Frage von 2354cannes, 272

Soll ich eine 4 jährige ehemals verwahrloste Hündin aufnehmen?

Mir wird eine 4 jährige Hündin angeboten, sie sei heruntergekommen gewesen, nun wird sie in einer Pflegefamilie aufgepeppelt, sei noch sehr dünn. Sie gehörte einem Jäger, der 23 Hunde hatte,sie wurden ihm abgenommen, sie sei stubenrein und könne alleine bleiben. Was würde man mir raten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von eggenberg1, 44

was  kannst du dir selber zumuten-??

- hast  du gute  erfahrung  / gutes wissen  über hundehaltung  oder bist du anfängerin--?

  mit liebe allein ist so einem hund nicht geholfen , da muß auch wissen angewand  werden --

was man sich aneignen kann ,aber    traust du dir  das zu??

  bist du ganztags zu hause oder mußt du  vollzeit arbeiten --??

selbst wenn du nur  halbtags weg wärst-- einen hundn  kann man nicht  länger als  3-5 stunden allein lassen

  auch überlegen   ein hund lebt  bis zum 15.  lebensjahr.also noch 11 jahre   wärst du dann  für  die kleine zuständig .

wenn du nur eine frage nicht mit  positiv beantworten kannst, dann solltest du es lassen .

Kommentar von eggenberg1 ,

dankeschön  fürs  sternchen  .l.g.

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 124

Du hattest mal gefragt, ob man, wenn man 8 - 9 Stunden nicht da ist, den Hund lieber in eine Pension geben oder einen Hundesitter nehmen soll. Wenn dieses Thema noch aktuell ist, würde ich Dir von der Hündin abraten, denn durch ihre Vergangenheit weißt Du nicht, welches "Päckchen" sie auf ihrer Hundeseele mit rumträgt.

Ist das mit dem langen Alleinesein kein Thema mehr, würde ich an Deiner Stelle die Hünden erst paarmal besuchen, mit ihr spazieren gehen und schauen, wie sie so drauf ist, wie sie auf mich reagiert, vielleicht auch welche "Macken" sie hat, um abwägen zu können, ob ich damit klar komme und ihr eine gute Führung geben und Hilfe in schwierigen Situationen sein kann.

Nur auf Mitleid allein würde ich die Beziehung zu einem Hund nicht aufbauen. Du hilfst ihr nicht, wenn Du mit aller  Macht verhindern willst, daß sie auf der Pflegestelle bleiben "muß" und dann selber nicht mit ihr klar kommst.

Antwort
von Turbomann, 109

@ 2354cannes

Deine Idee sich um so eine arme Fellnase kümmern zu wollen ist ansatzweise schön.. Aber bist du dir zu hundertprozent sicher, dass du dem gewachsen bist?

Ich kenne dich nicht, aber wenn ich die anderen Fragen lese:

was man bei aggressivem Verhalten von Hunden macht

wo findet man einen stubenreinen Hund, der auch alleine bleiben kann

Dann würde ich dir abraten.

Einen vernachlässigtern Hund aufzunehmen, bedeutet mehr Zeit als alles andere, den kannst du seehr lange erst mal gar nicht alleine lassen.

Wenn er jetzt in einer Pflegefamilie ist und dort stubenrein sein soll, bedeutet das nicht, dass sie das bei dir dann auch sein muss.

Dann hat sie wieder ein anderes zuhause und muss sich bei dir wieder eingewöhnen. (was Hunde die nicht vernachlässigt wurden auch müssen).

Wenn du berufstätig bist, würde ich dir - wenn schon ein Hund -  einen anderen empfehlen. Das auch nur, wenn du dem Hund rund um die Uhr auch gerecht werden kannst.

Das bedeutet er sollte nach Eingewöhnung dass er alleine bleiben kann, nicht länger als 4 Stunden alleine sein.

Bei uns im Ort läuft auch eine Hündin mit, die aus dem Tierschutz kam, total verängstigt und vernachlässigt. Die Halter haben monatelang seeeehr viel Zeit investiert und nach zwei Jahren war sie so weit, dass sie Vertrauen aufgebaut hat. Aber die Halter hatten auch schon Erfahrungswerte mit solchen Hunden.

