Sohn hustet seit mehreren Jahren - was kann das sein?

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11 Antworten

Natürlich sollte man unter Narkose mal rein schauen und bei dieser Gelegenheit die Mandeln raus nehmen. Dann hat dein Kleiner wieder Platz im Hals.

Wurde schon mal an eine Hausstauballergie gedacht? Habt ihr zu trockene Luft im Haus? Psychische Ursachen kann die Husterei auch haben.

Anbei bemerkt ist bei Naturheilern immer eine Milchunverträglichkeit in der Diagnose.

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Kommentar von dance87
15.01.2016, 13:33

Naja, "mal" unter Narkose schauen? Das wurde ja schonmal gemacht, aber leider keine Probe entnommen o.ä. Das war eine ziemliche Qual für meinen Sohn im Krankenhaus (was wohl auch an dem Schlauch der PH-Metrie lag, aber dennoch) und ich habe auch sooo eine Angst gehabt wegen der Narkose. Ich finde, dass man das schon gut abwägen muss...

Allergien wurden sämtliche getestet... Hausstauballergie würde halt auch nicht passen, wenn er ein Jahr lang nicht gehustet hat...

Psychisch habe ich auch schon oft gedacht, aber auch hier wäre es komisch, wenn er genau da nicht gehustet hat, als er auf die Milchprodukte etc. verzichtete...

Den Verdacht, dass bei Heilpraktikern immer mit der Milchunverträglichkeit gearbeitet wird, habe ich auch, aber es hat halt komischerweise geholfen. Ich weiß halt nur nicht warum... Vielleicht hat der Verzicht nur den Hals weniger gereizt, aber dennoch wissen wir wohl nicht die Ursache :-(.

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hallo, hat ein richtig guter lungenfacharzt deinen sohn angesehen? wurde ein Lungenfunktionstest gemacht?
ich hatte ähnliche beschwerden und letztendlich war es astma in verschiedenen stadien. bis das richtig im griff war hat es einige jahre gedauert, aber jetzt lebe ich beschwerdefrei. achte auch mal drauf, ob er z.b. vermehrt hustet, wenn die heizung an ist, wenn sich draussen das wetter ändert(z.b. wenn es kalt und nass wird)

ständiges husten zehrt den körper aus. es ist super anstrengend.

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Achso, ja, also Lungenfunktionstests wurden viiiele gemacht... Also Ursachen in der Lunge sind ausgeschlossen - auch mittels der Bronchoskopie. War auch im Krankenhaus über mehrere Tage etc. Deswegen vermute ich eher den Zusammenhang mit der Speiseröhre - weil er sagt, dass er da was raushusten muss und genau auf die Stelle zeigt, an der die entzündlichen Veränderungen sind. Aber die Ärzte sehen da keinen eindeutigen Zusammenhang und wissen auch nicht, was sie da noch machen sollen (außer eben nochmal reinschauen :-(.


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Kommentar von Viowow
15.01.2016, 11:54

warst du denn bei verschiedenen ärzten? also nicht nur bei denen, die sich gegenseitig empfehlen?

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Kommentar von Viowow
15.01.2016, 11:55

oh und bitte versuch, die komentarfunktion zu nutzen:)

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Du hast den "allopathischen Medizin-Markt" gründlich, aber leider bisher erfolglos, abgegrast.

Die bisher einzige Besserung gelang durch einen Milcheiweiß- und Schweinefleischverzicht.

Natürlich ist es schwer, seinem Kind etwas zu verbieten oder vermeindlich missgönnend vorzuenthalten. Auf Schweinefleisch kann man jedoch recht gut und einfach verzichten. Bei Milchprodukten (reagiert dein Kind auf Molkenprotein der Kuhmilch oder Kasein ist in jeder Milch?) ist das wirklich schwieriger. Aber auch da gibt es Alternativen.

Versuche auf die Umgebung deines Sohnes einzuwirken. Wenn Familie, Freunde, Bekannte, Lehrer, Betreuer und nicht zu letzt dein Kind um die Wichtigkeit einer speziellen "Diät" wissen, helfen sie bestimmt gerne mit.

Alles Gute für dich!

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Kommentar von dance87
15.01.2016, 13:30

Ja, die Umgebung ist ein regelrechtes Problem, vor allem die Nachmittagsbetreuung in der Schule - anfangs wurde extra gekocht - nun gehe das nicht mehr - ich streite mich da schon seit über einem Jahr rum, aber immer wieder heißt es, dass extra kochen nicht geht und es wird, wenn mein Sohn doch mal zu Milchprodukten beim Nachtisch greift, auch nicht darauf geachtet... Immer und immer wieder :-(. Einzige Möglichkeit: Ich müsste selbst kochen und das essen für Mittag und nachmittags mitgeben - aber das ist auch nicht gut - ich kann gar nicht so abwechslungsreich kochen auf Anhieb - bin zwar am "Üben", aber ich denke, dass das Essen dort an sich abwechslungsreicher ist... Und aufgewärmtes Essen mag er auch nicht :-(. Also ist auch keine Dauerlösung :-(.

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Dein Beschwerdebild (das, des Sohnes, vielmehr) kommt mir sehr bekannt vor.

Asthmaähnliche Atemnöte, wechselten ab mit refluxbedingtem Dauerhusten.

Ursache und Wirkung wechselseitig nicht eindeutig feststellbar.

Zunächst wurde ein Lungenfunktionstest durchgeführt, mit dem Ergebnis, einer akuten Entzündung ("aha")...kortisonhaltiges Inhalationsspray für 4 Wochen mit dem Ergebnis einer Pilzbesiedelung in Rachen und Mundraum.

Husten wurde NICHT besser.

Lungenfunktionstest lag bei 120%!!! Also überdurchschnittlich.

Daraufhin zum Gastroenterologen:

Magenspiegelung/Darmspiegelung.

Magenspiegelung ergab eine Refluxösophagitis, eine leicht chronische Magenschleimhautentzündung und eine Kardiainsuffizienz.

Der Darm war zwar auch nicht o.k., hatte aber in diesem Falle nichts mit dem Husten zu tun.

Die Magensäureblocker brachten KEINE Besserung.

Übrigens "stieg" die Magensäure bei mir unabhängig von einer "Fehlernährung" auch immer dann auf, wenn ich mich aufregte und Stress hatte.

Also nicht eindeutig zu diagnostizieren und zu therapieren schon gar nicht.

Aufgrund von subjektiv empfundenen stark einschränkenden Nebenwirkungen, setzte ich den Magensäureblocker ab.

Der Husten war mal stärker, mal weniger stark. Aber immer mit dem Gefühl des "Fremdkörpers" und der starken Atemnot.

Seit Jahren haben wir bereits "Venta-Luftwäscher" im Einsatz (die ich Dir wirklich empfehlen kann, weil eine Verkeimung der Raumluft damit nahezu ausschließbar ist - im Gegenzuge zu anderen Luftreinigern).

An der Luft lag es aber offensichtlich auch nicht.

Übelkeit, kolikartige Schmerzen, Durchfälle und allgemeines Krankheitsgefühl zunehmend über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren, oder sogar noch länger.

Dann kurz vor Weihnachten Besprechung der letzten gastroenterologischen Untersuchung...soweit alles im grünen Bereich.

Ich schilderte dem Arzt meine Verzweiflung über meinen Zustand...

Endlich wurde eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen:

Zahllose Gallensteine. Eine Woche später Gallenblasenentfernung einer hochgradig entzündeten Gallenblase, mit Umformung des Gewebes.

- - -

So, eine lange Geschichte, wie sie sich weiterentwickeln wird, weiss ich noch nicht, doch ich möchte Dir dadurch Folgendes mitgeben:

Lass` Dein Kind mittels Narkose gründlich untersuchen. Ich tippe wirklich auf den Magen/Darm/Gallenbereich.

Ein erster Ultraschall wird auch völlig ohne Betäubung in der Praxis gemacht. Gehe dazu aber bitte unbedingt zu einem erfahrenen Gastroenterologen.

Es kann sein, dass Dein Kind bereits in seinem jungen Alter unter Gallensteinen leidet - es wäre eine Möglichkeit.

Du solltest es abklären lassen.

Eine Refluxkrankheit lässt sich ebenfalls auch mit "wenigen" Maßnahmen einigermaßen beherrschen.

Lagere Deinen Sohn nachts höher. Vermeide wirklich, ihm Milchprodukte nach 15:00Uhr zu geben. Keine Milch, kein Eis, kein Joghurt.

Vermeide Fette, Zucker und scharfe Gewürze. Keinen Kohl, keinen Pfefferminztee, keinen Kaugummi.

Den Luftwäscher von Venta empfehle ich Dir sehr, sehr.

Ich drücke Dir/Euch die Daumen.

LG, F.


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Kommentar von dance87
15.01.2016, 13:53

Ist denn der Husten bei dir weggegangen oder besser geworden? Hattest du auch immer so ein "Kratzen"/Fremdkörpergefühl im Hals?

Vor erneuter Narkose habe ich wie gesagt echt mega Angst. Zudem wüsste ich nicht, was da rauskommen soll - höchstens halt bei einer Probeentnahme... Auf die knötchenartigen Veränderungen, die bei der letzten Untersuchung gesehen worden, reagieren die Ärzte ja auch nicht wirklich (außer eben anfangs versuchsweise mit Omeprazol)...

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Warst Du schon einmal bei einem Lungenfacharzt mit Deinem Sohn? Eine Freundin von mir hat häufig Atemwegsprobleme und die sagt immer: "Geh sofort zum Lungenfacharzt, alle anderen haben keine Ahnung!"

Heilpraktiker und Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Alle Leute, die ich kenne, die zu Heilpraktikern gehen, kriegen früher oder später eine Bioresonanz-Analyse und siehe da: sie haben angeblich Nahrungsmittel-unverträglichkeiten. Das ist aber keine anerkannte Methode, die Ergebnisse (beim Heilpraktiker) sind leider oft Quatsch:

http://www.spiegel.de/spiegelwissen/allergietest-nutzen-von-pricktest-ige-test-epikutantest-und-co-a-969631.html

Ich kenne zwar Menschen, die behaupten, es ginge ihnen besser ohne diese Nahrungsmittel, aber wieviel Autosuggestion hier eine Rolle spielt, kann ich nicht beurteilen. Also ich würde diese Ergebnisse nicht allzu ernst nehmen.

Gute Besserung für Deinen Sohn!

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Kommentar von dance87
15.01.2016, 16:45

Ja, wir waren sogar bei verschiedenen Lungenfachärzten und auch bei einem spezialisierten Pneumologen in der Klinik... Lungenspiegelung etc. haben alle nichts ergeben.

Genau - Bioresonanzanalyse hat sie auch gemacht bei uns ;-). Eigentlich halte ich davon auch nicht sooo viel, aber das Komische war halt wirklich, dass es danach bzw. nach dem Weglassen der besagten Lebensmittel weg ging...

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Vielleicht Homepathie, oder Hypnose

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War dein Sohn schon einmal auf Kur? Eine Luftveränderung wäre einen Versuch wert.

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Du Arme:-( Ich würde mich jetzt nicht darüber sorgen, dass dein Kind Speiseröhrenkrebs bekommt.

Du hast nun sämtliche Untersuchungen durch. Ich persönlich meine, dass du mit deiner Angst und vermutlich mit deinem ständigen Nachfragen, deinem Kind nichts Gutes tust.

Versuch es weiterhin mit der Ernährung, wenn du den Eindruck hast, dass es deinem Kind damit besser geht, aber hör auf, auf dein Kind mit Medikamenten, (Reflux)  schädigen. Diese Medikament sind selbst für Erwachsene ungesund.

Dein Kind ist erst 4 und da solltest du als Mutter darauf achten, dass es eben keine Milchprodukte bekommt. Du mußt ihm eben klar machen, dass ihm das nicht bekommt oder es geht ihm gut und er glaubt nur, was du glauben willst.

Ist dein Sohn dein erstes Kind? lg

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Kommentar von KaeteK
15.01.2016, 11:42

Versuch mal eine Mutter-Kind-Kur an der Nordsee zu bekommen - vielleicht wird es dann mit dem Husten besser. lg

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Kommentar von Viowow
15.01.2016, 11:53

das kind ist 8. und hustet seit 4 jahren...

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hatte er schon eine schilddrüsenuntersuchung?

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