Frage von marieauselm, 53

Soll ich mich erpressen lassen?

Vor viereinhalb Jahren hatte ich versucht Makler zu werden. Wegen eines Urteils zu 80 Tagessätzen ging dies nicht und meine Frau hat dann damals einen Anbindungsvertrag mit Einem Maklerpool geschlossen für den ich natürlich Kunden zugeführt habe. Inzwischen arbeite ich Als Angestellter bei einem Versicherungsmakler und einige ehemalige Kunden und natürlich auch Familie fühlen sich immer noch bei mir gut aufgehoben und möchten durch mich betreut werden. Diese habe ich auch auf deren Wunsch in den Bestand meines neuen Arbeitgebers übernommen. Den Anbindungsvertrag mit dem Maklerpool haben wir zum 01.07.2016 gekündigt. Nun beruft sich mein ehemaliger Chef darauf, dass ich ihm mal zugesagt habe keine Kunden von ihm mitzunehmen. Er hat mir gestern am Telefon gesagt, dass wenn ich diese Kunden nicht bis zum 01.08.2016 in seinen Bestand zurück führe, er das damalige Urteil gegen mich verwendet und es veröffentlicht! Ich kann nun wieder Urkunden fälschen um die Kunden in seinen Bestand zurück zu führen, denn die Kunden möchten dies nicht, oder abwarten ob mein neuer Chef in Kenntnis gesetzt wird und mir kündigt. Ich möchte aber weder das eine noch das andere. Können Sie mir helfen?

Antwort
von VeryBestAnswers, 13

Vielleicht kannst du ja die Kunden überzeugen, wenn du ihnen sagst, wie wichtig es für dich ist.

Ansonsten solltest du deinem ehem. Chef sagen, dass die Kunden das nicht wollen und dass du nicht bereit bist, dafür Urkunden zu fälschen. Und wenn er das Urteil veröffentlicht, kannst du immer noch veröffentlichen, dass er dich erpresst hat, so kannst du ihn vielleicht dazu bringen, es doch nicht zu machen.

Wenn das nicht hilft, kannst du ihn vielleicht mit anderen Mitteln umstimmen (falls das für dich eine Option ist), dabei gibt es aber das Risiko, dass er später noch mehr verlangt.

Ich würde es aber unbedingt vermeiden, mit kriminellen Methoden deine Kunden hintergehen.

Antwort
von meini77, 16

verzwickte Sache!

Gibt es denn tatsächlich eine solche schriftliche Vereinbarung zwischen Dir und Deinem alten Arbeitgeber?

Tendenziell würde ich - ohne die näheren Umstände zu kennen - mit offenen Karten spielen und den neuen Arbeitgeber vorab informieren.

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