Frage von InGame00, 57

Soll ich einen Headhunter hintergehen?

Folgende Situation. Ich bin zurzeit auf Arbeitssuche und habe über nen Headhunter ne Vermittlung zum Produktionsleiter bekommen. Nach Gesprächen haben die durchblicken lassen das ich auch ein bevorzugter Kandidat für die Stelle bin. Jetzt haben wir heute inoffiziell gesprochen und die Personalerin hat mir gesagt das sie die Stelle noch mal ausschreiben und mich ja nichts davon abhalten würde eine Bewerbung zu schreiben. Also and der Headhunterfirma vorbei und ohne Vermittlungsgebühr. Also ich denke ihr versteht auf anhieb die eigentliche Schweinerei.

Jetzt rede ich schon mit Familie und Freunde darüber ob ich da mitmachen sollte oder nicht. Ein bisschen Feedback von Fremden (also euch) kann mir vil. auch bei meiner Entscheidung helfen. Bin mir nicht sicher. Klar schulde ich dem Headhunter nichts, allerdings habe ich dennoch ein mieses Gefühl. Hab anscheinend doch nen Gewissen.

Antwortet einfach ungeschönt und frei heraus. Viel. bringt es was.

Antwort
von Zumverzweifeln, 57

Der Headhunter wird sich schon dafür interessieren, wieso denn wieder ausgeschrieben wird und wird sich bei der Firma melden.

Ich würde es nicht tun.

Antwort
von RobertLiebling, 46

Klar schulde ich dem Headhunter nichts

Wie kommst Du darauf? An anderer Stelle schreibst Du

habe über nen Headhunter ne Vermittlung zum Produktionsleiter bekommen

Also hat er ja anscheinend eine Leistung erbracht. Wärst Du begeistert, wenn Dein Kunde bzw. Dein Auftraggeber Dich so hintergehen würde?

Kommentar von InGame00 ,

Schlechte Wortwahl. Ich meine ich habe nichts unterschrieben öder ähnliche Verpflichtungen.

Und nein ich wäre natürlich nicht begeistert. Deswegen mein Dilemma. Den eigenen Vorteil suchen und sicher gehen. Oder Integrität zeigen und hoffen das ich den Job dennoch bekomme.

Kommentar von RobertLiebling ,

Ich meine ich habe nichts unterschrieben öder ähnliche Verpflichtungen.

Du hast dich anscheinend eine Leistung des Headhunters in Anspruch genommen, zumindest verstehe ich Dich so?

Dazu muss nichts unterschrieben werden - Verträge können auch mündlich oder durch konkludentes Handeln geschlossen werden. Und der § 612 (1) BGB gilt zudem:

Eine Vergütung gilt als stillschweigend vereinbart, wenn die Dienstleistung den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist.

Expertenantwort
von judgehotfudge, Community-Experte für Beruf & Bewerbung, 38

Hallo InGame00,

Du könntest Dich auch fragen, ob Du bei so einer Firma, die ihre Noch-Nicht-Mal-Angestellten zu solchen Betrügereien animiert, überhaupt arbeiten willst.

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