Hallo,
mein Sohn (18) machte letztes Jahr seinen Schulabschluss (mittlere Reife) und ist seitdem zu Hause. Zwischendurch machte er ein 1-monatiges Praktikum bei einem Autohändler und den Führerschein. Doch er selbst will zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Ausbildung machen. Er meint, er ist ein Hobby-Mensch und braucht Zeit, um all seinen Hobbies wie lange zeichnen, Bücher Lesen oder Geschichten schreiben nachzugehen.er hilft des öfteren im Haushalt, wohnt in unserem Haus mit Oma zusammen, bekommt Essen. Angepsart hat er sich ca. an die 2000 €. Sonst ist er höflich, nett, hat sich noch nie was zu Schulen kommen lassen, trinkt nicht, raucht nicht, ist ein sehr ruhiger Mensch und er geht nur sehr wenig abends weg. Er bezieht keine Gelder vom Arbeitsamt.
Wie beurteilt ihr diese Situation?

ehrlich gesagt:
Alle Kinder haben Eltern als Vorbild. Wenn ich also etwas beurteilen soll, müsste ich beim Umfeld und damit auch bei den Eltern anfangen.
Ich erpare mir daher eine Beurteilung bzw. eine Verurteilung

Ist doch in Ordnung.Besser als wenn er sich für eine Ausbildung entscheidet, in die er förmlich gedrängelt wird, damit er überhaupt etwas macht. Und nach 2-3 Jahren kommt raus, das es überhaupt nicht zu ihm passt und er sich nicht vorstellen kann in dem Job zu arbeiten. Glaub mir, ich kenn viele dieser Fälle. Lieber erst reiflich überlegen, das ist eine Entscheidung die das Leben beeinflusst. Hab Vertrauen in dein Kind. Eltern müssen sich nicht immer einmischen. Er macht doch ein Praktikum, ich sehe da gar kein Problem.
saskia1201 am 13. Dezember 2008 13:28 genauer lesen, zwischendurch machte er einen monat praktikum!
svanny am 13. Dezember 2008 13:28 Er machte eine, momentan gammelt er rum und ist zu faul zum arbeiten. Er hatte 18 Jahre Zeit sich was zu Überlegen.
svanny am 13. Dezember 2008 13:30 (Man, entschuldigt meine Rechtschreibung im Kommentar.)
Illuminator am 13. Dezember 2008 13:31 naja das kannst du so auch nicht sagen...ich bin jetzt auch 18 und war mir seit ich 12 bin bis vor paar monaten absolut sicher was ich machen will die nächsten 50 jahre...aber ich hab mich ganz schön verändert und bin mir mittlerweile überhaupt nicht mehr sicher. bin jetzt im 3ten lehrjahr in einem beruf bei dem ich mir fast schon sicher bin, das ich darauf nicht aufbauen werde. ;-)
saskia1201 am 13. Dezember 2008 13:39 aber du hast zumindest eine abgeschlossene berufsausbildung auch das ist schon was wert, danach kannst du immer noch umschulen
SadOne am 13. Dezember 2008 13:32 Ich habe zB Verwandte in Asien. Die Mentalität in Deutschland ist doch manchmal etwas streng den Kindern gegenüber. Meine Tante zB.würde das nicht verstehen. Bei ihr verlassen die Kinder das Haus, wenn die Zeit gekommen ist und sie sich auch lösen möchten. Aber keiner "schickt das Kind weg" oder "drängelt es", mal krass gesagt. Die Liebe zum Kind wird anders gewichtet. Es ist doch das wichtigste, egal wieviel Geld es verdient oder nicht... Ich verstehe die Angst, das er mal nichts machen könnte... aber wenn er gar nichts wollte, würde er vermutlich auch gar nichts machen und ausschliesslich zu Hause sein. Ich glaube, es ist eine Orientierungsphase.
saskia1201 am 13. Dezember 2008 13:35 und auch das ist ein grund wie und wo asien so steht...
SadOne am 13. Dezember 2008 13:40 Deine Antwort empfinde ich als diskriminierend und provokativ. Achte mal die nächsten Jahre bitte auf Indien und China. Ich hoffe, du hast Auslandserfahrung oder kennst sogar einige Familien. Wenn nicht, weiss ich nicht woraus du überhaupt deine Schlüsse ziehst.
18 Jahre Zeit?? hast du dir als Kind schon fix überlegt,was du werden willst?? wollten wir da nicht alle,Pilot,Polizist,Eisenbahn,Lehrer werden?? so kann man das nicht sehen...

versteh ich nicht. der wird sich wundern wenn er keine rente bekommt ;o)
Illuminator am 13. Dezember 2008 13:25 du bist nicht up-to-date^^ in 50 Jahren bekommt doch eh keiner mehr rente ;-)
saskia1201 am 13. Dezember 2008 13:26 hihi ja ok, oder so ;o)
SadOne am 13. Dezember 2008 13:26 Eben. So kann's mal aussehen :(. Kaum oder keine Rente.
saskia1201 am 13. Dezember 2008 13:30 wo ist mein DH - hab doch auch recht.... :o(
Illuminator am 13. Dezember 2008 13:32 kriegst eins von mir ;-)
saskia1201 am 13. Dezember 2008 13:33 danke ... ! schnief...
svanny am 13. Dezember 2008 13:31 Erstmal wird er sich wundern, dass man ohne Arbeit (und ohne Mami) kein Geld hat. Die Rente ist noch lange hin.
saskia1201 am 13. Dezember 2008 13:32 ja aber jedes jahr das er nicht arbeitete wird ihm dann abgerechnet- wie gesagt, wenns dann noch rente gibt..

