Frage von Mickan1994, 25

Smarthome Heizung in Altbauwohnung?

Hallo,

ich habe eine Altbauwohnung (3,5m Deckenhöhe) 52qm Fläche und grundsätzlich recht hohe Nebenkostennachzahlungen.

Nun bin ich am überlegen wie ich Energie smart nutzen bzw. sparen kann und bin auf Smart Home gekommen. Es gibt smarte Heizungssteuerungen, die per Zeitplan die Wohnung pro Zimmer heizen oder runterkühlen.

Hat hier jemand Erfahrungen ob sich das lohnt? Grundsätzlich ist ja bekannt dass Hitze nach oben steigt und sich hier die Hohe Decke zum Nachteil macht. Daher bin ich im Zwiespalt ob sich das wirklich lohnt wenn ich die Heizung per Smart Home steuere.

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Antwort
von Simko, 13

Die Frage lässt sich belastbar kaum beantworten, da Info´s fehlen.

Bei schlecht gedämmten Gebäuden kann eine dezentrale "ad libitum" Regelung von Heizflächen sinnvoll sein.
Allerdings nur, wenn der WE und die Heizkreispumpe modulationsfähig sind, also eine Rückmeldung zur zentralen Regelung erfolgt, was meist jedoch nicht der Fall ist.

Antwort
von anitari, 11

Grundsätzlich ist ja bekannt dass Hitze nach oben steigt und sich hier
die Hohe Decke zum Nachteil macht. Daher bin ich im Zwiespalt ob sich das wirklich lohnt wenn ich die Heizung per Smart Home steuere.

Ich auch bzw. bezweifel ich das stark.

und grundsätzlich recht hohe Nebenkostennachzahlungen. 

Dann sollten endlich mal die Vorauszahlungen erhöht werden.

Kommentar von Mickan1994 ,

Immer diese unqualifizierten Kommentare "endlich". Ich zahle mehr Nebenkosten als Miete 😅 man sollte solche Kommentare unterlassen wenn man die genauen Verhältnisse nicht kennt. Dennoch danke für den produktiven (Ironie) Kommentar bzw Meinung

Antwort
von herakles3000, 13

Das wird sich nicht als mieter lohnen .Aber versuch es doch mal wen du  länger wegesht die heizung nur auf 1-2 stellen damit die Wohnung nicht auskühlt.Das dürfte  den verbrauch vieleicht auch senken aber es kann ja auch sein das dort noch schlecht gedämmtist und deswegen die hohen kosten zustande kommen.

Antwort
von Onki73, 5

Es lohnt, wenn man mehrere Tage anwesend ist und die Heizung runter regeln kann. Alles was innerhalb eines Tages passiert hat nicht viel, bzw. keine positiven Auswirkungen auf die Heizkosten, weil die Verluste an der Fassade entstehen.

Die Aussenwände geben an der Fassade weiter fleissig Wärme ab, auch wenn man die Heizung ausgestellt hat. Das hält je nach Mauerwerksdicke und Material oft einige Tage an. Vor allem bei Altbauten. Wird hier nach wenigen Stunden die Heizung wieder eingeschaltet, wird durch erhöhtes Nachheizen die fehlende Wärme Menge in der Wand ersetzt. Die Heizenergieeinsparung ist gleich Null.

Die Schimmelgefahr steigt aber dadurch an, da beim Wiederanheizen die Luft schnell warm, aber die Wand noch kalt ist. Dabei bilden sich wandoberflächennah hohe relative Lugtfeuchten.

Antwort
von Patilla9, 11

Lohnt nicht. Heime lieber vernünftig und sinnvoll, lufte auch dementsprechend. Heizkörper müssen nicht auf volllast laufen wenn du nicht da bist.
Aber trotzdem nicht die Wohnung auskühlen lassen.
Nur stoßlüften. Da kann man schon was sparen

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