Frage von suicidalonegirl, 86

soll ich vielleicht psychologie , medizin oder kunst und design studieren?

Antwort
von garfield262, 38

Moin,

naja, deine Wünsche scheinen ja in deutlich unterschiedliche Richtungen zu gehen.

Kurzbeschreibungen:

Medizin: Wenig wissenschaftlich, mehr auf Lernen ausgerichtetes Studium. Erfordert ein hohes Maß an Hingabe und Disziplin, Freizeit ist definitiv stark eingeschränkt. Nach 12 Semestern Regelstudienzeit ist man durch und arbeitet als Arzt, was mindestens genauso anstrengend ist wie das Studium selbst!

Psychologie: Sehr junge Wissenschaft, dementsprechend wird sehr viel geforscht und regelmäßig Neuentdeckungen gemacht. Studium ist deutlich mehr wissenschaftlich ausgelegt, die hauptsächlichen Killer für angehende Psychologen sind Statistik und Methoden. Hier fliegen zunächst die meisten raus bzw. quittieren das Studium. Da der Psychologiestudent in erster Linie auf eine akademische (d.h. universitäre) Laufbahn vorbereitet wird, sind die beiden genannten Fächer ein absolutes Muss und sollten gut beherrscht werden. Dies ist sowohl für die möglicherweise eigene Forschung relevant, als auch um die Forschung anderer angemessen interpretieren und bewerten zu können. Jobaussichten sehr unterschiedlich, breit gefächertes Spektrum. Von einer Forschungskarriere an der Universität über I/O-Psychologie mit Beratertätigkeit in Firmen (mit teils außerordentlich guten Gehältern) bis in die klinische Tätigkeit als Psychotherapeut ist eine Menge drin.

Zu Kunst und Design kann ich nichts sagen. Mach am besten zunächst einen Termin beim Arbeitsamt und lass dir eine Berufsberatung zukommen. Die Entscheidung, in welchem Fach man sich immatrikuliert scheint banal, entscheidet tatsächlich jedoch über den weiteren Lebensweg. Wenn du nicht in einem Beruf, der dich unglücklich macht und nicht zu dir passt enden willst, solltest du dich definitiv zuvor professionell (z.B. durch das Arbeitsamt) beraten lassen.

Insbesondere was Medizin angeht: Solltest du dahingehend Interesse haben, mach definitiv zuvor mindestens ein mehrwöchiges Praktikum in einer Klinik. Dadurch bekommst du guten Einblick in die Welt der Medizin - und deren Schattenseiten. Denn denen wirst du als Arzt definitiv begegnen.

Ich hoffe, das hat dir irgendwie weitergeholfen! Hast du sonst noch Fragen, insbesondere zum Psychologie- oder Medizinstudium? Dann werde ich dir gern weiterzuhelfen versuchen.

Gruß

Antwort
von KaraKedi, 49

Kommt darauf an, wo deine Fähigkeiten liegen und was dich interessiert. Was hast du denn für einen NC im Abitur?

Kommentar von Kristall08 ,

Sie hat gar keinen NC. Nur einen Abiturdurchschnitt. ;)

Antwort
von BellaBoo, 44

Wenn ich mir deine Fragen der letzten Stunden anschaue solltest du erstmal eine Therapie machen um aus der Depression zu kommen.

Mediziner müssen belastbar sein, meiner Meinung nach, hast du damit momentan ein Problem.

Psychologen...mhm naja Mit Ritzen, Depressionen Psychologie studieren...kann gut funktionieren und dir helfen kann aber auch total ins Auge gehen....

Kommentar von suicidalonegirl ,

ich habe aber nicht nur depressionen und sie verschwinden auch manchmal und ach egal

Kommentar von BellaBoo ,

Ja aber dadurch bist du nicht belastbar und ein Medizin oder Psychologiestudium ist sehr anstrengend...das ist leider Realität

Kommentar von garfield262 ,

Und dabei sollte nicht nur an das Studium, sondern auch an den anstrengenden Beruf, den man anstrebt, gedacht werden! Als Arzt zu arbeiten ist in der Regel mit einem unfassbaren Stresslevel verbunden, welches man dann sportliche 30-40 Jahre bis zur Rente durchhalten muss.

Kommentar von BellaBoo ,

Ich geh ja davon aus, das sie nicht mal das Studium mit der Belastung schaffen würde, deshlab hab ich von der Arbeit garnicht angefangen...

So ich hab jetzt eine 12-Stunden- Nachtschicht vor mir...ich weiß ganz genau, was du meinst !

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