Frage von MAMAMDSMLJS, 94

sohn hat seid märz mit Drogen zutun. wurde jetzt erst bekannt. seid berufschule verstärkt.dieses syntí.habe Polizei eingeschalten ohne erfolg. was kann ich tun?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Digarl, 94

Welche Drogen? Schreib mal welche.

Kommentar von MAMAMDSMLJS ,

synti

Kommentar von Digarl ,

Meinst du Synthetisch? Im Prinzip sind Synthetische Drogen nicht immer schlimm solange sie Chemisch rein und richtig Dosiert sind (verglichen mit Alkohol und Tabak), dennoch wäre eine genauere Beschreibung hilfreich damit ich dir Antworten kann. Sind es etwa Legal Highs? Also die Legalen Synthetischen Drogen aus dem Internet? Diese z.B. sind nämlich schlimm ! 

Und auch die Lage deines Sohnes 

Kommentar von MAMAMDSMLJS ,
  1. ja, es sind diese Kräutermischungen aus dem Internet. mit Rattengift etc... die leider noch legal sind und auch wenn die eine verboten ist, kommen weitere auf den markt. allein in  Deutschland sind im Moment 49 dieser synti im umlauf.wie soll man weiter vorgehen?
Kommentar von Digarl ,

Die sind definitiv schlimm! Die Hersteller dieser Drogen verändern nur kleinste zutaten wenn sie illegal gemacht werden und dadurch werden sie wieder legal. Es gibt sogar Mischungen wie Spice die vollkommen Legal in Fabriken hergestellt werden und tonnenweise im Netzt verkauft werden. Made in the UK. Und das ist Offiziell. Das Problem bei diesen Drogen ist, dass viele es als legalen Cannabis Ersatz Konsumieren. Auch als Kokain und MDMA Ersatz wird das betrachtet. Je nach Substanz. Es gibt übrigens hunderte legale Drogen die in Gärten wachsen, nur werden im Internet natürlich die billigsten angeboten, und die Herstellung ist immer bei Synthetischen billiger. Also Polizei wird da gar nichts gegen tun können, da diese Drogen vollkommen legal sind und das sogar ohne Altersbeschränkung, also mit Schokolade gleichgesetzt. Hast du schon mit deinem Sohn darüber geredet? Sag ihm doch, dass du dich um ihn Sorgen machst und wie ungesund dieses Zeug ist. Vielleicht hilft das ja was. Das Problem ist, wenn er es nehmen will kannst du da nichts gegen machen. Ich denke auch, dass es am Freundeskreis liegt. Bekommen tut man mittlerweile überall was, nur sind seine Freunde wohl auf das schnelle Geld aus weshalb sie sich Dinge im Netz bestellen und teurer weiterverkaufen. Legal werden die auch immer bleiben, zu mindest vorerst. Hat er auch Kontakt mit Substanzen wie Cannabis? 

Kommentar von MAMAMDSMLJS ,

anscheinend hat er damit angefangen. also sprich ab märz bis September und ab September dieses Sinti. klar, weil in schule ein klares verbot ist, was Drogen bzw positiv sein  betrifft. eben man kann dieses Sinti nicht nachweisen. weder im urin noch im blut... das macht es aus. mit meinem sohn habe ich darüber gesprochen nicht nur einmal. vorallem als alles ans licht kam. er selbst ist seid montag nicht mehr raus gegangen. hat ein striktes verbot aber auf dauer geht das nicht. er hat mir am sonntag versproochen, dass niemehr zu machen und am montag kam er dicht heim. hat mich hintergangen und verarscht. meine Freundin hat das gleiche Problem, aber wir sind einfach machtlos....

Kommentar von Digarl ,

Ihr könnt da im Prinzip auch nichts machen. Ihr müsst eure Söhne dazu überreden es sein zulassen. Also hatte er auch schon einmal Kontakt mit Cannabis? Mischen sollte er diese beiden Dinge schon mal gar nicht. Auch Alkohol dazu soll man unterlassen. Ich selbst habe noch nie jemanden gesehen der mit Legal Highs zu tun hatte, da bei uns eher Cannabis, LSD und Pilze unter den Schülern verkauft werden. Eigentlich ist ja an allen Schulen ein klares Drogenverbot, mit Drogen kann man in der Regel ja eh nicht lernen außer es sind Amphetamine. Ich geb dir ein Rat, rede nochmal mit ihm und diesmal aber versuchst du ihn davon zu überzeugen, dass diese Substanzen sehr ungesund sind. Eventuell solltest du ihm aber auch zeigen, dass du das nicht sagst weil es Drogen sind sondern weil es diese Art von Drogen sind. Sonst könnte er denken:" Die hat gar keine Ahnung von diesen Dingen aber verbietet es trotzdem". Sag ihm einfach irgendetwas in der Art wie z.B. : "Ich verstehe ja, dass du sowas mal ausprobieren wolltest aber weißt du, diese Legal Highs sind sehr gefährlich, gefährlicher als Tabak oder irgendwelchen Drogen wie Cannabis denn die Wirkstoffe sind nicht ausreichend erforscht und falsch Dosiert". 

Also versuche so zu klingen, als hättest du Ahnung von dem Thema. Und zeige Verständnis für seine Lage. Und auch wichtig ist, dass man Ruhig bleibt. Vielleicht würde es sogar helfen, wenn du sagst "Ich habe damals auch das ein oder andere Zeug ausprobiert, aber man darf es nicht übertreiben." Auch wenn es nicht stimmt, du musst ihm nur klar machen, dass die Dinge die er Konsumiert extrem schädlich sind. Denn es stimmt, dass die Wirkstoffe willkürlich Dosiert sind. Einfach in die Tüte geworfen. 

Kommentar von MAMAMDSMLJS ,

vielen dank für deine hilfe. ich muss dazu sagen, dass mein sohn selbst weiss, wie schädlich dieses zeug ist. er hat mich darüber aufgeklärt. 300 mal schlimmer und schädlicher als gras, etc. auch das es oft gut gehen kann und irgendwann beim x mal schief gehen könnte. er weiss sehr wohl darüber bescheid. vorallem war mein sohn ja schon mal auf der Intensivstation, . weil sein körper dieses nicht verkraftet hat. trotzdem hat er die finger nicht davon gelassen.

Kommentar von Digarl ,

Ich hoffe er hat jetzt aufgehört bzw. nimmt es sich zu herzen. Im allgemeinen würde ich Perönlichkeit nichts gegen z.B. Monatlichen Cannabis Konsum sagen aber diese Legalen sind echt unberechenbar. Es kann auch sein, dass man von einem Paket rein gar nichts spürt, deshalb ein zweites nimmt und zu viel hat. Mir ist es auch ein Rätsel, dass die Schädlichsten Sachen die Legalen sind, es gibt in den Gärten der Leute über 1000ende tödliche Drogen von denen die wenigsten wissen. 

Antwort
von Tibbifreak, 20

Man kann Menschen schwirieg von etwas abhalten wenn sie es selber wollen. Also kann man nur Versuchen eine Einsicht bei ihnen zu Bewirken, das man mit bestimmten psychotropen Substanzen verantwortungsbewusst Umgehen muss. Zunächst wirken ja viele psychtrope Substanzen subjektiv Betrachtet positiv, sie verschaffen angenehme Gefühle, erhöhen kurzzeitig die Belastbarkeit, lassen einen aufregende Erfahrungen machen, können sogar teils wertvolle Einsichten in sich selbst vermitteln, reduzieren Stress usw. Das Problem ist halt das diese zunächst positiv empfundenen Wirkungen auf lange Sicht (bei Dauergebrauch) immer mehr ausbleiben oder sich auch völlig ins Gegenteil umkehren. Besonders wenn man Drogen konsumiert um mit Lebensproblemen fertig zu werden oder seine schlechte Stimmung zu verbessern wird dann daraus schnell ein Teufelskreis. Probleme sind nachher immer noch da, schlechte Stimmung ist nach der Rauschwirkung noch schlimmer. Oft verwirren bestimmte Substanzen dann noch den Geist und man geht seine Schwirigkeiten noch weniger an. Das ist dann halt ne Flucht vor sich selbst und das kann dazu führen das man irgendwann nicht mehr mir negativen Gefühlen umgehen kann, diesen dann ausweicht mit den Drogen und der Berg von Dingen denen man sich nicht stellt wird immer größer.

Natürlich sollten solche Entwicklungen vermieden werden. Das muss aber nicht zwanghaft mit Abstinenz einhergehen. Wenn Jemand halt momentan nicht zu einem generellen Verzicht zu motivieren ist dann muss man halt schauen, dass man die negativen Seiten des Konsums zu vermeiden versucht (möglichst wenig negative psychische wie körperliche Nebenwirkungen, keine Abhängikeitsentwicklung usw.). Selbstverantwortlicher und konntrollierter Konsum kann dann eine Möglichkeit sein. Klar ist es am besten wenn man keine Rauschmittel braucht, bei einiegen Menschen ist das aber illusorisch anzunehmen, diese zu einer Abstinenz bewegen zu können.

Wichtig ist den Leuten ehrlich und ohne Vorbehalte klar zu machen wo die Gefahren liegen, dabei darf man aber auch die positiven Auswirkungen des Substanzkonsums nicht verschweigen. Man sollte Verständnis zeigen, ein vertrauensvolles Verhältnis schaffen. Wenn man unvoreingenommen über die guten wie schlechten Seiten reden kann, sich der andere auch akzeptiert und ernstgenommen fühlt, stehen die Chanchen am besten die Person zu einer Einsicht zu bewegen, ob nun zu einem verantwortungsvollen Umgang oder zu einem generellen Verzicht, zumindest wird man so die Gefahren am besten vermeiden können.

Wenn man nur "histerisch", mit Vorhaltungen, Schuldzuweisungen und den Gefahren daher kommt wird das zumeist nur die Abwehrhaltung des anderen verstärken. Und selbst bei extern motivierten (also durch äußeren Zwang wie Justiz bedingten) Behandlungen lässt sich zumeist beobachten, dass leider oft der Drogenkonsum wiederkehrt, wenn der externe Zwang wegfällt (es sei denn der Betreffende ist für sich doch zu einer neuen Einsicht gelangt). Man kann die Leute also prinzipiell nur über die Gefahren aufklären, ihnen Hilfe anbieten, entscheiden müssen sie dann selbst.

An sich sind die so bezeichneten "legal-highs" (also verschidenste synthetische Rauschmittel) relativ unberechenbar, da die Wirkstoffe immer variieren und man zumeist nicht weiß, welche akuten und chronischen Nebenwirkungen diese haben. Ist aber wiederum ein hausgemachtes Problem was eigentlich irgendwo auch die unfähigkeit unserer Verbotspolitik wiedespiegelt, einen möglicht großen Schutz für Drogenkonsumenten herzustellen.

Geh auf jeden Fall mal zu einer Suchtberatung. Versuch einen Umgang mit deinem Sohn zu finden, bei welchem sich dieser ernstgenommen und nicht stigmatisiert fühlt. Bezieh ihn mit ein, ohne ihn gehts nicht, entscheide nicht über seinen Kopf hinweg. Versuch ohne Vorhaltungen mit ihm über den Konsum zu Reden, ihm deine Sorgen zu schildern. Versuch ihn mal mit zu der Beratungsstelle zu nehmen. Desweitern mach ihm klar, dass es dir nicht darum geht sich in sein Leben einzumischen und ihm den Spass zu versauen, sondern dass du möchtest das er ohne ernsthafte Probleme mit Suchtmitteln durchs Leben geht und so alle Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben hat, welches ihm alle Chancen bietet glücklich zu werden. Zumeist machen Drogen halt nur kurzeitig glücklich, für ein stabiles langfristiges Glück kommt es im Leben auf andere Dinge an, welche man evtl. nicht angeht wenn man immer nur dem kurzfristigen Glück nachjagt.

Antwort
von Glueckspilzler, 53

Zunächst einmal ist es sehr wichtig zu wissen, welche Substanz genau gemeint ist. Synthethisch reicht da nicht aus, weil es immernoch total verschiedene Sachen sein können. Ist dies herausgefunden müsste man sich weiter darüber informieren was es eig. mit dem Körper des Jugendlichen anstellt und dann bringt es nicht wirklich viel die Polizei zu verständigen. Handelt es sich um eine gefährliche Substanz, müsstest du das Gespräch mit dem Sohn suchen und herausfinden was genau Sache ist und auf keinen Fall überreagieren. Erkennt er selbst, dass da ein Problem mit dem Konsum vorliegt, könntet ihr beide versuchen eine Suchtberatung aufzusuchen, insofern eine Abhängigkeit vorliegt, was bei Stimulanzen wie Ampheatim oder Kokain recht schnell passieren kann. Ist überhaupt nicht klar, was genau er konsumiert, gibt es da keinen eindeutig sinnvollen Ratschlag zu geben. Irgendwen zu verständigen könnte die Sache schlimmer machen, da er so das Vertrauen zu Sie verliert. Man muss da ruhig an die Sache rangehen und erstmal die wichtigsten Information über die genaue Situation ranschaffen.

Antwort
von soniexy, 14

Hallo, wenn der Termin in der Suchtberatung noch so lange dauert - vielleicht schaust du dich nach einer  "Angehörigengruppe" um. Dort kannst du viele Anregungen, Beistand und Unterstützung von Menschen bekommen, die schon länger in einer ähnlichen Situation sind wie du.

 

Antwort
von tuedelbuex, 74

 hat seid märz mit Drogen zutun. 

...heißt was?

Welcher Jugendliche hat nicht mal bei Gelegenheit an einem Joint gezogen? Solange es nur "Ausprobieren" war und mit harmlosen Substanzen wie z.B. Cannabis erfolgte, besteht kein Grund zur Sorge. Verbieten wird übrigens wenig Sinn haben, lieber ganz offen über das Thema und Deine Sorge diesbezüglich reden. Das Einschalten der Polizei dürfte schon ein großes Stück Vertauen zwischen Dir und Deinem Sohn zerstört haben....nicht sehr sinnvoll.....

Kommentar von MAMAMDSMLJS ,

was hätte ich tun sollen? ich will damit nicht meinem sohn schaden zumal er dieses zeug konsumiert und er einen freund an diesem synti verloren hat. ich habe die Schulleitung informiert und ehrlich gesagt, wenn eins euer kinder in Drogen aus  gruppenzwang reingezogen wird und es mit reden und an die Vernunft appelieren nicht getan ist, bleibt einem doch kein anderer schritt übrig. ich möchte nicht am grab meines kindes stehen, weil ich nichts getan habe. aber ich weiss nicht, wie ich noch helfen kann. die suchtberatung hat erst im neuen jahr einen Termin frei. was soll ich machen? ich kann doch meinen sohn nicht einsperren

Kommentar von tuedelbuex ,

 ich will damit nicht meinem sohn schaden 

Natürlich nicht! Aber Du zerstörst damit das Vertrauen Deines Sohnes zu Dir, ohne etwas an seinem Verhalten verändert zu haben. Du entscheidest über ihn über seinen Kopf hinweg! Das erzeugt Widerstand und negative Gefühle Dir gegenüber und zerstört Vertrauen......ändert also nichts an der Situation. Versuche doch bitte mal, statt vorwurfsvoll und autoritär herüberzukommen ganz bewußt, Deinem Sohn zu erklären, Dass Du Dir große Sorgen um ihn machst, wenn er Drogen nimmt statt mit Konsequenzen und Strafverfolgung zu drohen. Nicht: "Junge, Du machst etwas Verbotenes!", sondern: "Junge, ich habe Angst um Dich!"

Antwort
von Jibsy, 69

Um welche Drogen handelt es sich denn? Was heißt "hatte damit zu tun" ? Hat er ein bisschen Gras geraucht oder mit Drogen gehandelt? Ohne solche Infos kann man leider nicht wirklich helfen.. 

Kommentar von MAMAMDSMLJS ,

er ist 16 jahre alt. es ist dieses synti (syntetische Zeug) und war auch schon einmal im Krankenhaus wegen einer Überdosis. jetzt ist es raus gekommen, weil mir alles komisch vor kam. auf seinem ipod habe ich bilder gefunden. seid September geht er auf eine schule wo auch dieses zeug in umlauf gebracht wird. habe die mutter einer der dealer kontaktiert. ergebnislos. ihr sohn ist heilig. es sind auch schon kinder in unserem umkreis gestorben. Polizei ist machtlos

Kommentar von Jibsy ,

Hm das ist der Freundeskreis, die Leute um ihn herum und die Schule. Das einzige das mir einfällt ist ein Ortswechsel.. Einsperren und einschränken bringt nichts, die Leute bestärken ihn weiterhin.. Klar ist ein Umzug ein großer Schritt aber was kommt sonst in frage? Vielleicht noch ein Internat - aber das können sich die wenigstens leisten.. 

Kommentar von AXOLOTEL5 ,

Was genau für eine Droge? Haben sie einen Namen? z.B mdma, crystahl math, Speed ?

Antwort
von kokomi, 56

geh zu einer drogenberatungsstelle, ist er minderjährig, kommt zugedröhnt nach hause lass ihn in die psychiatrie einweisen

Kommentar von Glueckspilzler ,

In die Psychatrie doch nicht o.O Da kriegt er höchstens Medikamente die ihn tatsächlich zerstören. Solange nichteinmal klar ist um was genau es sich handelt, sollte man nicht voreilig Fehler begehen.

Antwort
von AXOLOTEL5, 68

Mit welchen Drogen?

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