Soll ich den Arbeitgeber bei weniger Gehalt aber mehr Freizeit wechseln?

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15 Antworten

Ich schätze mal, dass du im neuen Job nur noch auf ca. 50€ pro Monat Spritkosten kommst. Außerdem geht der Verschleiß und die Versicherungsgebühren für das Auto natürlich auch runter.

Rechne dir einfach aus, ob du mit ca. 200€ weniger pro Monat noch gut leben kannst. Wahrscheinlich wird es ja nicht sehr lange dauern, bis eine Gehaltserhöhung das wieder fast ausgleicht.

Die Probezeit und die befristeten Verträge sind natürlich ein Risiko, aber wenn du in dem anderen Betrieb 15 Jahre lang gearbeitet hast, sehe ich keinen Grund, warum man dich aus dem neuen Betrieb wieder rausschmeißen sollte. (Es sei denn, die Chemie passt einfach nicht, aber das kann dir auch bei einer Festanstellung passieren)

Allgemein finde ich es erstrebenswert, genug Freizeit zu haben. Was bringt dir viel Geld, wenn du jeden Tag so platt von der Arbeit bist, dass du dir davon gar nichts gönnen kannst?

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Diese Entscheidung kann ich Dir nicht abnehmen.

Setz Dich doch mal mit Deiner Familie zusammen und dann macht Ihr eine Liste.

Schreib mal auf was für und was gegen den neuen Job spricht. Dann schaust Du mal ob die positive oder negative Spalte mehr Punkte hat.

In die Überlegung solltest Du auch Deine Familie einbeziehen. Ich vermute mal Du hast Kinder und die sind vielleicht sehr froh, wenn sie z.B. eine CD weniger kaufen können aber dafür mehr von ihrem Papa haben. Das gilt auch für Deine Frau.

Für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden ist es bestimmt auch ein Vorteil wenn man mehr Zeit für Erholung hat und das ist für die ganze Familie und nicht nur für Dich ein Vorteil.

 

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Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Das Geld wiegt sich auf, da Du ja weniger Benzinkosten hast. Vorteile sind schon enorm, weniger Stress durch kürzere Wegezeiten, mehr Freizeit...Risiko 2x einen Jahresvertrag....mmh - frage mich immer, was der AG damit bezwecken will. Wenn man einen guten Mann im Unternehmen hat, kann man auch eine unbefristete Festanstellung anbieten. Das würde mich wohl am meisten stören. Kann man darüber nicht noch mal verhandeln?

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Kommentar von conelke
21.10.2016, 13:42

Als Argument gegen den befristeten Vertrag könntest Du angeben, dass Du über zwei Jahre keine gröeren Investitionen tätigen kannst, da Dir die Anstellung ja nicht sicher ist.

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also ich würde mich auf mein bauchgefühl verlassen.

ich weiß nicht was du für ein typ bist, wenn du den eindruck hast, bei der neuen stelle könnte das was werden, schließlich hast du 15 jahre Berufserfahrung, würde ich die stelle antreten, die 500€ tun dir nicht weh, weil du im Monat 250euro an spritkosten sparen kannst und im sommer kannst du sogar mit dem rad hinfahren. und mir wäre meine freizeit wichtiger

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Die Frage ist, wie der andere Handelskonzern wirtschaftlich dasteht, wie das Betriebsklima ist und welche Prognosen es für die beiden Konzerne gibt.

Wenn wirtschaftlich nichts dagegen spricht, würde ich wechseln, sofern ich die Befristung wegverhandeln könnte. 200 km täglich sind kein Pappenstiel, zusätzlich zum Spritgeld kommt ja auch noch die Fahrtzeit und die Abnutzung dazu, und das Verkehrsrisiko ist auch nicht zu unterschätzen.

Allerdings ist es eigentlich eine Zumutung, einem alten Hasen wie Dir einen befristeten Vertrag anzubieten. Ich habe es auch schon erlebt, dass der Gehalt der gesamten Führungsriege erhöht wurde, damit meine Gehaltsvorstellungen nicht aus dem Rahmen fielen.


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Kommentar von Herb3472
21.10.2016, 08:30

Ergänzung: von einer Führungskraft wird nämlich durchaus erwartet, dass sie verhandeln kann und sich "auf die Hinterbeine stellt".

