hallo ihr lieben.meine geliebte mama ist ganz plötzlich und unerwartet gestorben.meine tochter hat noch mittags mit ihr telefoniert und da meine mama etwas weiter weg gewohnt hat sind wir einmal die woche immer zu ihr gefahren.jetzt meine frage.meine tochter ist ihre ersten 2 lebensjahre bei ihrer oma grossgeworden da ich arbeiten muste(war natürlich immer abends da aber muste früh raus) das heißt meine tochter liebt ihre oma so sehr und fragt mich wo ihre oma ist immer wieder.ich erkläre ihr zwar das die oma jetzt bei den engelschen ist und bei ihrem opa der auf sie aufpasst aber sie sagt mir die engel sind gemein die sollen sofort wieder meine oma hergeben.ich bin hin und hergerisen und weis nicht ob ich meine tochter zur beisetzung mitnehemn soll oder ob das ein shock für sie wäre.ich denkeauf der einen seite das sie es begreift und auch tschüß sagen kann aber auf der anddren seite weisich das dort serh viel geweint wird weil wir unsere mama sehr geliebt haben..
was soll ich tun bitte helft mir einer

Du solltest mit deiner Tochter reden, was los ist und was Tod bedeutet und was bei so einer Beerdigung passiert. Und dann solltest du sie einfach Fragen, ob sie dabei sein möchte. Ansich denke ich zwar schon, daß sie das vielleicht gerne möchte, aber so Trauerfeiern sind für die Kinder dann doch eher langweilig und vielleicht ist es für die Tochter dann ja schöner, wenn ihr ein paar Tage später mal in Ruhe gemeinsam zum Grab geht und für euch selber trauert.
Nein, nicht mitnehmen. Für eine 4-jährige ist die Beerdigung eher ein grausamer Akt, in die Tiefe, in die Kälte, und dann Erde drauf. Kann eine 4-jährige noch nicht verstehen und einordnen, Sterben und Tod kann sie noch nicht verstehen.

Ich würde eine 4jährige nicht mit zur Beerdigung nehmen. Das Grab könnt ihr später noch gemeinsam besuchen
Das würde ich nicht machen!Die bekommt einen Schock fürs Leben!

Sie ist doch nochetwas zu klein für eine Beerdigung.
Nein, sie versteht das alles nicht! Und ist nur verängstigt, weil alles Weinen! Lass es Lieber!Lg
4 Jahre finde ich ein bisschen jung. Spreche hinterher mit ihr darüber und gehe mit ihr zum Friedhof.
für meinen kleinen auch 4 wäre es wichtig dabei zu sein.
Für Ihn geht alles im Himmel weiter
Und, an dieser Stelle, es tut mir Leid wegen Deiner Mutti.
Ich kann Deinen Schmerz nachvollziehen
Da würde ich wirklich mal einen Kinderpsychologen anrufen und den fragen, wie er das allgemein sieht. Das ist schwer zu beantworten, da ja keiner Deine Tochter persönlich kennt.
Muß man heute immer einen Psychologen fragen?
Die Frage läßt die Frage aufkommen, für wen das Kind eigentlich mit zur Beerdigung soll, für sich als Erfahrung oder für Dich, damit Du da nicht allein bist. Stelle Deinen (egoistischen) Wunsch zurück, nur das Kindeswohl zählt!
deshalb frag ich weil ich grade eben nicht an mich denke sondern nur an das wohl meines kindes.sie hat sehr an ihre oma gehongen und ich wollte ihr die gelegenheit geben sich zu verabischieden
andreas48 am 25. November 2008 21:47 für diesen Kommentar gibt es einen Riesendaumen
Muß man nicht, aber im dem Fall kann man doch fragen, wie das Fachleute erfahrungsmäßig sehen. Es geht doch hier schließlich nicht um einen Einkeufsbummel. Sie kann ja auch einen normalen Kinderarzt fragen.
Das tut mir sehr leid für Euch!
Ich habe meine kleinen Kinder auch mal mitgenommen zur Beerdigung eines Onkels, aber der war nicht so sehr nahestehend.
Von Bekannten weiß ich, daß der (allerdings behinderte) Enkel immer wieder zu seiner Oma sagt (Opa war gestorben): Oma weine nicht, ich buddel den Opa wieder aus!
Es wäre schlimm, wenn Deine Tochter glaubte, die Oma läge da unterm Rasen. Ich denke nicht, daß ein Kind mit 4 das abstrahieren kann.
In dem Alter zählt nicht so sehr, was Du sagst, als das, was sie sieht.

