Wie effizient sind solche Anlagen und nach wieviel Jahren hat sich eine solche Anlage (bei einem 4 Personen Haushalt) amortisiert?
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Das kommt auf den 4 Personenhaushalt sowie auf die Kosten der Anlage an.
Üblicherweise rechnet man zwischen 10-15 Jahre.
hier findest du ne menge informationen über solaranlagen www.solarenergie-sonnenenergie.com/solaranlagen.html
Hallo,
als erstes kommt es mal auf die Dachausrichtung und Neigung an. Diese Faktoren sollten als erstes überprüft werden, um eine solarthermische Anlage effizient zu nutzen und eine spätere Amortisation zu erreichen. Speicher- und Solarkollektorgröße liegen bei einem 4 Personen-Haushalt bei ca. 300 Liter und 6 m² Flachkollektor. Die Kosten liegen bei ca. 4.500 Euro.
Vom BAFA gibt es für solarthermische Anlagen Förderungen. Diese kannst du hier anschauen! http://www.innenwerk.de
Leider bin ich kein Energieberater und kann dir keine konkreten Fallbeispiele nennen aber: Solaranlagen (für Warmwasser) sind bei Neubauten, wenn sie korrekt installiert werden sehr sinnvoll - nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den eigenen Geldbeutel.
normalerweise ja. aber es kommt auf die örtlichen gegebenheiten an. z.b. welche dachform und welche sonneneinstrahlung. unterschiedliche systeme werden hier vorgestellt. http://www.homesolute.com/haus/ausbau/solar/
Solaranlagen sind nicht Energiesparent sondern nur ein anderer Lieferant. Leider sind die Investitionskosten zur Zeit noch so hoch, dass eine Armorsationszeit bis zu 20 Jahren betragen kann. Ein Aqua-Air-Hauskraftwerk ist da günstiger den es halbiert die Stromkosten ab der ersten Kilowattstunde.
Ohne Pufferspeicher arbeitet keine solarthermische Anlage vernünftig. Allerdings halte ich 300 l für VIEL zu klein, ab 600 l ist's sinnvoll. Erst dann ist der Speicher in der Lage, die Wärmeenergie eines Tages von 6qm Kollektor aufzunehmen und wenigstens für den nächsten noch bereitzuhalten. Mehr ist hier mehr. Neue Heizungen sollte man ohnehin nicht mehr ohne Speicher planen, da sich hier alle Arten Wärme aufnehmen lassen: Heizeinsatz im Kachelofen, Solarwärme, herkömmliche Heizung etc. Auch herkömmliche Heizungen laufen mit Puffer sparsamer, da das ständige ein/ aus auf Teilast entfällt; einmal hochheizen, 1 Tag Pause. Bei mir mit 6,7 qm (Südost dachintegriert, 32°)/ 700 l Speicher (war von vorneherein da) -20% Heizkosten, Kosten für Platten und Pumpeneinheit ca. 2.200 Euronen - Zuschuss; das ist eine Amortisation in max. 3,5 Jahren (die sind schon um) freu
Hallo,
grundsätzlich ist die Investition in eine regenerative Art der Energienutzung eine tolle Sache, jedoch sollte eine Solarthermieanlage gut überlegt sein. Die Investitionskosten sind sehr langfristig angelegt. Bei optimalen Voraussetzungen, wie z.B. gute Dachausrichtung,-Größe und -Neigung, niedrige Vorlauftemperaturen (Fußbodenheizung)ist es eine Überlegung wert ggf. die Solarthermieanlage etwas größer zu dimensionieren, z.B. 12 anstatt 6 m^2, und diese heizungsunterstützend einzusetzen.
Ich geh jetzt mal von einem 4 Personen Haushalt aus mit der Nutzung einer Solarthermischen Anlage zur Brauchwassererwärmung.
Beispiel: Ein 4 Personen-Haushalt mit 130 m^2 Wohnfläche verbraucht in unserem Fall jährlich 30.000 kWh Erdgas. Durchschnittlich sind 18 % der verbrauchten Erdgasmenge laut Berechnungen in der Heizkostenverordnung der Warmwasseraufbereitung zuzuordnen.
18 % entsprechen 5.400 kWh Erdgas.
Nach Angaben der Hersteller oder einiger Protagonisten der Solarbranche, können bis zu 60 % des Warmwasserbedarfs durch eine Solarthermieanlage abgedeckt werden.
(5.400 kWh * 60 %)/100 = 3.240 kWh
3.240 kWh unseres Energieträgers kann die Solarthermieanlage durch die Sonnenenergie abfangen.
Ersparnis im Jahr:
Aktueller Preis ca. 7,50 Cent/kWh Brutto Erdgas (abhängig vom Energieversorger, zzgl. der jährlichen Grundpauschale).
3.240 kWh * ca. 0,075 € = ca. 243,00 € / a
Folglicherweise liegt unsere Ersparnis bei ca. 243,00 € im Jahr. (Im ersten Moment nicht schlecht).
Leider müssen in diesem Ertrag die Stromkosten die durch den Betrieb der Förderpumpe entstehen mit einfliesen, d.h. wieder 50 € weniger.
Investitionskosten belaufen sich im Schnitt auf 5.000 € abzüglich diverser Fördermittel die von Kommunen, Energieversorgern oder der Bafa bereitgestellt werden.
5.000 € - ca. 500 € (Fördermittel)= 4.500 €
Bei dieser Investitionssumme amortisiert sich die Anlage nach ca. 23 Jahren wenn nix dazwischen kommt und die Sonne fleißig scheint ;-)
In diesem Sinne, viel Erfolg beim Energiesparen.
Die Berechnungen sind sehr pauschalisiert und weichen selbstverständlich abhängig vom Nutzerverhalten ab.