Frage von AleAti, 244

Soll ich meinen 18-Jährigen Jack Russell Terrier einschläfern lassen?

Ich habe einen Jack Russell Terrier der 18 Jahre und 4 Monate alt ist. Er hat Arthrose, besonders seine Hüfte ist geschwächt und er hat kaum halt in den Hinterbeinen, sodass er auf glatten Boden wegrutscht. Hinzukommt, dass er keine Treppen mehr steigen kann und ich ihn daher trage. Zusätzlich hat er Demenz, steht teilweiße mehrere Minuten vor einer Wand oder verirrt sich. Er ist komplett taub und nimmt keine Geräusche mehr wahr. Seine Augen sind schlecht, ich meine, er hat grauen Star. In der Wohnung läuft er oft nur im Kreis oder er läuft irgendwo vor. Da er nicht gut sieht, läuft er auch oft durch den Wassernapf. Wenn er sein großes Geschäft draußen macht, dann kann es passieren, dass er den Halt verliert und voll in die Sch* reinklatscht.

Soweit es geht, nehme ich mir sehr viel Zeit für meinen Hund, im Grunde ist es echt ein Pflegefall und benötigt eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung. Durch meine Hilfe kann ich viele der oben genannten Symptome kompensieren. Zum Beispiel unterbinde ich das Drehen im Kreis und passe auf, dass er nirgends vorläuft. Das kann ich aber auch nicht immer verhindern. Im Grunde kann man mein Hund nicht mals 5 Minuten alleine lassen. Draußen ist er nur noch im Garten und da muss ich auch ständig aufpassen, dass nichts passiert.

Positiv ist noch, dass er selber frisst und trinkt (wenn, er denn mal den Napf gefunden hat). Durch seine gute Nase kann er sich zudem noch halbwegs orientieren und er läuft von selber sehr viel.

Meine emotionale Bindung ist so stark, dass ich irgendwie nicht mehr objektiv entscheiden kann. Andererseits, beim Lesen meines eigenen Textes, würde ich den Besitzer dazu raten, den Hund einschläfern zu lassen.

Was meint ihr?

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 88

18 Jahre ist ein großartiges Alter, und das, was Dir bevor steht, ist eine sehr schwere Entscheidung und ein sehr schwerer Schritt. Eigentlich kann Dir das keiner wirklich abnehmen. :-/

Ich schreib Dir einfach mal, was ich erlebt habe....

Was für mich aber der ausschlaggebende Punkt war, meine geliebte Hündin (Berner Sennenhund) gehen zu lassen, war, daß sie ihre Würde nicht verlieren soll. Sie war zeitlebens ein aktiver und fröhlicher Hund. Hatte dann mit 12 Jahren doch das eine oder andere körperliche Problem. Den fehlenden Halt in den HInterbeinen haben wir durch Physiotherapie und das Auslegen von Teppichen kompensiert.

Irgendwann hat sie dann aber nach einer Durchfallerkrankung auch nicht mehr gut gefressen, sogar selbst gekochtes mußte ich aus der Hand füttern. Dadurch verlor sie mehr und mehr an Kraft und konnte sich schließlich noch schlechter auf den Beinen halten. Eines Tages ist sie beim Gassigehen immer mal wieder gestolpert und schließlich mit dem Kopf in eine Pfütze gefallen.

Das war für mich zum Beispiel das Schlüsselerlebnis - sie sollte ihre Würde nicht verlieren. Ist es würdevoll für einen fröhlichen, aktiven Hund, wenn er ständig hinfällt und schließlich in einer Pfütze landet? Was hätte der Hund davon, wenn ich ihn nicht gehen ließe? Sie hätte noch paar Wochen länger auf dem Sofa liegen können, nicht mehr selbständig rausgehen können, draußen paar Schritte "hutschen" können und dann vielleicht wieder stolpern und hinfallen. Aber hätte IHR das wirklich etwas gebracht? Wäre das Lebensqualität gewesen?