Hallo, mein Beileid! Ich denke, deine Tochter sollte mitkommen. Du musst ihr natürlich jetzt immer wieder sagen, das die oma bei den Engeln ist und sich da wohlfühlt und das nur der Körper , den sie nicht mehr braucht begraben wird und dass alle Menschen am Grab einfach gemeinsam traurig sein wollen. Auch für eine vierjährige ist das aushaltbar und sie kann damit die endgültigkeit vielleicht fassen und eine TraumOma behalten.

Ich habe meine Kinder mitgenommen und ihnen alles altersgerecht erklärt, auch meine Tränen und meine Traurigkeit. Früher gehörten Geburt und Tod zum normalen Leben dazu, die Kinder bekamen alles mit und hatten eine gesunde Einstellung dazu. Heute wird vieles verheimlicht und damit unheimlich gemacht.
Nein,bitte nicht.Das ist viel zu früh.Ich spreche aus Erfahrung.War auch grad 4 1/2Jahre,als meine Oma starb.Ich wurde mitgenommen.Darüber bin ich bis heute leider noch nicht ganz weg.Hört sich doof an,ist aber leider so.Also,bitte überlegt es euch richtig.

ic war auch mit 5 oder so auf der beerdigung meines opas, und keine ahnung, aber ich glaube schlimm war es nicht, kleine kinder verstehen in dem alter doch eh noch nicht viel vom tod.

