Frage von Kam2203, 145

Soll ich konvertieren?

Hallo!

Ich bin 14 und meine Eltern sind hinduistischen Glaubens. Ich bin aber seitdem ich 3 bin mit dem Christentum aufgewachsen. Ich war in einem katholischem Kindergarten und habe seit der 1. Klasse Religionsunterricht in der Schule und gehe auch regelmäßig in die Kirche. So habe ich im Laufe der Zeit den Glauben immer mehr aufgenommen und glaube daran. Deshalb würde ich gerne konvertieren und wollte fragen: Wie soll ich meine Eltern überzeugen und soll ich es einfach durchziehen wenn sie nicht wirklich davon begeistert sind oder noch ein paar Jaare warten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von joergbauer, 34

Naja, ich frage mich, wenn deine Eltern so auf ihren hinduistischen Glauben fixiert sind, warum haben sie dich dann in einen katholischen Kindergarten gesteckt? Und später auch nichts dagegen hatten, daß du in der Schule Religionsunterricht hattest. Auch das hätten sie verhindern können, wenn es ihnen wichtig gewesen wäre, oder? Da hätte es sicherlich Alternativen gegeben. Von daher dürfte es sie ja nicht wundern, wenn dir dieser Glaube mehr am Herzen liegt als der Hinduismus mit seinen tausenden von Pseudo-Göttern. Die Praxis ist immer glaubwürdiger als die Theorie. Mache was dir dein Herz sagt. Wenn deine Eltern etwas dagegen haben, kannst du dennoch dem Christentum treu sein.

Daß es innerhalb des Christentums auch Unterschiede gibt, solltest du aber trotzdem wissen. Der katholische Glaube sieht manches anders als es bei den Freikirchen und der evangelischen Kirche ist. Damals gab es ja die Reformation (Martin Luther) wo sich die etablierte katholische Kirche mancher (berechtigten) Kritik stellen musste. Im Grunde geht es beim Glauben nicht um Kirchen, sondern um eine Person - Jesus Christus! IHM solltest du deinen Glauben und dein Vertrauen schenken (Johannes 3,16 und 14,6). Alles Gute!

Kommentar von Kam2203 ,

Ich weiß schon dass es Unterschiede zwischen den einzelnen Konfessionen gibt :). Und ich wohnte neben dem kath. Kindrgarten

Antwort
von pinkyitalycsb, 7

Ja, denn wenn du den christlichen Glauben bereits so sehr verinnerlicht hast, bist du doch in deinem  Herzen schon längst konvertiert! Es fehlt nur noch die Taufe, nach der dann auch die Erstkommunion und Firmung folgen werden (wie in der evangelischen Kirche die Konfirmation).

Normalerweise finde ich die Entscheidung zu einer offiziellen Konversion mit 14 Jahren viel zu früh, vor allem, wenn sich dabei gegen die Religion der Eltern gewandt werden muss. Aber in deinem Fall ist das doch etwas ganz anderes!

Du bist bereits mit der christlichen Religion aufgewachsen und dir ihrer Bedeutung sehr bewusst. Außerdem befindest du dich gerade noch im richtigen Alter, um dich zusammen mit deinen gleichaltrigen Mitschülern auf die gemeinsame Firmung vorzubereiten zu können.

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass deine Eltern etwas dagegen haben könnten! Wenn sie nichts gegen eine katholische Erziehung im Kindergarten einzuwenden hatten und so freizügig sind, dich in der Schule am Religionsunterricht teilnehmen und regelmäßig zur Kirche gehen zu lassen, werden sie sicher auch deinen Wunsch verstehen, ganz dazu gehören zu wollen.

Sprich am besten ganz in Ruhe mit ihnen über die Bedeutung, die der christliche Glaube für dich hat! Dein Fühlen und Denken sind bereits darin verwurzelt, und deine Eltern werden dir das nicht nehmen wollen, auch wenn sie dich vielleicht bitten werden, noch ein bisschen mit der offiziellen Konversion zu warten.

Vielleicht guckst du dir ja dann inzwischen auch mal andere christliche Kirchen an, bevor du dich endgültig entscheidest.

Du wirst aber auf jeden Fall deine Erfüllung im Christentum finden, und ich wünsche dir dazu von ganzem Herzen alles alles Gute!!


