Du liebst in den Konjunktiv hinein: hätte, wenn und könnte...
Ich gehe einmal davon aus, dass das mit Euch schon eine Gutzeit lang so geht. Also hatte er längst hinreichend Zeit, zu wissen was er will oder was nicht. Und wenn er die Ehe vorzieht, die er nun hat, dann lass ihn damit! Und geh.
Lass Dich nicht von unglücklichen Träumen daran hindern, zu LEBEN! Er ist nun ein Traum: Du kannst gar nicht wissen, wie er mit Dir, zu Dir und mit Euch zusammen wäre!
Es war eine Erfahrung (offensichtlich eine schöne), es war ein Lebensabschnitt (ein Abschnitt hat immer ein Ende) - und Ende (wenn auch schmerzhaft). Bei allem Schmerz, den ein solches Ende mit sich bringt, solltest Du nur schließlich eines davon mitnehmen: Ohne Groll, ohne Zorn auf diese Zeit zurückschauen zu können. Das geht nicht jetzt und gleich, weil Du Dich von ihm in gewisser Weise missbraucht fühlst durch sein "Abenteuer", sein Experiment, seine Unentschlossenheit, schließlich seine Wahl.
Aber auf Dauer solltest Du es eben relativieren können. Und auf Dauer ist wichtig, dass Du für Dich daraus lernst, wer Du bist, was Du willst und vor allem: Was DU brauchst für DEIN Leben - damit DU irgendwann den Menschen finden kannst, der wirklich zu Dir passt, der sein Leben gemeinsam mit DIR gehen will.
welch unglaublich tief gehende Antwort!
Seelenlose verbale Akrobatik