Frage von girlgonebad, 94

soll ich da mitmachen oder eher nicht?

es ist so, dass eine freundin von mir in einem bezirk in meiner stadt eine jugendpartei aufbauen will. der bezirk ist momentan komplett von der opposition eingefärbt. sie will, dass ich ihrem team beitrete und mich mit ihr gemeinsam da engagiere. an und für sich würde es mich schon interessieren, vor allem da es da sehr leicht wäre, in eine hohe position innerhalb der partei aufzusteigen. aber ich denke mir, dass das viel arbeit werden würde und frage mich, ob es sich vielleicht lohnt.

was denkt ihr, soll ich es machen oder eher nicht? btw, ich bin 20, sie ist 27 und wir haben uns durch die studentenvertretung an der uni kennen gelernt.

Antwort
von RheumaBaer, 21

Sich mit Politik zu beschäftigen,ist in jungen Jahren sicher nicht verkehrt,denn ihr seid es ja auch,die sich am meisten mit den Folgen auseinander zu setzen hat. Es wäre für mich interessant,zu wissen,welche Richtung Deine Freundin bzw.die Opposition vertritt. Klar ist,wer Gesicht zeigt und für eine Meinung/Richtung eintritt,wird bekannt,beliebt,verhasst. Man muss wollen,auch bei Erfolg oder Scheitern an sich und sein Ziel zu glauben. Nur aus Zuneigung zur Freundin,oder wenn Du nicht eine große Überzeugung in Dir fühlst-das wird wohl eher schiefgehen. Du siehst ja,welchen Umgang man z. T.mit politischen Vertretern übt. Und dann würdest Du auch dazugehören.

Kommentar von girlgonebad ,

es geht um die jvp (ÖVP) vs einem rot (SPÖ) eingefärten bezirk. anscheinend gibt es dort bis jetzt noch keinen zweig der jvp und meiner freundin wurde die aufgabe anvertraut, dort einen zweig zu etablieren.

Kommentar von RheumaBaer ,

Wären denn deren Ziele für Dich wichtig genug,Dich eventuell in der Nachbarschaft Diskussionen oder gar Pöbeleien auszusetzen? Gerade wenn "in der roten Kurve mit einem blauen Schal auftaucht"? Denn ist dein Gesicht erst bekannt,geht es ja kaum wieder rückwärts. Ich will Dein Engagement nicht abwürgen! Nur zum Bedenken.. ;)

Antwort
von atzef, 13

Um Karriere zu machen, gibt es für dich einfachere Möglichkeiten...

Das du in der Partei schnell aufsteigen könntest, wäre außer für deinen jeweiligen Lebensabschnittpartner kein so richtig wahlpolitisch überzeugendes Argument...


Antwort
von MickyFinn, 40

Ich finde, man darf sich erst anmaßen irgendwo politisch mitzumischen, wenn man mindestens 2 Jahre in Vollzeit und Beitragspflichtig gearbeitet hat.

Die Politikjugenden sind für mich reine Kindervereine, voller Leute mit Halbwissen, seltsamen Erwartungshaltungen und teils naiven Ansichten.

Man will ja durch Politik die Meinungen anderer vertreten... daher würde ich dir nahelegen, dich mal die in anderen hinein zu versetzten.. und zwar in der Praxis. 

Kommentar von girlgonebad ,

es geht um politik für studenten und ich denke, da habe ich genug erfahrung.

Kommentar von MickyFinn ,

Aha... und um welche ,,politischen Themen" wird debattiert und wie weit reicht der Einfluss?

Kommentar von Mrmorrigan ,

Das was du da beschreibst sind Politiker: Halbwissen, Naiv und seltsame Erwartungen.

Kommentar von atzef ,

Hör auf Micky! Wenn der über "Halbwissen, seltsame Erwartungshaltungen und teils naive Ansichten" redet, spricht er als ausgewiesener Experte! :-)

Antwort
von Bitterkraut, 20

Meinst du nicht, daß das von den Standpunkten abhängt die die neue "Partei" vertritt und davon, ob du die teilen kannst?

Oder willst du deiner Freundin einen Gefallen tun und deine politischen Ansichten ihren anpassen? Oder hast du keine politischen Ansichten und würdest jedenKäse vertreten, wenn dir die neue "Partei" einen Aufstig ermöglicht?

Deine Frage an uns ist absurd, es hängt doch von deiner eigenen politischen Idee ab und davon, wie weit die mit der deiner Freundin übereinstimmt, meist du nicht. wie sollen wir rten, wenn wir keine Ahnung von beidem haben?

Für einen Studenten finde ich die Frage hier reichlich naiv, gelinde gesagt, was sollen wir sagen, wo wir nicht mal wissen, worum es geht?

Kommentar von girlgonebad ,

die studentenvertretung, in der ich bin, vertritt die gleichen ansichten wie diese partei, von daher also keine hindernisse. und diese ansichten teile ich auch, wenn auch nicht so extrem idealistisch. der kern meiner frage ist bloß, ob ich irgendwelche pro-und-contra-punkte übersehen habe, wenn ich anfange, mich in einem komplett von der opposition eingefärbten und von dieser partei noch nicht umworbenen bezirk aktiv zu engagieren

Kommentar von Bitterkraut ,

Das ist doch deine Entscheidung. Bist du so naiv,daß du dem Rat einer anonymen Internetcommunity folgen würdest? Da muß man ja Angt kriegen vor euch Studenten, wenn ihr eure Entscheidungen nicht mehr selber trefft, sonden sie von Internetcommunitys abhängig macht. Traurig, sowas.

Kindlich ist das. Ich bin aber nicht die Mama.

Antwort
von Nico63AMG, 50

Wenn du schon bedenken hast, lass es bleiben

Antwort
von AntwortMarkus, 45

Geh zu den Piraten, die haben die selben Inhalte. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Welche Inhalte? Keine? Da könntest du recht haben.

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