Frage von SandyBlabla, 24

Sinnloser Traum oder doch Bedeutung hinter?

Hallo liebe leser, ich bins wieder. Ich habe heute etwas seltsames geträumt ich bin vergeben seit knapp 3 Monaten ( erst in 3 Tagen 3 monate) mein freund araber... wir lieben uns sehr nur hatt er seine Mutter noch nichts von uns gesagt weil erAngst vor der Reaktion hatt.. nun zum Traum ich habe geträumt das er zu mir sagte das die Bezihung nichtmehr lange ginge durch seine mama er könnte sie nicht weiter anlügen.. was sollte das der Traum ? Habe ich verlustängste? ( wiederrum seine Brüder & Schwester wissen von der Bezihung)

Antwort
von Shiftclick, 12

Scheinbar hast du dich mit dem Thema beschäftigt und deine Gedanken und Befürchtungen sind in den Traum eingeflossen. Das ist nichts ungewöhnliches.

Antwort
von nowka20, 2

Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

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