Meine Tochter (10 Jahre) hat Skoliose, ca 10%. 1.Atzt:"Krankengymnastik hilft nicht" 2.Arzt:"Krankenkasse bezahlt nur 2-3 Monate. =max. Rezept für 8 Termine pro Quartal." 3.Arzt:"Krankengymnastik erst, wenn min 15% Fehlstellung." Krankengymnastin:"Je mehr, desto besser - und je früher, desto besser kann das Fortschreiten der Krankheit aufgehalten werden." Wer hat Erfahrungen und kann mir weiterhelfen?
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viele meiner Patienten leiden unter Skoliose oder Wirbelsäulenverkrümmung. Diese Symptome entstehen meistens im Kindes- und Wachstumsalter. Anfangs sind sie nur durch gezielte Untersuchungen zu erkennen. Erst, wenn die seitliche Verbiegung der Wirbelsäule klar erkennbar ist, wird diese weitverbreitete Krankheit erkannt. Heilung ist nicht immer möglich. Die Verkrümmung kann in S-Form oder in C-Form auftreten, mit Wölbung nach vorne und nach hinten. Um es gar nicht soweit kommen zu lassen, möchte ich allen Eltern dringend empfehlen, ihre Kinder schon im Wachstumsalter daraufhin vom Orthopäden untersuchen zu lassen. Dann ist die Chance der Begradigung am größten. Ist erst einmal das Erwachsenenalter erreicht, ohne daß dieses Symptom behandelt wurde, können körperliche, organische und seelisch auftretende Schmerzen entstehen. Rückenschmerzen, Beckenschiefstand, Beinverlängerung und auch Darmprobleme sind dann an der Tagesordnung. Darum gilt mein Apell den Eltern, deren Kinder noch klein sind. Geht bitte mit ihnen zum Arzt und laßt sie untersuchen, damit sie nicht später zu meinen Patienten gehören.
Daher kann ich nur zu frühzeitigen Maßnahmen wie Krankengymnastik etc. raten, damit es gar nicht erst zu den beschriebenen Symptomen kommt.
Meine Tochter hat auch eine leichte Skoliose und vom Arzt direkt Krankengymnastik verschrieben bekommen. Ich meine es waren auch nur 8 Termine. Die sollten bei ihr auch reichen, weil sie dann die Übungen alleine zu Hause machen sollte. Sie ist dann zwar zur Krankengymnastik, aber mit dem alleine üben, war natürlich nach einer gewissen Zeit nichts mehr.
An deiner Stelle würde ich erstmal die Krankengymnastik, die der 2. Arzt verordnen will annehmen und dann später mit Hilfe der Krankengymnastin versuchen nochmal ein Rezept zu bekommen. Ansonsten würde ich auch noch mal selber mit meiner Krankenkasse sprechen, ob die bereit sind weitere Termine zu genehmigen.

Krankengymnastik ist das A und O bei Skoliose. Vor allem wenn ihre Tochter noch im WAchstum ist. Sie soll auf jeden Fall KG verschrieben bekommen (am besten wäre nätürlich nach Katharina Schroth- gibt es aber nicht so viel Physiotherapiepraxen).Lassen sie sich dann von der Physiotherapie ein Hausübungsprogramm aufstellen, welches aber auch konsequent gemacht werden sollte. Nur so kann man ein Verschlechterung hinauszögern bzw. vermeiden.
Der Arzt der bei so was keine KG verschreibt, kann ja fast kein Arzt sein-unglaublich das es so etwas gibt!!!