Frage von willibilli, 58

Sohn steht seit 12 Jahren im Grundbuch , Tochter nicht . Evtl . hat Tochter trotz 10 Jahresfrist u.U. Anspruch?

Dadurch das die Mutter Wohnrecht auf Lebenszeit hat , gilt unter Umständen die 10 Jahresfrist nicht. Das heißt evtl.. fällt das Haus mit in die Erbmasse wenn die Mutter verstirbt. Und der Sohn bekommt doch nicht alles.

gelesen bei Ascessum Rechtsanwälte

Antwort
von myzyny03, 41

Tja, unter Umständen. Typisches Juristengeschwätz.

Habe ich richtig verstanden, dass die Mutter dem Sohn gegen Wohnrecht die Immobilie überschrieben hat?

Dann gehört sie ja jetzt jedenfalls dem Sohn. Die Frage wäre, warum die Tochter nicht miteingetragen ist. Sie hätte damals schon einen Pflichtteilsanspruch gehabt. Ob hier die Zehn-Jahres-Frist nicht gilt, wird letztlich wohl ein Gericht entscheien müssen. So im Moment sehe ich das nicht.

Antwort
von Annabell2014, 35

http://www.erbrechtsforum.de/erbrechtstipps/wohnrecht-oder-niessbrauch-jul13.htm...

Da die Mutter Wohnrecht hatte, beginnt die Frist gar nicht erst zu laufen. Lies mal den Artikel.

Kommentar von willibilli ,

Verstehe ich richtig , da Sohn im Grundbuch steht u. Mutter Wohnrecht hat , besteht später evtl. doch ein Anspruch für die Tochter

Kommentar von Annabell2014 ,

Richtig! Durch das Wohnrecht/Nießbrauchsrecht beginnt die 10-Jahres Frist gar nicht. Wende dich doch mal an einen Anwalt für Erbrecht.

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