Du solltest dir wirklich sicher sein, dass du es schaffen könntest. Die Hündin gehörte einem Jäger, dann wird sie sicher auch einen bestimmten Jagdtrieb besitzen. Nur meine Vermutung. Den wirst du auch bedienen müssen, sprich mehr Auslauf.

Alles kann bei dir auch schneller gehen, aber dann wirst du dich Anfangs auch tagsüber viel mit der Fellnase beschäftigen müssen. Es sei denn, du hättest mit Hunden die aus einer vernachlässigten Haltung kommen Erfahrung.

Kommentar von Melba99 ,

Das mit dem Jagdtrieb kam mir hier auch in den Sinn. Gerade wenn sie einem Jäger gehört hat, ist zu vermuten, dass sie einen eher ausgeprägteren Jagdtrieb besitzt. 

Und das kann evtl. auch noch einmal speziellere Bedürfnisse der Hündin bedeuten. Ich weiß wovon ich rede, mit unserem Jagdhund aus schlechter Haltung... ;) 

Wie sagt unsere Hundetrainerin immer... "Man kann einen Hund aus der Jagd nehmen, aber nicht die Jagd aus dem Hund". Mach dir bitte bewusst, dass sie hier eventuell auch noch einmal speziellere Bedürfnisse haben könnte, sollte das so sein! 

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 77

Hallo,

auch, wenn man einen erwachsenen Hund aufnimmt und gesagt bekommt, dass er alleine bleiben kann, sollte man tunlichst immer den berühmten Plan B in der Hinterhand haben.

Denn erstens stimmt das, was einem zu solchen Hunden gesagt wird, oft gar nicht und zweitens kann ein Hund in einer wieder neuen Umgebung und einer neuen Familienstruktur sich wieder völlig anders verhalten. Es kann also gut sein, dass du sie monatelang gar nicht wirst alleine lassen können - hast du das einkalkuliert?

Wenn sie von einem Jäger kommt, dem sie wahrscheinlich eher nicht abgenommen wurde, sondern der sie wahrscheinlich eher abgegeben hat, weil das nach der Jagdsaison z.B. in Spanien die übliche Praxis ist (und in dem Fall geht es sicher um einen Auslandshund?), dann hat dieser Hund gejagt. Diesen Jagdtrieb wirst du nicht mehr in den Griff bekommen. Du wirst diesen Hund also immer an der Leine führen müssen, außer, es gibt in deiner Nähe einen sicher und hoch eingezäunten Freilauf.

Ein Hund aus einer Meute war niemals alleine - folglich wird er das auch nicht können. Die Stubenreinheit würde ich aus gleichen Gründen anzweifeln, denn diese Hunde leben niemals im Haus - müssen also gar nicht stubenrein werden.

1001 Probleme werden auf dich zukommen, die man mit sehr viel Liebe, sehr guten Nerven und noch mehr Geduld in den Griff bekommt, bzw. mit denen man sich arrangieren muss!!

Rechne bitte nicht mit der immer wieder deklarierten "Dankbarkeit". Hunde kennen dieses Gefühl gar nicht. Ja, nach langer langer Zeit wird sich so ein Hund sicher eng an dich anschließen - ebenso kann es aber auch sein, dass er sein Leben lang ein "Einzelgänger" bleibt, der dich akzeptiert - mehr aber auch nicht. Wenn man damit leben kann, ist es ok. Wenn man von einem Hund mehr erwartet, ist die Enttäuschung vorprogrammiert - und die führt dann meistens dazu, dass der Hund letztendlich zum Wanderpokal wird.

Gutes Gelingen

Daniela



Antwort
von Kapodaster, 105

Das hängt stark von Deiner Erfahrung mit verwahrlosten Hunden ab, ebnso davon, wie viel Zeit und Platz du für das Tier aufbringen kannst.

Antwort
von brandon, 73

Ein Hund der aus schlechter Haltung kommt kann sehr problematisch sein.

Wenn Du Hundeerfahrung hast und Du Dir zutraust ihm über seine schlechte Erfahrungen hinwegzuhelfen und wenn Dir klar ist das aus diesem Hund vielleicht nie ein normaler, unbeschwerter Hund wird. Dann lerne ihn kennen und entscheide dann.

Ich muß allerdings hinzufügen das ich es für keine gute Idee halte so einen Hund regelmäßig allein zu lassen auch dann nicht wenn es nur vier Stunden am Tag sind.