Antwort
von Pescatori, 42

Ich finde, Dir ist schon gut geraten worden.

Ergänzend nur noch dies:

In dieser sich globalisierenden Welt stehen die verschiedenen Religionen gleichberechtigt nebeneinander. Sie kommen– das ist mein Glaube – alle aus demselben Grund,  haben aber in den verschiedenen Weltgegenden sehr
unterschiedliche Formen angenommen.

Versuche doch zunächst einmal Dich in die  beiden Religionen zu vertiefen. Vielleicht hat jede Dir etwas zu geben, was für Dein Leben wichtig ist. Vielleicht erkennst Du dann aber auch, dass Du gerne zu einer Gemeinde gehören möchtest, dass Du Dich auf eine Religion konzentrieren willst.

Dann kannst Du Deine Entscheidung sicher auch Deinen Eltern so gut erklären, dass sie sie anerkennen werden.

Du kannst Dich natürlich auch noch für eine weitere „Religion“ entscheiden, die Dir hier von  wildcarts2 empfohlen wurde:

Der Mensch kann ja auch daran glauben, dass sein Wissen und Denken alles  erklären kann. Statt an Gott oder an etwas zu glauben, was über uns hinausreicht, was wir nicht mit unseren Sinnen und unserem Denken erfassen können, kann man auch glauben, dass die (Natur)-Wissenschaften
alles erklären können – und wenn das heute noch nicht möglich ist, dann müssen wir noch ein wenig warten, bis die Wissenschaft so weit ist.

 Diesen Glauben kann man auch „Wissenschaftsgläubigkeit“ nennen - eine „Religion“ die heute sehr weit verbreitet ist.

Ich wünsche Dir mit einfühlsamen und nachdenklichen Menschen gute Gespräche über die Religionen und und über das Leben.

Kommentar von wildcarts2 ,

In dieser sich globalisierenden Welt stehen die verschiedenen Religionen gleichberechtigt nebeneinander. Sie kommen– das ist mein Glaube – alle aus demselben Grund,  haben aber in den verschiedenen Weltgegenden sehr unterschiedliche Formen angenommen. 

Diese Ansicht ist weltfremd und zeigt, dass sie sich nicht mit Religionen befasst haben.

Das Religionen alle die selbe Grundidee haben, ist aber korrekt. Religion ist ein politisches Konzept, mit dem aus einem Volk eine homogene Masse geformt werden soll, die einfacher zu steuern ist.

Du kannst Dich natürlich auch noch für eine weitere „Religion“ entscheiden, die Dir hier von  wildcarts2 empfohlen wurde:

Ich habe definitiv keine weitere "Religion" empfohlen, sondern ganz im Gegenteil empfohlen, sich von Religion zu distanzieren.

tatt an Gott oder an etwas zu glauben, was über uns hinausreicht, was wir nicht mit unseren Sinnen und unserem Denken erfassen können, kann man auch glauben, dass die (Natur)-Wissenschaften
alles erklären können – und wenn das heute noch nicht möglich ist, dann müssen wir noch ein wenig warten, bis die Wissenschaft so weit ist.

Diese gern genutze, aber völlig falsche Idee, geben Gläubige gern von sich, wenn sie keine Ahnung haben wie sie vernünftig argumentieren sollen.

Hier werden 2 Arten von "Glauben" vermischt. Der Religiöse Glaube hat rein gar nichts mit dem Vertrauen auf Wissenschaft zu tun.

Wer allerdings der Ansicht ist, der Mensch können jemals alles erklären, ist sehr naiv und überheblich. Es ist aber noch wesentlich naiver zu denken, dass es einen Gott geben müsse. Und es ist um ein vielfaches überheblicher, denn Gottgläubige denken, der Mensch (im Speziellen natürlich die "wahren Gläubigen") wäre etwas einzigartiges und Besonderes und erfülle eine wesentliche Rolle im Universum.

 Diesen Glauben kann man auch „Wissenschaftsgläubigkeit“ nennen - eine „Religion“ die heute sehr weit verbreitet ist.

