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sinnvolle Aktien

gefragt von mcgegnermcgegner am 01.06.2008 um 21:08 Uhr

Beispiel: Ich hätte ca. 10.ooo € "übrig" und möchte das Geld in Aktien, Wertpapieren oder Fonds anlegen. Kann ich mir sicher sein, das von meinem Geld nicht die Waffenindustrie, Atomenergie, Unternehmen die Tierversuche machen oder Kinderarbeit untersützen, provitieren? Welche Möglichkeit besteht für mich als Laien das besser zu durchschauen?


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Niklaus
beantwortet von Niklaus am 1. Juni 2008 21:10
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Es gibt gute Ökologie und Nachhaltigkeitsfonds, die auf solche Aktien verzichten.

Kommentar von 49493dc9649cb5aedd846309477e17dbsmallfourseasons am 1. Juni 2008 21:15

Hallo E., kompetent wie immer! :o)

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 1. Juni 2008 21:20

Hallo mein Lieber. Wie gehts??


tradaix
beantwortet von tradaix am 2. Juni 2008 08:50
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Ein Ethikfonds ist eine Art der Geldanlage, die bestimmte Branchen aus ethischen Gründen ausschließt. Dazu gehören unter anderem die Rüstungsindustrie, die Pharmazie oder die Zigarettenindustrie. Diese Fonds werden auch Nachhaltigkeitsfonds oder ethisch-ökologische Fonds genannt. Es ist ein Investmentfond, das heißt, dass eine Kapitalgesellschaft das Geld der Kapitalanleger sammelt und in bestimmte Bereiche investiert. Das Ziel bei den Ethikfonds ist nicht nur auf einen möglichst großen Gewinn ausgelegt, sondern beinhaltet auch das Einhalten ethischer Grundsätze. Es wird von den Anlegern in solche Fonds investiert, deren Leitung sich an den Grundsätze der Nachhaltigkeit orientiert. Das bedeutet, dass solche Unternehmen so wirtschaften, dass nicht nur die heutige Generation davon profitiert, sondern auch die folgenden nicht gefährdet werden. Zur Beurteilung der Einhaltung solcher Regeln zur Nachhaltigkeit wurden spezielle Ranking-Agenturen gegründet. Sie bewerten nach ökologischen und sozialen Kriterien die Unternehmen. Innerhalb dieser Kriterien wird die Fondsvergabe dann nach Renditemöglichkeiten entschieden. Die Firmen haben dabei nur indirekt Vorteile von dieser Beurteilung. Sie erfahren oft einen Imagewechsel hin zum ökologisch denkenden Unternehmen. Bei Verstößen gegen die Kriterien seitens der Firmen kann das Fondsmanagement einschreiten. Zu den wichtigsten Kriterien, die einen Ausschluss aus den Fonds bewirken, gehören unter anderem die Verwendung von Kernkraft und Chlorchemie, Verletzungen der Menschenrechte und Billigung von Kinderarbeit, Gentechnologie und Tierversuche sowie Beteiligung an der Rüstung oder an einzelnen Handessparten davon.

Empfehlenswert ist, bei der Anlage des Geldes in Ethikfonds eine recht breite Streuung zu wählen. Das heißt, man investiert in mehrere verschiedene Fonds. So kann eine klein ausfallende Rendite bei dem einen Unternehmen durch eine maximale Gewinnausschüttung bei einem anderen wieder ausgeglichen werden.

Insgesamt muss man sagen, dass Ethikfonds bisher nicht ganz so viel Rendite gebracht haben, wie herkömmliche Aktienfonds. Doch sie sind in jedem Fall um vieles ertragreicher als Festanlagen (zum Beispiel hat der Fonds Ökovision seit 1996 um etwa 7,8 Prozent im Jahr an Wert zugelegt). Und was ist besser, als mit seiner Geldanlage auch anderen etwas Gutes tun zu können und einen kleinen Beitrag für die Nachhaltigkeit zu leisten?

(investmentanlagen24.de)

Kommentar von 9dbf42916d47d2018a2c65889aa9c54csmallmcgegner am 2. Juni 2008 14:55

Auch dir vielen Dank für deine Auskunft!!!


anonym
beantwortet von hochglanz am 1. Juni 2008 21:11
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Deine Absichten sind wirklich sehr löblich - das mein ich ernst!

aber: da du so viele gewinnträchtige Unternehmen ausschließt, bzw ausschließen musst!, wird es schwer sein einen solchen Fond zu finden

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 1. Juni 2008 21:15

Das ist falsch. Es gibt durchaus gute Fonds die das auch können.

Kommentar von 9dbf42916d47d2018a2c65889aa9c54csmallmcgegner am 1. Juni 2008 21:19

Es geht mir ja bei der nachhaltigen Geldanlage auch nicht um "den schnellen Euro", sondern um auf Zukunft angelegtes Gewinnwachstum. Danke Niklaus , da werd ich mich mal schlau machen..