Ich hab den Tierarzt angerufen und für den nächsten Tag den Termin gemacht. Eine ganze Nacht lag ich mit ihr auf dem Sofa und habe mich verabschiedet. Heute lebe ich in der Gewißheit, das Richtige getan zu haben - lieben heißt loslassen.

Alles Gute für Euch und viel Kraft!

Kommentar von Honeysuckle08 ,

Vor allem das mit der Würde hast du schön geschrieben - kann ich voll unterschreiben... Danke ! :)

Antwort
von Samika68, 116

Du stehst vor einer schwierigen Entscheidung und befindest Dich in einer Situation, vor der sich jeder Tierbesitzer fürchtet - das tut mir sehr leid!

Letztendlich sollte man immer zugunsten des Tiers entscheiden - also, dem Tier Leid und Schmerzen ersparen.

Mit allem, was Du über Deinen Hund schreibst, gibst Du Informationen darüber, dass Dein Hund kein "hundewürdiges" Leben mehr führt - d. h. er kann kaum noch sehen und hören und hat vermutlich auch Schmerzen aufgrund der Arthrose.

Andererseits schreibst Du, dass er noch Appetit hat und in den Garten geht...

Ich kann Deine Zweifel und Gedanken nachvollziehen.

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du dich selbst fragst, ob Du so leben möchtest (blind, taub, beim Toilettengang auf fremde Hilfe angewiesen sein, Schmerzen haben etc.).

Eventuell kannst Du auf diese Art eine Entscheidung treffen - letztendlich übernimmst Du als Hundehalter die Verantwortung.

Wie auch immer Du entscheidest - ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute!

Antwort
von DonCredo, 48

Hallo AleAti! Ich weiss absolut was in Dir vorgeht. Unsere Kleine wurde 17 und hatte ähnliche Probleme. Ich möchte nicht wiederholen, was schon vielfach gesagt wurde. Unser Weg war eine Vorbereitung dahingehend, dass wir uns einen Tierarzt gesucht haben, der uns damit begleitet hat und dann auch nach Hause gekommen ist, als es soweit war. Ausserdem war auch alles andere (Einäscherung) bis dahin schon geklärt sodass wir ganz in Ruhe Abschied nehmen konnten. Ich möchte Dir auch nichts raten, weil ich den Hund nicht kenne und trotz der ganzen Schilderung nicht beurteilen kann, wieviel Lebensqualität tatsächlich noch vorhanden ist. Wir hatten damals überlegt, was den Hund ausgemacht hat, woran sie Freude hatte und ob (Lebens)freude noch zu erkennen ist. Als das alles weg war und es nur noch ein Kampf von Tag zu Tag wurde haben wir die Entscheidung in Abstimmung mit dem TA getroffen. Man weiss nie ob es zu früh oder zu spät ist, darüber solltest Du Dir weniger Gedanken machen - was zählt ist das was Du tust, nämlich zu versuchen, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Und sachlich und ohne Emotion betrachtet ist der sicherlich nicht mehr weit weg. Ich wünsche Dir viel Kraft für die kommenden Tage und dem Kleinen "eine gute Reise über die Regenbogenbrücke" wenn es soweit ist. Alles Liebe Don

Antwort
von conelke, 94

Normalerweise würde ich sagen, so lange ein Tier noch frisst und trinkt, geht es ihm den Umständen entsprechend gut und man sollte sie am leben lassen. Doch, was Du beschreibst hört sich tatsächlich nicht gut an - man ist wirklich geneigt zu sagen, dass man Deinen Hund doch friedlich einschlafen lassen sollte. Doch diese Entscheidung kann Dir leider keiner abnehmen, denn Du musst damit im Nachhinein leben können. Gerade wenn man eine so große emotionale Bindung hat, ist es mitunter schwer objektiv und nicht egoistisch zu denken. Ich glaube nicht, dass Du ihn einschläfern lassen würdest, damit Du nicht mehr so einen Aufwand hast. Du kannst am besten beurteilen, ob Dein Hund trotz allem noch Freude an seinem Dasein hat. Vielleicht solltest Du mal mit dem Tierarzt Deines Vertrauens sprechen und ihn fragen, wie er mit dieser Situation umgeht. Man möchte ein Tier ja auch nicht unnötig leiden lassen und vielleicht ist es manchmal sogar besser, wenn man der Natur ein Stück weit hilft. Tut mir echt leid für Dich, dass ist keine einfache Entscheidung.

