Frage von Ilyana, 105

Soll ich meinen Chef melden oder lieber nicht?

Also, folgende Situation. Ich mache derzeit einen 1 Euro Job, heute ist mein letzter Tag (Gott sei Dank), ab dem 23. mache ich eine Maßnahme vom Jobcenter. Nun hatte ich eben das Abschlussgespräch mit meinem Chef und er meinte, er würde es gut finden, wenn ich auch weiterhin ab und an reinkomme und ein paar Stunden im Büro bin. Begründung: damit die "Verbindung" zum Büro nicht abbricht und damit mein Kollege dann icht all die Arbeit machen muss, die ich bisher gemacht habe. Ich hab dann gesagt, dass ich das erst abklären muss mit dem Jobcenter. Er meinte aber, es müsse ja keiner wissen. Und ich könne ja 5 oder 6 Stunden oder so reinkommen und er würde mir dann 20 Euro dafür geben. Also bietet er mir gewissermaßen an, schwarz für ihn zu arbeiten, ohne dass das Jobcenter etwas davon weiss und dann auch noch zu einem Stundenlohn, der unter dem Mindestlohn liegt. Soviel ist meine Hilfe und Arbeit also wert, die angeblich so toll ist. Ich bin der Meinung, nachdem ich gezwungen war, mich über 1 Jahr lang weit unter Wert zu verkaufen und mit einem lächerlichen Euro die Stunde Bezahlung klarkommen musste, könnte er mir ja zumindest einen richtigen Arbeitsvertrag anbieten, wenn ich angeblich eine so tolle und wichtige Mitarbeiterin bin. Aber das kann sich das Büro ja nicht leisten...aber sicher. Wers glaubt. Naja, egal. Ich habe jedenfalls beschlossen,das ganz bestimmt nicht zu tun, da mir jetzt, wo ich nicht mehr gezwungen bin zu einem Sklavenlohn zu arbeiten, meine Würde und Stolz wichtiger sind als ein paar Euro zusätzlich. Außerdem bin ich grade auf dem besten Weg eine Umschulung finanziert zu bekommen und möchte es mir mit meinem Sachbearbeiter nicht verscherzen. Ganz zu Schweigen von den heftigen Kürzungen, die drohen würden, wenn jemand herausfindet dass ich dort schwarz arbeite. Und wir machen viel Öffentlichkeitsarbeit, die Chance dafür wäre also ziemlich groß. Naja, ich habe mich jetzt jedenfalls gefragt, ob ich es vielleicht meinem Sachbearbeiter sagen soll, dass mein Chef mir das angeboten hat oder nicht. Ich ärgere mich schon ziemlich darüber. Vielleicht wäre es auch für zukünftige 1 Euro Jobber die eventuell hierherkommen gut zu wissen, was sie erwartet. Was meint ihr soll ich tun?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Ilyana,

Schau mal bitte hier:
Jobcenter Schwarzarbeit

Antwort
von beangato, 41

Ich würde das schon sagen.

Hatte auch mal eine ABM. Da wurde ich (und andere Kollegen) unter aller Sau - sorry für den Ausdruck - behandelt. Nachdem die Meldung (nicht nur von mir) gekommen war, hat die betreffende Person nie mehr ABMler oder 1-Euro-Jobber bekommen.

Solchen Leuten muss das Handwerk gelegt werden.

Antwort
von herakles3000, 32

Sage es deinem Sachbearbeiter und wen das nichts bringt melde das beim zoll dan haben die eben eine Auge auf ihn das geht sogar Annonym Wen der Excehf so ein angebot mahct macht er das wohl auch öfters vor allem wne er auch noch falsche informationen an dich verbreitet..außerdem Hat auch das Amt eine Schweigepflicht und darf gar nicht weitergeben ob die eine stelle für dich wo anders haben,


Kommentar von Ilyana ,

Das mit der Schweigepflicht stimmt schon aber ich musste eine Entbindung unterscreiben, zwecks besserer Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Jobcenter. Jedenfalls war es dafür eigentlich gedacht.

Kommentar von herakles3000 ,

Trotzdem mus das amt sich an bestimmte regeln halten und darf gar nicht alles weitergeben das würde sonst gegen das Datenschutzgesetz verstoßen aber das Problem ist es ja nicht .Den das du das weiter gibst wird nützlich für den nächsten sein und das mus noch nicht mal herauskommen das du das wars das du das gemeldet hats du kanst zb auch Die Meldung über einen Umweg machen ohne das dein Sachbearbeiter das weiß.Melde Das Bei der Regionaldirektion des Jobcenters aber Achtung vom Arbeitsamt gibt es auch eine.Das Ist da wo früher das Zuständieg Landesarbeitsamt War zb in Düßeldorf oder Dortmunt das kommt eben darauf an wo du wohnst.So Kannst du es melden und must dir keine sorgen machen.Du kanst das sogar verlangen das es anonym behandelt wird den Die Haben Eventuel auch stellen die für Schwarzarbeit zuständieg sind.Wen das Verlangt wird das du eine Entbindung unterschreibts heist das noch langen nicht das du es machen must den zwingen daf das Amt dich dazu nicht.

Antwort
von Kleckerfrau, 25

Wenn du keine Zeugen dafür hast, das er dir das angeboten hat, steht Aussage gegen Aussage. Ich würd es lassen.

Alles Gute für die Zukunft

Antwort
von Krjhg, 49

Mh... das Problem ist, dass du es ja nicht beweisen kannst. Ich bin mir nicht sicher, aber steht dann nicht am Ende einfach Wort gegen Wort....?

Drpck dir auf jeden Fall die Daumen.

Kommentar von Ilyana ,

Naja, es geht mir ja nur darum, dass mein Sachbearbeiter weiss woran er ist und vielleicht in Zukunft Leute lieber woanders hin schickt. Mein Chef hatte mir gestern auch gesagt, mein Sachbearbeiter hätte nichts anderes für mich, er hätte mit ihm gesprochen und ich solle nochmal 3 Monate verlängern. Stellte sich raus, dass das garnicht stimmte. Mein Sachbearbetier ist aus allen Wolken gefallen als ich ihm das erzählt hab.

Kommentar von Krjhg ,

Mh.. also wenn dein Sachbearbeiter schon in der Sache drin ist und du dich gut mit ihm verstehst, dann würde ich es ihm sagen. Er kann dann ja für sich Konsequenzen draus ziehen, wenn es ihm möglich ist. Der AG scheint ja mehreres nicht richtig zu machen.. ^^

Antwort
von hohlefrucht, 29

Hallo,

da Du es ja nicht wirklich beweisen kannst, würde ich es nicht sagen.

Nicht dass Du dann Probleme bekommst.

LG.

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