Entschuldige, aber diese Aussage ist derart falsch und unlogisch, dass ich annehmen muss, dass du sehr stark indoktriniert wurdest und dir nicht einmal die Mühe gemacht hast, wirklich zu prüfen wovon du sprichst.

Wissenschaft und Glaube schließen sich gänzlich aus. Wissenschaft ist nichts absolutes. Sie behauptet nicht alles zu wissen, sondern BESCHREIBT lediglich das, was der Mensch bisher entdeckt hat. Sie ist keine "Religion", sondern ein Werkzeug.

Religion indes ist nichts anderes als ein politisches Konzept, ein sehr stures Konzept, welches sich selbst Absolut setzt und intolerant gegenüber allem anderen ist. GLäubige Menschen ignorieren die Realität und leben lieber in einer Traumwelt.

Am schlimmsten ist, dass sie sich derat überheblich aufführen wie du hier. Du tust, als wüsstest du mehr als andere. Tatsächlich hast du nicht einmal im Ansatz Ahnung von Religion und noch weniger von Wissenschaft.

Ich empfehle dir, dich erst einmal richtig zu informieren!

Kommentar von Pescatori ,

Ich bedanke mich für die ausführliche Stellungnahme.

Hier stehen nun deutlich sichtbar zwei unterschiedliche Zugehensweisen auf Wirklichkeit gegenüber. Ich finde es fast beneidenswert, wenn jemand ein so geschlossenes Weltbild hat, dass ihm solche Aussagen ermöglicht:

"Diese Ansicht ist weltfremd und zeigt, dass Sie sich nicht mit Religionen befsst haben."

"Diese gern genutzte aber völlig falsche Idee...."

Entschuldige, aber diese Aussage ist derart falsch und unlogisch, dass ich annehmen muss, dass Du sehr stark indoktriniert wurdest und du dir nicht einmal die Mühe gemacht hast, wirklich zu prüfen wovon du sprichst."

Der Glaube, dass Du Dich mit Deinem Denken zweifelsfrei  im Lager der Wahrheit aufhälst ist  beeindruckend.

Nochmals vielen Dank für die klaren Worte.

Antwort
von ponyfliege, 49

hallo,

es gibt in deutschland eine besonderheit.

du bist nämlich mit 14 religionsmündig. das heisst, du kannst aus einer kirche austreten oder einer beitreten - auch ohne zustimmung durch die eltern.

natürlich ist es besser, wenn du mit deinen eltern redest und sie in deine pläne einbeziehst. und hoffentlich ist das verhältnis zu deinen eltern so gross, dass du auch mit ihnen darüber reden KANNST.

wenn du sowieso häufig in die kirche gehst, weisst du sicher auch, welcher pfarrer für die gemeinde zuständig ist. du kannt im pfarramt anrufen und deinen wunsch mitteilen. ganz sicher bekommst du eine einladung zu einem gespräch. vielleicht sprichst du erst mal ohne die eltern mit dem pfarrer und danach machst du noch einmal einen termin aus, bei dem deine eltern dabei sind.

in eine christliche kirche konvertieren würde auch bedeuten, dass du dich taufen lassen würdest. das ist ein grosser schritt für dich. aber wenn deine eltern tolerant sind und du dich mit dem katholischen glauben gut aufgehoben fühlen würdest... 

warum nicht.

letztlich darfst du das tatsächlich bereits selbst entscheiden.

Kommentar von wildcarts2 ,

Wenn die Eltern tolerant sind, ist das schon mal gut, denn dann sind sie nicht wirklich religiös. Denn Religion lässt keine Toleranz gegenüber anderen Glaubensansichten zu.

Ich finde es aber nicht gut, dass hier Hilfe gegeben wird, einer Religion beizutreten. Vor allem nicht wenn es um Kinder geht! Kinder sind noch leichter zu manipulieren als Erwachsene. Schnell haben sie eine religiöse Lebensweise bzw. Glaubenslehren als "Normal" verinnerlicht und sind damit fürs Leben gezeichnet. Es ist extrem schwer wieder aus der Religion heraus zu finden, wenn man als Kind indoktriniert oder auf eigenen Wunsch Mitglied wurde. Man hat dann ein vorgefertigtes Weltbild angenommen, mit dem man eine erschwerte Sicht auf die Realität hat.