Antwort
von Katie27, 116

ich würde (auch wenn du hier sicher viele gute Antworten und noch besser geteilte Erfahrungen lesen kannst) diese Entscheidung nicht von Meinungen eines allgemeinen Frageforums abhängig machen. Viele antworten was sie aus ihrer Sicht bestenfalls in so einer Situation tun würden, aber du solltest in dich hineinhorchen und ich glaube auch du hast ja schon eine Antwort. Diese Verantwortung solltest du nicht abgeben und es als Ehre und aus Liebe zu deinem Hund allein oder mit den Menschen die euch beide kennen, treffen.

Allgemein kann man dazu sagen, immer wenn es soweit ist dass es mehr Quälerei als alles andere ist, ist es der Zeitpunkt. Aber dem gegenüber stehen immer die Mittel und Wege die daraus helfen, was man dagegen tun kann. Wenn es aber zuviel ist, und auch für das Tier zu viel Anstrengung die es nicht aufbringen kann und man das weiß dann muss man seine Entscheidung in dem Moment für das Tier zum besten treffen.

Mein Rat ist, höre in dich hinein, am besten wenn er bei dir ist, spreche mit denen die euch kennen und erleben und notfalls noch mit einem 2ten Tierarzt wie er über die Möglichkeiten und das Wohl des Tieres dabei denkt und dann falle Deine Entscheidung und schiebe sie nicht solange auf. Ich glaube dass du schon lange weißt was das Richtige für euch wäre..und dass es um deine Trauer geht

Alles Liebe


Antwort
von miriamkelzer, 41

Bitte mach deine Entscheidung nicht von einer Community abhängig, die nur diesen Text kennt. Mich würde es auch verunsichern, wenn er selbst frisst und läuft, denn mein Hund tut beides nicht, wenn er sich mal unwohl fühlt und er ist ansonsten kerngesund. Hör auf dein Herz, denn sonst bereust du es irgendwann. Ich persönlich bin sowieso der Meinung, dass man es spürt, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Ihr habt so viele Jahre miteinander verbracht und du willst sicherlich auch nur das beste für deinen Hund und daher bin ich mir sicher, dass auch du es ganz klar spüren würdest wenn es soweit ist.

Antwort
von Filou2110, 55

Puuhh das hört sich ziemlich krass an. Wenn ich jetzt überlege, das es einem von meinen Hunden mal so ergehen kann, wird mir ganz schlecht. Ich finde diese Entscheidung musst du treffen, denn wir kennen deinen Hund nicht.  Hat er zum Beispiel große Schmerzen? Unser Schäferhund hat damals angefangen die ganze Nacht durch zu jammern und konnte garnicht mehr aufstehen. Daraufhin hat meine Mutter dann die Tierärztin angerufen, und diese kam zum einschläfern. Sie sagte damals, dass es schon lange überfällig war. Was ich garnicht verstehen konnte/wollte, da er ja noch lief, fraß und trank. 

Bei meinen eigenen Hunden, würde ich deswegen heute mindestens 2 tierärztliche Meinungen einholen, da diese glaube ich je nach persönlichem Empfinden entscheiden. Mit diesen Einschätzungen, fällt dir die Entscheidung dann vielleicht leichter.

