... kommen direkt Kommentare wie "Wer an Gott glaubt, ist eh dumm" oder sowas.
Ich denke, es darf doch wohl jeder selbst entscheiden, ob er glaubt oder nicht und wer mit Religion nichts am Hut hat, muss ja auch nicht antworten.
Einige dieser Fragesteller möchten vielleicht wirklich etwas wissen und es ist etwas mühsam, zwischen 20 blöden Antworten eine ernst gemeinte rauszusuchen.
Warum kochen bei diesem Thema die Emotionen immer so hoch und ist die Toleranz so gering? Wenn hier einer nach Bergsteigen fragt, antworte ich nicht, egal wie sinnfrei ich das finde. Aber bei Religion fühlen sich immer gleich viele angegriffen. Warum?

Liebe/r Moonie1970,
Deine Frage mag interessant sein, jedoch provozieren solche Fragen leider auch immer wieder religiös stark tendenziöse Äußerungen, die hier nicht erwünscht sind. Ich möchte Dich und auch die hier Antwortenden bitten, Rücksicht darauf zu nehmen. Die Beiträge werden sonst gelöscht.
Bitte schaut diesbezüglich doch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.
Vielen Dank für Euer Verständnis.
Herzliche Grüße,
Karina vom gutefrage.net-Support

Obwohl ich selbst ein sogenannter Ungläubiger bin, habe ich für so dumme Bemerkungen auch kein Verständnis. Leidergilt es heute als cool, für sich selbst alle möglichen und unmöglichen Rechte in Anspruch nehmen zu wohlen, den Mitmenschen aber keine Zugeständnisse zu machen.
Für mich ist Intoleranz ein ganz starker Beweis für Dummheit.
Weil es ein hochsensibles Thema ist, das schon zu vielen Kriegen geführt hat.
riara am 5. Oktober 2009 22:30 Kriege??? Zwischen Glaeubigen und Nicht-Glaeubigen??? Beispiele???
gottesanbeterin am 5. Oktober 2009 22:44 Religionen sind selten der Grund, doch sie werden oft vorgeschoben.
daddysdearest am 6. Oktober 2009 09:43 Eben. Sonst gäbe es halt ein anderes Alibi. Aber so weit denkt nicht jeder.
soll ich jetzt lieber nicht antworten? Ich gehöre nämlich definitiv zu einer der 20 blöden.... :-D
coeleste am 6. Oktober 2009 09:40 interessante antwort
Das ist ganz einfach so, weil viele über den Rand des Suppentellers schauen können
Es gibt auch genügend Bücher darüber, hier ein Beispiel
Wo bitte gehts zu Gott?, fragte das kleine Ferkel:
ISBN-10: 3865690300
.... klärt Kinder auf humorvolle Weise über die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam auf. Die Frage, ob einem religionsfreien Kind "etwas fehlt", wird dabei aus der Perspektive des weltlichen Humanismus beantwortet:
Und die Moral von der Geschicht': Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht ...
folglich: auch wer ihn kennt, der braucht ihn nicht.
riara am 5. Oktober 2009 22:17 Jedesmal die gleichen Buchtips...kriegste Tantiemen von den Schinken???
daddysdearest am 6. Oktober 2009 09:44 Deine Antwort und auch das Buch sind nur ein Beispiel dafür, dass jemand nicht über den Rand seines eigenen Tellers hinausschaut.
Ist nur ein Beispiel, es gibt viele Bücher über diese Thema
Der Gotteswahn (Broschiert)
von Richard Dawkins (Autor), Sebastian Vogel (Übersetzer)
»Der Gott des Alten Testaments ist ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, widerwärtiger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.« Richard Dawkins
auch nur ein Beispiel

Manche können sich das einfach nicht zurükhalten, weil sie entweder schlechte Erfahrungen mit Gläubigen gemacht habe, viele Voruteile haben oder sie halten sich einfach für klüger, und meinen dann sie müssten solche Sprüche von sich ablassen.

Ich selbst bin einer dieser Menschen, die die Existenz von Göttern leugnen. Daher möchte ich hier gerne einmal meine Position im Vergleich zu einigen (!nicht allen!!!) anderen darstellen:
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Ich habe mich schon seit meiner Kindheit mit der Frage beschäftigt, warum Menschen auf die Idee kommen es gäbe einen Gott (Allah, Jehova, Krishna, Zeus - was immer du willst) gibt; und noch viel mehr frage ich mich, warum sie nicht nach einer Zeit des Nachforschens und Nachdenkens diese Ideen wieder verwerfen. Da ich die Gründe bis heute in keinster Weise begreife, versuche ich noch immer, diese Dinge zu ergründen. Wenn es SOOOOOOOOOOOO viele Menschen auf der Welt gibt, die an welchen Schöpfer und/oder Erdenlenker auch immer glauben, hat dann vielleicht auch mal irgendeiner von denen eine einleuchtende Begründung dafür, warum sie das glauben? Ich habe schon tausende von fadenscheinigen Begründungen und angeblichen Gottes-"Beweisen" gehört - aber nichts davon hält einer logischen Betrachtung auch nur im Geringsten stand. Und ich denke, so wie mir geht es den meisten anderen "Atheisten" auch - sie setzen sich intensiv mit dem Thema auseinander und lieben kontroverse Diskussionen darum, in der Hoffnung, dass einem tatsächlich mal irgendwann ein Gläubiger begegnet, der nicht gleich mit einer winzigen Prise Verstand entwaffnet werden kann. Aus diesem Grund sind die meisten "Atheisten" gleich zur Stelle, wenn hier eine Frage zu einem der Themen "Religion" - "Glaube" - "Kirche" und Ähnlichem gestellt wird.
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Demgegenüber sind die meisten "normalen" Gläubigen an diesen Themen gar nicht wirklich interessiert - es sind überwiegend mehr oder weniger fundamentalistische Gläubige, die zu diesen Fragen Stellung nehmen. Diese Gläubigen behaupten ungeniert solche Dinge wie "Die Bibel (oder der Koran o. Ä.) ist das Wort Gottes (Allahs...), und dass es das Wort Gottes (Allahs...) gibt beweist, dass es Gott (Allah...) geben muss. Genauso geniale Schlussfolgerung wie "Es ist so, weil es so ist". Mit einer solchen Antwort lassen sich schon dreijährige nicht mehr abspeisen - aber die Gläubigen erwarten von vernünftig denkenden, halbwegs intelligenten Erwachsenen Atheisten, dass sie von solchen "Argumenten" überzeugt werden sollen? Und dass auf solche Stellungnahmen von fundamentalistischen Gläubigen dann auch ein wenig angriffslustige (weil sich herabgesetzt fühlende) überzeugte Atheisten entsprechend reagieren ist gewiss logisch oder?
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Wenn es denn kein logisch nachvollziehbares Argument für die Schöpferexistenz gibt - warum glauben dann so viele Menschen daran? Wenn es denn (auch nur ein einziges) logisch nachvollziehbares Argument gibt - warum spricht kein Gläubiger es aus? Was ist daran logisch? Was ist daran klug?

Ich denke mal weil die meisten Religionen selber eine sehr geringe Toleranzschwelle haben. Da ist jeder, der nicht an diese Religion glaubt, praktisch sofort verdammt. Ich denke das nehmen einfach viele persönlich. Denn so wie ein gläubiger Mensch nicht gesagt bekommen möchte, das sein Glaube Schwachsinn ist, so möchte auch ein "Ungläubiger" nicht hören das er weniger Wert ist als einer der glaubt...
Wir brauchen einfach mehr Toleranz auf beiden Seiten.

Vielleicht ist es Unsicherheit. Keiner weiß wirklich, was Stimmt und was nicht. Und es war schon immer so, dass Menschen Dinge gerne verurteilen, die sie nicht verstehen.
coeleste am 6. Oktober 2009 09:42 es fehlt die erfahrung,was gott ist.wer lebt schon wahrhaft religiöses leben vor?! siehe meine antwort unten!

ich glaube an gott. dazu stehe ich und bin stolz darauf. was die anderen von mir denken, geht mir lauwarm am ars. vorbei. ich glaube auch, daß bei dem tod die seele den körper verlässt und woanders weiter existiert. wer sich darüber lustig macht , nur weil er nicht glaubt ist für mich unreif und voreingenommen. jeder darf seine eigene meinung haben.
Wer sich über einen anderen lustig macht
dessen meinung nicht respektiert
seinen Glauben nicht toleriert
.....ist selbst nicht ernst zu nehmen Es gibt allerdings in der Weltgeschichte genügend Dokumentationen, dass die Ch****** die größten Mordbuben der Geschichte waren. Der Blutstrom ist mächtiger, als der Amazonas
kochstuebchen am 5. Oktober 2009 22:23 damit habe ich nichts zu tun, lach. ich fühle mich auch nicht für dinge verantwortlich, die die deutschen vor langer zeit getan haben. ich bin ich.
coeleste am 6. Oktober 2009 09:45 @kochstübchen <<< ich bin ich: richtig!
riara am 5. Oktober 2009 22:34 Nazis? Stalinisten? Ho-Chi-Min? Milosevic & Karasic? 1. & 2. Weltkrieg? bitte, wieviel % aller Genozide, Weltkriege, Ausrottung der eigenen Bevoelkerung geht denn nicht auf die Kappe der oben genannten und zudem ist das alles keine 100 Jahre her...Einmal die Verhaeltnismaessigkeiten sehen, dann wird das auch was mit dem Verstaendnis...

Manche Menschen halten eben die für dumm, deren Denken sie nicht nachvollziehen können. Genausogut könnte ich allerdings jemanden für dumm halten, weil er nicht Französisch spricht.

vielleicht sollte sich die ganze menschheit besinnen und langsam umdenken, denn es gibt etwas höheres, sei es gott oder das universum. es gibt so viele bücher darüber die gelesen werden können, was das alles betrifft, macht euch schlau leute, bevor ihr andere menschen be oder verurteilt. befaßt euch mit der zukinft, mit dem was auf uns zu kommt. lernt von anderen menschen und nehmt rücksicht, jeder auf seiner art. viel glück für euch

Die Sache vertsteh ich auch nicht voellig...Mehr als ein Fussballverein oder eine Partei ist das mit dem Glauben ebend sehr persoenlich, was ich nicht verstehe ist, dass man wirklich versucht Leute von Gegenteil zu ueberzeugen, also jemanden 'erklaert' warum sein Glauben ein totaler Quatsch ist. Ich habe lange gebraucht, um meinen Glauben zu verstehen, Ihn als das zu akzeptieren was er letztendlich ist. Mein Glauben besteht zu 98% aus Vertrauen, das Gefuehl das er mir gibt ist die Geborgenheit und Staerke die aus diesem Vertrauen ensteht, wie man das jemanden wegnehmen kann ist mir schleierhaft. Man kann das vielleicht am besten damit vergleichen, als wenn ich Deine Mutter anrufe und Ihr versuche zu erklaeren, dass Ihr Kind ja wohl das letzte ist, welche Mutter wuerde sich darauf einlassen? Ich respektiere, dass andere Menschen eine andere Entscheidung getroffen haben und soweit ich mich erinnere, habe ich noch niemanden versucht zu bekehren, allerdings lasse ich nicht zu, dass man Schmutz auf etwas wirft, dass sehr vielen Leuten sehr viel bedeutet. Ich denke wir sollten uns alle erinnern, was uns selbst im Leben wichtig ist und keiner moechte, dass irgendjemand auf diesen wichtigen Dingen herumtrampelt, ohne Respekt vor anderen habe ich keinen Respekt vor mir selbst...

ist wohl Intolleranz
coeleste am 6. Oktober 2009 09:43 tollle schreibweise von intoleranz.paßt zum wort.

wen wunderts bei der erziehung heutzutage.wer lebt denn wirklich vor,was jesus,buddha,mohammed sagten und lebten.wer schon so erzogen wird und dann noch von kreuzzügen,inquisition etc hört,hört entweder gar nicht mehr hin oder reagiert genervt.
Anders herum ist es doch genauso. Ich denke Religion polarisiert und lässt sich schlecht mit anderen Meinungen vereinbaren.
schade, dass das Angebot zu eigentlich interessanten Diskussionen immer wieder mit einem Vordersatz eingeleitet werden: "Und ich werde am Ende Recht behalten"
Da sind sich die super-frommen mit den super-atheistischen offenbar unheimlich einig.
Leute, die an einer ernsten Diskussion oder Frage interessiert sind, können sich da nur traurig abwenden - dummerweise bleiben die Destruktiovos dann am längeren Hebel
Schön, dass es auch solche wie Dich gibt.
w o h l e n - habe ich das wirklich geschrieben ?