stehe mir selbst im weg ich würde es gerne ändern und überlege mir zum psychologen zu gehen doch nun kommt wieder so eine merkwürdige angst ich habe irgendwie angst davor das der mich wegschickt weil er es lächerlich findet oder so. Habt ihr mal sowas ähnliches gehabt und seid zum psychologen gegangen? Was würdet ihr mir raten?

Antwort vom Psychologen online erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Frage. Kompetent, von geprüften Psychologen.

Experten fragen

Antwort
von conelke, 18

Ein Mensch ist ein Produkt aus Erziehung und seinem Umfeld. So wie Familie auf einen reagiert oder wie man mit Dir gesprochen hat, ob man Dir Mut gemacht hat, Dich motiviert hat oder ob man Dich als dummes Ding dargestellt hat. Dies nimmt man mit in das Erwachsenenalter und es ist schwer daraus auszubrechen auch wenn man feststellt, dass man doch eigentlich alles probieren und auch schaffen könnte. Es kommen immer Selbstzweifel. Wenn Du der Meinung bist, dass Du einen Psychologen benötigst, dann würde ich dies mal mit Deinem Hausarzt besprechen. Du bist im Moment in einer ganz blöden Phase, in der alles um Dich herum zerbrochen ist. Allein das ist schon viel, um damit fertig zu werden. Kein Psychologen dieser Welt würde Dich auslachen. Im Gegenteil er würde mit Dir anaylisieren, warum Du so denkst wie Du denkst und würde Dir dabei helfen ein positiver Mensch zu werden, der sich Dinge zutraut und auch schaffen kann. Probiere es einfach mal...Du wirst sehen, es kann nur helfen.

Antwort
von elenore, 6

-- Selbstbewusstsein wird einem nicht in die Wiege gelegt, denn durch Selbstbewusstsein wird Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl aufgebaut -- und das kann man nur aufbauen, indem man an sich glaubt!!!

= Sei dir also bewusst was du kannst, was du bist und wer du bist...sei zufrieden mit dir so wie du bist...das ist der wichtigste und der erste Schritt. Erst wenn du es geschafft hast, dich so zu akzeptieren wie du bist, dann klappt der Rest von fast allein.

= Dann setze dir persönliche Ziele: "Was willst du erreichen?" lasse sie dabei vom Herzen kommen. Es muss also etwas sein, was du wirklich erreichen willst und nicht etwas was die Anderen von dir wollen...das wird dann nichts. Versuche mit aller Kraft dieses Ziel durchzusetzen. Erfolge und Lob sind immer Mittel, das Selbstvertrauen aufzubauen, Solltest du dabei scheitern, dann ist es nicht schlimm...dann lerne daraus und mach es beim nächsten mal besser.

-- Ein gewisser Egoismus kann auch ganz gut sein, solange du es nicht übertreibst. Individualität ist gerade in der heutigen Zeit sehr sehr wertvoll.

-- Wehre dich gegen unberechtigte Kritik, lasse nie den Mund verschlossen, wo was zu sagen ist und stelle dich niemals "hinten" an, sondern sehe dich als Persönlichkeit, die einen hohen Stellenwert für sich selber und damit auch für andere darstellt.

Denk erst einmal nur an dich, denn ein gutes entwickeltes Selbstbewusstsein hilft dir dann auch optimal für Menschen einzutreten, die für dich wichtig sind!!!

Es kommt nicht darauf an wie viel Freunde man hat, sondern lieber wenige, aber echte und vertrauensvolle Freunde.....die sich gegenseitig stützen helfen, ein offenes Ohr haben und mit denen man durch DICK und DÜNN gehen kann, auch die Familie kann daran teilhaben. Was deine fehlendes Selbstwertgefühl betrifft, man muss kleine Schritte machen-und sich über jeden Fortschritt freuen.......aber man muss sich halt überwinden!!

Übe konsequent, innerlich laut „Stopp!“ zu sagen, wann immer Zweifel und selbstabwertenden Gedanken in dir laut werden und fange an, an dich zu glauben und dich zu lieben.....denn das ist der erste Schritt für eine Veränderung. Kein Mensch ist perfekt und für alles verantwortlich! Gerade die unterschiedliche Mischung aus Stärken und Schwächen verleiht jedem von uns einindividuelles „Profil“ und macht uns so einzigartig.

Zum guten Schluss, gehe mehr aus dir heraus, definiere deine persönlichen Stärken und aber auch Schwächen! Du bist Du und das ist gut so. Versuche selbst dich positiv zu ändern in Punkto  Selbstwertgefühl, erst wenn nichts hilft würde ich an deiner Stelle professionelle Hilfe annehmen!

LG elenore

Antwort
von user50014, 14

Ich würde dir raten einen Ruck zu geben. Wenn du kein Selbstwertgefühl hast dann lass mal in deinem Kopf abspielen was passiert wenn du es abbrichst. Wenn du ein Ziel hast (Studieren?) dann gib dir einen Ruck selbst wenn du keine Lust hast. Ich empfehle dir mit einer Person immer alles auszudiskutieren. Aufmerksamkeit auf dich ziehen. Also im umkreis von Freunden sein. Ich wette dann kommt die Freude von alleine :). Falls sie bis dahin nicht da ist würde ich dir einen Psychologen empfehlen. Das wird die Krankenkasse denke ich übernehmen :)

Antwort
von robi187, 7

wenn du schon von deiner mutter klein gemacht wurdest frage ich moch ob da nicht eine krankheit deiner mutter dahinter stecken könnte?

also schaue dir mal die seiten von eks an? ist eine selbsthilfegruppe erwasener kinder aus kalotischer familie. (sucht)

http://www.eksev.org/ueberuns.htm

Kommentar von 1paarfragen ,

Danke. Meine mutter mein vater und andere aus meiner familie sind psychisch krank meine mutter hat normalerweise tabletten die sie einnehmen soll aber sie nehmt die nicht ein oder die wirken nicht. Sie ist extrem aggressiv und greift mich auch oft körperlich an und beißt... seit meiner kindheit aber drogen oder sowas nehmen beide nicht.

Kommentar von robi187 ,

ja es ist eine selbsthilfegruppe von heute erwachsene kinder von suchtkranken eltern und psychische kranke

Antwort
von violatedsoul, 15

Es gibt Verhaltenstherapien. Und wer das als Psychologe lächerlich findet, hat seinen Beruf verfehlt.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten