Soll die Abgabe/Vermittlung von bestimmten Hunden an bestimmte Auflagen gebunden sein?

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7 Antworten

Sorry aber nur weil ich nen Hund mit sehr starkem Jagttrieb habe will ich nun nicht unbedingt jagen und trotz alle dem passt der Shiba Inu charakterlich perfekt zu mir da ich weiß wie ich arbeiten muss um sie auszulasten. 

Und ich kenne auch Hütehunde die wirklich toll erzogen sind, ein super Leben führen und nicht hüten und trotz alle dem ordentlich ausgelastet werden.

Nur weil jemand der nen Jagthund  besitzt nun nicht jagt heißt es nicht das er dem Hund nicht gerecht werden kann. Und das gilt auch bei vielen anderen Gebrauchsgruppen. 

Natürlich es gibt auch viele Leute die lege sich dann nen Hütehund zu und sind total überfordert usw. 

Es sollte eher einen Test da drüber geben ob man solche Hunde richtig und ausreichend auslasten kann bevor man sie sich kaufen darf. Und ob man Ahnung davon hat wie man es artgerecht macht.

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Kommentar von inicio
19.02.2016, 20:21

ja, solche tests waeren aber eben schon eine art auflage!

gerade bei  den mir gut bekannten rassen wie ein shiba inu oder einborder-collie faende ich eine bestimmte reglung bzgl der abgabe sinnvoll.

ich hatte fuer meine wuerfe zum teil 75(!) anfragen nach einem shiba..da konte ich mir wieklich immer jemanden fuer die wlpen aussuchen, der sich umfassend ueber den charakter diese hunde informiert hatte ..

danke fuer deine antwort! 

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Sehe ich etwas anders. Ich finde, dass für jeden Hund Auflagen gemacht werden sollten. Damit wäre vieles gelöst.

Ich darf mit einbringen, dass wir zum Beispiel vorher einen Alanomix hatten, der mit endlos vielen Auflagen behaftet war. Mein Mann musste viele Tests mit dem Alano ablegen, er hatte den Hund umgepolt, er war sein Herr auf den dieser Hund fixiert war. Mein Mann wurde mehrfach vom Tierschutz besucht, der überprüfte, wie geht es dem Hund, was wird mit ihm gemacht, wie wird er gehalten, wie hat er sich entwickelt und vor allem: ist er noch aggressiv? Keine Sorge, der Hund wurde 17 Jahre und war der perfekte Hof- und Kuschelhund für unsere Kinder.

Warum kann man das nicht mit allen Hunden machen und im gleichen Zug die Rasseliste abschaffen?

was deine Auflagen angeht, ja dem stimme ich zu, da jeder Hund (besonders die oben genannten Rassen) doch spezielle Anforderungen hat, womit sich die nächste Frage auftut: Wer kümmert sich (also welches Amt übernimmt das) darum und wer soll das überwachen?

Grundsätzlich finde ich sollte jeder Hundehalter einen allgemein gültigen (vielleicht vom Staat vorgegeben, beim Führerschein für´s Auto geht das ja auch) Hundeführerschein machen, ohne den es noch nicht mal einen Malteser aus´m Tierheim gibt.

Meine Meinung.

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Kommentar von inicio
19.02.2016, 20:23

danke fuer deine antwort!

ich denke nicht an ein amt -sondenr eher, dass sich zuchtwarte und zuechter eine selbstauflage bei bestimten rassen erarbeiten...

ein allgemeiner "hundefuehrerschein" vermittelt keine kenntnisse bzgl einigerarbeitsrassen etc..

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Hallo,

nein das halte ich für falsch. Wenn man sich mal den Durchschnittsjäger anschaut - gerade hier am Statdrand - da lebt der Hund 11 Monate im Stall vor sich hin und wird dann für 2 Treibjagden im Jahr mal rausgeholt. Da wäre der bei 'nem Durchschnittshundehalter wesentlich besser dran. Es gibt auch schlicht un dergreifend Hunde die ihre Rassebeschreibung nie so genau gelesen haben, Border die so gar keinen Hütetrieb zeigen und Labbis die jegliches apportieren für unter ihrem Niveau halten, Beagle ohne jegliches jagdliche Interesse und Herdenschutzhunde die jedem Besucher um den Hals fallen vor Freude. Auch der Hundeführerschein der hier praktiziert wird ist ein Witz.


Ich denke man sollte die Leute bei Ihrem Geiz und ihrer Bequemlichkiet packen. Eine einheitliche Prüfung die auf das praktische Handling mit dem Hund gerichtet ist, die zu einer Reduzierung der Hundesteuer führt, eine Prüfung bzgl. Rückruf die die Leinenpflicht in bestimmten Gebieten aufhebt. Unseren ersten Hund hätte man aus einer Hatz nicht mehr abrufen können - ich wäre aber auch nie auf die Idee gekommen, den in Gebieten mit Wild von der Leine zu lassen, mein jetziger Hund interessiert sich nicht die Bphne für Wild, der kann problemlos frei laufen, selbst wenn die Hasen um uns herum springen.


Und ich sehe das Problem nicht unbedingt bei den Züchtern, da ist ja meistens schon eine gewisse Verantwortung da. Aber wie viele "Tierschutzvereine" geben an absolute Hundeanfänger einen schwer traumatisierten Hund ab. Kommt in letzter Zeit immer wieder vor, dass man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchte. Da geben die an eine alte Dame, einen absolut hysterischen, leinenpöbelnden Angstbeißer ab - ist ja für den guten Zweck und somit legitim. Ich kenne wesentich mehr "Problemhunde" aus de Tierschutz, weil einfach überhaupt nicht beraten worden ist, als Hunde vom (gutem) Züchter.

Was soll ich denn für Auflagen erfüllen, wenn ich einen Mix aus Jagd- und Hütehund habe? JAgender Schäfer? Jagd auf Schafe? Hütender Jäger? Vielleicht will ich ja auch gar nicht jagen, sondern suche einfach einen leichten, sportlichen Hund - da lande ich unweigerlich bei Jagdhunderassen - und dem Hund kann es trotzdem sehr gut gehen. Auch ohne das ich die Hundeschule besuche oder irgendwelche Theorietests ablege.

Leute schaffen sich immer wieder Lebewesen an, von denen sie keine Ahnung haben. Man schaue sich ur mal an wie Pferde tlw. gehalten werden oder aber wie Eltern mit ihren Kindern umgehen

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Kommentar von inicio
20.02.2016, 11:49

danke fuer deine antwort.

ja, meine ueberlegung war evtl ein schnellschuss...

ich habe ja selbst einen border-collie mix (jetzt ohne herde) und eine shiba inu huendin...also beides sehr anspruchsvolle rassen

ich sehe schon, es gibt keine gute antwort oder eindeutige.aber angedacht sollte das mal

als shiba-inu zuechterin hatte ich kontakt zu vielen anderen shiba-inu zuchtern und wusste, wir gaben uns grosse muehe die richtigen neue besitzer fuer unsere hunde zu finden(zu mindest die zuechter die im englischen kennel club mitglied waren).. 

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In ganz vielen Punkten gebe ich dir recht.

Allerdings sträuben sich mir immer die Haare, wenn ich das "auslasten" höre. Ich (selber Halterin eines genetisch verpeilten Border Collies, den unsere Schafe Null interessieren) kenne leider etliche BCs, deren Besitzer meinen, einen solchen Hund mit Agility und Apportieren auslasten zu können. Ein hochbegabtes Kind schickst du ja auch nicht zum Marathon, sondern zum Japanischlernen :-)

Was ich aber befürworten würde, wäre ein verbindlicher, sinnvoller !! Hundeführerschein für absolut jeden Halter - egal welche Rasse/Mix der Hund hat. Warum müssen Halter von "Handtaschenhunden" ihre Kompetenz nicht nachweisen? (Und warum müssen sie nicht versichert sein? Ein Westie kann genauso ein Rad zu Fall bringen wie mein Border.) Ich sehe so viele Zwerge, die überhaupt keine Erziehung haben, weil sich fast jedes Problem ja mit Auf-den-Arm-nehmen lösen lässt - die keinerlei Sozialverhalten aufweisen und sich wundern, wenn ihr Auf-dem-Arm-pöbeln andere Hunde dazu animiert, am Herrchen hochzuspringen und zurückzupöbeln...

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Kommentar von inicio
20.02.2016, 16:20

danke fuer deine antwort.

mein border mix war ein super huetehund... er bluehte aber erst richtig auf, als wir von italien nach england zogen und er dann mit nachbars border geminsam arbieten konnte..

ja ein kurs bezueglich hundehaltung fuer alle rassn waere sehr gut -und dann sollten sich zuchtvereine um die spezielle ausbildung und foerderung ihrer rassen kummern.

der DCNH (deutscher club fuer nordische hunde) ist das z.b. beispielhaft!

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Ich finde die Hundeabgabe sollte generell an Auflagen gebunden sein.

Hier reicht schon: Katzenklo, Gartenhaltung, 30 Minuten Gassi tgl, unsinnige Klamotten usw

Das hat kein Hund verdient.

Klar kommen erschwerend Jagdhund, Hüttehund, Herdenschutzhund, Schlittenhunde usw dazu.

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Kommentar von inicio
19.02.2016, 21:06

das sind dann noch ma dinge, die sich noch schlechter ueberpruefen lassen..ich will ja keine "ueberwachungsstaat" -aber eben die groebsten fehler in der hundehaltung unterbinden lassen..schon ein schwieriges thema..

(anlass war die frage des heutigen abends : was braucht ein weimaraner...)

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Ich denke, daß unverantwortliche, dumme Menschen, die einen Hund nach der Optik kaufen (im 4. Stock in der Großstadt wohnen, 8 Stunden arbeiten und fragen, wie man den Hund an ein Katzenklo gewöhnt), immer einen Weg finden werden, sich das Tier ihrer Wahl irgendwie zu beschaffen.

Dann halt inoffiziell oder von Hinterhofvermehrern aus dem Ausland usw.

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Kommentar von inicio
20.02.2016, 06:32

danke fuer deine antwort..

koennte aber auch anders sein. ein freund von mir wollte einen bestimmten hund und erfuhr, der wird nur an jaeger abgegeben. er hatsich dann sachkundig gemacht, die jagdprueung gemacht um sich diesen hund holen zu koennen..

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Es sollte jeder Verkauf von Haustieren an einen Eignungstest gebunden sein finde ich, sonst landen die immerwieder bei Leuten die sie nur wegen der "Knuddeligkeit" oder anderer unverantwortlicher Gründe kaufen ohne drüber nachzudenken was das Tier braucht.

Ich will nur mal auf die Sommerferienhaustiere verweisen die für verwöhnte Kinder angeschafft werden und nach den Ferien sonst wo landen.

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Kommentar von inicio
19.02.2016, 20:23

danke fuer deine antwort!

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