Frage von Chrisbundy, 58

So jetzt aber lest euch bitte die Frage durch Ich werd noch verrückt?

Hey es geht darum das ich immer davon träume von den Sachen die ich gerne haben will aber nicht habe..und immer am Ende von meinem träumen verfolgt mich dann immer eine schwarze gekleidete Person und ich renn die ganze Zeit weg und er verfolgt mich weiter bis ich aufwachen...und das mach mich wahnsinnig die Person die mich verfolgt und mich umbringen will ist mir ja schon fast egal aber immer zu sehen und zu haben in meinen träumen was ich nicht habe macht mich fertig..

Antwort
von Purphoros, 17

Ich denke, dass du ein paar sehr starke Wünsche hast, dir diese aber nicht erfüllen kannst oder willst. Vielleicht denkst du auch, dass du das gar nicht verdient hast. Oder deine Wünsche dienen dazu, andere, tiefere Bedürfnisse zu überdecken. Könnte vieles sein.

Das erzeugt einen starken inneren Konflikt. Wenn du diesen Konflikt im Wachleben ignoriest, verlagert sich die Aufarbeitung ins Unterbewusstsein, in deine Träume.

Versuch darüber nachzudenken, welche deiner Probleme sich in diesem Traum wiederspiegeln, besonders diejenigen, die du beiseite geschoben oder ignoriert hast. Du musst das Problem nicht unbedingt lösen, aber wenn du es schaffst, das Problem zu erkennen und dir bewusst zu machen, könnten die Träume weniger werden oder ganz verschwinden.

Antwort
von Hooks, 20

Man träumt von Dingen, die man im Alltag erlebt hat, seien es Bilder, Geräusche, Taten, Wünsche, Ängste... es kommt also darauf an, womit Du Dein Unterbewusstsein fütterst. 

Du bist nicht verantwortlich für das, was Du träumst, aber für das, mit dem Du Dich umgibst. Was Du liest, welche Sendungen Du siehst, welche Seiten Du anklickst,  mit welchen Personen Du Kontakt hast usw. Vielleicht mußt Du da sorgfältiger auswählen. 

Und dann wäre es vielleicht noch gut, eine Haltung der Dankbarkeit zu entwickeln für das, was Du hast.



Kommentar von Purphoros ,

Würde dir normalerweise zustimmen, aber gerade bei wiederkehrenden Träumen muss man etwas tiefer graben.

Der Versuch, sich zu Dankbarkeit zu zwingen, wenn sie nicht natürlich empfunden wird, führt zu einer kognitiven Dissonanz, die solche Angstträume mit projizierten Aspekten eher noch fördert.

Kommentar von Hooks ,

Der Fragesteller scheint zwei Probleme zu haben: Einmal die Träume von dem, was man nicht hat aber haben will, hier geht eindeutig um Wünsche, die kognitiv in den Griff zu bekommen sein sollten.


Man muß sich ja nicht zwingen, sondern ganz einfach und ehrlich mal eine Liste aufschreiben. Mit einer möglichst vollständigen Auflistung. Das führt dann ganz von alleine zur Dankbarkeit. Es gibt ja auch den schlauen Spruch: Vergleiche Dich nicht mit dem, dem es besser geht als Dir, sondern mit dem, dem es schlechter geht. Ich liege gerade mit einem Infekt im Bett, aber ich habe keinen Krebs. Wer kein Auto hat und radfahren muß, kann sich über die gute Luft freuen und den gesunden Körper. Wer keine Kinder haben kann oder alleine durchs Leben gehen muß, könnte dankbar sein für die freie Zeit für sich selbst. Wer an Menschen gebunden ist, könnte dankbar sein für die Ablenkung von eigenen Problemen, indem er sich für das wohl dieser Menschen einsetzt.

 

Antwort
von Taisumaha, 28

Dann bleib doch einfach stehen

Antwort
von DocanderRuhr, 26

Na dann bleib doch halt mal stehen im Traum....

Möglicherweise will die Person in schwarz Dir ja ein paar Gutscheine überreichen, von Sachen die Du nicht hast und haben willst?!....

;)

Gruß

Kommentar von Chrisbundy ,

Ihr seit lustig wenn ihr das nicht ernst nehmt brauch dir auch nichts schreiben!

Kommentar von DocanderRuhr ,

Nana, das war schon relativ ernst gemeint. Mit der Erwartung auf Gutscheine implementierst Du quasi den weiteren Verlauf für Deinen nächsten Traum.....

Kann doch sein.

Versuch macht kluch....

Gruß

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