Soll ich meinem Psychologen von meinen Depressionen erzählen?

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8 Antworten

Man kann mit einiger längerer Erfahrung - wie bei mir - seine wiederkehrenden Depressionen und die oftmals vielfältig damit verbundenen Symptome durchaus selbst erkennen und dementsprechend auch genau bewerten, was mit einem selbst los ist bzw. was dagegen zu tun (noch) möglich ist.

Damit möchte ich Dich aber jetzt nicht überfordern geschweige irgendwie verunsichern oder verängstigen.

Du bist sicher noch jung. Es steht Dir in dieser Richtung im Normalfall sämtliche ärztlich-psychologische Hilfe zu, welche Du bekommen kannst.

Du brauchst absolut keine Angst vor persönlichem Kontakt mit Ärzten, Psychologen oder sonstigen Fachleuten aus diesem Bereich zu haben !!

Diese Leute sind dafür da, um Menschen mit psychischen Problemen gerne und so gut wie möglich - vor allem durch einfühlsame, ganz offene Gespräche - zu helfen. Diese Fachleute sind dafür speziell gezielt ausgebildet worden.

Notfalls hat man zudem - wie Du evtl. schon weißt - auch das Recht, einen Psychologen kostenlos zu wechseln (in der Anfangsphase einer Therapie). Dabei würde Dir ggfs. Dein Hausarzt gewiss helfen und dies befürworten.

Vielleicht kannst Du mit Deinem Psychologen (oder Psychologin) zusammen aufgrund Deiner bestehenden Vorgeschichte ja sogar einen stationären, längeren Aufenthalt in einer psychiatrischen oder psychosomatischen Fachklinik mal in Betracht ziehen. Trau Dich gerne und sprich das im Gespräch ganz offen einfach mal an !

Das ist im Prinzip eine wirklich gute, effektive, helfende Maßnahme, wenn man sich wirklich helfen lassen möchte sowie innerlich bereit und offen dafür ist ! Es geht letztlich dabei nur um Dich und Deine sehr wertvolle Gesundheit !

Vertraue vor allem Dir selbst und damit meine ich Dein wahres inneres Sein - Deine SEELE. Deiner leidenden Seele möchte nur geholfen werden ! 

Indem Du es schaffst, Dich von innen nach außen zunehmend immer mehr im Gespräch zu öffnen, wird es ganz bestimmt eine zunehmend spürbare Befreiung für Dich und Deine SEELE sein !  

ALLES  Dich seit frühester Kindheit Belastende sollte dabei runter von der SEELE !  Auch solches, was Dir evtl. nicht mehr so ganz bewusst ist.

Du wirst nach einiger Zeit langsam aber sicher merken - es funktioniert ! 

Ich spreche da aus sehr großer, langjähriger Erfahrung damit.

Alles Gute Dir !   Du kannst mich jederzeit gerne wieder ansprechen.



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Kommentar von xxTOxx
30.11.2016, 21:21

Danke für die ausführliche und liebe Antwort!

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Genau dafür ist  der Psychologe da, damit du ihm von deinen Depressionen erzählst, das ist wichtig. Als erstes würde ich ihm jedoch bei der nächsten Sitzung sagen, dass du Angst vor Psychologen hast! Nimm deinen Mut zusammen und sage ihm das, er wird es nicht persönlich nehmen. Ich finde deine Angst durchaus nachvollziebar. 

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Kommentar von xxTOxx
28.11.2016, 17:46

Dankeschön, es tut gut, von jemandem verstanden zu werden.

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Du solltest ihm nichts von einer Diagnose erzählen, die du nicht gestellt bekommen hast!

Sprich deine Probleme an. Gerne auch das was war. Aber ich würde keine selbstgestellten Diagnosen raushauen.

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Kommentar von xxTOxx
28.11.2016, 20:54

Wieso? Ich weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben soll. Ich hatte alle Symptome einer Depression. Außerdem hatte ich das vor etwa zwei Jahren, ich kann jetzt bestimmt nicht mehr so gut beschreiben, wie ich mich damals gefühlt habe.

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Kommentar von einfachichseinn
29.11.2016, 19:35

Weil du einfach keine Diagnose stellen kannst. Das ist nicht möglich. Du gehst doch auch nicht zum Arzt und sagst, dass du Krebs hast, weil du schlecht Luft bekommst. Du wirst vermutlich zum Arzt gehen und sagen" ich bekomme schlecht Luft, was kann das sein?" Symptome sind nicht alles, was zu einer Diagnose gehört. Außerdem ist es grade bei einer psychischen Erkrankung notwendig, dass ein objektiver Dritter die Symptome beurteilt.

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Du  solltest dem Psychologen alles erzählen, nur so kann er Dir auch helfen!

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Dafür ist der da. Ob das dann tatsächlich welche sind kann dann nur einer von der Fachleuten, unter anderem dein Psychologe, feststellen.

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Damit der Psychologe dir helfen kann, solltest du ihm das schon sagen was mit dir los ist. Er wird dich mit Sicherheit dabei unterstützen und dich nicht drängen etwas zu sagen.. 

Alles gute für Dich!

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Kommentar von xxTOxx
28.11.2016, 18:01

Dankeschön:)

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wenn nicht ihm  wem dann?   natürlich solltest du das tun

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Wenn Du fast kein Wort reden konntest, schreib' ihm auf, was vor 2 Jahren war. Wenn er das nicht weiß, kann er Dich nciht wirklich behandeln.

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Kommentar von xxTOxx
28.11.2016, 17:43

Ok danke

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