Antwort
von Wilkinson, 56

Tja, das ist eine Frage, die man nicht so einfach mit einem klaren "Ja" oder "Nein" beantworten kann. Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Die Spritze ist schnell aufgezogen. Man hat für den Hund (der es ja nun mal nicht selbst kann), die Entscheidung getroffen, ihn sterben zu lassen.

Andererseits sollte man aber auch mal bedenken (und ich möchte wiederum bitte nicht falsch verstanden werden): Ein Mensch kann den Freitod wählen.

Der Hund kann das nicht. Wir stehen als Menschen also in der moralischen Zwickmühle, eine Entscheidung für den Hund zu treffen.

Wenn er so krank und geschwächt ist, dass es für ihn nur noch eine Qual und Tortur ist, dann solltest Du (natürlich in Verbindung mit einem gründlichen Gespräch mit dem Tierarzt) den Hund von seinem Leiden erlösen lassen.

Das dies unsagbar weh tut, steht außer Frage. Ich weiß was ich schreibe, denn auch ich habe mich von meinem Hund nach 16 Jahren trennen müssen. Es gab kein Organ mehr, das nicht von Krebs befallen war.

Es war ein schwerer Gang zum Tierarzt, im Nachhinein bin ich aber der Meinung, für meinen Hund die einzig richtige Entscheidung getroffen zu haben. 

Sprich Dich doch evtl. mal mit einem anderen Hundebesitzer, den Du vom Gassigehen aus der Vergangenheit noch kennst.

 Vielleicht kann Dir das bei Deiner Entscheidungsfindung helfen. Ich wünsche Dir alles Gute und eine weise Entscheidung, die ich Dir leider nicht abnehmen kann...

Antwort
von JomitRudel, 76

Wenn du hier fragtst, wirst du alle möglichen Meinungen zu hören bekommen und bist eventuell hinterher unsicherer als vorher.

Du hast das ganze Bild. Du musst die Entscheidung tragen. Versuche doch in dir die Anwort zu finden, deinen Hund anzuschauen und zu überlegen, ob es eher so ist, dass du leidest, wenn du ihn siehst, oder ob der Hund selber so nicht wirklich Lebensqualität hat. Nur wenn du das machst, wo du selber absolut dahinterstehst, wirst du langfristig mit der Entscheidung gut leben können.

In der freien Wildbahn hätte der Hund nie das Alter und den Zustand erreicht, dadurch dass er mit Versorgung und Pflege dahin gekommen ist, sind wir aber auch dafür zuständig zu entscheiden, ob das alles so gut und richtig ist.

Antwort
von MissChaos1990, 56

Dass du in dieser Situation keine objektive Entscheidung treffen kannst ist völlig normal. Dein Hund ist schließlich seit 18 Jahren dein Begleiter, treuer Freund und ein Familienmitglied.

Dir nun zusagen, dass du deinen Hund einschläfern solltest oder nicht, ist schwer und ich möchte mir da auch keine klare Antwort erlauben, denn nur du kennst deinen Hund.

Sicherlich ist deine Beschreibung sehr umfangreich und eindeutig, aber wir wissen nicht, ob er Schmerzen hat etc.

Ich kann dir nur raten, dich von einem Tierarzt mal beraten zu lassen, eventuell auch von einem zweiten. 

Und dann entscheide ganz in Ruhe, was du dir für deinen treuen Freund wünschst. 