4 Jahre ist finde ich noch zu jung um an einer Beerdigung anwesend zu sein.

also ich sprech da aus erfahrung....konfrontation mit dem tod sollte man früh genug mal erleben. jetz bekommt sie es nich so ganz mit und "gewöhnt" sich n bisschen dran. klingt komisch aber naja. ich denke es wäre nicht schlecht
Schadet es, wenn man die Erfahrung erst später macht? Erste Beerdigung war ich 25..war nicht angenehmer!
EmoxX am 25. November 2008 21:49 woher bist du dir sicher dass es nicht angenehmer wäre? meine erste war mit 14, meine mutter...verluste von menschen sind so oder so nicht angenehm aber meiner meinung nach is es besser wenn du sie mitnimmst. du musst natürlich auch mit ihr darüber sprechen was alles los ist. sie versteht des ganze ja noch nicht aber sollte es doch gut auffasen. vor knappen 2 monaten is mein bester freund gstorben und sein bruder(13) verkraftet es..naja...verhältniss mäßig gut. hat viel mit der auffassung und erläuterung des todes zu tun. seit ihr ne religiöse familie? hilft ziemlich
wir sind italiener glaube sagt alles
EmoxX am 25. November 2008 21:58 ok find ich gut^^ sprich davor aber bitte mit ihr und ich bin mir sicher sie wird es verstehn. letzendlich bleibt die entscheidung doch an ihr hängen
das schlimme daran ist das es ihre einzige oma war und sie auch keinen sogenannten ersatz hat.sie tut mir sehr leid weil sie sich in schlaf weint und immer wider ans telefon will und die oma anrufen will und ihr sagen will das sie sauer ist auf sie weil sie uns alleine gelassen hat :(
EmoxX am 25. November 2008 22:06 oh...hmm macht die sache nicht wirklich einfacher :( schonmal mit ihr wirklich darüber gesprochen?
ja hab ihr erklärt das die oma alt war und keine kraft mehr hatte und sie zu den engelschen wollte und ihr opa dort auf sie aufpasst und wenn immer sie mit ihr reden will sollen wir zum himmel kucken.wuste nicht was ich sonst sagen sollte ohne meine tochter das herz rauszureisen
EmoxX am 25. November 2008 22:26 hast gut gemacht. wird aber wahrscheinlich noch etwas dauern. ich denke mal sie ist ihr ziemlich nah gestanden. warte vll bis ihr zur beisetzung fahrt mit der entscheidung ob du sie mitnimmst oder nicht, aber such dir davor schon eine anlaufstelle bei der sie bleiben kann wenn sie nicht mit will. also bekannte oder so
Zuallererst mein aufrichtiges Beileid!
Mich würde sehr interessieren, wie du dich letztendlich entschieden hattest, da ich jetzt leider vor einem ähnlichen Problem stehe.
Mein Vati ist vor 3 Tagen ganz plötzlich und unerwartet gestorben. Weihnachten waren wir alle noch so schön zusammen und haben gemeinsam gefeiert...
Meine Tochter wird im Januar 4Jahre alt. Und ich denke, ich werde sie lieber nicht mit zur Beerdingung nehmen. Es wird sicher sehr schlimm werden, da wirklich niemand damit gerechnet hat und mein Papi auch noch nicht so alt war.
als aller erstes mein aufrichtiges beileid.ich kenne dises gefühl das du gerade durchmachst.bei mir war es auch so unnerwartet wie du ja gelasen hast
ich habe sie letzentlich zuhause gelassen und muss ehrlich zugeben ich war mit ihr bis heute nicht am grab meiner mutter weil ich angst habe das sie das nicht verstehen wird.lass alles so wie es ist und erkläre ihr immer wieder das der opa bei den engel ist und es ihm gut geht.lass es so in errinerung wie es ist.ich habe die erfahrung gemacht das es der beste weg ist wenn die kinder einen verstorbenen so in errinerung behalten wie sie ihn kannten...ich hoffe das ich dir weiter geholfen habe.und kopf hoch.es ist schwer aber es geht weiter
Hallo lia100504, ich danke dir für deine schnelle Antwort und deine lieben Worte. Ich habe mich auch dazu entschieden, sie nicht mitzunehmen. Sie ist noch zu jung, das wirklich zu realisieren und momentan "trauert" sie auch nicht wirklich... Sie sagt ganz normal "Opa D. ist gestorben und Oma ist jetzt ganz alleine...". Vielleicht merkt sie erst mit der Zeit das Opa nie mehr wiederkommt... Kinder trauern halt anders, daher werde ich sie auch nicht mit zur Trauerfeier nehmen. Ich wünsche Dir auch weiterhin ganz viel Kraft und danke Dir für Deine Hilfe. LG

nim dir ein paar min zeit und erklär ihr alles genau und sag ihr was bei einer beerdigung passiert und frag sie selber ob sie da mit möchte oder lieber nicht.
Nach der Beerdigung liest du mit deiner Tochter zusammen das wirklich schöne Bilderbuch "Leb' wohl. lieber Dachs" vor, ihr sprecht darüber und dann gehst du mir ihr zum Friedhof und sprichst mit ihr über die schönen Erinnerungen, die sie an ihre Oma hat

Mein aufrichtiges Beileid!
Sie ist noch sehr klein und würde es nicht verstehen. Und Du könntest Dich in Deiner Trauer wohl auch nicht so um sie bemühen und kümmern, wie sie es in der Situation brauchen würde.
Geh später mit ihr zum Friedhof, die Oma besuchen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit!!
vielen lieben dank ich hoffe ich werd die kraft wiederfinden.im moment ist alles weg und bin schwangermit zwillingen auf die meine mama sehr stolz war :(
KalalaKa636 am 25. November 2008 22:11 Der Schmerz lässt irgendwann nach, auch wenn Du Dir das jetzt nicht vorstellen kannst. Weh tut es immer und diese Lücke kann auch niemand je wieder füllen, aber es wird erträglicher. Und Du wirst irgendwann sogar wieder lachen können, wenn Du an Deine Mama denkst.
Alles Gute!
Wenn Du sie gut vorbereitest, ist das kein Schock für sie. Und wenn sie weinen möchte, kann sie weinen, wie die Erwachsenen. Laß sie Abschied nehmen.