Alles redet vom Klimaschutz. Aber an die heilige Kuh Auto und Geschwindigkeitsbeschränkung traut man sich nicht so recht heran. Dabei sind die positiven Auswirkungen einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen (Sicherheit und Schadstoffausstoss) längst klar.
Bin gegen eine Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzung. Obwohl ich grad ein Auto fahr das kaum mehr wie 140 läuft. 1. Ein relativ grosser Teil der Autobahn ist eh schon durch begrenzt, meist auch durch ewig lang dauernde Baustellen, und der zähflüssige Verkehr der sich davor bildet. 2. Die Co2 Diskussion ist berechtigt, jedoch versucht grad jeder Lobbiest seine "heilige Kuh" zu platzieren. Komischer Weise schreit keiner nach vernünftigen "Grünen Wellen" bei Ampelphasen. Keiner schreit nach 24 h Baustellen, damit die Verkehrsflüsse nicht 5 Jahre, sondern vielleicht nur 3 Jahre ins Stocken geraten. 3. Selbst unsere "Umweltpolitiker" lassen sich eh in Form "Sonderzeichen" und Begleitfahrzeuge den Weg, egal ob im Stau, oder auf Tempo limitierten Strecken "freischiessen" da könnte ich dann auch für ein Tempolimit aggieren ....
Ich bin dagegen, das ist ein Markenzeichen von Deutschland und in dem Land wo der Porsche hergestellt wird sollte man diesen auch ausfahren dürfen. Klingt vielleicht Prolohaft aber ist meine Meinung. Und nebenbei ist die Unfallstatistik von den Autobahnen von Frankreich, wo 130Kmh Begrenzung ist, höher als auf unseren Autobahnen.
Klar spielt die Umwelt auch einen erheblichen Aspekt, aber da sollten sich die Autoindustrie lieber drum kümmern - genauso wie mit den Benzinschluckern.
Gedrängelt wird auch bei 130. Sieht man jetzt schon in Baustellen und an anderen Stellen wo bereits 120 ist. Dränglern ist es egal wie schnell der Vorausfahrende fährt, es geht lediglich darum das er voraus fährt. Außerdem gibt es nur marginale Unterschiede bei Unfällen mit 180 oder 130 Km/h, wobei noch keiner das Argument vorgebracht hat, bei 130 geschehen weniger Unfälle, ist wohl nicht so. Naja, muss mal Statistiken finden. Nur wo?

Es wäre schon ein guter Anfang, wenn sich andere Länger an die deutschen Gesätze anpassen würden. Damit möchte ich nicht sagen, dass Deutschland in Sachen Klimaschutz ein Vorbild wäre, aber ich gehe mal davon aus, dass wir da ziemlich weit oben auf der Liste stehen. Und wenn wir uns hier noch mehr einschränken aber zugleich irgendwo in China noch eine Fabrik aufgebaut wird, haben wir damit nicht viel gewonnnen.
Aber der Vorschlag eignet sich sicherlich um die Kassen in D wieder etwas zu füllen ;)

Es gab vor 10 Tage schon die gleiche Umfrage. Die Ergebnisse kannst du dir anschauen auf: http://www.gutefrage.net/frage/tempolimit-auf-der-autobahn
Gruesse

Ich muss beruflich sehr viel auf der Autobahn zubringen und bin nur froh, wenn ich von weit außerhalb möglichst schnell nach Hause fahren kann (wenn das denn mal geht, dess meistens wäre ich ja schon froh, ich könnte wenigstens 130 fahren...)
Klar, mich nervt die Drängelei und Raserei sowieso schon lang (und das, obwohl ich auch meistens mehr als 130 fahre). Ich glaube, wenn alle etwas langsamer tun, wird es weniger stressig. Umweltmässig glaube ich allerdings, dass andere Massnahmen notwendig sind. Ich bin also dafür.

Ich werde auf jeden fall mitmachen beim aktiven Klimaschutz !! Dazu zählt auch die Geschwindigskeitsbegrenzung auf unseren Autobahnen !! Natürlich gehöre ich auch zu den Leuten,die sonst gerne mal schnell fahren,aber all das was ich in den letzten tagen über Klima-Katastrophen und deren auswirkungen gelesen habe,bin ich total der meinung das wir sofort handeln müßen und nicht erst in ein paar jahren !! Also meinetwegen ab sofort Tempo 130 überall auf den BAB,s !!