Antwort
von Sanja2, 68

Ohhhh, du beschreibst gerade den Zustand in dem mein Hund war als er gegangen ist. Meiner konnte zusätzlich den Urin nicht mehr zuverlässig halten. Ich konnte die Entscheidung auch nicht treffen. Für mich war es immer sehr aussagekräftig, dass meiner noch mit viel Appetit und Freude gefressen hat. Ein Hund der frisst will leben. Ich habe die Enscheidung getroffen, als er mit einem Krampfanfall umgefallen ist. Der Tierarzt sagte, er könne ihn schon noch mehrfach wieder hochspritzen, aber die Anfälle werden jetzt immer häufiger kommen. Zu diesem Zeitpunkt war ich das erste mal bei diesen Tierarzt und mein Hund der beim Arzt immer total panisch war war total entspannt, weil er den Ort noch nicht kannte. Ich habe dann entschieden, dass er nicht in Angst und Panik gehen soll und wir es gleich machen. Es wäre laut Tierarzt zu diesem Zeitpunkt nur um eine Verlängerung um ein paar Wochen gegangen. Das war es mir nicht wert. ich habe das komplette Wochenende durch geheult. Ich könnte grad wieder heulen wenn ich das schreibe. Aber trotzdem war es die richtige Entscheidung. Du wirst wissen wann es für dich und deinen kleinen Begleiter der richtige Zeitpunkt ist und dann kannst du dich auch verabschieden.

Kommentar von AuroraBorealis1 ,

Man sollte sich immer mit der Familie zusammensetzen und gemeinsam entscheiden. Das taten wir auch bei unseren Familiehund und ließen ihn einschläfern :/

Kommentar von Sanja2 ,

in meinem Fall irrelevant, ich lebe alleine und die Entscheidung war einzig meine

Kommentar von AuroraBorealis1 ,

Ja klar, aber irgendwann gibt es persönlich einen Punkt, wo man die Antwort weiß...egal ob alleine oder in Familie.

Kommentar von miriamkelzer ,

Genau

Antwort
von Fuchssprung, 46

Wenn ich eines Tages alt bin und es mir so geht wie heute deinem Hund, dann würde ich mir wünschen dass man mich nicht mit allen Mitteln am Leben erhält. Sondern dass es einen lieben Menschen gibt, der sich die gleichen Gedanken macht wie du. Hunde haben das Glück, dass sie sterben dürfen wenn das Leben nicht mehr lebenswert ist. Menschen haben dieses Glück nicht. Sie müssen bis zum Ende durchhalten, ob sie wollen oder nicht. Bei der Entscheidung über das Leben deines Hundes kann dir niemand helfen. Niemand kann dir diese Entscheidung abnehmen. Du kannst dich nur immer wieder selbst fragen, wie sich dein Hund fühlt und wie er sich entscheiden würde, wenn er das könnte. Dann musst du ganz allein eine Entscheidung treffen. Ich bin mir sicher dass sie im Sinne deines Freundes sein wird und er damit einverstanden ist, egal wie deine Entscheidung aussieht. Er hat dir sein Leben lang vertraut und er wird dir auch in diesem letzten Punkt vertrauen.

Kommentar von AuroraBorealis1 ,

Stimmt schon, aber würde es beim Menschen erlaubt sein, wäre mehr Chaos als Nützen dabei, weil jeder ne andere Definition für sich hat und viel mit den Lebensmut zu tun hat ( Depressionen ), statt mit wirklichen schmerzen.

Aber ja, es sollte erlaubt sein, bei eindeutigen verlust von Lebensqualität, nachhelfen zu dürfen 

Kommentar von AuroraBorealis1 ,

Ein guter schritt sind ja schon Patientenverfügungen

Antwort
von JaneJohnsson123, 47

Geh lieber zur Tierärtztin. Die kann das beurteilen. Meine Grosseltern hatten auch einen Hund der so zäh war und immer weiter gekämpft hat und nicht sterben wollte. Irgendwann hat die Tierärtztin dann gesagt dass es an der Zeit ist da der Hund nur noch dahinvegetiert hat. Meinst du denn der Hund hat noch Lebensfreude? Wir können das schlecht beurteilen. Wenn er noch glücklich erscheint dann würde ich es lassen. Andernfalls wäre einschläfern wohl die einzige  Alternative. 

Antwort
von Blacksnow87, 32

Man merkt richtig wie sehr du deinen Hund liebst. Und Hut ab vor deiner leistung!

So schwer es für dich ist, würde ich das Tier einschläfern lassen. Er ist schon sehr alt und sicherlich schmerzen hat.