Kommentar von ponyfliege ,

es geht nicht um kinder.

mit 14 ist man in deutschland religionsmündig.

Kommentar von wildcarts2 ,

Mit 14 ist man noch ein Kind.

Die Religionsmündigkeit ist zudem keine sichere Sache. Es gibt einige Gesetze, die diesem entgegenstehen, wie z.B. das Aufenthaltsbestimmungsrecht, mit dem Eltern ihren Kindern verbieten können eine religiöse Einrichtung zu besuchen ode rumgekehrt, sie können bestimmen das ihre Kinder derartige Einrichtungen besuchen, auch wenn sie den Glauben nicht praktizieren wollen.

Antwort
von derMannohnePlan, 63

Ich persönlich, finde den Hinduismus sehr viel weiser als die meisten anderen Religionen. 

Ich würde dir empfehlen noch bis zu deinem 18. Lebensjahr zu warten. 

Bis dahin kannst du dir noch ein paar Gedanken machen und beide Religionen noch mal genau unter die Lupe nehmen.

Reifer bist du dann ebenfalls. Hinzu kommt, dass du dann volljährig bist und deine Entscheidungen selber treffen kannst.

Ich selbst bin kein Befürworter von Religionen.

Kommentar von wildcarts2 ,

Mit 18 kann man diese Entscheidung nicht unbedingt besser angehen. Selbst die meisten Erwachsenen haben keine Ahnung von Religion, selbst wenn sie sich selbst als Gläubige ansehen.

Man muss in jedem Fall von einem neutralen Punkt aus starten. Sobald Emotionen und Menschen eine Rolle spielen, kann man keine klare Antwort mehr finden. Es ist also notwendig, die Entstehung von Religion, deren Sinn und Zweck sowie deren Entwicklung zu studieren. Beginnt man die Lehren einer Religion zu untersuchen, bevor man die tatsächliche Entstehung - nicht die myhtologischen Erzählungen der Religion selbst - kennt, ist man bereits in eine Falle getreten.

Kommentar von derMannohnePlan ,

Sie möchten eine neutrale Antwort? Okay, ich werde versuchen diese zu geben.

Ich möchte nicht gegen die Kirche und gegen organisierte Religion sprechen, das liegt bei Ihnen.

Ich gehöre keiner organisierten Religion oder Kirche an, weil es für mich keine Bedeutung hat.
Ich will nur aufzeigen, dass ein Mensch, der ernsthaft nach dem Wirklichen sucht, all das beiseite setzen muss; was noch nicht heißt, dass ich angreife. Wenn man angreift, muss man auch verteidigen. Ich möchte hier aber weder angreifen noch verteidigen.

Wir versuchen, das Daseinsproblem in seiner Gesamtheit zu verstehen, und dazu gehören auch Kirche und organisierte Religion.

Ich glaube nicht daran, dass eine organisierte Religion dem Menschen hilft, Gott oder die Wahrheit zu finden.

Religionen bedingen den Menschen, an Gott zu glauben; genauso wie ein Kommunist bedingt wird, nicht zu glauben; – es ist im Grunde dasselbe, ich sehe keinen großen Unterschied.

Der Mensch, der sagt: »ich glaube an Gott«, weil er von Kindheit an dazu erzogen worden ist, und der Mensch, der sagt: »ich glaube nicht an Gott«, weil er bedingt worden ist, solchen Unsinn zu wiederholen, – stehen beide auf derselben Ebene.

Wer aber selber etwas herausfinden möchte, fängt an zu untersuchen. Er wird keine Autorität, kein Buch, keinen Erlöser blindlings annehmen.

Wenn es ihm wirklich ernst damit ist, wenn er es täglich durchdenkt und untersucht, es in seinem Leben verfolgt und zu verstehen trachtet, – dann hat er auf irgendwelche Weise allen Glauben abgelegt.
Er ist ein wahrhaft Suchender ohne jeden Beweggrund; er ist ganz allein auf einer Entdeckungsreise. Und wenn er findet, bekommt das Leben eine ganz andere Bedeutung für ihn. Vielleicht kann er dann den Menschen helfen, frei zu werden?

