Frage von sorgerich, 46

Soll ich meinen Vater betreuen?

Guten Abend, 

mein Vater ist 72 Jahre alt und hat eine feste Freundin. Er lebt alleine und war vor einiger Zeit im Krankenhaus.

Er hat eine Alkohol Vergangenheit, und ist nicht mehr ganz fit. Seinen Alltag bekommt er gut hin, ist aber von Behörden überfordert. Nun hat das Amtsgericht einen Betreuer für ihn bestellt nach dem Krankenhaus.

Von der Bestellung des Betreuers haben wir leider nichts mitbekommen. Mein Vater ist mit seinem Betreuer sehr unzufrieden, fühlt sich schlecht behandelt. Wir haben zunächst seine Freundin gefragt, ob sie die Betreuung vielleicht übernehmen möchte. Ein Bekannter habe ihr davon abgeraten, sagt sie, daher möchte sie es nicht. Nun überlege ich, ob ich die Betreuung übernehmen soll? Ich wohne etwa eine Stunde von meinem Vater entfernt. Wir sehen uns bisher etwa 4 mal im Jahr.

Nun bin ich unsicher, ob ich hier helfen kann und ob ich der Situation gewachsen bin. Ich habe meinen Vater lieb.

Wer hat hier Erfahrungen gesammelt?

Für jeden Rat dankbar!

Antwort
von strippe, 12

Das Amtsgericht  fragt vor der Bestellung den zu Betreuenden ob der  mit dem Betreuer einverstanden  ist. Die Betreuung erfordert regelmäßigen Kontakt mit dem zu Bereuenden ggfls.  auch mit dem Betreuer, wenn da eine Distanz von 1 Stunde Fahrzeit da ist, kann es Probleme geben, vor allem im winter. Man müsste feststellen, welche Schwierigkeiten mit der aktuellen Betreuung existieren, und diese zu beheben versuchen. Wenn das nicht hilft, ist der Weg zum Amtsgericht (Betreuungsgericht ) nicht zu vermeiden.Viel ErfolgStrippe

Antwort
von ischdem, 6

die Betreuung von Verwandten ist nicht leicht....wenn viele mitreden wollen und RECHThaben wollen....

du mußt starke Nervenhaben nicht nur für deinen Vater....

4 mal im Jahr...was verstehst du unter Betreuung....anscheinend garnix ...lass die Finger davon....

solche Betreuer brauchen wir nicht ....gerne würde ich andere Worte brauchen aber mein Anstand verbietet mir das..

aber soviel : Du verstehst nix von Betreuung .....und das für deinen Vater....ich würde mich schämen....

Antwort
von wutknut, 11

Hallo,

Sofern die Einkommenssitutation und evetuell betehenden Schulden gut geregelt sind können Sie über eine ehrenamtliche Betreuung nachdenken. Ist das nicht der Fall,  kann die Betreuung schnell sehr anspruchsvoll und auch zeitintensiv werden.

Gruss

Knut


Kommentar von ischdem ,

Betreuungsbüro:

normalerweise 1 mal im Monat...so das Gesetz......
zB einmal im Monat...

bei Vermögen und Wunsch des Betreuten kann das Vermögen schnell aufgebraucht sein und der Betreuer handelt nach dem Gesetz (weil bei privaten Berufsbetreuern jede Stunde privat in Rechnung gestellt wird)

Kommentar von wutknut ,

Das stimmt so nicht wirklich. Bei einer gerichtlich angeordenten Betreuung bekommt der Betreuer lediglich die klar geregelten Stunden pauschal ersetzt. Mit fortlaufendem Betreuungszeitraum werden diese Stunden sogar reduziert. Jede Auszahlung muss von Gericht genehmigt werden. Ohne geht Nichts.

In diesem Fall: Vermögend mit Eigener Wohnung.

8.5 Stunden im Monat. Nach 3 Monaten gehts runter auf 7 Stunden und danach 6. Also, wie wir sehen nicht wirklich grosszügig bemessen. Die Anzahl der Stunden steht in keinem Verhältnis zur Aufgabe.

Aber so ist es.

Antwort
von Borowiecki, 21

Das ist schon von älteren Generationen so das die Kinder sich um ihren Eltern kümmern sollen wenn so weit ist . Das ist das schönste was du dein Vater schenken kannst vor dem er weg ist . Wenn du ihn lieb hast macht das . Du findest schon der richtigen Weg wie das funktionieren soll .

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