Frage von hoekerlein, 18

Soll ich den Steuerbescheid bei der Krankenkasse einreichen oder erstmal mit der Krankenkasse sprechen?

Ich arbeite seit 2012 auf Lohnsteuerkarte 3 und mein Mann hat nur Mieteinnahmen und bezieht auch keine anderen Geldern weil er arbeitsuntauglich ist. Nun erhielten wir Post betreffend der Familienkrankenversicherung ab 2015. Meine Steuerberaterin sagte mir schon das ich mit solch einer Post rechnen muss in Zukunft. Ist mir also klar. Meine Frage ist die. Wie wird die Vermietung berechnet? Er erhält monatlich nur einen bestimmten Betrag Miete auf sein Konto über den Betrag er verfügt. Die anderen Einnahmen verwalte ich und kümmere mich um sämtliche Kosten der Mietobjekte. Leider kann er nicht mit Geld umgehen und er schuldet mir auch einige Tausende von Euro die ich bezahlt habe von meinen Gehältern. Kann man das auch der Krankenkasse mitteilen? Welche Schachzug ist der Vernünftigste?

Antwort
von Carizmo, 11

Ich glaube das war so: Ist der Ehegatte bei dem anderen, der angestellt ist, familienversichert und bezieht im Verlauf der Familienversicherung dann eigene Einkünfte aus z.B. Vermietung und Verpachtung oder und überschreitet die Einkunft einen monatlichen Betrag x (etwas über 400€/Monat) endet die Familienversicherung und er muss sich selbst versichern. Über den Beitrag muss man dann mit der Kasse sprechen, es gibt da glaube ich 2 Varianten, eine auch für Wenigverdiener. Zudem gibt es noch einige wenige weitere Kriterien, die erlauben, dass man doch in der Familienversicherung bleibt. Dies kann man sich auf der HP der KK durchlesen und dann mit der KK prüfen, ob davon etwas zutrifft. Der KK würde ich das jedoch umgehend mitteilen, dies ist m.E. Pflicht. Zudem interessiert die KK nicht, wer die Einkünfte verwaltet/oder man verschuldet ist.... Man kann höchstens vielleicht mit dem Steuerberater diskutieren, wie die Einkünfte unter den relevanten Betrag x gesenkt werden können, das hätte der Steuerberater schon von sich aus ansprechen können - ohne Gewähr :-) -

Kommentar von hoekerlein ,

Danke für deine Antwort und die Bemühung deines Textes!

Antwort
von sassenach4u, 3

Allein der Steuerbescheid zählt. Seid ihr beide Eigentümer der Immobilien, dann steht ihm die Hälfte der Einkünfte zu. Vermindert ggf. um Ausgaben- aber da kennen sich die Krankenkassen aus und werden feststellen, ob er noch Anspruch auf die kostenfreie Familienversicherung hat. Ggf.muss er sich rückwirkend versichern und Beiträge zahlen, wenn er die Einkommensgrenze überschritten hat. Geht bis zur Verjährung zurück.

Antwort
von BiggerMama, 2

Schickt einfach den letzten Steuerbescheid! Berechnet wird es nach den Einnahmen, wie es im Steuerbescheid angerechnet wird.


Kommentar von BiggerMama ,

P. S. : Seine Schulden interessieren die KK nicht.

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