Gehen wird er sowieso früher oder später.. so ersparst du ihm aber sein leid.

Hör auf dein Herz..

Alles gute euch♡

Kommentar von AuroraBorealis1 ,

Nun weiß man aber auch nicht, wie der Hund diese Situation wahrnimmt ? Ich mein, vielleicht hat er sich mit seinen schwächen abgefunden ?  ( natürlich alles gesehen ohne schmerzen ).

Kommentar von Blacksnow87 ,

artrohse ist ja auch beim menschen schmerzhaft. wenn es nur eines oder zwei sachen wären, denke ich sollte man für sein Hund da sein. aber man sollte auch mit nem verstand urteilen ob man einen hund ihn liebe gehen lässt, oder ob man ein Hund in egoistischem denken leiden lässt. dieser hund ist guete 18 jahre alt! er hatte bestimmt ein glückliches leben! sie ist an seiner seite jeden tag... aber leiden hat kein Tier verdient das ein langes schönes leben voller liebe hatte

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 8

Was sagt dir dein Herz, wenn du ihn anschaust?

Antwort
von Sophilinchen, 24

An deiner Stelle würde ich eigentlich den Tierarzt fragen(wenn du einen netten hast, der nicht nur dein Geld will).

Dein Hund ist sehr sehr alt und hatte bestimmt ein schönes Leben bei dir. Und von Anfang an wusstest du, dass es einmal so weit ist das er stirbt wie andere jedes Tier auch. Wenn es nicht mehr geht ist Einschläfern eine gute Option. Es tut nicht weh und geht schnell. 

Letztendlich kennst du ihn am besten und wirst spühren wenn er gehen will.

Antwort
von Tahqar, 16

Da du hier Fragst weißt du die Antwort eigendlich schon und 18 ist ein tolles Alter.

Abnehmen kann dir die Entscheidung keiner. Frage dich einfach was Du für dich in dieser Situation  wollen würdest.

Antwort
von Honeysuckle08, 46

Es tut mir sehr leid, dass du vor dieser schweren Entscheidung stehen musst - ich weiss, wie du dich fühlst... Hab auch schon so einige meiner Engel gehen lassen.

Unsere Tiere sagen uns, wann sie nicht mehr wollen. Durch das innere unsichtbare Band, das uns mit ihnen verbindet... Durch unsere Trauer und Zweifel kann es jedoch sein, dass diese Kommunikation mit ihnen zeitweise gestört ist...

Ich möchte dir raten  auf die Seite "lautlos - Tierkommunikation" von Ivonne Schinowsky zu gehen... Sie hat die wunderbare Gabe, mit Tieren zu kommunizieren. Tiere "reden" in Bildern - ich denke, dass jeder Mensch diese Gabe ursprünglich hat...

Du brauchst ihr lediglich ein Foto deines Hundes zu senden, sie ruft dann an und du kannst Fragen stellen - letztendlich auch DIE eine Frage...

Dein Schatz wird antworten, glaub mir...

Manche halten dies für Humbug, was es aber keinesfalls ist !

Lass ihn gehen, wenn er bereit dazu ist - nimm dir danach eine angemessene Zeit der Trauer, aber trauere nicht zu sehr, denn dadurch machen wir ihnen das Weitergehen schwer...

Er hatte mit Sicherheit ein wunderbares Erdenleben bei dir - das weiss er.

Als Trost im Voraus:

Lies das Gedicht "Die Regenbogenbrücke" und das wunderbare Buch

"Auch die Tiere haben Seelen - über die Unsterblichkeit unserer Haustiere" von Monica DÀmbrosio und Stefano Apuzzo...

Da siehst du, dass sie auf ewig mit ihren Menschen verbunden bleiben.

Ich wünsch deinem kleinen Freund mit dem großen Herzen ein Weitergehen in Frieden und in deiner Anwesenheit und dir viel Kraft, Trost und die Hoffnung, dass er immer bei dir sein wird - alles Gute für euch 2...:)

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