Die Frage lautet weiter: »Haben die Religionen nicht viel Gutes getan?« Glauben Sie? Ich glaube, es gibt nur eine einzige organisierte Religion, die den Menschen nicht durch Krieg ins Elend gebracht hat, – und das ist bestimmt nicht das Christentum oder der Islam!

Die Christen haben möglicherweise mehr Kriege geführt als irgendeine andere Religionsgemeinschaft,— und stets im Namen des Friedens, der Liebe, Güte und Freiheit.

Sie haben hier wahrscheinlich mehr als die meisten anderen Völker unter den Schrecken des Krieges und der Erniedrigung gelitten; – während beide Seiten stets Gott für sich anforderten.

Sie wissen all das selber, auch ohne dass ich es wiederhole.
Ich fürchte, wir haben die Welt zu dem gemacht, was sie ist, – wir, Sie und ich, – sie ist nicht von Weisheit, Wahrheit oder Gott erschaffen worden.

Ehe wir uns nicht von Grund auf ändern, wird keine organisierte Religion der Menschheit Gutes bringen.
Religionen können oberflächliche Verbesserungen herbeiführen oder auf sozialem Gebiet Gutes tun; aber es hat Jahrhunderte gedauert, ehe die Religionen zivilisiert wurden, und es wird ebenso lange dauern, bis der Kommunismus zivilisiert ist.

Ein wahrhaft ernster Mensch muss von diesen Dingen frei sein; er muss über alle Erlöser und Götter hinausgehen, um das Wahre zu finden.

Antwort
von Zicke52, 13

Ich finde, es ist einfach zu früh. Nicht wegen deiner Eltern, sondern grundsätzlich.

Religionsfreiheit mit 14 ist meiner Meinung nach zu früh angesetzt, wenn es darum geht, sich selbst für eine Religion zu entscheiden. In diesem Alter hat man nicht die nötige Reife und ist leicht beeinflussbar, wodurch man auch ein leichtes Opfer von Sekten und gefährlichen religiösen Strömungen werden kann, ohne dass die Eltern eine Handhabe dagegen haben. Den Zwang zu einer Religion sollte man aber ab dem Alter ablehnen dürfen, ab dem man dazu in der Lage ist (also auch schon vor 14).

Nun ist der Katholizismus zwar eine ungefährliche Religion und sogar die, der ich unter allen mir bekannten am positivsten gegenüberstehe. Trotzdem fände ich es besser, wenn du mit der Konversion bis 18 warten würdest. Dann bist du voll geschäftsfähig und kannst Entscheidungen viel bewusster treffen. Bis dahin kannst du ja einfach "so" glauben, ohne offizielles Mitglied der Kirche zu sein.

Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man in so einem jugendlichen Alter nicht unbedingt in der Lage ist, so eine tiefgehende Entscheidung zu treffen. Ich bin als Katholik aufgewachsen und wollte mit 14 noch Nonne werden. Inzwischen bin ich seit einigen Jahrzehnten Atheist und werde es auch bleiben. Zum Glück haben mich meine Eltern damals nicht gleich ins Kloster gesteckt, obwohl es mein Wunsch war.

Antwort
von zehnvorzwei, 39

Hei, Kamq2203, wie ich Menschen mit hinduistischem Glauben kenne, haben sie ein weites Herz und ihre Religion lässt vieles zu. Im Pantheon ihrer Götter hat auch Christus einen verehrungswürdigen Platz. Ich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass deine Eltern - wenn du etwas älter bist - Einwände gegen deine Konversion haben werden. Und so. Grüße sie, bitte.

Antwort
von nowka20, 10

mit 14 bist du religionsmündig. da kannst du den glauben annehmen, den du möchtest

aber du solltest trotzdem ganz lieb mit deinen eltern über deinen seelenkummer reden!

Antwort
von Mignon4, 46

Deine Eltern nicht in deine Pläne einzuweihen und die Konvertierung einfach durchzuziehen, ist die allerschlechteste Lösung. Das ist respektlos und würde deine Eltern nicht nur sehr traurig machen, sondern du würdest bei ihnen auch Vertrauen verlieren. Man muss wegen so einer Angelegenheit nicht mutwillig die Familie bzw. die Beziehung zwischen Eltern und Kindern zerstören.