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Freie Zeit ist unbezahlbar, wenn du mich fragst. Du bist mindestens zwei Stunden am Tag unterwegs, schätze ich.

Bei deinem jetzigen Arbeitgeber bist du relativ sicher, zählst nach all den Jahren schon zum Inventar. Der Wechsel wäre ein Sprung ins kalte Wasser. Befristungen sind heute  Standard, du solltest dich absichern, dass danach eine Entfristung des Vertrages erfolgt. Ist nach Probezeit/Entfristung eine Gehaltserhöhung drin?

Entscheiden musst du.

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Ich denke, du solltest das tun was für dich am besten ist.

Ist dir Freizeit wichtig? Hast du Kind(er)? Frau? Freundin?
Die würden sich alle freuen wenn du mehr Zeit zuhause verbringst.

Als Filialleiter wirst du gut verdienen, da kommt es auf die 200€ (insg) weniger nicht drauf an.

Du würdest der Umwelt etwas gutes tun (Stichwort Benzin).

Du würdest jeden Tag etwa 1 Stunde 30 / 40 Minuten mehr Zeit haben.
Was für ein Traum!

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Lebensqualität kann man nicht mit Geld erkaufen.
Da Du ja ohnehin nicht wenig verdienen wirst, würde ich auf die neu gewonnene Freizeit setzen und auf die effektiven 200 Euro Netto verzichten.
Aber selbst die 200 sind es ja effektiv nicht, das Fahrzeug hat ja bei der größeren Strecke auch höheren Verschleiß.

Außerdem ist das doch ohnehin nur Dein Startgehalt, auch da wird es zukünftig vermutlich nach oben gehen.
Wenn Du ohne großartige Einschränkungen vorerst auf die 200 Euro im Monat verzichten kannst, dann tu Dir was Gutes.

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An deiner Stelle würde ich das Angebot annehmen. Das Mehr an Freizeit kannst du mit deiner Familie verbringen oder mit allem anderen was dir Freude bereitet.
Ich bin in einer ähnlichen Situation und stelle mir dauernd die selbe Frage.
Letztendlich lebst du nicht um zu arbeiten, sondern du arbeitest um zu leben!
LG

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Das ist schwierig. Was ist dir wichtiger Geld oder Freizeit? 

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Natürlich macht es einen Unterschied, ob Du Filialleiter bei Matratzen Concord, bei Aldi oder bei Ikea bist, trotzdem würde ich - Work & Life Balance hin oder her - nach 15 Jahren Berufserfahrung mit Leitungsfunktion nicht zu solchen Konditionen den Job wechseln.

Vor allem die Befristung ist vollkommen unangemessen. Selbst im Erzgebirge oder irgendeinem Kaff im Ruhrpott wäre das nicht angemessen.

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Einen hilfreichen Rat zu Deiner aktuellen Situation kann ich Dir sicher nicht geben.

Aber vielleicht einen Hinweis, der sich langfristig auf Deine ferne Zukunft auswirken könnte:

Ein niedrigeres Bruttoeinkommen bedingt natürlich auch geringere Rentenversicherungsbeiträge und damit eine geringere Altersversorgung.

Allerdings wird Dir niemand hochrechnen können wie sich das genau auswirkt.

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Das kannst nur du am Besten beurteilen.

Wenn du mit dem Geld dann immer noch gut auskommst und du einen Plan für deine mehrgewordene Freizeit hast, dann würde ich wechseln.

Ansonsten solltest du bei deinem jetzigem Arbeitgeber bleiben.

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Kommt denn ein Umzug in die Nähe Deiner jetzigen Arbeitsstelle nicht infrage?

Vorausgesetzt, Dein jetziges berufliches Umfeld ist stimmig für Dich, würde ich das Risiko eines Arbeitsplatzwechsel bei geringerem Gehalt nicht eingehen.

An Deiner Stelle würde ich versuchen, die Fahrzeiten zum jetzigen Arbeitsplatz zu reduzieren; damit hast Du mehr Zeit und mehr Geld.

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Kommentar von danielr2611
21.10.2016, 08:35

funktioniert leider nicht. Ich habe mit meiner Familie ein Haus in unserem Heimatdorf. Wir fühlen uns hier sehr wohl

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Wer nicht riskiert, gewinnt nicht.
Wer nicht riskiert, der wird nicht wissen, wie es wäre, wenn er es doch getan hätte.

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