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 1. Juni 2008 21:20

Kannst mich kontaktieren.

Kommentar von 9dbf42916d47d2018a2c65889aa9c54csmallmcgegner am 1. Juni 2008 21:36

Werde ich demnächst, nochmals Danke!!


justii
beantwortet von justii am 2. Juni 2008 06:51
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Generell empfehle auch ich für diesen Zweck eher Fonds als Einzelaktien. Mit der Einzelaktie kanns gut laufen, aber was, wenn's Probleme gibt?

Ein Fonds bringt schon allein durch die höhere Streuung eine gewisse Sicherheit ins Spiel.

Allerdings ist speziell in einem engen Markt wie Nachhaltigkeits-/Ökofonds die Anlage nicht weniger risikobehaftet, wie bei jedem anderen Sparten- oder Regionenfonds.

Aus diesem Grund, und weil in Anbetracht der bevorstehenden Abgeltungssteuer eine möglichst langfristige Ausrichtung als sinnvoll erachtet werden kann, sollte man meiner Meinung nach darauf achten, daß man sich auch nicht nur an einen Fonds bindet, sondern daß gegebenenfalls Fonds kapitalmarktbedingt auch ausgetauscht werden können, ohne daß man gleich in die Abgeltungssteuerfalle tappt.

Dies kann entweder über ein Dachfondskonzept oder über eine Vermögensverwaltung geschehen. Beide sind bei empfehlenswerten Anbietern nicht teuerer als ein konventioneller Fonds, bieten aber gerade bei den bevorstehenden Änderungen zahlreiche Vorteile.

So eine, ständig überwachte und regelmäßig optimierte Anlage könnte z.B. so aussehen (Stand 30.04.2008):

14 % Energie, davon: 14 % BlackRock New Energy Fund A

18 % Nachhaltigkeit, davon: 18 % MEAG Nachhaltigkeit

15 % Versorger, davon: 15 % Pictet Funds-Water-P Cap

16 % Welt, davon: 16 % Sarasin Sustainable Equity

37 % Ökologie, davon: 18 % Pioneer Global Ecology und 19 % Ökoworld Ökovision Classic

Schöne Grüße

justii

Kommentar von 34afbe25c789e3aa453062f0e58e22besmalljustii am 2. Juni 2008 07:10

Wertentwicklung des o.g. Konzeptes gegenüber dem MSCI-Vergleichsindex:

2007: 9,16% (-1,98%)

2006: 17,86% (8,07%)

2005: 30,20% (27,03%)

2004: 13,46% (6,86%)

Gruß justii

Kommentar von 34afbe25c789e3aa453062f0e58e22besmalljustii am 2. Juni 2008 07:18

Die Kosten des Gesamt-Konzeptes sind dabei geringer, als wenn man in die jeweiligen Einzelfonds investieren würde.

Aufgeld/Agio: 5,00 % je Einzahlung (verhandelbar)

Verwaltungsvergütung: 0,95 % p.a. (nicht verhandelbar)

Depotpauschale: 21,42 Euro p.a. (nicht verhandelbar)

Man bekommt also erheblich mehr Leistung für weniger Geld und viele weitere Vorteile (z.B. kostenlose Umschichtungen, wenn dies kapitalmarktbedingt erforderlich ist, hochqualifiziertes Management, kontinuierliche Überwachung und Optimierung usw.)

Gruß justii

Kommentar von 9dbf42916d47d2018a2c65889aa9c54csmallmcgegner am 2. Juni 2008 14:51

Uff.... das war jetzt ganz schön viel auf einmal. Aber allerhand wissenswertes, dafür ein dickes Dankeschön!!! Da muß ich mich nochmal durcharbeiten :-))


anonym
beantwortet von acolle am 2. Juni 2008 09:34
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Also Aktien sind heut zu Tage nicht mehr so sinnvoll, außer man hat einen ganz sicheren Tipp dass die Aktie in einem Jahr mindestens 100% macht!

Der beste Markt Geld anzulegen ist der Forexmarkt! Wir sind selbst an diesem Markt aktiv dabei und erwirtschaften gewinne bis zu 10% monatlich! Sollte jemand interessiert sein kann sich derjenige gern bei mir melden!


anonym
beantwortet von myTimee am 29. Juni 2008 10:08
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Sicher bist Du nur, wenn Du Finanzinstrumente nutzt, die nicht direkt in solche Papiere investieren.

Vielleicht ist das hier was http://futures.xii-ing.de. Über 600% seit 2003


rubensdario
beantwortet von rubensdario am 18. September 2008 11:40
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GLS-Bank und Ökobank. Die Renditen sind gar nicht so schlecht und Du kannst Projekte sehr direkt auswählen.


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