LG

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 67

Hi in wie weit hast du denn Erfahrung mit Hunden? Grad verängstigte Hunde sind schwer zu knacken, du musst damit rechnen das der Hund kein Schritt auf dich zukommt, da sind sogar aggressive leichter zu handeln, weil sie immerhin noch auf den Menschen zugehen. Ohne nennenswerte Erfahrungen würde ich niemanden empfehlen sich auf so eine grosse Aufgabe einzulassen. Nun muss da einer dran der wirklich Ahnung hat und den Hund wieder Sicherheit geben kann. Ist das passiert wird man üerhaupt erstmal sehen können, was der Hund für ein Charakter hat und wie hoch der Jagdtrieb ist. Und dann kann man auch zuverlässig was über Stubenreinheit und alleine lassen sagen, im Moment ist das Unsinn, wenn das Tier verwahrlost und verängstigt ist. Zumal alleine lassen ja auch wieder ein Vertrauensbruch darstellt. Ein Hund kann nix fürs Leben lernen, sondern muss es immer wieder üben und meist reagieren die von Halter zu Halter anders, so kann ein Hund im neuen Zuhause eben nicht stubenrein sein und sofort alleine gelassen werden, das läuft mehr über Vertrauen und Bindung.

Antwort
von Melba99, 95

Meine erste Frage wäre hier... hast du die nötige Zeit, Erfahrung und Geduld einen Hund aus schlechter Haltung aufzunehmen? Hat die Hündin durch die schlechte Haltung eventuelle Traumata oder Verhaltensstörungen? 


Einen Hund aus schlechter Haltung aufzunehmen kann eine große Aufgabe sein, die unter Umständen sehr viel Zeit und Geduld in Anspruch nehmen kann. Wir haben vor zwei Jahren einen englischen Setter aufgenommen, also auch einen Jagdhund, der aus Spanien direkt zu uns kam. Mitgebracht hat er einige Verhaltensstörungen. Mittlerweile hat er sehr große Fortschritte gemacht, doch die Arbeit mit ihm ist immer noch nicht beendet. Du siehst, je nachdem ist es mit ein paar Wochen Training unter Umständen nicht getan. Du solltest dir also bewusst machen, was hier auf dich zu kommen könnte. 


Mein Rat wäre hier auch, lerne die Hündin erst einmal kennen. Besuche sie, gehe mit ihr spazieren und lerne sie und ihre eventuellen "Macken" kennen. Und dann wäge ab ob und wie du ihren möglichen speziellen Bedürfnissen gewachsen bist und ob du ihr das geben kannst was sie braucht. 

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 52

nein -aus deine vorherigen fragen geht ehervor, dass du keine hundeerfahrung hast. das ist aber dringend notwendig beie hunden , die aus schlechter haltung kommen.

stubenreinheit und das alleine-bleiben-koennen muessen in neuer umgebung erneut eingeuebt werden.

bei hunde aus shclechter haltung ist anfangs oft eine 24 stundenbetreuung notwenidig und sehr einfuhlsames handeln. man muss ein guter kenne der koerpersprache von hunden sein, damit man diesen hunden helfen kann.

ich verstehe deine motivation einem tier gutes zu tun und zu helfen, aber du wirst es wohl nicht koennen.

bitte bewirb dich als gassigeher beim tierheim, damit sich deine kenntnisse bzgl dem umgang mit hunden vertiefen, dann kannst du evtl eine anderen fllnase eine ugte ehimat bieten 

Antwort
von Lunaspirit, 89

Die Aufnahme eines solchen Hundes ist immer eine große Aufgabe und ist mit viel Verantwortung verbunden, benötigt aber auch jede Menge Zeit und Geduld. Wer nicht bereit ist, eine lange Zeit zu opfern, sollte sich dies gründlich überlegen. Generell bin ich immer dafür, Tiere aus dem Tierschutz aufzunehmen, aber man muss sich darüber klar werden, dass sie sich vielleicht aufgrund ihrer vorherigen ERfahrungen anders entwickeln als erhofft.

Auch damit sollte man dann leben können, und das Tier nicht wieder wegen irgendwelcher Macken, die einem nicht passen, abgeben. Das ist das schlimmste für solch ein Tier, daher auf jeden Fall richtig überlegen!

Antwort
von Katharsis036, 136

Hallo,
es ist immer besser Tieren ein zu Hause zu geben, die bereits eine Zeit lang irgendwo schlecht gelebt haben statt sich ein neues Tier zuzulegen (sprich Welpen).
Dadurch sorgst du für eine Unterkunft für ein Tier, das sonst nur im Tierheim steckt und verhinderst dieses Schicksal für andere Tiere.

Kommentar von 1CarpeDiem1 ,

Bedingt stimme ich dir zu,aber solche Hunde sind oft traumatisiert und gehören in erfahrene Hände oder zumindest mit Betreuung eines Hundetrainers,der zur Seite steht.

Kommentar von brandon ,

Natürlich haben Hunde aus schlechter Haltung verdient das sie endlich ein schönes Zuhause haben.

Leider sind diese bedauernswerten Tiere durch ihre Erlebnisse oft verhaltensgestört und so ein Hund gehört nach meiner Meinung nur in erfahrene Hände.

 Ich habe selbst so einen Hund für den man starke Nerven, Geduld, Verständnis und ein großes Herz braucht. So ein Hund braucht Hilfe und kein Mitleid.

Ein solcher Hund kann seinen unerfahrenen Halter schnell überfordern. Das Ende vom Lied ist dann ein unglücklicher, verzweifelter Halter und ein unglücklicher, verunsicherter Hund der dann in vielen Fällen wieder im Tierheim landet mit der Erfahrung das ihm Menschen keine Sicherheit bieten können.😔 

Antwort
von FragaAntworta, 95

Ich würde Dir dazu raten, wenn Du noch nie einen Hund gehabt hast, und nicht sicher bist, dann nimm ihn nicht. Die Hündin wird Dich vielleicht vor Probleme stellen, die Du nicht meistern kannst.

Antwort
von Otilie1, 80

wenn du die zeit dazu hast so einen hund zu umsorgen und dir im klaren darüber bist das es probleme geben könte: ja. wenn du es schaffst so einem hund zu vemitteln das du es sehr gut mit ihm meinst, hast du einen treuen freund fürs leben

Antwort
von AnalysenAuszug, 121

Schau dir denn Hund auf jeden Fall mal an. Ich kenne Fälle in denen verwahloste Hunde die liebsten und dankbarsten sind die man sich vorstellen kann aber ich kenne auch Fälle in denen diese Hunde dann immer auf Abstand gehen und sozusagen ein Trauma haben gegenüber Menschen. Allerdings denke ich das Risiko ist bei einem verwahlosten Hund nicht so groß wie bei einem missbrauchten.

Antwort
von adventuredog, 110

hallo

jemand der noch nie selber Hunde gehalten und erzogen hat, sollte von sogenannten Tierschutzhunden lieber die Finger lassen!

Ein 4jähriger Hund, der aus einem vielköpfigen Rudel kommt kann nie im Leben alleine bleiben! er ist es nicht gewohnt und wurde auf einen Aufenthalt in der Wohnung nicht geprägt. Jedes Geräusch wie Staubsauger, Mixer etc wird ihm Angst verursachen und jedes Alleinebleiben wird Panik hervor rufen! Dies äussert sich dann in stundenlangem Gebelle, Jaulen, Zerstören von Einrichtung oder Türen oder gar Selbstverletzung. Ausserdem wird ihm sein Rudel, seine Lebenspartner,  fehlen. 

oder er reagiert aggressiv, weil er sich wegen dieser vielen neuen Eindrücke und Emotionen nicht anders zu wehren weiß und dann passiert das:

https://www.gutefrage.net/frage/sind-hunde-generell-unberechenbar-und-koennen-pl...

Sicher gibt es Hunde die ihre Vergangenheit bewältigen und umerzogen werden können. Dazu braucht man allerdings jahrelange Hundeerfahrung, immens viel Zeit und Geduld. Ausserdem lässt man diese Hunde nicht unbeaufsichtigt. Auch kann das Jahre dauern.

Wenn der Hund jetzt dort, in dieser sogenannten Pflegefamilie, sich "vorzeigbar verhält"  muss das bei dir im Einzelhaushalt noch lange nicht so sein, da bei dir halt alles anders ist. Vermutlich bist auch du berufstätig und musst das Tier stundenweise alleine lassen? Die angebliche Stubenreinheit ist dann auch erledigt.....

Wenn dieser Hund bereits eine Pflegefamilie hat, WARUM kann er denn nicht dort bleiben? dieses Herumreichen von angeblich heimatlosen Hunden gleicht einem Handel mit ihnen. Schrecklich. 


Kommentar von eggenberg1 ,

nun ja   pflegefamilien sind  ja  dafür  da, ,weil kleine  vereine oft kein heim haben   und darum mit  pflegefamilien arbeiten,  von dort   sollen sie dann vermittelt  werden .

pflegefailien leisten  oftmals eine gute einstigbetreuung , die dann de rhalter weiter ausbauen  muß

Kommentar von adventuredog ,

ja, ich weiß. Das sollte so sein.

 Nur leider werden die Fälle, wo sich Pflegestellen oder Pflegefamilien durch die Aufnahme und den Durchlauf (der eben zum Handel mutiert) von etlichen Auslandshunden bereichern immer mehr.... deswegen hab ich das erwähnt. 

Kommentar von eggenberg1 ,

auf  solche ideen bin ich in meiner  gutgläubigleit  noch  garnich t gekommen

Kommentar von brandon ,

Wie kommst Du darauf das Pflegestellen sich an den Hunden aus dem Ausland bereichern? 

Das ist eine ganz gemeine Unterstellung von Dir. 😟

Ich glaube Du verwechselst da was mit Pflegefamilien die Pflegekinder haben und dafür vom Jugendamt Pflegegeld bekommen.

Wenn man einen Pflegehund aufnimmt wird man nicht dafür entlohnt, das ist ehrenamtlich.

Für unsere Pflegehündin bekommen wir nur bei Tierarztrechnungen, wenn Steuern fällig sind und bei der Haftpflichtversicherung eine Unterstützung. Die Kosten für Futter und Zubehör bezahlen wir aus eigener Tasche.

Wir verdienen keinen einzigen Cent an Pflegehunden. 😕

Ich bin wirklich empört darüber was Du hier für eine Stimmung machst und wie Du die Gutgläubigkeit mancher User ausnutzt.

Erkläre mir doch bitte mal wo Du einen Handel siehst.😕

Kommentar von adventuredog ,

zuerst einmal: 

Ich bin nicht generell gegen Pflegestellen und natürlich haben Hunde aus schlechter Haltung ein schönes, besseres Leben verdient! Ich habe mich selber schon dafür eingesetzt, hatte dann aber die Hunde selbst behalten, weil mir dieses HinundHer der mühsam wieder aufgebauten Seelchen und die Interessenten die nur günstig einen guten erzogenen Hund wollten extrem auf die Nerven gingen.....

Leider sind mir auch Fälle bekannt, bei denen Auslandshunde aufgenommen wurden, mit dem Hintergedanken sie zu behalten und sich die Kosten für einen Hund vom Verein zahlen zu lassen. Wenn ich einen Hund will, dann brauche ich keinen vermeintlichen Goldesel als Deckmantel dafür, dann kaufe ich mir einen Hund!  und kann auch Steuern, TA-Rechnungen und Versicherungen selber zahlen!!

Oder andere Fälle, wo man Auslandshunde aufnahm, weil man (ehemalige Züchter) ja noch freie Kapazitäten hatte und so sich den Heiligenschein gibt. Schließlich rettet man ja Leben ^^ und ausserdem hört sich Pflegestelle ja besser und seriöser an als Hunde-Züchter.....

oder andere Fälle, wo Auslandshunde aufgenommen wurden, die dann zu erhöhten Preisen weiter verkauft wurden usw usw Ich kenne etliche Fälle dieser und ähnlicher Art. Du musst also nicht von Unterstellung reden. Im übrigen benutzt du diesen Satz ständig, immer dann, wenn dir irgendeine Meinung nicht gefällt oder nicht in deine vermeintlich heile Welt passt. Also, lass dir mal was neues einfallen.

Im grunde bin ich froh, das jetzt langsam der Gesetzgeber ein Auge auf diese Auslandshunde"tierschutz"aktionen wirft. Beispiel

Seit Monaten verlangen immer mehr Veterinärbehörden in Deutschland von gemeinnützigen Tierschutzorganisationen, die Hunde aus dem Ausland vermitteln, eine Genehmigung für den gewerblichen Handel mit Tieren nach § 11 Abs. 1 Ziffer 3 Tierschutzgesetz.

https://www.tasso.net/Tierschutz/News/Archiv/2012/Vermittlung-von-Auslandshunden...

und sogar die, in meinen Augen eine der wenigen seriösen und ehrlichen Orga PHU eine Erklärung zur Pflegestellen-Situation veröffentlicht: 


http://www.pfotenhilfe-ungarn.ch/pflegestellen0.html

Über die Betrugsmasche, die mit Tierschutzhunden abläuft,  kann man auch hier seinen eigenen Horizont erweitern:
http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/welpen-be...

so, und nun komm mal runter von deiner rosaroten Wolke  :-)))


Antwort
von LiselotteHerz, 108

Ich würde es auf jeden Fall versuchen.

Ich hole meine Tiere (sind allerdings immer Katzen, ich kann hier keinen Hund halten, zu wenig Platz) immer aus Tierheimen.

Du wirst evtl. etwas Mühe mit der Erziehung haben, aber Tiere sind sehr dankbare Lebewesen und in einem Zwinger in einem Tierheim sitzen zu müssen, ist nun alles andere als schön. lg Lilo

Kommentar von inicio ,

wenn ein shcon traumatisierter hund aus schlechter haltung zu einem ahnungslosen menschen kaommt, ist er aber oft ein ruecklaeufer...man muss da schon etwas hundekenntnisse haben um solchen hunden richtig zu helfen!

Kommentar von LiselotteHerz ,

Man kann das aber auch als Erstbesitzer eines Hundes mit Liebe und Geduld sehr wohl hinbekommen.

Eine Frau aus meiner Nachbarschaft hat aus einem Türkeiurlaub ein völlig verwahrlostes, verängstigtes Tier mitgebracht. Wie sie das beim Grenzübergang geregelt haben, weiß ich nicht.

Den Hund müsstst Du inzwischen mal sehen, ein Prachtexemplar, hört gut, ist freundlich und auch nicht mehr verängstigt.

Antwort
von lohne, 90

Siehe dir den Hund an. Nimm ihn mit auf Spaziergänge, beschäftige dich mit ihm. Wenn ihr harmoniert und sein Wesen dir gefällt dann nimm ihn ruhig zu dir. 

Antwort
von DCKLFMBL, 85

Ich würde sie nehmen! Ich habe selber einen Hund aus der Tötungsstation, und kenne viele andere - keiner davon hat auch nur eine "Macke" meiner war nur ein paar Monate auf der Straße, lag auch schon an der Kette - der hatte anfangs ein paar Ängste vor verschiedenen Geräuschen - alles weg innerhalb von ein paar Monaten! Dann kenne ich noch einen der lag ganze 7 Jahre lang an der Kette, bis ihn eine Tierschützerin aufnahm, der ist wie alle die ich kenne vollkommen normal und sehr Sozial und Lieb!

Kommentar von friesennarr ,

War dein Straßenhund nicht noch ein Welpe? Wie kannst du sagen, das Straßenhunde keine Macken haben?

Kommentar von DCKLFMBL ,

er war noch Welpe, hat aber ein Halbes Jahr auf der Straße gelebt und lag schon an der Kette, alle Hunde die ich kenne sind normal

Kommentar von friesennarr ,

Du kannst trotzdem nicht von einem Junghund (andere Hunde die ich kenne) ausgehen, das alle Problemlos seien, das ist nämlich nicht so.

Kommentar von DCKLFMBL ,

Aber die allermeisten! Ich gehe ja nicht nur von meinem aus, ich kenne sehr viele mit schlimmer Vorgeschichte (z.B 7 Jahre lang an der Kette...) die sind alle völlig normal

Kommentar von dsupper ,

und ich kenne mindestens ebenso viele und viele - und die sind überhaupt nicht "normal", bzw. waren es nicht, bevor unendlich viel Zeit, Geduld und Liebe in sie investiert worden ist.

Hunde, die eine schlimme Vergangenheit hinter sich haben, sind durch diese Vergangenheit auch geprägt! Auch zwar eher nicht positiv.

Es nutzt überhaupt nichts, dies immer und immer wieder zu verharmlosen! Die neuen Halter werden nicht glücklich mit so einem Hund, wenn sie von völlig falschen Voraussetzungen und von "Hunde-Dankbarkeit" ausgehen - der Hund wird es auch nicht!

Kommentar von DCKLFMBL ,

Ich spreche von meinen Erfahrungen mit den Hunden, zumindest die waren alle normal - klar am Anfang gibt es IMMER gewisse ängste usw. Beim einen mehr, beim anderen weniger, die bekommt man mit ein bisschen Training und Geduld aber schnell in den Griff!

Kommentar von dsupper ,

und ich spreche von den langjährigen Erfahrungen mit meinen diversen spanischen Straßenhunden. Und selbst 35jährige Hundeerfahrung stieß da bei so manchem Hund auf ihre Grenzen, wenn es um das gewohnte "normale" Hundeverhalten ging.

Und glaub mir, Liebe, Zeit und Geduld und Erfahrung habe ich mehr als genug - meine eine Fussel-Podenca, die jetzt seit 10 Monaten bei uns lebt, ist immer noch schreckhaft, voller Angst vielen Dingen gegenüber, kann sich schlecht binden. Man merkt ihr an, dass sie "möchte", das sie die Nähe gerne suchen würde - aber sie blockiert immer noch innerlich.

Wir können einen Hund auch mit so einem Verhalten gut akzeptieren - jemand, der nur einen Hund halten kann und sich einen liebevollen Begleiter verspricht, wird das u.U. nicht wirklich können.

Antwort
von Goodnight, 69

Da würde ich so ziemlich alle Angaben anzweifeln. Jäger verwahrloste Hunde und dann auch noch so viele..  Lass die Finger davon.

Kommentar von 1CarpeDiem1 ,

Armes Tier-Null Chance= Todesurteil!!   Dein Kommi ist absolut Hundefeindlich!

Kommentar von Goodnight ,

Ja ja .. und die Naiven die solches Elend mit ihrem Handeln ankurbeln sind unschuldig und die gossen Retter!

Kommentar von brandon ,

Was für ein Handel ?

Wenn es hundeerfahrene Menschen mit einem großen Herz für verstörte Hunde gibt, die so einem Tier helfen können, musst Du das nicht in den Dreck ziehen.

Halte Dich doch einfach raus. 

Kommentar von inicio ,

das ist doch ken todesurteil -der hund muss nur in haende vermittelt werden, die schon ueber etwas hundeerfahrung verfuegen!

Antwort
von ViviMausi5, 45

Wenn du einen Hund möchtest und dich auch gut um ihn pflegen kannst dann ist es wundervoll einen Hund aufzunehmen, der ein liebevolles zuhause möchte <3

Antwort
von 1CarpeDiem1, 77

Oh ja bitte.....Es ist eine Herausforderung,aber eine riesen Chance für den Hund. Bitte versuche es. Informiere Dich gut wegen solch einem Hund und besuch eine Hundeschule oder nimm einen Trainer zur Hand. Länger als 5 Std. sollte sie aber nicht allein bleiben. Du brauchst viel Einfühlungsvermögen für so einen Hund. Sie muss nicht bedauert werden,sondern braucht jetzt eine liebevolle,aber souveräne,klare  Führung,damit sie vertrauen kann. Keinen Drill! Hunde leben im Hier und Jetzt,nicht in der Vergangenheit,deshalb musst Du sie auch im Hier und Jetzt behandeln.

Kommentar von dsupper ,

Länger als 5 Std. sollte sie aber nicht allein bleiben

Und was macht der FS, wenn der Hund überhaupt nicht alleine bleiben kann? Er war scheinbar immer im Rudelverband - wie soll er das Alleinesein gelernt haben?

Neue Umgebung, neue Menschen - auch das kann ein völlig neues Verhalten hervorrufen.

So einen Hund kann man nur übernehmen, wenn man ganz viel Erfahrung mit "Vergangenheits-Hunden" hat - und vor allen Dingen keine Zeit einem im Nacken sitzt. Man muss damit rechnen, dass ein solcher Hund monatelang gar nicht alleine gelassen werden kann - eben wie ein Welpe das alles wird lernen müssen.

Sonst wird so ein Hund ganz schnell zum Wanderpokal!

Kommentar von inicio ,

das ist doch quatsch. hunde s ind keine versuchsobjekte. wenn du die anderen fragen des users liest , fehlt ihm hundeerfahrung -das ist aber grundvorraussetzung um so einen hund aufnehmen zu koennen!

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