Soll ich in meiner Schwangerschaft einen Aufhebungsvertrag von meinem 400 Euro Job unterschreiben?

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5 Antworten

Ist natürlich an dieser Stelle ein zweischneidiges Schwert. Zum einen hast du aufgrund des Mutterschutzes entsprechende Rechte wie zum Beispiel, dass dir der Arbeitsplatz erhalten bleibt beziehungsweise dass du nach deinem Mutterschutz wieder auf die Stelle zurück kannst. Bis dahin muss dir ein Arbeitgeber im Mutterschutz eine Stelle bereithalten.

Jetzt sieht es bei dir aber so aus, dass der Arbeitgeber aus deinem Freundeskreis stammt. Und mit Freunden will man es sich natürlich nicht verderben. Insofern ist es jetzt wirklich schwierig, da eindeutig zu sagen dass du dich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten sollst. Du musst halt abwägen was dir wichtiger ist. 450 € Stellen sind ja nun recht einfach zu bekommen, insofern würde ich nicht zwingend auf auf dem Recht beharren, dass er dir die Stelle frei hält. Da wäre mir persönlich die Freundschaft wichtiger. Denn eine 450 € Stelle findest du nach Ende deiner Mutter Zeit recht schnell wieder

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Auf keinen Fall unterschreiben,dass käme einer Eigenkündigung gleich,er hätte dich gerne los,kann dir aber nicht kündigen,also schön sein lassen !

Dazu käme noch dein Freibetrag beim ALG - 2 Bezug,denn selbst wenn du durch deine 400 € Einkommen nur auf die Höhe des staatlichen Mindestelterngeldes von 300 € kommen kommen wirst,hast du dann dank deines Jobs einen höheren Freibetrag.

Denn sonst hättest du auf das Elterngeld nur einen Freibetrag von 30 € Versicherungspauschale,auf so genanntes sonstiges Einkommen,wenn du aber angenommen deinen Job schon min. 12 Monate hast,dann wird dein Elterngeld aus diesem durchschnittlichen Einkommen berechnet,davon stehen dir dann min.60 % vom durchschnittlichen Netto zu.

Da du wie gesagt nicht auf die 300 € kommen wirst,bekommst du aber zumindest diese 300 € gezahlt,auch wenn bei der Berechnung angenommen nur 240 € raus kämen,diese 240 € sind aber dann wichtig beim ALG - 2 Bezug.

Denn wenn dein Elterngeld aus einer vorherigen Beschäftigung berechnet wurde,dann kannst du einen monatlichen Freibetrag von max. 300 € geltend machen,wenn du also angenommen 240 € laut Berechnung bekommen würdest,dann kannst du diese 240 € als Freibetrag geltend machen,die werden dann also von deinen 300 € Elterngeld dann theoretisch abgezogen.

Es bleiben dann angenommen nur noch 60 € an anrechenbarem Elterngeld ( Einkommen ) übrig,was man dann auf deinen / euren Bedarf anrechnen dürfte.

Dazu kommt das dein Arbeitgeber dir im Mutterschutz deinen Lohn weiter zahlen muss,der beginnt 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und geht bis 8 Wochen nach der Geburt und das möchtest du dir sicher auch nicht entgehen lassen.

Du hättest dann auch noch die Möglichkeit dein Elterngeld auf 2 Jahre zu verteilen,dann würde sich der genannte max. Freibetrag von 300 € auf 150 € pro Monat verringern und das Elterngeld natürlich auch,dann läge dein Freibetrag dann angenommen nicht mehr bei 240 €.sondern nur noch bei 120€ pro Monat.


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Er würde dich gerne Kündigen, kann das aber nicht, also versucht er dich dazu zu bringen, das selbst zu tun. Ein Aufhebungsvertrag wird vom Jobcenter aber wie eine Kündigung gewertet, was Sperre bedeutet.

Mutterschaftsgeld bekommt man nur, wenn man zum Zeiptukt des Mutterschaftsurlaubs in einer Anstellung ist. Hächstens 13€/Tag von der Krankenkasse, die Differenz muss dann der Arbeitgeber zahlen, damit man am Ende aufs volle Gehalt kommt.

Elterngeld berechnet sich aus dem durchschnittlichen Gehalt der letzten 12 Monate vor der Geburt. Mindestens aber 300€ auch wenn man davor nicht gearbeitet hat.

Alles in Allem: nicht unterschreiben. Das hat nur Nachteile für dich, muss ja nicht sein. Du bist ja vermutlich nur befristet angestellt. Rechne damit, dass du danach, wenn die Befristung abläuft, nicht weiter eingestellt wirst.

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natürlich keinen Aufhebungsvertrag unterschreiben. Du hast Kündigungsschutz und der Arbeitsplatz bleibt Dir erhalten für später.

Der AG möchte vorsorgen, weil eine Arbeitnehmerin mit Kleinkind immer Risiken bringt, Kind krank etc.

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Der "Aufhebeungsvertrag" ist, damit er dich auf gut deutsch gesagt los wird, weil er dich dann auf Grund des Mutterschutzgesetzes nicht einfach rauswerfen kann.

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