Frage von JuliJump,

Soll ich die ausgewilderte Hauskatze füttern?

Hallo liebe User,

anfangs sind 4 verschiedene Katzen/Kater in meinem Garten rumgelaufen. So jetzt scheint die eine Katze Nachwuchs bekommen zu haben: 3 getigerte Kätzchen. Ich weiss aber nicht wie alt diese sind am Anfang sind sie immer zusammen mit ihrer Mutter gekommen. Ich hab nichts gemacht. ca. 1 Monat später (jetzt) kommt immer nur noch eine die auch nicht mehr sooo klein is. Soll ich sie füttern ? Ich hab jetzt erst mal draußen ein Schälchen Milch mit Eier hingestellt. Direkt daneben hab ich etwas heu gelegt. Aber wenn sie mich nur sieht rennt sie davon. Wie bekomm ich den/ die Kater/Katze zahm? Und ich will ja nicht dass sie für immer in der Wildniss leben müssen.

Bitte um Erfahrung und Hilfe!

Hilfreichste Antwort von helrich,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn Du das Tier partout zahm bekommen willst, dann ist etwas Geduld angesagt. Stell das Futter hin und bleib in Sichtweite des Tieres, wenn es frißt. Einfach nur ganz ruhig in der Nähe bleiben, damit es merkt, daß von Dir keine Gefahr ausgeht. Beim nächsten Mal ein Stückchen näher ran usw. Irgendwann wird es Dir aus der Hand fressen und sich auch anfassen lassen. Wenn Du das Tier in Deine Wohnung holen willst, dann solltest Du es rechtzeitig sterilisieren lassen, besonders, wenn es sich um eine Katze handelt.

Kommentar von amdros,

Du kannst wohl tatsächlich aus Erfahrung berichten^^

Kommentar von helrich,

leider...

Antwort von kathiburghausen,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

milch ist nur für babykatzen, danach bitte wasser hinstellen, katzen vertragen keinen milchzucker!

für was denn das heu?

waren das denn sicher wilde katzen oder hat die nachbarskatze junge gekriegt und diese unbeaufsichtigt nach draußen geführt?

wenn du willst dass die katze in zukunft bei dir im garten lebt oder evtl. sogar ganz einzieht, dann füttere sie, aber stell sicher, dass sie niemand sonst gehört.

es passiert wirklich oft, dass der nachbar es gut meint und die katze füttert und diese dann nicht mehr nachhause kommt sondern beim nachbarn einzieht!

Antwort von Komori,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ruf den Tierschutzverein. Die fangen sie dann ein und vermitteln die Kleinen und kastrieren die erwachsenen Tiere und lassen sie dann wieder frei.

Katzen vertragen keine Milch, also entweder sehr stark verdünnen, Katzenmilch kaufen oder lactosefreie Milch besorgen. Ich würde ihnen etwas Trockenfutter hinstellen, damit sie auch wiederkommen, da es sonst echt schwierig sein könnte, sie einzufangen.

Antwort von lillyfee29,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Keine Milch !Nur Wasser bitte! Fütter sie ,nach einiger Zeit könnte sie zutraulich werden . Am besten wendest du dich an den Tierschutz deiner Stadt damit die freilaufenden Katzen kastriert werden können

Kommentar von JuliJump,

Wieso freilassen das is doch ne Hauskatze?

Kommentar von JuliJump,

okay aber ob die darauf so scharf sind?

Kommentar von lillyfee29,

Ja aber sie wurde doch wild geboren oder??Also hat sie eine Mutte rund diese sollte kastriert werden!!

Antwort von anna68,

Es ist alles schon gesagt worden, ich denke aber ganz zahm wirst du sie nie bekommen. Sie ist durch die Prägephase schon durch und kennt Menschen einfach nicht. Sie wird aber durchaus merken, dass du es gut mit ihr meinst. Bleib am Ball! Unser Tierheim ist voll mit halbwilden Katzen die unglücklich eingesperrt leben müssen. Meiner Meinung nach sollten sie nach der Kastration wieder raus dürfen und einen Unterschlupf sowie regelmäßig Futter bekommen.

Antwort von Lissy3110,

Hallo Juli Jump Ich habe es mit ein Wäschestück von mir probiert,habe sie immer um die gleiche Zeit gefüttert.ES dauert natürlich etwas aber es hat geklappt.Wenn sie viel Hunger hat,geht es einfacher.Ich Wünsche Dir viel Erfolg.Grus Lissy

Antwort von kaiserin02,

Habe auch schon 1 Wurf kleine Steunerkatzen angefüttert. Du brauchst unendlich viel Geduld. Füttere sie mit Trockenfutter und auch etwas Nassfutter und stell unbedingt Wasser hin, auf keinen Fall Milch!!! Beobachte sie von einem Abstand aus, der für das Tier Sicherheit bedeutet. Und dabei immer reden, reden, reden. Mit der Zeit immer ein Stück näher ranrücken. Ich habe manchmal stundenlang auf dem Bauch gelegen und die total scheue Mutterkatze versucht mit Leckerlis ranzuführen. Es hat Wochen gedauert, aber es funktioniert. Wenn Du dann beim Fressen neben ihr stehen kannst, kannst Du anfangen sie ganz sacht zu streicheln. Da gewöhnt sie sich ziemlich schnell dran, da sie mit fressen beschäftigt ist. Und handzahm solltest Du sie bekommen. Denn sie muß auf jeden Fall kastriert werden, es werden immer mehr Katzen. Wenn Du sie nicht behalten kannst, versuche sie zu vermitteln (und dafür ist es gut, wenn sie handzahm ist), oder informiere den Tierschutz, die sollten sie dann abholen und vermitteln. Drei der kleinen Miezen konnte ich dann vermitteln, die waren dann zwar schon 6 Monate, aber es gab keine Probleme. Die Mutterkatze und eine Tochter haben wir noch behalten und es ist lustig, wenn die fressen wollen, sitzen sie vor dem gefüllten Napf, bzw. locken mich dort hin und warten darauf, dass ich sie beim Fressen streichel. Das gehört für sie zusammen. Und wenn ich mal nicht zu Hause bin, fressen sie auch allein, so schlau sind sie nun auch wieder. Kümmer Dich um die Kleine, gib ihr eine Chance! Und ein scheues Tier so an sich zu gewöhnen ist ein unglaubliches Gefühl.

Kommentar von JuliJump,

Ich weiss ja nie wann sie frisst weil nach dem fressen haut sie sofort wieder ab. Und die katze gehört keinem. Wie kann ich rausfinden ob Männlein oder weiblein?

Kommentar von kaiserin02,

Du kannst versuchen herauszufinden, wann sie frisst, wenn Du z. B. früh, immer zur selben Zeit das Futter hinstellst. Dabei rufen und mit dem Trockenfutter "klappern". Und dann im "Versteck", vielleicht kannst Du ja von drinnen schauen, warten. Sie wird es bald verstehen. Und ob Männlein oder Weiblein, das kannst Du nur durch genaues Hinsehen feststellen und dabei mußt Du sie auf dem Arm haben. Aber kastriert werden muß sie so oder so.

Antwort von Birmli,

Bitte NUR füttern wenn du dich auch um den Rest kümmern willst: Kastration! Das ist ganz wichtig.

Ruf lieber Tierheim oder Tierschutz an und die sollen die einfangen.

Sonst gibt's nur immer und immer mehr davon.

Kommentar von JuliJump,

Ich möchte der KATZE helfen.

Kommentar von helrich,

Mit Kastration oder Sterilisation hilft man dem Tier schon gewaltig. Katzen können 2x im Jahr Junge bekommen. Stell Dir vor, aus jedem Wurf überleben nur 3 Tiere. Die kriegen ja auch wieder Junge und diese auch wieder und und und... Das ist in einigen Jahren eine für Dich nicht mehr zu bewältigende Anzahl, wenn es Deine Tiere sind.

Kommentar von Birmli,

Und genau so hilfst du nicht nur DIESER Katze sondern ALLEN Katzen. Schau dir das an:

http://i262.photobucket.com/albums/ii114/uddie00/Forum-Gifs/grafikVermehrungkatz...

Kastration ist Tierschutz. Weil du damit verhinderst das noch mehr solcher kleinen Katzen verhungern..

Je mehr Futter eine Katze hat, desto eher und mehr wird sie trächtig werden. Hat sie nicht genug zu fressen wird sie es nicht, weil sie daran sterben könnte.

Also schalt das Tierheim und den Tierschutz ein. Anfüttern ist okay.. nur die Konsequenz mit Kastration MUSS sein!

Kommentar von speedelich,

Ich finde es großartig, dass Du Dir so viel Mühe und Gedanken machst.

Das Beste ist immer, wenn man die Katzen durch Zutrauen einfangen kann und dann kastrieren lässt.

Wir hatten in einem ähnlichen Fall den Tierschutz um Hilfe gebeten, der hat sich zwar Mühe gegeben und mehrfach Kastenfallen aufgestellt - aber die Katzen sind nicht reingegangen, nur eine Babykatze - und die haben sie dann beim nächsten TA abgegeben, der hat uns angerufen und gefragt, ob wir sie nehmen und kastrieren lassen wollen oder ob er sie einfach wieder aussetzen soll...

Wir haben natürlich übernommen, war ja so geplant...

Und Katzen werden -weltweit- immer früher trächtig, egal, ob sie ausreichend genährt sind oder nicht.

Auf Fuerteventura z.Bsp. werden die unterernährten Kätzinnen mittlerweile 4x(!) pro Jahr trächtig (das geht auch nur, wenn der gesamte Wurf jesmal stirbt), bringen unterernährte, oft missgebildete Kitten zur Welt und sterben dann sehr zeitig (oft bereits mit 1 Jahr), ein unglaubliches Elend. (Auskunft der Tierhilfe Fuerteventura.)

Wollen wir diese (spanische) Lösung?!

Um nicht trächtig zu werden, muss offenbar schon eine massive Unterernährung vorliegen - Fortpflanzung ist eben ein biologischer Imperativ.

Die Regelung der Population über das Futterangebot funktioniert tatsächlich - in intakten Ökosystemen mit Wildpopulationen.

Bitte keine Missverständnisse:

Ich bin ein vehementer Verfechter der Kastrationspflicht für Katzen!

Ich lehne nur die nicht funktionierende "spanische Hunger-Lösung" ab.

http://www.adamperlen.de/privatlinks.html

Antwort von Brummkaefer,

Stell bisschen Futter raus.Und laß ihr Zeit.Bei uns war es auch so,der Kater hat lange gebraucht,aber eines Tages traute er sich ins Haus und dann schmuste er sogar.Ich habe ihn dann sogar nehmen können und zum Tierarzt fahren können.

Kommentar von JuliJump,

Was soll ich da für Futter nehmen?

Kommentar von Brummkaefer,

Trockenfutter und bisschen Nassfutter.Nimm ruhig ein günstiges.

Kommentar von Esquire,

Nimm ruhig ein günstiges = Kipp eine Handvoll Getreide raus mit ein paar tierischen Abfällen und künstlichen Aromen? ;-)

Kommentar von speedelich,

Das hängt nicht unbedingt vom Preis ab, ob das Futter gut ist. verbreiteter Irrtum: die oft erwähnten "4%" beziehen sich auf den Anteil der sogenannten "geschmacksgebenden Komponente" im Gesamtfleichanteil.

Reines Fleisch enthält auch nicht alle Nährstoffe, Katzen fressen ja die Maus auch komplett und nicht nur Mäusefilet.

Natürlich sollte der Anteil an "pflanzlichen Nebenprodukten" eher ganz hinten in der Deklaration stehen oder gar nicht vorhanden sein.

Wenn man es ganz richtig machen will, sollte man nur auf die Prozentangaben der Analyse achten: Trockenfutter: EW >=32%;Fettanteil gern hoch (20% - (Katzen kommen sehr gut mit Fett klar).

Kommentar von speedelich,

Das hängt nicht unbedingt vom Preis ab, ob das Futter gut ist. verbreiteter Irrtum: die oft erwähnten "4%" beziehen sich auf den Anteil der sogenannten "geschmacksgebenden Komponente" im Gesamtfleichanteil.

Reines Fleisch enthält auch nicht alle Nährstoffe, Katzen fressen ja die Maus auch komplett und nicht nur Mäusefilet.

Natürlich sollte der Anteil an "pflanzlichen Nebenprodukten" eher ganz hinten in der Deklaration stehen oder gar nicht vorhanden sein.

Wenn man es ganz richtig machen will, sollte man nur auf die Prozentangaben der Analyse achten: Trockenfutter: EW >=32%;Fettanteil gern hoch (20% - Katzen kommen sehr gut mit Fett klar). Nassfutter geht eigentlich immer, nur kein Zucker sollte drin sein. Ansonsten kann man sich wochenlang mit den verschiedenen Futterphilosophien im Internet beschäftigen, wenn man möchte: von Barff bis reine Trockenfütterung.

Kommentar von Komori,

Guck aber auf die Inhaltsstoffe. Zuckerhaltiges Futter solltest du ihr wirklich nicht geben.

Kommentar von speedelich,

Bei einer freilaufenden Katze kannst Du ruhig günstiges Futter nehmen, ALDI (Nord: "LUX") ist gut.

Trockenfutter geht auch, dann stell auch Wasser hin.

(Freigänger können ja zusätzlich selber jagen).

Rohes Fleisch (Rind, Huhn)- aber KEIN ROHES SCHWEINEFLEISCH! Da kann das für Katzen tödliche Aujeszky-Virus drin sein (auch wenn Deutschland als frei davon gilt, Vorsicht schadet nicht).

Bitte kein Ei! Rohes Eiweiß zerstört das lebenstwichtige Vitamin B, und Katzen mögen eigentlich gar keine Eier (sonst würden sie wahrscheinlich Probleme auf dem Bauernhof bekommen).

Kuhmilch ist schädlich, gerade bei jungen Katzen (Milchzucker). Die bekommen davon meist Durchfall > Dehydrierung. (Für die Handaufzucht gibt es spezielle Kittenmilch, aber die brauchst Du ja nicht.)

Achte bitte darauf, dass keine Futterreste liegenbleiben, damit kannst Du (je nach Gegend, aber auch in Großstädten) Füchse anlocken, und die fressen Babykatzen. Und Ratten mögen das Futter leider auch.

Deshalb besser immer einen Teller o.ä. drunter.

Du wirst sicher viel Geduld brauchen, aber Du kannst es schaffen :-)

Hilfe kannst Du evtl. beim Tierschutz - bei uns gehört der zum Veterinäramt! - bekommen. Je nach Ort stellen die auch Kastenfallen und kastrieren.

Ansonsten kannst Du mal nach Katzenschutzvereinen in Deiner Gegend googeln (der in Hoyerswerda soll auch überregional tätig werden, habe ich gehört. Da kann man aber sicher auch ähnlichen in der richtigen Gegend nachfragen.).

Und bitte: Lass die Katze(n) kastrieren, damit weiteres Elend verhindert wird:

http://www.cat-care.de/fruehkastration.pdf

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