Du bist noch ein halbes Kind! Warte ab, bis du älter bist. Dann kannst du mit deinen Eltern darüber auf Augenhöhe sprechen. Jetzt ist es noch zu früh!

Antwort
von wildcarts2, 38

Ich gebe dir den Rat, dich lieber nicht einer Religion anzuschließen. Religion schadet dem Menschen nur. Alle religiösen Inhalte sind frei erfunden und sind heute nicht mehr sinnvoll, da die meisten Religionen nicht mehr das sind, was sie eigentlich waren. So ist der Sinn und Zweck des Christentums nicht mehr vorhanden, weil es Rom nicht mehr gibt. Das Christentum wurde von den Römern im 3. Jahrhundert erfunden, um dem Reich neue Macht zu verleihen.

Es gibt keinen einzigen sinnvollen Grund dafür, sich dem größten Verbrechersyndikat aller Zeiten anzuschließen! Und ja, das ist die Katholische Kirche.

In deinem Alter sollte man sowieso nicht mit Religion konfrontiert werden, da die Erfahrung, Wissen und die Denkfähigkeit fehlt, dieses komplexe Thema zu verstehen. Du wirst nur die Positiven Dinge sehen, ohne zu verstehen, dass sie gar nicht positiv sind.

Religion belügt dich in allen Bereichen. Sie suggeriert dir falsche Hoffnungen, erzählt die erfundene Geschichten und stellt die eigene Entstehungsgeschichte absichtlich falsch dar.

Statt dessen solltest du dich besser auf die Schule konzentrieren und einen guten Abschluss anstreben und dir dann einen zu dir passenden Job suchen. Bevor du dich entscheidest einer Religion anzugehören, solltest du dir erst einmal Informationen aus sicheren und neutralen Quellen holen. Weder deine Eltern können dich unbefangen in den Hinduismus führen, noch die Kirche dich zum Christentum führen. Sie machen nur  Werbung in eigener Sache und manipulieren dich. Wenn du wirklich wissen willst, was es mit einer bestimmten Religion auf sich hat, musst du zwingend deren Entstehungsgeschichte studieren. Und das wird dich IMMER zu einem Punkt führen, an dem du weisst: "Es gab einen oder mehrere Menschen, die diese Religion erfunden haben, um damit ihre eigenen Ziele zu verwirklichen".

Kommentar von Pescatori ,

Ich meine, dass es hier um die Religionen "Hinduismus" und "Christentum" geht. Nach der Religion des dogmatischen Rationalismus hat sie nicht gefragt. Nur mit diesem Glaubensbekenntis kann bei ihrer Frage die Empfehlung aussprechen, sie möge sich besser auf die Schule konzentrieren.

Kommentar von wildcarts2 ,

Dein Kommentar ist wohl an einer falschen Stelle gelandet. Auf meine Antwort kann er sich nicht beziehen. Zudem weiss ich nicht was du unter "der Religion des dogmatischen Rationalismus" verstehst. Diese Wortkette ergibt nämlich keinen Sinn.

Meine Antwort war gezielt und passend auf die Frage ausgerichtet. Nur von einem neutralen Standpunkt, wie ich ihn einnehme, kann man brauchbare Informationen zu religiösen Fragen liefern. Als Mitglied einer Religion ist man grundsätzlich befangen und kann nur einseitig argumentieren und nicht wie ich multiperspektivisch.

Antwort
von KilluaBankai, 37

Du musst sie nicht überzeugen, jeder kann daran glauben an was er will

Antwort
von krypton920, 43

Mach das was du für richtig hält

Antwort
von ThomasReichert, 3

Jede Religion ist logisch konstruierter Aberglauben, um Menschen zu sozialisieren, führen, formen, trösten, programmieren ...

Warum willst Du von einer Irrlehre zur nächsten Irrlehre wechseln? Das macht doch keinen Sinn.

Die Kirche ist das Sozialkonstrukt, in der es Glaubende, Mitläufer, Heuchler, Spiritualisten, Hirten ... gibt. 

Ich empfehle Dir das Buch "Gottesoffenbarung - Aufklärung Gott und Christentum", da wird Dir alles rational erklärt.

Antwort
von gottesanbeterin, 5

Gibt es denn so etwas, wie einen "hinduistischen Glauben"?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten