Ich brauch den Rat eines Zusammenstehenden .
Ich habe seid 20 Jahren keinen Kontakt zu meiner Familie . Am letzten Samstag stand plötzlich meine "Mutter " und eine Nichte meiner "Mutter" vor der Tür und sagten mir ,dass mein "Vater" verstorben sei und ich doch zur Beerdigung erschien sollte ,beider Gelegenheit teilten sie mir auch mit ,dass meine Halbschwester bereits 1,5 Jahre tot ist .
Weiterhin wollte sie mich ausfragen ,ich ließ mich auf kein Gespräch ein .
Nun habe ich eine fast schlaflose Woche hinter mir . Als ich heute die Zeitung
aufschlug traf mich fast der Schlag , dort war zu lesen, die Traueranzeige . Auch mein Name war dort zu lesen und der meines Nochehemannes , sowie eine heuchlerische Überschrift ( allerliebster Vater ) .
Ich rief sofort meinen Nochehemann und wollte wissen warum er Kontakt zu dieser Familie hat . Er wusste von gar nichts, hat es erst von mir erfahren .
Jetzt ist für mich die Frage ob ich überhaupt zur Beerdigung gehe . Ich möchte diese Frau ( Mutter) nicht sehen und erst gar nicht einen auf "heilige" Familie machen . Er war einfach nur Vater , hat sich eigentlich nicht viel um mich gekümmert. Ich habe als Kind unter der dieser Frau gelitten ,es ging von Erdniederung bis zu massive Schlägen . Bin damals mit letzte Mut einfach gega

Hallo!
Ganz ehrlich: geh hin! Und damit meine ich nicht, dass du deren "auf heile Welt machen" unterstützen sollst. Es ist schlimm, dass du so eine furchtbare Kindheit hattest und das, was eigentlich ein behütetes Elternhaus sein sollte nicht erfahren hast. Offensichtlich hast du es aus eigenem Antrieb geschafft, aus dieser Hölle auszubrechen. Nur der Umstand, dass du schlaflose Nächte hast und so sehr darüber nachdenkst zeigt, dass du noch nicht mit allem abgeschlossen hast. Deshalb: geh hin. Und schließe ein für alle mal mit diesem Kapitel ab. Geh hin und stelle dich ein letztes Mal den Dämonen. Sicher, es wird nicht leicht. Aber du wirst erhobenen Hauptes dort weggehen. Und es wird besser! Ich wünsche dir viel viel Kraft! Du schaffst das!
ich würde hingehen und ihnen vergeben... das bewahrt dich davor, später von solchen dingen krank zu werden, wenn sie schon fast vergessen sind.

Ich würde an Deiner Stelle nicht hingehen. Wenn Du so gelitten hast, lass es sein.
Arwen45 am 22. November 2008 22:56 DH

Sehr schwierige Situation. Da ich in einer ähnlichen Lage war, kann ich Dir nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten. Trotz der miesen Kindheit bin ich -wenn auch nach langem Überlegen und mit sehr großem Zögern- entgegen meinem Bauchgefühl zur Beerdigung (nur zur Beerdigung, am anschließenden Beisammensein habe ich nicht teilgenommen)gegangen. Heute bin ich froh darüber, so gehandelt zu haben. Es hat mir geholfen, ein dunkles Kapitel meiner Geschichte abzuschließen. Wenn Du der Meinung bist, damit auch das Kapitel für Dich abschließen zu können, solltest Du an der Beerdigung teilnehmen. Oder aber zu einem späteren Zeitpunkt das Grab ganz alleine aufsuchen. Glaub mir, es hilft, inneren Frieden zu finden. Ich wünsche Dir die Kraft zur für Dich richtigen Entscheidung.
Ich würde, glaub ich, hingehen. Beerdigt wird man schließlich nur einmal ...
Damit ist die Sache dann irgendwie abgeschlossen - Du kannst ja direkt nach der Beerdigung gehen und musst keinen Kontakt zur "Restfamilie" haben.
Aber setz Dich nicht zu sehr unter Druck - wenn Du das Gefühl hast, nicht hingehen zu können, lass es bleiben ...

Die Entscheidung, was du machen sollst, kann dir niemand abnehmen, zumal wir von deiner Geschichte nur sehr wenig wissen. Wenn du mit deiner Familie wieder Kontakt aufnehmen möchtest um alte Wunden zu behandeln und um zu verzeihen, dann solltest du zur Beerdigung. Wenn du allerdings deine Familie nie wieder sehen möchtest und auch nicht verzeihen kannst, dann lass es lieber bleiben. Wenn ich allerdings deine Frage lese, kommt mir der Gedanke, dass du noch lange nicht mit der Vergangenheit abgeschlossen hast. Vielleicht hilft dir eine Therapie. Viel Glück!

Wenn Dein Gefühl nein sagt, dann geh auch nicht hin.
Hör auf Dein Gefühl.Wenn das Verlangen da ist,nicht dahin zu gehen,dann lass es bleiben.Wenn Du es aber schaffen solltest,dahin zu gehen,so tu es.Ansonsten wäre es möglich,daß Du hinterher eventuell Schuldgefühle bekommst,weil Du nicht zur Beerdigung gegangen bist.
Das ist ziemlich schwer zu beantworten. Aber, Du schreibst ja auch, dass Du schlecht schlafen konntest. Also, irgendetwas ist doch da ... Denke mal, dass Du ruhig hingehen solltest und ABSCHIED nimmst. Vielleicht tut es Dir ja auch gut. So, wie Du es schilderst, hattest Du eine sehr schwere Kindheit. Um weiterleben zu können, mußt Du verzeihen ... Denn die Gelegenheit von Deinem Vater Abschied zu nehmen kommt NIE wieder. Und wenn Du es nicht aushalten solltest (wegen Deiner Familie), dann geh ruhig weg. ABER, Du warst da.
Du willst bestimmt hingehen, das kann man aus deinen Zeilen erahnen, aber halte dich separat, du musst nicht mit oder bei deiner Familie stehen, du nimmst für dich vom Vater Abschied -- und du weißt, wo seine Grabstelle ist, di du dann für dich allein immer wider besuchen kannst, wenn du willst
sorry, hier fehlen zwei "e"s

Wenn die Fronten solch Härte zeigen, verzichte auf den Gang und wähle für Dich einen späteren Moment... Stunden, Tage... Oder sei endgültig Konsquent und verzichte ganz.
dann lass es einfach, geh spaeter ans Grab, wenn keiner da ist und verabschiede dich von deinem Vater, wenn du das willst

Wenn Du es nur für die Sippe tun willst, dann lass es sein. Willst Du von Deinem Vater Abschied nehmen, dann geh zur Beisetzung und hau danach sofort ab.

Geh hin. Später bereust DU es vielleicht wenn Du nicht hingehst

Unter diesen Umständen würde ich nicht mitgehen.
Mach es nur, wenn du dadurch deinen inneren Frieden mit deinem Vater finden willst.

Ich würde dir raten an der Beerdigung teilzunehmen erweise ihm die letzte Ehre, egal was vorher war

Was hat Dich zu dieser Frage bewogen? Dein Vater? - Dann geh auf die Beerdigung. Das schlechte Gewissen? - Dann bleib zuhause.
Ich habe keine schlechtes Gewissen . Warum auch . Was mich stört , wüdent bzw. traurig macht, dass jetzt so getan wird als ob nie was geschehen wären und nach aussen die "heile Familie" gezeigt werden soll . Es hat mich niemand gefragt , ob ich oder mein Nochehemann (leben in Scheidung) in der Traueranzeige genannt werden möchte , dass stört mich . Es wird nach aussen sugeriert , alles in Ordnung , aber ist es nicht.
Geh nicht hin - ich habe auch zu meinen "Eltern" seit weit mehr als 3 Jahren keinen Kontakt mehr und habe selbigen von mir aus abgebrochen. Meine Eltern haben mich in einer extrem wichtigen Lage im Stich gelassen und ausserdem mir meine Kindheit und Jugend zerstört. Sie haben das sicher nicht gewollt, aber sie haben es getan. Mehr sage ich dazu nicht....

In diesem Falle würde ich auch nicht zur Beerdigung gehen.
Ich würde nicht zur Beerdigung gehen,falls du das Grab doch mal besuchen willst hast du später auch noch Zeit dazu,...Tote können warten
Wenn du da nicht hinwillst, weil du vor langer Zeit mit ihnen abgeschlossen hast, dann musst du da nicht hingehen. Wenn du dich von deinem Vater verabschieden willst geh später hin.
Wenn du dir nicht sicher bist, dann hör auf dein Gefühl. Sich dewegen schlaflose Nächte zu machen, kann ja auch nicht der Sinn sein. Schon gar nicht nach 20 Jahren.

Was lässt Dich diese Frage stellen? Dein Gewissen? Dein Bauchgefühl? Lass Dich nicht von "aussen" beeinflussen. Wenn Du das Gefühl hast, hingehen zu wollen, dann tue es. Aber nicht wegen irgendwelcher"Leute"! sondern Deinetwegen. Das gleiche gilt fürs Nichthingehen. Vielleicht besteht ja auch die Möglichkeit für Dich von ihm alleine Abschied zu nehmen. Ohne den offiziellen Teil. Und ohne die anderen Menschen. Und - versuche zu verarbeiten und zu verzeihen. Um Deiner Willen!

Ich würde hin gehen, denn ich finde mit dem Tod ist sowieso alles vorbei und man sollte sich verabschieden wenn es möglich ist

Mach das, wonach dir ist ;-) Deinen Zeilen nach, würde ich eher nicht gehen

Unter diesen Umständen würde ich nicht mitgehen.
Mach es nur, wenn du dadurch deinen inneren Frieden mit deinem Vater finden willst.

Wenn du es absolut nicht willst, dann lass es sein. Du quälst dich nur. Du kannst sein Grab irgendwann allein besuchen, wenn das alles vorbei ist.

Ich würde nicht hingehen. Bist 20 Jahre auch ohne ausgekommen

Wenn dich absolut nichts mit deiner Familie verbindet, solltest du nicht zur Beerdigung gehen. Wenn du doch noch Abschied von deinem Vater nehmen willst, kannst du das auch später am Grab machen. Alles Gute

Wenn du keinerlei emotionale Bindung hast, dann lass es. Bringt keinem was, nich ma dem toten Mann.

Wenn Du absolut nicht magst, dann gehe nicht hin. Nach den Fakten, die Du geschrieben hast, würde ich auch nicht hingehen.

beileid, nicht für den tod deines vaters, sondern für deine unschöne kindheit. keinesfalls würde ich auf die beerdigung gehen. es ist unmöglich, was deine mutter da abzieht. bleibe distanziert, so wie all die jahre. es scheint, da hast du besser gelebt als mit vater und mutter.

trotz eines deiner meinung nach schlechten vaters solltest du schon teilnehmen, schließlich ist es einer deiner nächsten verwandten...ein paar wochen nach der beerdigung fühlst du dich sicher besser, wenn du hingegangen bist.
Hätte Ich auch so geschrieben Dh