als Schmarotzertum..
bulli66 am 13. Dezember 2008 13:27 dito

So einen Fall habe ich auch in der Verwandtschaft. Er hat im Juli die Schule beendet und sagt zwar, das er auf arbeitsuche wäre, aber ich glaube ihm das nicht so richig. Er ist auch sehr ruhig, 18 Jahre, liest viel und ist eigentlich auch sehr hilfsbereit. Aber das war´s auch schon. Er hat kein Geld, wohnt bei seiner Oma und lässt alles auf sich zukommen. Mal sehen, ob ich durch Deine Frage evtl. auch einen Hinweis darauf bekomme, wie man diesem Burschen die Arbeitswelt näher bringt.

Du solltest deinem Sohn klar machen, dass jetzt der Ernst des Lebens begonnen hat und wenn er nicht bald eine Ausbildung anfängt, wird er das wohl nie schaffen. Setz ihm ein Ultimatum und begleite ihn zur Berufsberatung, wenn er das allein nicht schafft. Du bist gerade dabei einen späteren HartzIV-Empfänger zu unterstützen.
gib Ihm doch mal ein Buch zum lesen.z.B. wie funktioniert das Leben.Was muß ich tun um Leben zu können.Ich weiß gar nicht ob es ein solches gibt.Aber ich denke Ihr solltet Ihn mal wachrüttlen.Desto älter er wird desto schwieriger word es für Ihn mal arbeit zu finden und sich selbst etwas aufzubauen.
er scheint ein träumer zu sein. ihr solltet ihn in die realität zurückholen und ihm sagen, dass er seinen hobbies auch noch nachgehen kann, wenn er arbeitet bzw. eine ausbildung macht. die hobbies bringen ihm leider kein brot.
xynatura am 13. Dezember 2008 13:30 Dem stimme ich zu, und jedes Hobby kostet auch noch Geld....

ich kann ihn verstehen. ich will auch nicht arbeiten. hab zwar noch das abi vor mir aber danach werde ich wahrscheinlich auch erstmal abhängen wollen :(
hajottka am 13. Dezember 2008 13:30 wandere bitte aus, damit Dich meine Steuern nicht erreichen!
saskia1201 am 13. Dezember 2008 13:37 haha
Der Hobby-Sohn ist ja allererste Sahne.Sowas wünschen sich alle Eltern.Der ach so tolle Sohn ist faul,läßt es sich gut gehen.Ich hätte schon ein Mittel,wie ich ihm auf die Sprünge helfen würde.Ohne wenn und aber.

Als Erstes würde ich ihm klar machen, daß es Nichts auf der Welt umsonst gibt, d.h.:
er bekommt natürlich kein Taschengeld
er muß ein anteiliges "Kostgeld" zahlen
für alle Sonderleistungen von Euch muß er angemessen zahlen
keine Zuschüsse zu den Hobbies
Du wirst sehen, spätestens, wenn er sein Erspartes angreifen muß, kommt er auf den Trichter.
Du kannst ihm auch im Duden malo zeigen, was der Begriff "Schmarotzer" bedweutet.
genau,....gratis würde ich ihn nicht wohnen lassen....

bei mir war das damals so als ich mit der schule fertig war haben meine eltern gesagt entweder oder "entweder ich ziehe aus und muss mich um alles selber kümmern " oder " ich mache eine ausbildung ich habe das zweitere genommen und habe es nicht bereut genau so werde ich es mit meinen 3 kindern auch machen denn ausruhen können wir uns wenn wir gestorben sind.:
Das Problem dürfte sein, dass je länger er nicht ans Arbeiten kommt, desto mehr gewöhnt er sich an das Nichtstun. Und um so schwerer wird es für ihn werden, in den Arbeitsmarkt zu kommen. ihr solltet nochmal ernsthaft mit ihm reden. Auf Dauer wird er sich damit nur schaden.

Wenn du ihn dein Leben lang durchfinanzieren willst, ist das alles kein Problem. Wenn er selbständig leben soll, muss ihm aber klar sein, dass er was arbeiten muss.
Im Notfall werf ihn raus.

ich würde diesem faultier kein essen mehr hinstellen

Mit einem ordentlichen Zeitmanagement klappt das auch noch mit den Hobbies. Hat er denn gesagt, wann er mit einer Ausbildung anfangen möchte? Oder könnten irgendwelche Ängste vor der Ausbildung dahinterstecken? Ich würde ihn wohl eher nicht allzu lange ohne Ausbildung lassen.
also da kann ich dir nicht zustimmen,das in jeden Fall,die eltern ein Vorbild sind....weil mein Stiefsohn,verhaltet sich auch so ähnlich.... wir aber und auch seine Mutter arbeiten,schon immer....waren alle nie arbeitslos....also von daher....