Frage von marinaunddirk, 283

Sohn nun volljährig seit zwei Jahren mit gutem Verdienst. Muss er sich an Reparaturkosten für Haus beteiligen bzw. an Versicherungen u.a.?

unser Sohn, dass heisst der Sohn meines Mannes, ist volljährig und wohnt immer noch bei uns. Er zahlt lediglich 150,- EUR monatlich für "fixe Kosten". Wir zahlen Kredite fürs Haus ab in erheblichem Umfang. Als wir arbeitslos waren (ungewollt) ist es uns nicht immer leicht gefallen, den Forderungen gerecht zu werden und es wurde eben auf vieles verzichtet. Dieses Problem ist nun gelöst, da wir beide Arbeit haben. Allerdings muss immer noch viel investiert werden, so dass Dach des Hauses, Sickergrube, Wasseranschluss usw. Das Haus gehört meinem Mann. Wie selbstverständlich für mich, oder aus Liebe, habe ich meines gesamtes Gehalt mit eingebracht und mich selbstverständlich an allen Rechnungen beteiligt sowie Kredite unterschrieben. Nun jedoch ärgert mich seit zwei Jahren sehr, dass der Sohn meines Mannes, der nun auch seit zwei Jahren volljährig ist und hier mit wohnt, seinen gesamten Lohn, bis auf 150,- EUR für fixe Kosten, was ich endlich durchgesetzt habe, verschleudert für "lustige Computerspiele", Zigartetten und und und .... Wenn er Feierabend hat oder wenn Wochenende ist, liegt er den ganzen Tag im Bett . Auch auf dem Grundstück tut er nix. Spreche ich meinen Mann daraufhin an, bekomme ich keine Antwort. Spreche ich meinen Stiefsohn darauf an bekomm ich ein "ja, ja". Hinzufügen möcht ich noch, dass ich meinen Mann vor neun Jahren sehr schnell geheiratet habe. Sein Sohn war damals vier Jahre alt und es hat mir auch Freude bereitet, einen "kleinen Sohn" zu haben. Als Mutter jedoch hat er mich nie akzeptiert weil er natürlich von den Großeltern nur verwöhnt wurde. Nun wo er erwachsen ist, grinst er mich nur noch blöd an und gibt, wenn überhaupt, blöde Antworten. Er hat ein tolles Einkommen und verdient viel mehr als ich. Bevor die Frage auftritt, sei erwähnt, dass das Haus meinem Mann gehört. Habe weder ein Wohnrecht noch steh ich im Grundbuch.

Antwort
von Gerneso, 141

Spreche ich meinen Mann daraufhin an, bekomme ich keine Antwort.

Tja, wenn Dein Mann da nicht mit Dir an einem Strang zieht, ist das natürlich schlecht.

Du kannst da wenig ausrichten. Denn es ist ja das Haus Deines Mannes und es ist sein Sohn.

Wenn der Sohn aus Bequemlichkeit Zuhause wohnen bleibt, sollte er angemessen Miete zahlen und sich entweder selbst versorgen oder auch noch Kosten für die Verpflegung zahlen. Das müsste aber sein Vater einfordern. Alternativ soll er sich eine eigene Wohnung nehmen.

Wenn der Vater das aber nicht von ihm fordert, muss der Junge gar nichts.

Das Haus gehört meinem Mann. Wie selbstverständlich für mich, oder aus Liebe, habe ich meines gesamtes Gehalt mit eingebracht und mich selbstverständlich an allen Rechnungen beteiligt sowie Kredite unterschrieben.

Das ist natürlich schön blöd von Dir gewesen. Nichts dagegen, dass man sich an gewissen Wohnkosten beteiligt, aber wenn der Mann einen nicht mit ins Grundbuch aufnimmt, hätte ich nicht mein gesamtes Vermögen in ein Haus gesteckt, in dem ich nichts zu sagen / entscheiden habe.....

Kommentar von marinaunddirk ,

ja es war blöd. Aber man kann es nicht ungeschehen machen.

Kommentar von auchmama ,

Man kann es nicht rückgängig machen - aber für die Zukunft ändern! Sollte Dein Mann da nicht drauf eingehen, weißt Du doch was Du von ihm zu halten hast, oder?

Kommentar von nixeingefallt ,

Man kann ein Grundbuch umschreiben lassen, bei uns kostete das 1000 Euro ;)

Antwort
von peterobm, 165

ist doch ganz einfach, fordert eine höhere Monatliche Beteiligung. Bei gutem Verdienst kann es durchaus bei 300€ liegen. Sollte es dem Sohnemann nicht passen kann er doch problemlos ausziehen.

Kommentar von marinaunddirk ,

ganz sicher zieht er nicht aus, weil er, wie er sagt, "Erbe" des Hauses ist. 

Kommentar von nixeingefallt ,

Ist er ja auch du bekommst, wenn überhaupt einen Pflichtanteil, es seie denn im Testament steht anderes

Kommentar von peterobm ,

beide verheiratet? ohne Testament bekommt die Ehefrau 50% sollte aus der Ehe noch ein Kind entstanden sein, teilen sich die Kinder das andere Teil zu je 25% gesetzliche Erbfolge wenn der Vater zuerst verstirbt. 

Kommentar von peterobm ,

das spielt keine Rolle. Noch lebt Vater; er könnte ihn auch rausschmeissen; Haus verkaufen und in Spanien den Rest durchbringen.

Kommentar von nixeingefallt ,

Könnte er, sieht aber nicht danach aus

Antwort
von Charlybrown2802, 135

also ich würde deinen mann nochmal ansprechen, aber suche das richtige Gespräch, nicht nur mal eben ansprechen. sag ihm das es dich beschäftigt und du ausführlich mit ihm drüber reden möchtest.

Antwort
von auchmama, 87

Das Du keinerlei Rechte am Haus hast, solltest Du schnellstens ändern "lassen" oder ausziehen!

Dafür kann der Sohn nix!

Ansonsten hat er Miete zu zahlen wie in jeder anderen Wohnung auch!

Es liegt ganz allein bei Dir, wie Du Dich jetzt verhälst und entscheidest! Ich würde die Sache schnellstens klären oder die beiden Kerle sich selbst überlassen! Die haben doch so ne nette Putzfrau, die auch noch ihr ganzes Geld investiert OHNE irgendeine Sicherheit zu haben! Letztendlich bist nur Du die Dumme, wenn Du das Spiel noch länger mitmachst :-/

Antwort
von beangato, 83

Entweder zahlt er wesentlich mehr. Oder Ihr setzt ihn vor die Tür.

Was ich auf alle Fälle machen würde ALLE häuslichen Dienstleistungen für ihn einstellen. Also nichts mehr kochen, keine Wäsche mehr für ihn waschen, nichts mehr für ihn einkaufen usw.

Mit einem Wort: Tritt in den Streik.

Antwort
von Genesis82, 74

Er muss sich nicht an Kosten beteiligen, er sollte es aber trotzdem eigentlich als seine Pflicht ansehen. Das Problem: Es ist weder dein Haus noch dein Sohn, daher erkennst du zwar die moralische Pflicht, aber der "Hausherr" sieht es anders...

Kleine Zwischenfrage: Du hast deinen Mann vor 9 Jahren geheiratet, als sein Sohn 4 Jahre alt war. Wie kann er dann heute mit 13 schon volljährig sein?

Kommentar von marinaunddirk ,

sorry ich habe meinen jetzigen Mann kennengelernt, als sein Sohn vier Jahre alt war. .. 

Antwort
von henzy71, 75

Ich verstehe dein Dilemma vollkommen. Du mußt deinem Stiefsohn UND deinem Mann klarmachen, dass ihr zu DRITT in einer häußlichen Gemeinschaft wohnt. Das heißt eiskalt, dass nicht jeder mal eben das tun kann wozu er gerade Lust hat, sondern, dass man gegenseitige Verantwortung tragen muss. Das ist einerseits finanziell, aber anderseits auch ein "sich kümmern". Kann ja wohl nicht sein, dass ihr alle drei voll arbeitet und dann einer den ganzen Haushalt machen muss. So sollte jeder seine Aufgaben haben, damit ALLE sich wohlfühlen können. Setzt euch wirklich zu dritt zusammen und redet darüber. Dein Mann kann dann nicht stillschweigend daneben sitzen und nichts sagen - auch er wird sich äußern müssen. Ziel ist eine Aufgabenverteilung, so dass am Ende sich ALLE wohlfühlen und nicht nur einer oder zwei.

Ich wünsche gute Gespräche!!!

Gruß

Henzy

Kommentar von henzy71 ,

Allerdings komm ich mit den Zahlen auch etwas durch einander..... wenn der Sohn seit 2 Jahren volljärig ist, dann ist er jetzt 20. Punkt. Aber wenn du dein Mann vor 9 Jahren geheiratet hast und sein Sohn damals 4 war, dann ist er jetzt 13. Das ist eine Diskrepanz von 7 Jahren, die sich nur erklären lässt wenn es nicht ein sondern zwei Stiefsöhne sind oder einer von uns beiden macht einen gewaltigen Rechenfehler.....

Antwort
von Hannibunnyy, 109

Ich stelle mich jetzt ein bisschen gegen die Meinungen der Anderen:

Ich, mit 17, muss meinem Vater und seiner Frau nichts bezahlen, obwohl ich auch schon Geld verdiene. Mein Vater zahlt auch gerade einen Kredit für sein Haus ab. Und ich würde meine Stiefmutter nie als Mutter ansehen! Dazu kannst du ihn auch nicht zwingen, du bist ja auch nicht seine Mutter.

Aber natürlich sollte er im Haushalt mithelfen... Und wenn ihm das nicht passt, kann er ja ausziehen. :)

Das mit den Computerspielen kannst du aber nicht verhindern, er kann ja schließlich selbst entscheiden, für was er sein Geld ausgibt.

Kommentar von marinaunddirk ,

ich will doch gar nicht, dass er mich als Mutter ansieht. Ich bin nur so traurig darüber, dass ich von ihm so "abwertend " behandelt werde. Schließlich war ich seit seinem vierten Lebensjahr für ihn da. 

Kommentar von Tursikussi ,

ich will doch gar nicht, dass er mich als Mutter ansieht. Das hat er wohl auch nie getan. Ich könnte mir vorstellen, dass du von dem Umstand, dass dein Neuer einen Sohn bei sich hat, schon damals nicht begeistert warst. Jetzt, wo der leibliche Sohn deines Ehemannes (die beiden scheinen bestens miteinander zu harmonieren) volljährig ist und sogar einen guten Job hat, schneidet er dir halt ein Gesicht. Die Großeltern haben ihn nur verwöhnt und deinen Mann hast du zu schnell geheiratet, bzw. bereust andeutungsweise, dass du ihn überhaupt geheiratet hast. Du denkst nur in materiellen Kategorien. Das ist bitter, aber irdendwann rächt sich das. Ich weiß nicht, aber bei euch hängt der Haussegen ziemlich schief und würde mich mal mit deinem Mann aussprechen, wei er eure Zukunft in etwa so sieht...Möglicherweise verbergen sich unter dem Problem "Kostenbeteiligung des Sohnes" noch andere.

Antwort
von goddy250, 90

Die rechtliche Situation ist da völlig nebensächlich. Entscheidend ist eigentlich, dass du dir mit deinem Mann uneinig bist. Es ist ziemlich normal das Eltern ihren Kindern kein Vermögen abknöpfen, weil es für liebende Eltern eigentlich selbstverständlich ist, ihren Kindern ein Dach über den Kopf usw. zu bieten.

Haben sie ja schließlich von Anfang an so gemacht, warum sollte nach dem 18. Lebensjahr damit auf einmal Schluss sein?

Ich habe auch eine kleine Haushaltsabgabe leisten müssen als ich voll berufstätig war und noch bei meinen Eltern wohnte. Aber höher als bei euch war die auch nicht.

Antwort
von TheAllisons, 116

Also das ist gut, wenn er großjährig ist und nur 150 Euro Miete bei euch zahlt. Er braucht sich natürlich nicht an Sanierungskosten oder Kreditrückzahlungen beteiligen, aber das "Kostgeld" würde ich auf alle Fälle deutlich erhöhen. Denn seine Kost übersteigt schon die 150 Euro. Außerdem hat er ein warmes Zimmer plus Stromkosten etc. Also ich würde mal sagen, 600 Euro wären da schon angemessen, wenn er bezahlen würde

Kommentar von nope23 ,

what 600€ soviel zahle ich nicht an Miete +Nebenkosten

Kommentar von peterobm ,

600 sind weit überzogen für ein Zimmer!

Antwort
von hieber, 4

ich würde in zukunft nichts mehr investieren, wenn sich der sohn nicht auch angemessen an den unkosten beteiligt. ausserdem rate ich dir für den fall einer trennung alles notariell festlegen zu lassen, was du eingebracht hast. alles gute!

Antwort
von XC600, 21

du sagst der Sohn hat einen guten Verdienst ? wie hoch ist der denn in etwa ? ............. aber so wie es aussieht stehst du wohl mit deinem Anliegen ganz alleine da und hast keine Unterstützung von deinem Mann ............... da wird sich wohl nicht viel ändern , denn dein Mann wäre der einzige der vom Sohn eine höhere Kostenbeteiligung fordern könnte , wenn er denn wollte ... aber scheinbar will er das ja gar nicht  ................ du bist da wohl auf ziemlich verlorenem Posten und mußt selbst entscheiden ob du DAS weiterhin so mitmachen willst .............

Kommentar von marinaunddirk ,

vielen Dank. Endlich mal ein vernünftiger Kommentar, der mich reichlich zum Nachdenken bringt. Es stimmt, ich stehe mit meinem Anliegen allein da und habe auch keinerlei Unterstützung von meinem Mann. ... so, wie ich eigentlich mit allem allein gelassen werde. Was kann ich tun, um "DAS" weiterhin nicht mehr mitzumachen???

Kommentar von XC600 ,

tja was kann man tun ... ist nicht so einfach ........... jetzt mal einfach so zu sagen deinen Mann zu verlassen wenn sich nix ändert ist ja auch keine Option nehme ich mal an , denn so einfach ist das ja alles nicht ............ es hilft wohl nur alle zusammen zu setzen und drüber zu reden wie jeder sich das vorstellt und dem Sohn mal aufzuzeigen was alles so kostet insgesamt im Monat ........... seine mageren 150 Euro sind da wirklich etwas wenig , wenn er dafür komplett alles bekommt was er so braucht zum täglichen Leben ..................aber wenn dein Mann da nicht voll mitzieht und dich unterstützt und hinter dir steht wird es wohl sehr schwierig werden das du da etwas erreichen kannst .............. eine konkrete Lösung für dein Problem habe ich leider auch nicht ....

Antwort
von GarfieldSL, 101

Für Reparaturen am Haus oder grundstück muss der Sohn nichts bezahlen, es sei denn, er ist bereits als Miteigentümer eingetragen. Ich bin allerdings der Meinung, dass als Kosten für freie Kost und Logis mind. 500.-- € angemessen wären.

Als Ehefrau bist du erbberechtigt, sofern in einem Testament keine andere Regelung vorgesehen ist.

Antwort
von nixeingefallt, 132

Ich drücke es jetzt ganz heftig aus bitte nimm es mir nicht böse: Ob du da wohnst oder nicht es geht dich nichts an was zwischen den Beiden ist auch finanziell nicht!  Die Beiden können tuen und lassen was sie wollen, akzeptiere das bitte...Tut mir leid 

Kommentar von marinaunddirk ,

ich bin nicht der Meinung, dass man in einer Ehe tun und lassen kann was man möchte 

Antwort
von Marakowsky, 88

Ihr habt vor 9 Jahren geheiratet und da war er erst 4? Da stimmt doch was nicht.
Ich finde es schade, dass du schon sehr verbittert bist in dieser Situation. Du hast das Kind doch damals als deines angenommen. Wenn dein Mann hier andere Vorstellungen hat, dann müsstet ihr das zuerst klären und dann eine entsprechende Lösung finden.

Kommentar von marinaunddirk ,

rechnerisch richtig. Die Jahre davor haben wir zusammengelebt. 

Antwort
von DieKatzeMitHut, 103

Wenn das Haus deinem Mann gehört, dann kann er auch entscheiden ob sein Sohn dort wohnt und ob und wie er sich daran beteiligt.

Er ist nicht rechtlich verpflichtet irgendetwas beizusteuern (wieso sollte er es auch sein?), er hat aber auch keinen Rechtsanspruch darauf bei euch zu wohnen.

Antwort
von Tursikussi, 37

Für mich sieht das so aus, dass du dort auf ziemlich verlorenem Posten bist, was Sympathiepunkte betrifft. Am besten wäre es, du würdest eine Biege machen. Durchsetzen kannst du dort gar nichts. Wenn du von deinem Mann keine Antwort bekommst, scheint es auch mit diesem Verhältnis nicht zum bestem bestellt zu sein. Wenn du auch bezgl. des Hauses anspruchsmäßig außen vor bist, was ich nicht verstehe - ja dann Tschüß!

Antwort
von Apfel2016, 73

Das ist doch die Sache von deinem Mann....Ich zweifel auch grad etwas an der Geschichte...Du hast dein Mann vor 9 Jahren geheiratet, als der Sohn 4 war? und jetzt ist er bereits Volljährig???

Antwort
von kenibora, 85

Sorry, das ist aber ein ganz privates Problem...das Ihr familiär lösen könnt und müsst! (150,--- ist je nach seinem Einkommen wenig!)


Kommentar von marinaunddirk ,

sind das "hier" nicht alles private Probleme

Kommentar von Owntown ,

das verstehe ich nich: "vor neun Jahren sehr schnell geheiratet habe.
Sein Sohn war damals vier Jahre alt" wie kann der junge schon 18 sein

Kommentar von nixeingefallt ,

20...sagte sie nicht seit zwei Jahren volljährig

Kommentar von Socat5 ,

Sogar schon 20, wenn ich recht verstehe^^

Kommentar von nixeingefallt ,

Sage ich es doch :D

Kommentar von kenibora ,

Ja, aber nicht jeder gibt alle Daten bekannt...

Antwort
von aribaole, 38

Vor 9 Jahren hast du geheiratet? Der Sohn war 4? Wie kann er dann jetzt Volljährig +2 sein? Und NEIN, er MUSS nichts dazu geben.

Antwort
von nope23, 69

du solltest dich da echt raushalten es ist nicht dein Haus, es ist nicht dein Sohn und wenn dein Mann das so ok finden musst du dich damit abfinden

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