Frage von hamburgtasche, 39

Soll ich meinen Chef erzählen das ich Knieschmerzen habe?

Hi Leute, ich habe ein großes Problem. und zwar ich habe seit ca.1 1/2 Jahren Knieschmerzen- mal da und mal nicht- war deswegen schon bei einen Arzt der hat mir allerdings 3 verschiedene Diagnosen gestellt (Entzündung, verschiebung der Kniescheibe, vererbter Knorpelschaden) war auch schon im MRT seine letzte Diagnose war vererbter Knorpelschaden doch KEINER aus meiner familie hat oder hatte einen Knorpelschaden. Jetzt habe ich am 01.08.16 meine Ausbildung als Medizinische fachangestellte angefangen, und ein Arzt aus der Praxis ( es gibt mehrere Ärzte, alle sind meine Chefs) hat sich auf Knie spezialisiert. Soll ich ihn fragen was er dazu meint ob er vielleicht die MRT-bilder ansehen möchte usw..... Bin noch in der probezeit und möchte den Job echt nicht verlieren da er einfach super ist , falls ich ihn anspreche soll ich dann sagen das ich die Knieschmerzen habe oder das es mich einfach nur interessiert BITTE SCHNELLE ANTWORTEN BRAUCHE DAS FÜR MÖRGEN DANKE LG kathy

Antwort
von juergen63225, 18

auf jeden Fall ... du weisst wahrscheinlich, wie lange es dauert, einen Termin beim Facharzt zu bekommen ... dazu kommt, dass der Kassenpatienten das "verkauf" was am meisten Geld bringt und ausführliche Beratung wird schlecht honoriert, OPs aber schon.

Daher ist es wirklich schwer einen wirklich guten Rat zu bekommen .. gerade vom Orthopäden, wo es selten eindeutige Diagnosen und alernativlose Therapien gibt wie beim Blinddarm ...

Einen Arzt persönlich zu kennen ist ein Glücksfall, auch wenns der Chef ist, der wrd sich sicher mehr Zeit nehmen, genauer hinschauen, besser  beraten als beim Durchschnittspatienten. Nutz das . lass dir einen Termin geben ... 

Kommentar von hamburgtasche ,

aber ich bin noch in der Probezeit, die brauchen keine azubine die nicht mehr richtig laufen kann

Kommentar von juergen63225 ,

es stimmt zwar, dass ein Arbeitgeber kündigen könnte ohne Begründung ... Aber warum ? Bist du bisher oft krank gewesen ? War man zufrieden mit Deiner Arbeit ? Ist zu befürchten dass du deshalb zukünftig oft krank sein wirst ? Oder den Beruf gar nicht mehr ausüben kannst ? 

ich betrachte es mal andersrum: als Patientin greift die ärztliche Schweigepflicht .. das sollte Ehrensache sein das Wissen über eine Patientin nicht für andere Entscheidungen zu verwenden.

Kommentar von juergen63225 ,

sorry .. ich sehe gerade dass du ja erst keine 2 Wochen dabei bist...

das macht die Entscheidung nicht leichter, ich würde aber trotzdem mit ihm drüber sprechen .. einfach einen Termin als Patientin anfragen. Wenn du den Job machen kannst ohne Probleme, ok, wenn nicht, nützt es auch nichts wenn das die Praxis und die Kollegen erst in 4 Wochen merken. Wichtiger ist, das dir optimal geholfen wird .. Schmerzen reduziert und dich in die Lage ersetzt die Arbeit zu machen. Genau dafür könnte der Spezialist sorgen. 

Und wenn du keine 120 kg Patienten auf die Trage heben kannst, solltes du es auch nicht versuchen .. Und wenn du beim Sortieren von Krankenakten im unteren Fach nicht in die Hocke gehst, sondern einen Hocker nimmst, machst du deine Arbeit nicht schlechter .. und .. dem Orthopäden und Kniespezialisten würde es sowieso auffallen.

Kommentar von hamburgtasche ,

Danke, für deine super Antworten, habe es meinen Chef gesagt, jetzt will er sich die MRT-Bilder angucken. Übrigens du hattest sowas von recht, einen Kniespezialisten würde es sowiso auffallen

Kommentar von juergen63225 ,

freut mich, dir mit meinem Rat geholfen zu haben :-) 

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