Strengere Grenzwerte für Emissionen für Autos finde ich gut und wichtig, aber Geschwindigkeitsbeschränkungen fände ich schade :(
Mit 160km/h könnte ich mich evtl. abfinden aber 130 ist schon sehr langsam, oder?
Könnte man nicht wie in der Industrie eine maximale CO2-Emission pro Kopf aufsetzen? Also die Summe aus Autoemissionen, Haushaltsenergieverbrauch (umgerechnet) und weggeatmeter Luft? Dann kann sich jeder entscheiden, ob er lieber kalt duscht oder mit Tempo 90 über die Autobahn zuckelt ;)
Der Sicherheitsaspekt, sowie die Schadstoffausstösse sind eigentlich grund genug. Wobei die Automobilhersteller bestimmt schon Pläne im Tresor haben, das es Motoren mit gerigem Verbrauch und Schadstoffausstoss. Alternative Antriebsstoffe wie zu Beispiel Wasserstoff wäreneine gute Lösung.
In dem Punkt, dass hier auf vielen Strecken jeder so schnell rasen darf, wie er möchte, ist Deutschland international ein Außenseiter. Selbst in USA, wo das Auto aufgrund der größeren Distanzen und schlechterer öffentlicher Verkehrsnetze einen viel höheren Stellenwert hat, käme man nicht auf die Idee, die Wahl der Geschwindigkeit dem Einzelnen selbst zu überlassen.
Das wäre ein echter Beitrag zum Klimaschutz und auch für die Verkehrssicherheit.

Ich bin dafür, obwohl ich weiß, dass sich die "Großen PKW-Fahrer" und die "LKW-Fahrer" sowieso einen feuchten Kehricht daran halten. Selbst innerhalb einer Geschwindigkeits-Begrenzung von 100 Km/h fahren die PKWs 160 oder gar 200Km/h. Diese PKWs müssten aus dem Verkehr gezogen werden, den Fahrern auf Lebzeiten den Führerschein entzogen werden. Es müssten dazu viel mehr Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Auch bei PKW-Gespanne und LKW müsste das der Fall sein. Letzte Woche fuhr ich auf der Autobahn in einer Geschwindikeitsbegrenzung von 120 Km/h, etwa 150 bis 160 m vor mir fuhr ein PKW mit Anhänger, er fuhr genau 120 Km/h und das, obwohl sein Anhänger hin und her schlingerte. MfG rasch
Bei bis zu 130 überholen ja einem fast die LKW, auch wenn die nur 80 fahren dürfen. Die Sprinter überholen auf jeden Fall. Da hat man ja bei 160 noch Probleme, das man die abschüttelt. bei allgemein 130 hätten wir wohl noch mehr Staus, aber das Fahren wäre natürlich angenehmer und weniger stressig. Porsche, Mercedes, Audi, BMW und auch manchen andere Autofirma wären wohl bald pleite, weil bei 130 Höchstgeschwindigkeit, nur die kleinsten PKW noch Absatz fänden. Sinnvollerweise. Für den Benzinverbrauch wäre es natürlich ein Segen, die Scheichs würden bald kleinere Brötchen backen müssen,das gesparte Benzingeld und das Geld für die Benzinfresser wäre für was anderes übrig ? Das Leben würde sich verändern, man müsste mehr Zeit für Autofahrten einplanen, die man dann nicht mehr andere, vielleicht blödsinnige Dinge hätte. Na, ja was ist wohl richtig. Wohl alles richtig oder auch falsch. Vielleicht könnte man ja aber auch auf die Bahn umsteigen. ICE fährt immerhin 300, dann hat man die Zeit mehr als gut gemacht. Obwohl ja , und gerade deshalb, weil vielen anderen allen Ländern derartige oder ähnliche sehr restriktive Beschränkungen herrschen, ist Deutchland ein Paradies für Autofahrer und natürlich erst recht für ausländische. Ist zwar ärgerlich, aber wie hat der ADAC schon des öfteren in seinen Artikeln formuliert. " Freie Fahrt für freie Bürger. " Wohl noch eines der letzten grossen, deutschen Erungenschaften.

Wir hatte während der sogannten Ölkrise ja schon einmal eine allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung - das war keine besonders erheiternde Erfahrung !
Deshalb >>>